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Insidon

Verfasst: 16.12.2005 14:00
von Rieke
Hat vonEuch jemand Erfahrung ( gute oder schlechte)mit Insidon?
Gruß Rieke

Verfasst: 16.12.2005 15:13
von Britta
Hallo Rieke,

ich nehme Insidon Tropfen seit ca. 10 Monaten. Mir helfen die Tropfen gut. Ich werde ruhiger dadurch (neige zu Hyperaktivität) und kann besser schlafen. Die Ängste sind ebenfalls weniger geworden. Die ganzen "modernen" AD´s dagegen, haben mich nur noch hibbeliger gemacht.

Großartige Nebenwirkungen hatte ich am Anfang nicht, nur eben die Müdigkeit. Ich habe im Laufe der Zeit die für mich richtige Dosis dann selber gefunden. Das geht mit den Tropfen leichter als mit Tabletten.

Gruß Britta

Verfasst: 16.12.2005 18:39
von Rieke
Hallo Britta,
nimmst Du neben dem Insidon das Johanniskraut. Verträgt sich das denn? Ich bin da ein wenig skeptisch, Johanniskraut hat mir eigentlich gar nicht geholfen. Bei mir fangen jetzt die Zwangsgedanken so furchtbar wieder an. Hast Du die auch?

Verfasst: 18.12.2005 20:36
von Britta
Hallo Rieke,

ja, ich nehme regelmäßig "Jarsin" und bei mir funktionierts. :)

Britta

Verfasst: 19.12.2005 09:17
von amanda
Hallo Rieke
Insidon hat eine Bekannte mal genommen gegen Panikattacken und sie hatte kaum Nebenwirkungen und Absetzsympthome. Es hat auch etwas gegen die Angst geholfen.

Mein Mann hat jahrelang Insidon,Amitriptilyn und Stangyl genommen gegen Depressionen und Zukunftsängste. Er wurde sehr GLEICHGÜLTIG der Familie gegenüber,bekam Selbstmordgedanken und hatte eine enorme Gewichtszunahme sowie mit Impotenz Probleme.

Jeder Mensch reagiert anders auf Psychopharmaka.
Insidon gehört aber zu den gut verträglichen Medikamenten.

Bist du denn zur Zeit in therapeutischer Behandlung??

Liebe Grüsse AMANDA

Verfasst: 19.12.2005 11:42
von Rieke
Hallo Amanda,
ja, ich habe bereits eine Verhaltestherapie von 3 Jahren hinter mir. In der Zeit habe ich auch die AD abgesetzt, das war im vergangenen Jahr im Juli. Zeitweise ging es mir etwas besser. Im Moment mache ich eine Therapie nach Prof. Dr. Dürckheim, muß ich leider selbst bezahlen. Ich habe aber an mir festgestellt, dass ich ganz wenig annehmen kann und in meinem Hinterstübchen immer einer sagt, es hilft ja doch nicht. Ich werde auch versuchen, eine tiefenpsychologische Therapie zu bekommen, es dauert aber eine Ewigkeit, dort einen Platz zu bekommen und ob die Krankenkasse da noch mitspielt, bezweifele ich auch. Ich gebe aber nicht auf. Wenn es dann gar nicht mehr geht, werde ich vielleicht doch wieder zu AD greifen, obwohl mein Verstand nein sagt.
Geht es Deinem Mann denn jetzt besser?
Gruß Rieke

Verfasst: 19.12.2005 14:05
von amanda
Hallo Rieke die Antwort auf die Frage:
Geht es deinem Mann jetzt besser?
Steht unter dem Beitrag ( versehentlich ) : WERBUNG für Ärzte bei der Pharmaindustrie

Gruss AMANDA

Insidon - fand ich nicht hilfreich

Verfasst: 19.12.2005 21:48
von Paris2003
Ich habe, nachdem im Februar 2004 zum ersten Mal Anststörungen aufgetreten sind, Insidon eingenommen. Es hat mir nicht geholfen. Ich bin ein Jahr später, nachdem ich eine Psychiaterin aufgesucht habe, auf Citalopram umgestiegen (20 mg). Das habe ich seit diesem Jahr Oktober langsam abgesetzt und nehme es seit zwei Wochen nicht mehr. Seit Juli 2005 mache ich auch eine Verhaltenstherapie bei einer Psychologin, die mir weiterhilft.
Allerdings habe ich seit ca. 1 Woche Absetzungserscheinungen (Schwindel und elektr. Schläge, die mir durch den ganzen Körper fahren). Ich hoffe, das legt sich. Aufsteigende Panik bekomme ich mit den erlernten Entspannungstechniken gut in den Griff.
Ich fand Insidon - wie gesagt - nicht sehr hilfreich, weil die Panik doch immer wieder aufgetreten ist.
Alles Gute!