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Verfasst: 12.02.2004 10:04
von Gast
Ich habe keine Erfahrung mit dem absetzten. Das kommt erst noch auf mich zu. An Deiner Stelle würde ich jedoch die Ärztin wechseln. Eine Vertrauensbasis scheint nicht mehr zu bestehen.

Laß das lieber, mit dem plötzlichen absetzten. Auf jeden Fall, wenn Du alleine wohnst. Du tust Dir eventuell etwas an...

werni

Verfasst: 12.02.2004 10:05
von Hippo
Hallo Uschi,

leider kann ich dir keinen richtig guten Ratschlag geben aber vor deiner geplanten Taktik "Alles oder Nix" möchte ich dich warnen.
Wenn es dir sowieso momentan nicht besonders geht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein abruptes Absetzen von 40 mg massive Probleme mit sich bringt, um so höher.
Leute, bei denen so ein "Harakiri" problemlos geklappt hat, wirst du wohl in diesem Forum kaum finden.

Alles Gute und liebe Grüsse
Hippo

Verfasst: 12.02.2004 10:31
von Uschi
Hallo Werni, hallo Hippo,

wahrscheinlich habt ihr Recht, ich glaub ich schluck doch wieder meine Pillen. Werni davor hab ich auch Angst, daß ich mir vielleicht doch was antue, man weiß ja nie was im Kopf vorgeht, wenn man das Zeug einfach wegläßt. Allerdings habe ich Glück, ich hab ne tolle Familie, die immer hinter mir steht, und die auch auf mich aufpaßt. Und wenn íchs mir recht überlege sollte ich es auch ihnen zuliebe tun und das Zeug nicht einfach weglassen. Ich bin gleich aufgestanden und hab sie genommen, damit ich mirs nicht anders überleg. Leider gibt es bei uns nicht so viel Auswahl an Psyschologen , aber zu der Ärztin geh ich acuh nicht mehr. Das mit den Medikamente hoch oder runtersetzen kann auch meine Hausärztin, bei der ich übrigends mehr Verständnis gefunden habe. Danke für euren Beitrag und an alle die noch kommen. Also ich höre doch nicht einfach auf auch wenn ich die Nase voll hab von dem Zeug, da ich mir mit dem plötzlichen aufhören wahrscheinlich mehr schade als nutze.

Uschi

Verfasst: 12.02.2004 11:09
von CloneX
Ich kann mich da nur anschließen: Lieber nicht auf einmal absetzen :)

Es gibt zwar ein paar Leute die das "gut" geschafft haben. Aber die Mehrzahl scheint schnelles Absetzen nicht zu vertragen und manche wünschen sich sogar sie hätten es nie versucht.

Wenn ich ehrlich bin: WENN nach 2 Wochen wirklich alles vorbei wäre, dann würde ich wohl auch einfach absetzen. Nur leider ist es meist nicht so - und dann können aus den 2 Wochen schnell 2 Monate oder noch mehr werden.

So ein drastischer Wechsel scheint den Körper auch sehr mitzunehmen. Es gibt Berichte von Leuten, die sich fragen ob sie wegen dem schnellen Absetzen längerfristige Schäden davongetragen haben.

Also: Lieber langsamer :) Aber auch das wir sicher nicht leicht.

Ach ja: Vielleicht möchtest du auch Fischöl probieren. Auch wenn es sicher nicht bei allen Leuten die Depression wohl nicht heilt, so wird doch öfter mal davon berichtet, dass man zumindest dadurch die Dosis des Medikaments etwas reduzieren kann. Vielleicht bringt das ja schon etwas.

Viel Erfolg.

absetzen

Verfasst: 12.02.2004 13:35
von Lele
Hallo Uschi!

Ich habe Paroxetin auf einmal abgesetzt und hatte keine sooo grossen Schwierigkeiten damit. Es kommt auch sehr auf den Mensch an finde ich. Trotzdem hatte ich häufig sehr starke Selbstmord- und Selbstverletzungsgedanken. Ich möchte dir nur raten aufzupassen wenn du Paroxetin absetzt.

Gruß,
Lele

Verfasst: 12.02.2004 14:35
von Uschi
Hallo an alle,

was Anne schreibt kommt der Sache ziemlich nahe. Als ich am Anfang meiner Behandlung Paroxetin nahm konnte ich auch nicht schlafen. So geht es mir im Moment auch und meine Depressionen kommen auch wieder zurück habe ich das Gefühl. Den Verdacht, daß ich mich an Paroxetin schon zu sehr gewöhnt habe und es einfach nicht mehr so gut wirkt hatte ich ja auch schon. Aber das was Du schreibst über Deinen Entzug ob ich das im Moment packe weiß ich einfach nicht. Für den Moment habe ich ja heute morgen doch meine 40mg geschluckt. Ich habe einfach auch eine große Abneigung gegen das Zeug entwickelt, nachdem ich festgestellt habe man kann es nicht einfach so weglassen. Was die Ärzte da mit einem machen bringt mich richtig in Wut man wird wirklich abhängig gemacht. Wahrscheinlich werde ich im Frühjahr, wenn die schöne Jahreszeit kommt nochmals einen Versuch starten. Irgendwann werde ich es hoffentlich packen. Das mit dem Alkohol und dem Paroxetin war gestern wieder mal ein Ausrutscher, wie schon geschrieben, trinke ich fast gar keinen Alkohol mehr in der letzten Zeit ,da ich festgestellt habe daß es mir am nächsten Tag schlechter geht. Und da ich in der letzten Zeit auch ein Reizdarmproblem habe muß ich das heute schon büßen. Das ist es auch noch dazu was mich fertigmacht, ich vertrage anscheinend keine Milchprodukte mehr ich bekomme dann große Probleme mit meiner Verdauung. Es reicht schon morgends der Kaffee mit Milch. Nun hat meine Ärztin gesagt Reizdarmprobleme haben viele Menschen mit psysichen problemen. Es wurde auch getestet und es ist schon ein gewisser Mangel an diesem Enzym festzustellen. Und dann noch der Schlafmangel der macht mich ganz fertig.

Also an alle danke erstmal ich werds schon irgendwann packen

Uschi

Verfasst: 12.02.2004 14:46
von Uschi
Hallo Clonex,
auch Dir erst mal danke für Deine Antwort. Über Fischöl habe ich auch schon nachgedacht es soll ja nach neusten Erkenntnissen auch bei Depressionen helfe. Aber da gibt es so viele welches nimmst Du? Und kann ich das parallel zu Paroxetin nehmen? Wär ja schon mal eine gute Vorbereitung auf das nächste Absetzen? Vielleich kennt ja jemand auch etwas damit ich wieder schlafen kann? Baldrian hochdosiert habe ich schon probiert, bringt nicht viel? Kneipgüsse vorm zu Bett gehen, schönes Gefühl wenn die Füße wieder warm werden, bringt mir auch nichts! Habe auch schon an was Homöophatisches gedacht, vielleicht könnte das helfen? Letzte Woche war ich beim Zahnarzt der gab mir vor der Behandlung Brechwurz Globuli weil ich in der letzten Zeit selbst beim Zähneputzen so einen Brechreiz habe, es hat mir geholfen, seitdem kann ich ohne zu würgen meine Zähne putzen. Aber es heißt ja immer Homöophatie und Medikamente gehen nicht zusammen. Wer hat damit Erfahrung? Und kann mir vielleich einen Tip geben.

Danke erst mal
Uschi

Verfasst: 12.02.2004 16:41
von Uschi
Hallo an alle,

wollte mich nur noch mals kurz melden. Habe mir gerade einen Termin bei einem Neurologen ausgemacht, dessen Homepage ich vor kurzem gefunden habe, dort habe ich auch über die Absetzproblematik bei Paroxetin gelesen. Da werde ich mal hingehen , allerdings habe ich erst am 10 März einen Termin bekommen aber die Zeit bis dahin werde ich rumbringen. Wäre sicher ganz gut wenn ich Unterstüzung beim absetzen habe. Mal schaun, man darf nur nie aufgeben, es wird sich auch ein Weg für mich finden. Bis dahin werde ich das Paroxetin brav nehmen.

Uschi

Verfasst: 13.02.2004 14:23
von Uschi
Anne hat geschrieben:Hallo Uschi!

Ich habe Paroxetin abrupt abgesetzt. Habe danach noch zwei Wochen Citalopram genommen und auch das abrupt abgesetzt. Was danach kam war die Hölle. Ich war komplett uninformiert, weil auf dem Beipackzettel steht, daß man nur bis zu vierzehn Tage leichte Absetzschwierigkeiten hat. Diese Seite hier hab ich erst ein halbes Jahr später entdeckt. Mir ging es in diesem halben Jahr hundeelend. Die "Anfälle" kamen in Schüben. Ich bin immer wieder extrem suizidal geworden. Ich war innerlich vollkommen aufgelöst, habe Nächte durch getobt. Hab auf dem Boden gelegen, geweint und nur noch um Hilfe gerufen. Ich hab mich in dieser Zeit öfters selbst verletzt, weil der innerliche Druck zu stark war. Zweimal hat der Nachbar die Polizei geholt. Einmal wurde ich von der Polizei in die Psychiatrie gefahren. Dort sagte man mir ich hätte eine Persönlichkeitsstörung. Ich war selbst auch der Überzeugung, daß ich psychisch krank bin, weil ich mir einfach nicht erklären konnte, was plötzlich mit mir los war. Ich hatte das Innenleben einer Amokläuferin. Es gab einen Mann in meinem Leben, der mich mal sehr verletzt hat. Ich mußte zwanghaft daran denken, wie ich ihn ermorde. Diese Bilder waren von einer ausufernden Brutalität. Wenn ich zu lange darüber nachgedacht habe, sind die Gedanken gekippt und ich habe die Aggression gegen mich selbst gewendet und ich wurde suizidal. Ich hatte mir zum Glück ein sehr gutes Netz an Hilfsmöglichkeiten aufgebaut. Wenn ich suizidal wurde hab ich stundenlang mit Freunden, Verwandten oder der Telefonseelsorge telefoniert. Das hat mir ganz gut geholfen. Mein Freund hat die ganze Zeit zu mir gestanden, obwohl auch er regelmäßig an seine Grenzen gekommen ist. Auch meine Freunde, Eltern und Brüder haben zu mir gehalten, aber zwei Freundschaften sind zerbrochen. Auch meine Arbeit hab ich als Folge dieser Zeit verloren.
Nach einem halben Jahr war ich nur noch erschöpft und tieftraurig. Ich bin nach einem erneuten Anfall wieder zu einem Arzt gelaufen und hab mir ein Trizyklikum verschreiben lassen. In einer sehr geringen Dosis. Das hat mir nach drei Wochen große Erleichterung gebracht. Jedoch auch das Absetzen dieses Trizyklikum zwei Monate später war nicht leicht.
Der Beginn dieser Odysee ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her und ich kann sagen ich habs geschafft. Aber ich würde es niemandem raten es auf diese Weise zu versuchen.
Versuche es schrittweise abzusetzen! Wir werden versuchen Dir dabei so gut wir können zu helfen. Du kannst jeden Tag hier schreiben und Dir Unterstützung und Zuspruch holen.
Was Deine Ärztin Dir sagt ist der größtmögliche Blödsinn (entschuldige daß ich so hart bin, aber ich kenne dieses Medikament aus eigener Anschauung und hab inzwischen genug Betroffenenberichte, Fachliteratur und Forschungsberichte gelesen um mir da ein Bild machen zu können). Was bei Dir passiert ist: Du hast eine Toleranz entwickelt. Du brauchst jetzt eine höhere Dosis um noch zu einer gleichen Wirkung zu kommen. Diese Dosiserhöhung kann man auf verschiedene Weise erreichen: entweder mehr von Paroxetin einnehmen, oder ein zweites Antidepressiva dazu einnehmen. Im Klartext heißt das: Deine Ärztin unterstützt Dich in Deiner Medikamentenabhängigkeit, indem sie Dir die Dosiserhöhung rät.
Außerdem passiert etwas Zweites: Du entwickelst Langzeitfolgen. In einem vor kurzem erschienen Bericht wurde beschrieben, daß die Langzeitfolgen von Fluoxetin (einem anderen SSRI) innere Unruhe, Agitation und Schlaflosigkeit sind. Typischerweise reagieren Ärzte darauf, indem sie ein weiteres Medikament empfehlen. Damit werden die Folgen eines Medikaments mit einem zweiten "behoben", anstatt das erste abzusetzen.
Ich rate Dir: Such Dir einen anderen Arzt. Es sollte ein Arzt sein, der sich beim ersten Gespräch etwa eine halbe Stunde Zeit nimmt und Dir zuhört. Es sollte jemand sein, der Dir glaubt. Du kannst die Informationen zu SSRI hier von der Webseite ausdrucken und mitnehmen. Ein aufgeschlossener Arzt wird sich das durchlesen und sich dafür interessieren. Wenn Du mit Deiner Hausärztin gut klarkommst, ist es wahrscheinlich tatsächlich das beste, sie ins Vertrauen zu ziehn.
Noch eine kurze Bemerkung zu Alkohol: SSRI mit Alkohol zu kombinieren ist keine gute Idee. Ich schreib Dir später mehr dazu.
So, ich hör erstmal auf, der Text ist auch schon zu lang,
hoffe, Du kannst etwas anfangen damit,
Viele Grüße, Anne

Hallo Anne,

ich hab noch eine Frage zu Deinem Beitrag, du hast geschrieben höchstwahrscheinlich hätte ich eine Toleranz gegen Paroxetin entwickelt und es würde deswegen nicht wirken. Und höchst wahrscheinlich würde ich jetzt auch Langzeitprobleme wie Schlafstörungen , Unruhe usw. entwickeln. Darüber habe ich etwas nachgedacht, ich glaube ja auch, dass meine Depressionen wieder da sind. Denn wie geschrieben es geht mir ziemlich mies. Es hat vor Wochen wieder ganz langsam angefangen, so wie eigentlich immer wenn es bei mir losging. Ich muß mich wieder zu allem aufraffen, ich packe meine Arbeit nur noch mit Mühe und Not. Auch meine Gedanken im Kopf fahren wieder Karussell. Aber ich habe die ganze Zeit gedacht kann ja nicht sein du nimmst ja ein Mittel dagegen und es ging mir ja auch fast 2 Jahre recht gut. Nun meine Frage an Dich, gibt es einen Beitrag oder einen Artikel wo ich das nachlesen und eventuell auch ausdrucken kann um es zu diesem Arzttermin den ich am 10 März habe mitzunehmen. Und vielleich auch etwas über die Langzeitfolgen. Bilden die sich wieder zurück wenn ich das Mittel mal los bin? Im Moment bin ich ziemlich verwirrt, ich frage mich die ganze Zeit was habe ich mir mit diesem Zeug angetan? Wird es mir in Zukunft schlechter gehen als vor der Einnahme von Paroxetin? Hab ich die Kraft das durchzustehen? Was denkt sich eigentlich der Großteil der Ärzte davon wenn man in solch einem Fall dann einfach hochdosiert wird oder einfach noch mehr von diesem Zeug bekommt? DA kommt man doch immer mehr in die Scheiße rein. Sorry meine Ausdrucksweise, entspricht einfach meiner Stimmung.
Ansonsten kann ich vermelden, daß ich heute nacht eigentlich ganz gut geschlafen habe, um halb drei wurde ich wach, nach einer Stunde ging ich dann wieder ins Bett und bin auch eingeschlafen.

Uschi

Verfasst: 13.02.2004 18:26
von Caro
Hallo Uschi!

Ich kann dir nur empfehlen, das Medikament nicht zu erhöhen, aber dennoch weiter einzunehmen. Versuche in dieser Zeit Alternativen zu finden. Irgendetwas, was dir gut tut. Versuche autogenes Training und progressive Muskelentspannung zu erlernen. Suche einen Heilpraktiker auf, der kann dir dann auch sagen, was du paralell zu dem Paroxetin nehmen kannst. Fischöl ist auch einen Versuch wert. Versuche dich mit den 40mg erstmal zu arrangieren und denke nicht so viel drüber nach. Nehme sie einfach ein ohne lange zu überlegen. Eine Therapie wäre auch nicht schlecht. Wenn du dann irgendwann Besserung verspürst, versuche gaaaaaaaaanz langsam das Paroxetin auszuschleichen.

Meiner Meinung nach sollte man dieses Paroxetin nicht mehr weiter verordnen dürfen. Ich bekomme es immer wieder bestätigt, das es ca. 2 Jahre wirkt und dann der Körper eine Toleranz aufgebaut hat. Das darf doch nicht sein. Das ist doch keine Lösung! Da geht es einem 2Wochen besser und dann kommt die Hölle. Denn die Wirkung ist nicht mehr da und absetzen kann man dieses Medikament auch nicht. Ich kann nur sagen, es hat mein Leben ruiniert und ich würde am liebsten den Hersteller verklagen.

Mir selber geht es einfach nur beschissen. Ich habe das Gefühl, einen Entzug durchzumachen und das obwohl ich das Medikament gar nicht reduziert habe.

Liebe Grüße
Caro

Verfasst: 13.02.2004 18:39
von sara
Hallo Uschi,
wie meine Vorredner schon geschrieben haben, bitte, bitte setz nicht abrupt ab.
Ich habe vier Monate lang Trevilor ( ein SNRI) genommen und Mitte Januar begonnen die Medikamente langsam auszuschleichen.
Ich war aber zu diesem zeitpunkt schon seit mindestens 2 Monaten psychisch stabil!
Kurz und gut, wir haben Mitte Februar und es geht mir ausgezeichnet. Ich führe das auf meine gesunde Lebenswéise ( viel Gemüse , Sport und Yoga) zurück. Ich nehme seit ich mit dem Reduzieren der Medikamente begonnen habe auch Fischölkapseln, in der gleichen Dosierung wie CloneX. Ich verwende ein einfaches Präparat aus der Drogerie.
Zu deiner Schlaflosigkeit kann ich dir folgendes sagen: Auch ich hatte zu Beginn meiner Depression massive Schlafstörungen, die anfangs mit Remergil ( habe ich aber überhaupt nicht vertragen und nach einer Woche abgesetzt) behandelt wurden , bis ich dann auf Trevilor umgestiegen bin.
Ich wollt dagegen auch homoeopatisch angegehen, doch eine sehr liebe Apothekerin sagte mir, dass das wohl mit Antidepressiva keinen Sinn hat. So hat mir meine Ärztin für die anfangs unglaublich harte schlaflose Zeit ein Schlafmittel (Stilnox) verschrieben. Ich habe aber nur zweimal jeweils eine ganze und viermal jeweils eine halbe Tablette genommen. Ich wollte die Schlaftabletten anfangs gar nicht nehmen, aber durch den regelmäßigen Schlaf bin ich wahrscheinlich auch schneller wieder gesund geworden und habe nach einer Woche ganz auf dieses Schlafmittel verzichten können. Dann bin ich ungestiegen auf Parsiflor tagsüber ( eine Tablette) und abends Baldrian und Hopfen hochdosiert und ich konnte schlafen. Erst dann, als es mir schon viel besser ging, habe ich mit der Reduzierung von Trevilor begonnen.
Ich hoffe, ich konnte dir einen hilfreichen Tipp geben !
Pass gut auf dich auf! SARA

Verfasst: 13.02.2004 19:13
von Uschi
Hallo Caro, hallo Sara,

danke für euren mutmachenden Beitrag. Ich denke auch ich muß erst mal wieder einen stabilen Zustand erreichen, bevor ich mal wieder versuche abzusetzen. Also erhöhen werde ich auf keinen Fall, denn in einem halben Jahr bin ich dann wieder soweit, dass ich erhöhen muß. Ich habe ja auch mal mit 20mg angefangen, nach einem dreiviertel Jahr dann auf 40mg weils mir da auch wieder schlechter ging. Aber nun bin ich schlauer ich rutsche nicht noch mehr in die Abhängigkeit rein. Caro du hast Recht mit dem was Du schreibst , da geht es einem 2 Jahre gut und denkt endlich was gefunden was einem hilft und dann geht es wieder los und man kämpft dann auch noch gegen das Medikament das man nimmt, da man es nicht einfach absetzen kann, auch wenn es nicht mehr wirkt.Ich werde das mit dem Fischöl auf jeden Fall probieren, werde mich auch wieder aufraffen und mich mehr bewegen, auch wenn es so verdammt schwer fällt. Ich bin auf jeden Fall froh, dass es dieses Forum gibt, man bekommt eine ganz einfach tolle Unterstützung hier , das finde ich sehr ermutigend. Sonst stand ich immer alleine da .

DAnke euch beiden und paßt auch auf Euch auf
Uschi