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Höllen nach Trevilorabsetzversuch - was jetzt?
Verfasst: 05.10.2005 18:55
von Valeska
Also, leider hat mir auf meine erste Anfrage niemand geantwortet.
Ich nehme jetzt seit ca. 5 Wochen kein Trevilor mehr nach eineinhalb Jahren (davor 2 Jahre Seroxat/Paroxetin), habe es mit der Neurologin ausgeschlichen. Etc. könnt Ihr unten entnehmen.
Jetzt geht es mir trotz den 0,5mg Lorazepam dreimal täglich so besch****, dass mein Arzt meinte entweder ich soll noch mehr nehmen 1mg am Tag, aber ich habe das Gefühl das macht mich bloß total fertig, schlafe den ganzen Tag, aber nimmt nicht so sehr die Angst. Er meint ich muß entweder durch, morgen fangen wir mit Leberentgiftung an, er weiß auch nicht wie lange es mir so schlecht gehen wird. Es kommt mir komisch vor, einerseits ist er total gegen Antidepressiva, meint aber nach neuesten Studien machen die Bezos bei einigen Wochen Einnahme nicht abhängig, und jetzt meint er wenn es so krass ist, dann muß ich eben wieder Trevilor nehmen und dann nach der Entgiftung ausschleichen oder Lithium, was aber doch Quatsch ist, denn Lithium kann man ja nur begleitend zu Antidepressivum und nicht alleine nehmen, oder? Stimmt es das Lithium nicht so "gefährlich" wie AD's sind? Oder sollte ich versuchen ein anderes AD zu nehmen, von dem ich leicher loskomme als Trevilor, und das weniger schlimm ist??
Meine Neurologin meinte nämlich ich solle wieder Trevilor + Lithium nehmen und dann Trevilor frühestens nächstes Frühjahr absetzen und Lithium dann noch einige Jahre nehmen.
Bitte helft mir!
Danke
Verfasst: 05.10.2005 20:28
von vivie
Hallo Valeska,
wahrscheinlich kann ich Dir nicht wirklich weiterhelfen. Es ist wirklich schwer, eine Entscheidung bezüglich der Medikamente zu treffen.
Ich bin mir sicher, dass jeder Arzt eine andere Empfehlung für Dich hätte.
Was mich besonders wundert ist, dass Dir Lithium empfohlen wurde. Ich kenne das eigentlich als Medikament bei manisch-depressiven Erkrankungen. Und manisch bist Du ja laut Deiner Signatur nicht, oder?
Ich frag mich wirklich, wie Ärzte auf die Idee kommen, dies oder jenes müsstest Du noch mindestens 1 Jahr nehmen. Ja sind die denn Hellseher?
Skeptisch bin ich auch bei dem Thema Entgiftung, obwohl Du Dich ja gerade überhaupt nicht stabil fühlst. Bei meinem ersten Paroxetinentzug, der nicht funktioniert hat, habe ich auch - auf Rat einer Heilpraktikerin - ein Leberentgiftungsmittel genommen. Das hat mir wirklich den Rest gegeben.
Was sagt eigentlich Dein Psychologe zu dem Absetzthema?
Ich hatte zwischendurch auch das Gefühl, irgendein anderes Medikament zu brauchen, bin aber von meiner Psychologin immer wieder unterstützt worden, dass ich den Zustand wie er ist aushalten soll. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan.
Aber vielleicht wäre das auf Dauer wirklich besser als dies und jenes "ausprobieren" zu müssen, weil letztendlich ja keiner vorher die Wirkung bei Dir persönlich voraussagen kann.
vivie
Verfasst: 05.10.2005 20:45
von amanda
Hallo Valeska du machst zur Zeit ähnliches durch wie ich es vor 2 Jahren erlebt habe. Folgende Tips möchte ich dir geben. Lass deinen Stuhlgang auch untersuchen. Es ist möglich dass deine Bauchspeicheldrüse nicht richtig funktioniert . Die Unterzuckerungssympthome machen dann verstärkte Ängste usw. Versuche mit deinem Hausarzt zu reden und lass dir Fango und Massagen verschreiben. Fango ist super zur Leberentgiftung und die Massagen nehmen auch viele Sympthome und beruhigen das Nervensysthem. Gegen die Übersäuerung die ich ebenfalls hatte hift BASICA Pulver aus der Apotheke. Zusätzlich kann ich dir Mariendistelsirup aus dem Reformhaus empfehlen zur Leberunterstützung. Trinke jeden Tag viel Tee,Wasser ect und mache täglich Wärmebehandlungen für deine Leber zu Hause (Wärmflasche ,Heizkissen) Versuche baldmöglichst ALLE Medikamente sehr langsam abzusetzten,denn sie belasten ALLE deine Leber, Gegen die Unruhe hilft spazieren gehen,Entspannungsübungen,leichtes Fitnessprogramm. Du tust mir echt leid denn ich habe das gleiche durchmachen müssen aber du wirst es schon schaffen. Ich habe es auch geschafft. WARUM haben die Ärzte nicht früher deine Leberwerte kontroliert???? Bei mir wurde auch nichts kontroliert obwohl ich eine vorgeschädigte Leber hatte. Diese schlampigen unfähigen Ärzte.!!!!Ich hoffe ich konnte dir mit meinen Tips helfen. Johanneskraut sollte man nie gleichzeitig oder direkt im Anschluss an an eine Psychopharmakabehandlung nehmen. Dann lieber Omega 3 Fettsäuren und VIELE Vitamine und Mineralstoffe . ALLES GUTE UND VIELE GRÜSSE AMANDA
Verfasst: 05.10.2005 20:51
von amanda
Hallo Valeska ich habe noch einiges vergessen. Machst du eine Therapie ????Denn das ist das Wichtigste überhaupt. Es ist wichtig herraus zu finden WAS bei dir die Depressionen und Ängste verursacht hat. Wie alt bist du ??? Hast du in der Zeit vor deiner Depression womöglich eine NEUE Pille genommen oder abgesetzt???Ist bei dir wirklich ALLES organische als Ursache für Depressionen und Ängste abgeklärt worden???Geh mal zu einem Endokrionologen und lass dort mal deine Hormone untersuchen. Bei mir haben die Medikamente VIEL durcheinander gebracht !!!AMANDA
Antwort 1 Therapeutin
Verfasst: 09.10.2005 00:39
von Valeska
Hallo!
Danke für die Antworten!
Also leider hält meine Psychologin sehr viel von Schulmedizin, auch z.B. von dem tollen Ritalin dass jetzt so viele Kinder kriegen. Sie ist sehr rational, und aus den verschiedensten Gründen ist sie eigentlich nicht nur was Therapien sonder überhaupt Lebensstil und Lebensansichten angeht das ziemliche Gegenteil, das fängt von Schulmedizin, Ernährung über Spiritualtität (sie ist rational und glaubt dass jeglicher Glaube oder sonstwas nur Placebo ist, für sie ist alles immer nur "Esoterik"). Ich kann über viele Sachen nicht mit ihr reden, weil sie sie nicht verstehen würde, denn ich habe eben auch keine durchschnittlichen Lebensansichten, sondern für den Durchschnittsmenschen sehr radikal-ethisch und ökologische Ansätze und Gedanken, die aber auch andere Leute ohne Depressionen haben und ich mir nicht krank reden lasse.
Antwort 2: Amanda
Verfasst: 09.10.2005 01:29
von Valeska
Ich bin 24, habe mit 19 mit AD angefangen, Pille habe ich mal so ein paar Monate mit 20 und ein Jahr mit 21 genomen, aber aus gesundheitlichen Gründen abgesetzt, keine Tage mehr bekommen und so, wollte das Gift nicht mehr nehmen. Hatte damals Pille etwas vor den AD abgesetzt das erste Mal, der hat mir was für Bauchspeicheldrüse und Leber gegeben, hat dann Lebensmittel getestet, Laktosintoleranz, war aber da eh grad vegan geworden, außerdem Magnesium und Vitamine und hat dann Schwermetalle gemessen, und gemeint Blei wäre an meinen Depressionen schuld, aber da ich nicht ausgeschlichen hatte und einfach schon zu fertig war hab ich wieder mit noch schlimmeren AD angefangen Trevilor.
Jetzt bin ich bei einem anderen Arzt, der aber ähnlich arbeitet, die beiden hatten früher auch eine gemeinsame Praxis. Bin deshalb da, weil ich einen Arzt mit Naturheilkunde wollte, der aber echte und nicht so pseudo ein bißchen Homeöpathie nebenbei macht, aber auch keinen Heilpraktiker damit die Kasse wenigestens ein bißchen was zahlt. Mich wundert dass der jetztige mir keine B-Vitamine und Mineralien gibt, dafür schiebt er wenigestens nicht wieder alles auf die Schwermetalle. Hatte damals auch mit Umweltberatung zu tun, da gibt es wohl auch einige Leute die von Wohngiften und so Depressionen kriegen (wundert mich dass das nicht hier erwähnt wird).
Hab die Leberentgiftung vorgestern gemacht:
große Leberreinigung (mit Bittersalz zum Gallengänge öffnen, früh kein Eiweiß, Fett, nachmittags gar nichts, abends Grapefruitsaft+Olivenöl um Festsetzungen, Steinchen, etc. aus Gallengängen und Leber zu spülen, nachts/früh dann Durchfall mit Festsetzungen aus der Leber, dann Darmspülung)
Jetzt kommt noch was dazu, er arbeitet mit einer Hildegard-von-Bingen-Therapeutin zusammen:
ihre komischen Kräuter, totale Kochkost, Dinkelzeugs, brauche Energie aus der gekochten Kost, ying/yang- Hitze/Kältetypen, Meridianeziehen, Erklärung dass ich wegen falschem Essen etc. die Gefühle von meinen Organen kommen, und dies von den Psychopharmaka halt unterbunden wird, das Energielevel der Organe (+ Vergiftung durch Medis) trotzdem zu weit unten ist - nun ist es so, dass ich nach längerer Beschäftigung mit Essen eigentlich auf Rohkost umsteigen wollte, und davon ziemlich überzeugt bin, auch dass dann Psychosachen besser werden, und jetzt erzählt die Frau mir ich bin so weil ich nicht genug/alles koche (dabei ist es nicht so dass ich Rohköstlerin bin, ich esse halt nur ein bißchen mehr Rohkost als vielleicht der Durchschnitt??)!!!! Und dann hat sie noch was von Gott und den Lastern und Tugenden der Hildegard von Bingen (nach der sie auch Psychotherapie macht) angefangen und davon dass meine Lunge verschleimt ist und meine Niere energetisch leer. Und jetzt soll ich nach den teueren Behandlungen bei dem einen Arzt auf einemal bei ihr auch noch eine ganze Serie durchziehen.
Daß meine Leber überlastet ist, ich übersäuert bin, hab ich ja schon erwähnt, außerdem kriege ich seit Jahren Darmpilz nicht richtig los, und mit jedem Heilpraktiker/Arzt mehr habe ich das Gefühl das gar nix mehr an mir gesund ist. Bzw. dass jeder sein System hat dass er strikt durchzieht an jedem Patienten.
Symptome werden schlimmer
Verfasst: 09.10.2005 01:33
von Valeska
Jetzt sind es auch schon 2 Wochen dass ich mehr oder weniger regelmäßig Benzos nehme. Wenn man es nicht mehr aushält ist einem irgendwann halt immer egal... schlafen geht noch einigermaßen, hatte früher Zeiten wo ich die ganze Nacht kein Auge zu getan habe, aber ab so 7 fangen die (oft Alb)träume oder jedenfalls sehr aufreibende Träume an, aus denen ich dann schon mit Herzrasen, Angst, ohne ohne jegliche Energie in den Tag starte. Wenn ich versuche das auszuhalten und mich dann nachmittags nochmal hinlege kann ich entweder nicht schlafen oder wache auf die gleiche Weise auf und es geht kein Tag vorbei an dem es dann nicht irgendwann richtig ausbricht mit Panik, Hyperventilieren und nicht mehr ein noch aus können und auf der Stelle weg sein wollen und dann greife ich eben zu Tavor oder Lorazepam
Das ging so langsam los mit den Ängsten und den Träumen und so als ich die AD absetzte, erstmal waren natürlich alle Gefühle verstärkt, alles etwas schwieriger, aber ich dachte da muß ich halt durch, ich wußte nicht dass es wieder so schlimm wird wie letztes Mal als ich (abrupt) abgesetzt habe, da ich diesmal mit Neurologin ausgeschlichen habe. Ich hatte gedacht, diesmal hab' ich's richtig gemacht, und jetzt entgifte ich noch und trotzdem wird es immer schlimmer und artet wieder in einer fetten schweren (agitierten?) Depression aus. Selbst wenn ich jetzt wieder Antidepressiva nehmen würde, würde ich 3 Wochen überbrücken müssen mit dem Zeug, und wenn ich weiterhin ohne durchhalte, laufe ich Gefahr von den Benzos abhängig zu werden.
Jeden Tag kämpfe ich mit mir, ich will von dem Zeug loskommen aber diese Hölle halte ich nicht mehr lange aus.
Verfasst: 09.10.2005 20:33
von amanda
Hallo ich versuche dir mal einige Tips zu geben was die Leber,Entzugssympthome etc angeht. Gegen Übersäuerung Bullrichsalz nach Bedarf und BASICA PULVER aus der Apotheke. Für die Leber Mariendistelsirup aus dem Reformhaus und Wärmebehandlungen,Wärmflasche ,heisse Bäder u. FANGO. Für die Seele und gegen die Entzugssympthome....mir haben 2 CDs von Dr. Hans Grünn sehr geholfen: Progressive Muskelentspannung und Einfach zuhören und Schmerzen lösen. Halte durch du schaffst das schon!!! Gegen die Unruhe hilft Progressive Muskelentspannung GARANTIERT Ausserdem solltest du dich immer wenn die Sympthome besonders schlimm sind POSITIV ABLENKEN z.B. POSITIVE GEDANKEN...Es wird alles gut,ICh werde wieder ganz gesung Ich schaffe es ganz bestimmt ES SIND NUR SYMPTHOME mir kann NICHTS PASSIEREN !!! Versuche so oft es geht spazieren zu gehen und mache "sanften" Sport....Pilatis,Gymnastik,Walken,langsam Rad fahren....das baut Stresshormone ab. Gegen Unterzuckerungssympthome z. b: Panikattacken hilft eine ausgewogene Ernährung und für den Notfall Traubenzucker !!!!Trink viel ...am besten Apfelsaftschorle weil das auch den Zuckerspiegel konstant hält. MIR hat ausserdem das trinken von Melissen und Nerventee aus der Apotheke sehr geholfen. Falls du dir es erlauben kannst gönne dir jede Woche eine Massage....es beruhigt das Nervensysthem. Viel Erfolg mit meinen Tips....mir haben diese SEHR SEHR geholfen AMANDA
Verfasst: 12.10.2005 12:09
von mücke
Valeska hat geschrieben:
Hab die Leberentgiftung vorgestern gemacht:
große Leberreinigung (mit Bittersalz zum Gallengänge öffnen, früh kein Eiweiß, Fett, nachmittags gar nichts, abends Grapefruitsaft+Olivenöl um Festsetzungen, Steinchen, etc. aus Gallengängen und Leber zu spülen, nachts/früh dann Durchfall mit Festsetzungen aus der Leber, dann Darmspülung)
Hallo valeska
Wenn ich deinen Bericht lese, bekomme ich nur grosse Augen. Was soll denn das bringen? Ich bin zwar offen für viele Sachen, aber so eine Leberreinigung, nein nie mit mir.
ihre komischen Kräuter, totale Kochkost, Dinkelzeugs, brauche Energie aus der gekochten Kost, ying/yang- Hitze/Kältetypen, Meridianeziehen, Erklärung dass ich wegen falschem Essen etc. die Gefühle von meinen Organen kommen, und dies von den Psychopharmaka halt unterbunden wird, das Energielevel der Organe (+ Vergiftung durch Medikamente) trotzdem zu weit unten ist - nun ist es so, dass ich nach längerer Beschäftigung mit Essen eigentlich auf Rohkost umsteigen wollte, und davon ziemlich überzeugt bin, auch dass dann Psychosachen besser werden, und jetzt erzählt die Frau mir ich bin so weil ich nicht genug/alles koche (dabei ist es nicht so dass ich Rohköstlerin bin, ich esse halt nur ein bißchen mehr Rohkost als vielleicht der Durchschnitt??)!!!!
Das meiste was du schreibst habe ich irgendwo schon gehört, kann aber nur wenig damit anfangen. Was das Essen betrifft, kann ich dir nur sagen, höre auf dein Gefühl, mache es so wie du meinst.
Was sollen die Kräuter (welche) u. der Dinkel denn bewirken? Soll das auch gut sein gegen Absetzbeschwerden des ADs?
Gruss Annette
Gruss Annette
Verfasst: 12.10.2005 12:39
von Biny
Hallo Valeska!
Leider kann ich dir bei deinem Absetz-Problem auch nicht helfen, Dein Beitrag und alle dazu gehörigen Antworten haben aber mein Interesse geweckt.
Ich nehme, nach einem Nervenzusammenbruch, seit etwas über einem Jahr Trevilor retard. Aus der Klinik bin ich mit 300mg gegangen und habe es dann bis 375mg hoch geschafft. Einer von den schlaueren Psychologen (die mit den wirklich hilfreichen Ratschlägen) hat mir dann gesagt, das man mit max. 150mg entlassen werden sollte.
Aufgrund meiner Lebenslangen Abneigung gegen AD`s bin ich jetzt bei 75mg. Es war ein ziemlich heftiger Entzug(!). Diese letzte Dosis versuche ich jetzt seit ca. 3 Monaten auszuschleichen, was mir einfach nicht gelingen will. Meine Depressionen sind wieder sehr schlimm geworden und meine Lebenseinstellung ist völlige Gleichgültigkeit.
Vielleicht würde ich sogar bei dieser niedrigen Dosierung bleiben können, wenn ich nicht besessen wäre von dem Gedanken, mein Leben wieder alleine auf die Reihe zu kriegen. Außerdem habe ich mit den AD's 12 kg zugenommen, Tendenz steigend, womit ich auch nicht mehr leben will.
Eure Beiträge hier zu lesen, hilft mir einerseits, da ich merke, das es mir nicht alleine so sch**** geht. Andererseits macht es mir aber auch ein bißchen Angst, weil es mir die Hoffnung nimmt, je wieder davon los zu kommen.
Vielleicht ergibt sich durch den Austausch eine Möglichkeit sich gegenseitig weiter zu helfen.
Hidegard von Bingen
Verfasst: 12.10.2005 13:05
von mücke
Hallo Valeska
Ich habe ein wenig gegoogelt, habe folgenden link gefunden, habe nur kurz überflogen, scheint gut zu sein für allgemeine Information über Hildegard von Bingen.
Du findest hier Themen wie Gesundheit ( Index a - z bezogen auf Krankheiten), Ernährung, Forum, links.
www.hildegardvonbingen.info
Gruss Annette
Verfasst: 13.10.2005 18:55
von Valeska
Also ich finde das mit der Hildegard von Bingen klingt komisch, klar gemäßigtes Essen, kein Zucker, viel Obst und Gemüse, aber wie sie willkürlich die Obst und Gemüsesorten irgendwelchen Körpersäften zuordnet, ich weiß nicht, da hat bestimmt zu ihrer Zeit was Anderes dahintergesteckt, ich finde das Ganze komisch. Da steht's ja:
Dinkel ist gut für's Gemüt: Die Seele des Menschen macht er froh und voll Heiterkeit. Das Dinkel besser ist als Weizen etc. kenn ich ja alles schon, aber irgendwie ist mir das zu weit aus dem Mittelalter hergeholt, auch wenn ich sonst auf Naturheilkunde setze.
Wobei mir mein Arzt auch so immer suspekter wird, weil er mir Bezos gegeben hat, jeden Tag 3 x 0,5 mg einige Wochen sollte ich die nehmen bis seine Heilmethoden und Tropfen gewirkt haben. Und Neuraltherapie: das sind eigentlich Schmerzmittel (Procain glaub ich) in die Rückennerven gegen Schmerzen, er macht das anscheinend auch gegen meine Art von nervlicher Belastung.
Da erscheint mir doch der Gedanke mit dem Lithium irgendwie erfreulicher, oder was gibt's da zu beachten?
Verfasst: 14.10.2005 09:16
von mücke
Valeska hat geschrieben:
Da erscheint mir doch der Gedanke mit dem Lithium irgendwie erfreulicher, oder was gibt's da zu beachten?
Hallo Valeska
Wäre es nicht sinnvoll erst die Wirkung von Trevilor abzuwarten? Bei Lithium würde ich persönlich. "Nein! Danke!" sagen. Es ist auch nicht frei von Nebenwirkungen. Die Grenze zwischen Wirkung u. Vergiftung liegt hier nah beieinander.
Info:
http://www.novamex.de/nnb/vitaminspur/S ... rlith.html
Gruss Annette
Verfasst: 15.10.2005 15:08
von Valeska
Ich warte jetzt ab bis das Trevilor wirkt, das mit dem Lithium überlege ich mir später noch, der Arzt hat noch gemeint wir könnten es im Frühjahr mal über Fluctin probieren, das wäre ein wesentlich verträglicheres und sanfteres Mittel, das ich dann besser ausschleichen könnte. Jetzt gerade versuche ich es einfach nur Tag für Tag auszuhalten, weil es immer schlimmer geworden ist, evtl. auch wegen den Entgiftungen?, ich hätte gleich wieder Trevilor nehmen sollen vor 3 Wochen als ich zum Arzt bin, nächstes Mal nehme ich eher wieder gleich was und schleiche meinetwegen über Jahre aus bevor ich wieder in dieser Hölle lande.
Verfasst: 16.10.2005 13:27
von mücke
Valeska hat geschrieben: der Arzt hat noch gemeint wir könnten es im Frühjahr mal über Fluctin probieren, das wäre ein wesentlich verträglicheres und sanfteres Mittel, das ich dann besser ausschleichen könnte.
Hallo Valeska
Diese Aussage bezweifele ich sehr stark. Fluctin ist ein SSRI, kann bei zu schneller Reduktion auch Absetzbeschwerden machen. Ich habe diese Erfahrung selbst gemacht, seit gut 2 Jahren.
Die Firma Pfitzer schreibt bezüglich der Absetzbeschwerden: "Es scheint sich dabei um einen Klasseneffekt der SSRIs zu handeln, der auf der Downregulation der Serotoninrezeptoren durch die SSRI beruht."
Gruss Annette
Verfasst: 17.10.2005 21:08
von Valeska
Aber gibt es nicht welche die sanfter wirken als Andere und leichter auszuschleichen sind, so dass es leichter ist erst darauf zu wechseln? Weil ich das Gefühl habe Trevilor gehört zu den eher "härteren" Sachen.
Stimmt es das man Johanniskraut nicht zusammen mit einem Antidepressiva nehmen soll? Die Apothekerin meinte es kann zum Serotoninsyndrom kommen, der Arzt meinte in meinem Fall könnte ich das schon gleichzeitig nehmen? Aber langsam kommt mir der Verdacht er hat meinen Fall und meinen psychischen Zustand unterschätzt... er meinte jetzt auch ich soll wieder Trevilor nehmen und mich stabilisieren.
Jetzt habe ich die letzten Tage erstmal ohne Tranquilizer überstanden, und heute hat das Herzrasen vom Aufwachen sogar schon mittags aufgehört, dafür habe ich eine neue Art von Angst und Panik bekommen mein Leben nicht mehr auf die Reihe zu kriegen, ohne Panikattacke, viel wacher... (hoffe das sind die Trevilor) aber eben noch nicht zuversichtlicher... (hoffe das kommt noch), ich weiß nicht ob die Tage vorher oder heute grauenhafter waren. Abends kann man dann wieder kurzfristiger denken für die nächsten Stunden und wird müde, da geht es besser. Hoffe dass ich die nächsten zwei Wochen überstehe und Trevilor dann auch auf mein Gemüt wirkt und nicht nur auf meinen Körper.