Hilfe!
Verfasst: 13.10.2005 21:24
Hallo ihr Lieben.
Ich habe dieses Forum vor einem halben Jahr entdeckt. Damals hatte ich - auf Anraten eines Arztes - mein Antidepressivum (Fluoxetin 20 mg) innerhalb von zwei Wochen abgesetzt und dementsprechend prima gings mir... Hier habe ich dann Hilfe gefunden. Auf euren guten Rat hin habe ich dann das Medikament in flüssiger Form genommen und langsam reduziert. Ganz langsam. Über ein halbes Jahr. Damit ging es mir sehr gut, und dann ging es mir so gut, dass ich mich auch getraut habe bzw mir zugetraut habe, gar nichts mehr zu nehmen. Psychisch ging es mir nach dem völligen Absetzen auch gut, ab und an eine leichte Depression, ja, aber nichts ernstes.
Jetzt ist folgendes passiert: Es fing im Juli an. Ich war total erschöpft. Ich habe 6 Wochen lang 16 Stunden pro Tag geschlafen und war trotzdem immer müde. Nach spätestens 3 Stunden wach sein kam eine regelrechte Schlafattacke, ich musste mich auf der Stelle hinlegen und mindestens 2 Stunden schlafen. Wenn ich wach war, war ich so schwach, dass ich mir nur mit Müh und Not etwas zu essen machen konnte.
Ich informierte mich über CFS. Leider fand ich keinen Arzt, der sich damit auskennt. Kennt hier im Forum jemand einen Arzt?
Im September wurde es besser mit der Müdigkeit. Ich konnte wieder arbeiten.
Und jetzt fängt es wieder an. Es ist nicht so schlimm, ich muss nicht schlafen, aber ich bin einfach vollkommen erschöpft, ich weiß gar nicht, wovon! Und dann gibt es noch etwas: Ich kann keinen einzigen Schritt mehr in die SOnne. Sobald ich auch nur ein paar Sekunden in der SOnne bin, fängt mein Herz an zu rasen, ich schwitze wie verrückt, der Atem wird schneller, mir wird schwindlig.
Ich kann nur noch morgens aus dem Haus, wenn die SOnne noch sehr tief steht.
Es ist furchtbar. Und kein Arzt kann helfen.
Heute war ich bei einem Arzt, und der meinte, dass es eventuel ein ABsetzsyndrom sein könnte, und er wollte sich darüber informieren.
Das klingt schon logisch - aber kann denn das überhaupt sein? Ich habe doch wirklich langsam reduziert. Und ich lese immer wieder, dass Absetzsyndrome von SSRIs "LEICHT UND VORRÜBERGEHEND" sind...hahaha...
Ach je. Weiß hier jemand Rat? Ich bin schon ganz verzweifelt...
Flora
Ich habe dieses Forum vor einem halben Jahr entdeckt. Damals hatte ich - auf Anraten eines Arztes - mein Antidepressivum (Fluoxetin 20 mg) innerhalb von zwei Wochen abgesetzt und dementsprechend prima gings mir... Hier habe ich dann Hilfe gefunden. Auf euren guten Rat hin habe ich dann das Medikament in flüssiger Form genommen und langsam reduziert. Ganz langsam. Über ein halbes Jahr. Damit ging es mir sehr gut, und dann ging es mir so gut, dass ich mich auch getraut habe bzw mir zugetraut habe, gar nichts mehr zu nehmen. Psychisch ging es mir nach dem völligen Absetzen auch gut, ab und an eine leichte Depression, ja, aber nichts ernstes.
Jetzt ist folgendes passiert: Es fing im Juli an. Ich war total erschöpft. Ich habe 6 Wochen lang 16 Stunden pro Tag geschlafen und war trotzdem immer müde. Nach spätestens 3 Stunden wach sein kam eine regelrechte Schlafattacke, ich musste mich auf der Stelle hinlegen und mindestens 2 Stunden schlafen. Wenn ich wach war, war ich so schwach, dass ich mir nur mit Müh und Not etwas zu essen machen konnte.
Ich informierte mich über CFS. Leider fand ich keinen Arzt, der sich damit auskennt. Kennt hier im Forum jemand einen Arzt?
Im September wurde es besser mit der Müdigkeit. Ich konnte wieder arbeiten.
Und jetzt fängt es wieder an. Es ist nicht so schlimm, ich muss nicht schlafen, aber ich bin einfach vollkommen erschöpft, ich weiß gar nicht, wovon! Und dann gibt es noch etwas: Ich kann keinen einzigen Schritt mehr in die SOnne. Sobald ich auch nur ein paar Sekunden in der SOnne bin, fängt mein Herz an zu rasen, ich schwitze wie verrückt, der Atem wird schneller, mir wird schwindlig.
Ich kann nur noch morgens aus dem Haus, wenn die SOnne noch sehr tief steht.
Es ist furchtbar. Und kein Arzt kann helfen.
Heute war ich bei einem Arzt, und der meinte, dass es eventuel ein ABsetzsyndrom sein könnte, und er wollte sich darüber informieren.
Das klingt schon logisch - aber kann denn das überhaupt sein? Ich habe doch wirklich langsam reduziert. Und ich lese immer wieder, dass Absetzsyndrome von SSRIs "LEICHT UND VORRÜBERGEHEND" sind...hahaha...
Ach je. Weiß hier jemand Rat? Ich bin schon ganz verzweifelt...
Flora