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auswegslos?
Verfasst: 10.09.2005 16:07
von woman
hallo zusammen, bin neu hier und wahrlich alles andere als ein "hirsch am computer".....demzufolge bitte mir nachzusehn, wenn ich allenfalls am falschen ort schreibe...
was ist mein Problem? zuvieles, aber das naheliegendste ist das: ich soll wegen chronischen schmerzen mit trizyklischen antidepressiva behandelt werden. ich leide (seit 13 monaten) an dauerkopfschmerzen, dauerschwindel, inneres zittern und diversen gelenksschmerzen. diagnose angebliche keine depression, aber chronische schmerzen. angeblich würde man das mit diesen TZA wieder "wegbekommen".
wenn ich mich hier so portiönchenweise durchlese, dann habe ich den eindruck, dass mit den AD's eher mehr probleme bekommt, als man schon hat. und mit jedem gelesenen beitrag mehr steigt meine angst, dass es mir mal nicht viel besser gehn wird, wie VIELEN hier im forum. nur, welche wirklich guten alternativen gibts noch gegen "chronische schmerzen"? akupunktur half nichts, gesprächstherapie half nix, sportliche betätigung wurde aufgrund des schwindels unmöglich (kann kaum geradeaus laufen). ende september/anfangs oktober soll ich in eine deutsche klinik für verhaltensmedizin. ich hab so angst, dass ich dann dort doch in die AD's "reingetrieben" werde...so als letzte rettung oder so.
gibts denn keine AD's, wo man sagen kann, dass sie was helfen und der "schaden" in grenzen bleibt? obwohl....ich glaub, die antwort find ich aus all den berichten hier....gibts wohl nicht
ich wünsche allen hier viel viel kraft und durchhaltevermögen, wobei auch immer
grüsse
woman
Verfasst: 10.09.2005 17:24
von mücke
Hi woman
Es ist mir bekannt, daß man in der Schmerztherapie auch TZA einsetzt. Sie gehören zu den älteren ADs, ihre Wirkung, als auch Nebenwirkung ist hier gut bekannt, im Gegensatz zu den neueren ADs.
Welche Fachärzte hast du denn schon aufgesucht? Neurologe? Orthopäde?
Möglichkeiten der Therapie (nach organischer Abklärung):
Massagen, Chiropraktische Therapie (einrenken), Entspannungsübungen, Neuraltherapie (spritzen von Procain in die schmerzende Stelle), Krankengymnastik, basische Kost (Übersäuerung kann sich auch als Muskelschmerz bemerkbar machen, z. B. als Arthrose in den Gelenken), Heilpraktiker aufsuchen, über Biorsonanz austesten z.B. Schüsslersalze, Mineralien, fehlendes danach ergänzen.
In einer Klinik für Verhaltensmedizin kann man dir bestimmt Tips geben, wie du besser mit Schmerzen umgehen kannst. Wenn du kein AD nehmen möchtest, sage das ganz deutlich. Niemand kann dich dazu zwingen.
Gruss Annette
Verfasst: 10.09.2005 19:22
von amanda
Hallo ......Annette hat wohl schon alles perfekt aufgezählt was du gegen Schmerzen machen kannst. Ich selbst habe Erfolg gehabt mit einer CD von Dr. Hans Grünn. Einfach zuhören und Schmerzen lösen. Dort werden verschiedene Techniken erklärt wie man sich ganz bewusst vom Schmerz ablenken kann. Gruss AMANDA
hallo anette
Verfasst: 10.09.2005 20:56
von woman
danke für deine zeilen.
nun, ich mache eine odysse durch...ich war vor gut einem jahr bei der neurologin, nichts...........danach kam augenarzt, HNO, orthopäde, naturärzte, überall nichts. darauf vom hausarzt zoloft erhalten, am 3. tag physischer zusammenbruch, daraus resultierend reha-aufenthalt 3 wochen über weihnachten. war danach etwas besser bis ende januar, dann von heute auf morgen starker schwindel. wurde dann von ärztin/biophysikerin auf elektrosmog behandelt, es wurden 4 schwermetalle ausgeleitet, psyche aufgebaut, hat alles nix gebracht.dann private probleme mit mann und sohn aufgrund meiner körperlichen verfassung (hab im april 04 hirnschlag überlebt, anscheinend ohne folgen. Grund: vorhofflimmern und ein darausentstandenes gerinnsel, hatte im 04 innerhalb 2,5 monaten 3 kathetereingriffe deswegen). thema wird zu weitläufig, hab mir noch den atlas einrenken lassen, war in shiatsu-massagen, dann spezielle fussreflexzonenmassagen...
das eine problem ist mein herz, wo probleme macht (nach der op also immer noch tägliche störungen), das andere jetzt angeblich meine psyche (wenn ärzte nicht mehr weiter wissen, ist's immer die psyche, speziell bei frauen in den 40ern). angesprochen auf die nebenwirkungen/absetzschwierigkeiten von TZA und das bereits erhaltene citalopram: "das ist alles übertrieben". WER in diesem forum hat diesen spruch nicht auch schon x-mal hören müssen???
aber ich hab angst: angst, diese beschwerden nie mehr loszuwerden, angst AD's zu nehmen ("weil sonst gar nichts mehr helfen könnte"). und wenn ich nun dem arzt meine ängste mitteile, dann teilt er mich auch noch unter "panikattacken" ein....und was gibt man gegen panikattacken? irgendwie beisst sich die katze in den schwanz..........
muss mich wieder hinlegen, sorry
danke und grüsse
woman
p.s.: danke auch amanda, ich werd mal sehn, ob ich das finde in der schweiz

hallo sadness
Verfasst: 10.09.2005 22:54
von woman
danke für deinen tipp........ein wenig peinlich ist mir das schon, aber ich gebs zu, ich vergess relativ viel zu erwähnen,es war halt auch einfach too much, was in den vergangenen eineinhalb jahren passiert ist.
ein punkt, den ich vergessen habe, ist die therapie beim psychotherapeuten mit emdr. wobei ich sagen muss, dass ich nicht allzuviel diesbezüglich mit ihm machen konnte, weil der reha-aufenthalt dazwischen kam und im anschluss daran dachte ich eigentlich, ich könnte mich mit sport "aus der misere" retten (war bis zu 5x im fitness das "herzfitness-programm" machen).
aber einen eindruck, den ich von dieser art der behandlung schon mal erhalten habe, war der, dass ich jetzt wohl übergeschnappt sei....als ich mich erzählen hörte, was mir bei der satzstellung durch den kopf schoss. ich weiss noch, wie ich das gefühl gehabt habe, jemand anderer würd jetzt an meiner stelle dasitzen, irgendwie mein leben erzählen, aber dann plötzlich dinge sagen, die ich nicht sagen würde....weils einfach zu abgehoben wäre in meinem "normalen" empfinden. irgendwie ein schizophrenes gefühl.
was ich auch noch vergessen hab zu sagen: auch mein wirbelsäule wurde schon geradegebogen, beim zahnarzt war ich natürlich auch. das mit dem muskelrelaxing nach jacobsen ......ok da war ich nicht wirklich gut dabei. hätte mich wehren sollen, diese übungen flach am boden liegend mitzumachen, da ich kaum länger als 3 minuten flach auf dem boden liegen kann. nur war ich zu feige, in dieser noblen gesellschaft die hand zu heben und nach einer bequemeren unterlage zu fragen (demzufolge wurde mir auch bei 3. mal geraten, diese therapie auszulassen).
frage: ist das jetzt ein verstoss gegen eine regel, die ich allenfalls noch nicht gelesen habe, wenn ich jemanden hier bitten und nach seinen erfahrungen allenfalls in der klinik, wo ich hin soll, befragen möchte? es würde sich um die luisenklinik, bad dürrheim handeln...kennt die jemand? wird dort wirklich respektiert, wenn man absolut nicht auf AD's gesetzt werden will, auch nicht heimlich und getarnt als "einschlafhilfe"?
"ganz gespannt auf eine antwort wartet"
woman
"nachdenklich bin"
Verfasst: 13.09.2005 09:53
von woman
wurde ich jetzt verschoben, weil ich den namen einer klinik genannt habe?
und hat wirklich niemand ahnung, wie das dort mit den antidepressivas gehandhabt wird?
"weiterhin auf eine antwort hofft"
woman
hallo sadness
Verfasst: 13.09.2005 10:39
von woman
was ist denn unverständlich an meiner post? kann nicht ganz folgen...ich soll mit trizyklischen antidepressiva gegen chronische schmerzen behandelt werden (laut neurologin). nun wird mir aber von der krankenkasse der aufenthalt in dieser deutschen klinik nahegelegt. und ich wollte fragen, ob jemand erfahrung hat mit dieser klinik, d.h. ob die dort leichtfertig umgehn mit der vergabe von AD's, oder ob wirklich auf gesundheitlich besser verträglichem weg versucht wird zu behandeln?
grüsse
woman
p.s.: aerzte erzählen so viel, das wissen wir alle. drum hab ich nach erfahrungen von ev anderen betroffenen gesucht

hi sadness
Verfasst: 13.09.2005 11:37
von woman
ich war auf der homepage, da steht natürlich nichts von behandlung mit AD's...und nehmen möchte ich keine (mehr). es wurde mal ein versuch mit zoloft gemacht, nach 3 tagen physischer zusammenbruch, epileptischer anfall etc. auf das hin 3 wochen reha-aufenthalt in einer klinik am bodensee (über weihnachten und neujahr....war eine schmerzliche erfahrung, ohne eigene familie inmitten von dort über die feiertage deponierten senioren, durchschnittsalter 75). versteh mich recht, ich mag alte leute und ich schätze sie.........aber grad über diese tage wars bitter.........
ich bin halt einfach misstrauisch...hab wohl zuviel erlebt mit aerzten. mir wurde auch gesagt, dass ich nach der katheterablation am herzen keine rhythmusstörungen mehr haben sollte und demzufolge keine blutverdünner mehr nehmen müsst (dafür habe ich total 3 eingriffe in nur 2,5 monaten auf mich genommen). nur ist nicht das eingetreten, wo mir prophezeit wurde.........daher auch meine zweifel.
und bei meinem hausarzt bin ich ohne jegliche weitere tests grad mit ner grosspackung citalopram vollbepackt worden (war das einfachste für den arzt!), hab diese aber nie aus einem inneren impuls NIE angerührt.
ich denke nur........irgendwann ist der mensch soweit, dass er in der "letzten" verzweiflung dann doch das macht, wo aerzte raten, weil man einfach keine kraft mehr hat sich zu wehren. wie soll man denn wissen, ob nicht wirklich alles besser würde und man das glück hätte, nur wenige nebenwirkungen zu spüren??
"unsicherheit, lass mich los"
grüsse
woman
Verfasst: 13.09.2005 12:51
von mücke
woman hat geschrieben:
nun, ich mache eine odysse durch...ich war vor gut einem jahr bei der neurologin, nichts...........danach kam augenarzt, HNO, orthopäde, naturärzte, überall nichts. darauf vom hausarzt zoloft erhalten, am 3. tag physischer zusammenbruch, daraus resultierend reha-aufenthalt 3 wochen über weihnachten. war danach etwas besser bis ende januar, dann von heute auf morgen starker schwindel. wurde dann von ärztin/biophysikerin auf elektrosmog behandelt, es wurden 4 schwermetalle ausgeleitet, psyche aufgebaut, hat alles nix gebracht.dann private probleme mit mann und sohn aufgrund meiner körperlichen verfassung (hab im april 04 hirnschlag überlebt, anscheinend ohne folgen. Grund: vorhofflimmern und ein darausentstandenes gerinnsel, hatte im 04 innerhalb 2,5 monaten 3 kathetereingriffe deswegen).)
Hallo woman
Wenn du körperlich so krank bist, wundert es mich nicht, daß es dir auch psychisch schlecht geht. Dagegen Medikamente wie Zoloft oder Citalopram zu nehmen, finde ich nicht richtig, denn es ändert nichts an dem Grundleiden. Auch deine Reaktion, epilept. Anfall, nach Einnahme von Zoloft ist arg heftig. Da Citalopram zu der gleichen Gruppe gehört (SSRI) würde ich es auf keinen Fall nehmen.
Die Klinik in die du gehst, kenne ich nicht. Eine Möglichkeit, ob man hier mit Medikamenten arbeitet, vielleicht sogar Pat. drängt diese zu nehmen, könntest du durch ein Telefongespräch erfahren. Frage nach, äußere deine Bedenken!
Was du noch tun kannst, ist eine Umstellung der Ernährung auf basische Kost. Ich habe vor Jahren einen Mediziner kennengelernt, der hauptsächlich über die Ernährung Pat. heilte. Dieser Arzt hatte folgenden Grundgedanken. Durch falsche Ernährung, aber auch Stress kommt es zu einer Übersäuerung im Körper. Die Folge daraus wären physische, als auch psychische Erkrankungen. Säuren lagern sich ab im Muskelgewebe, Bindegewebe, an den Gefässen. Z. B. die Gefässe: Der Schulmediziner spricht hier von Kalkablagerung, dieser Arzt jedoch sagt es sind Säureablagerungen, die sich bei basischer Kost noch beheben lassen können, wenn sie nicht schon zu lange bestehen.
Wenn du jetzt meinst, daß das alles Unfug ist, kannst du das auch überprüfen, in dem du einen Teststreifen in den Morgenurin hälst u. dann schaust wie hoch der PH-Wert ist.
Literaturempfehlungen:
"Saure Nahrung macht krank" von Fred W. Koch
Das Buch beinhaltet unter anderem auch Berichte über Schäden im menschlichen Körper durch acide Lebensweise.
"Revolution in der Küche" von Hoffmann/Behrens/Briehl
Es enthält einen allgemeinen Teil, Rezepte u. eine Auflistung basischer Nahrungsmittel, die man ohne Bedenken tgl. essen kann.
Beide Bücher sind zu erhalten im 4flamingos Verlag Rheine (steht auch im Internet)
"Revolution in der Herztherapie" von Dean Ornish
In diesem Buch zeigt er, daß es möglich ist, die Verkalkung der Herzkranzgefässe zurückzubilden, ohne Medikamente u. chirurgischen Eingriff.
Ich besitze alle 3 Bücher, habe das letzte noch nicht gelesen, weiß darum nicht , ob es gut ist.
Gruss Annette
hi sadness
Verfasst: 13.09.2005 12:52
von woman
"runterfahren" ist gut. es stimmt, ich bin gänzlich aus den fugen.
das mit der fussnote: zum einen dachte ich, dass ich da eh nix zu schreiben hätte, denn mein eigentliches problem ist ja das vorhofflimmern und das gehört kaum hierher. zum anderen nehm ich momentan eben keine AD's. ich schluck respektive ich setz seit 6 wochen mit lexotanil ab (muss noch 0,75mg absetzen, dann bin ich auf 0). vielleicht bin ich auch deshalb zusätzlich noch mehr zittrig. das andere ist isoptin 80, je nach bedarf (also wenn meine pumpe losrennt). und dann noch blutverdünner und pflanzliche beruhigungsmittel. von den schmerzmitteln (ponstan und dafalgan) bin ich weggekommen. sie haben mir auch keinerlei linderung verschafft.
weisst du, das mit den TZA's ist jetzt bei mir nur noch die spitze auf dem eisberg. mir hat KEIN arzt gesagt, dass man dann ein erhöhtes risiko für herzinfarkt hat. auch hat mir kein arzt gesagt, dass man mit SSRI nur schon bezüglich blutverdünner aufpassen muss (geschweige denn nebenwirkungen oder absetzschwierigkeiten).
der mit "zugedröhnt" stimmt auch. zum einen ist mein hirn seit dem hirnschlag irgendwie träger geworden, zum anderen nach über einem ganzen jahr kopfweh und schwindel (KEINEN TAG OHNE BESCHWERDEN!!)....ich hab das gefühl, ich bin nicht mehr ich. und einen gedanken fertig genken ist ein ding, was für mich kaum möglich ist. ich möchte einfach diesen "schraubstock", in dem mein schädel steckt, loswerden....und den schwindel auch.
war wohl naiv von mir zu glauben, dass jemand erfahrungen mit genau dieser klinik mitteilen könnte.........ich bekomm hier in der schweiz über spitälrer im ausland sozusagen gar keine infos, nur "dass sie gut sind".
woman konfuzius

hallo annette
Verfasst: 13.09.2005 13:02
von woman
das mit dem morgenurin und den teststreifen sollte ich machen (hatte ich mal vor, aber immer wieder vergessen "schäm").........die problematik bezüglich übersäuerung ist mir bekannt (nehme basenmittel ein)
laut arzt habe ich keine verkalkungen, mein herz ist "gesund", es macht halt einfach was es will. durch die op wurde mein dauerrasen (= fast rund um die uhr puls von 200 und mehr) immerhin so reduziert, dass ich nur noch so ca 3 anfällt hab pro tag, was aber schwerer zu ertragen ist, als wenns dauernd rennt. der pulsanstieg ist nicht so schlimm, aber wenn er von 180 grad auf 60 absackt, denkt man an sein letztes Stündchen. übrigens ist mein vorhofflimmern sozusagen "grundlos", kanns also nicht beeinflussen, was es drum ziemlich schwer macht damit umzugehn!
Annette, ich werde mir deine gedanken zu herzen nehmen und mal nachschauen, was ich für mich "verwerten" kann, ein herzliches dankeschön dafür an dich.
und dann werd ich einfach versuchen, den worten (hab heute vormittag in der klinik angerufen) zu glauben, dass sie "wann immer möglich ohne medikamente" versuchen zu helfen. es sind halt für mich die wartezeiten "bis wieder was weitergeht", die mich zerfressen.
danke für die tipps...und sorry, wenn ich nerve. angst ist halt ein schlimmer zeitgenosse und die sitzt mir im nacken
grüsse
woman
Verfasst: 13.09.2005 13:10
von mücke
woman hat geschrieben: ich bin gänzlich aus den fugen. ich schluck respektive ich setz seit 6 wochen mit lexotanil ab (muss noch 0,75mg absetzen, dann bin ich auf 0). vielleicht bin ich auch deshalb zusätzlich noch mehr zittrig.
Hallo woman
Das Absetzen von Lexotanil kann auch zu Unruhe und Herzrasen führen, und zwar dann, wenn es zu schnell geschieht. Wieviel mg hast du denn genommen, bevor du reduziert hast?
Gruss Annette
hallo annette
Verfasst: 13.09.2005 13:29
von woman
ich hab 4,5mg lexotanil gehabt und mit dem absetzen am 10.7.05 begonnen, denke nicht, dass das zu schnell war, oder?
noch bezüglich ernährung: was für mich ein problem ist, ist, dass man mit blutverdünner schon arg eingeschränkt ist, was gemüse, besonders grünes und kohlgemüse und salate angeht. und genau in den grünen gemüsesorten wären ja die wichtigen nervenvitamine drinnen. und ab und zu ist das blut halt einfach auch zu stark verdünnt (so bei 15%; ist eben abhängig, ob man was "verkehrtes" gegessen hat) und wenn dann noch gleichzeitig "die tage" kommen, dann ist man am anschlag.
by the way, ernährungsumstellung: man hat mir während meinem aufenthalt in der reha auch vorgeschlagen ich sollte diät halten, respektive mich nach mediterraner art und weise ernähren. gesagt, getan....ich hab lang nicht alles gegessen, wo pro mahlzeit auf dem programm stand......und trotz einigem mehr an körperlicher bewegung nach 3 wochen 2 kilo mehr gehabt

........jetzt kann ich darüber schmunzeln, auch wenn mir das damals gar nicht in den kram gepasst hat.
grüsse
woman
hallo sadness
Verfasst: 13.09.2005 14:49
von woman
danke für deine zeilen. ich weiss, ich bin ein schwieriger fall und es ist halt alles zuviel zum mitteilen und dann vergess ich wieder was zum erwähnen...aber ich schätze es sehr, dass du reagiert hast, denn auch sowas ist eine kleine hilfe, trost.........jemand, der einem "zuhört".
danke und liebe grüsse
woman
Verfasst: 13.09.2005 15:08
von mücke
ich hab 4,5mg lexotanil gehabt und mit dem absetzen am 10.7.05 begonnen, denke nicht, dass das zu schnell war, oder?
Du hast also eine 3/4 Tbl. Lexotanil 6 ( 4,5mg ) genommen, ( umgerechnet 7,5 mg Diazepam), in 8 Wochen auf 0,75 mg Lexotanil, ( umgerechnet 1,25 mg Diazepam) reduziert. Ob zu schnell oder nicht, kannst du eher beurteilen als ich. Nicht nur die Höhe der Dosis ist wichtig, sondern auch die Dauer der Einnahme.
Würdest du nach Ashton reduzieren u. auf Diazepam umgestellt haben, würdest du 1 mg Diazepam in 1 - 4 Wo. weniger nehmen. Ich schicke dir mal über pn den link. Wenn du Lust hast kannst du Ashton herunterladen, sind auch Beispiele für Absetzpläne dabei.
Ich bin während der Reduktion von Lexotanil auf Diazepam umgestiegen, wegen der längeren Halbwertzeit, habe mir auch mehr Zeit gelassen.
noch bezüglich ernährung: was für mich ein problem ist, ist, dass man mit blutverdünner schon arg eingeschränkt ist, was gemüse, besonders grünes und kohlgemüse und salate angeht. und genau in den grünen gemüsesorten wären ja die wichtigen nervenvitamine drinnen.
Deinen Blutverdünner habe ich beim Schreiben ganz vergessen. Das ist aber auch zu blöd, das du deswegen nicht alles essen darfst. B-Vitamine sind viel in Körnern, bes. wertvoll wenn sie gekeimt sind, z.B. in Müsli. In Gemüse findest du Vitamine u. Mineralien, mußt halt das essen,was du darftst.
Falls du eines der beiden Bücher bestellen möchtest:
www.4flamingos.de Hier bekommst du auch Urinteststreifen.
Gruss Annette
hallo annette
Verfasst: 13.09.2005 16:37
von woman
danke für deine zeilen.....und danke auch für pn,
mich würd mal interessieren: du scheinst dich gut auszukennen mit einigem an medikamenten und bezüglich gesunder ernährung etc. hast du eine ausbildung in dieser richtung? oder hat dich deine erfahrung gelehrt?
wegen umstieg auf andere beruhigungsmittel.....da möchte ich lieber davon absehn. wenns eine auswirkung von lexotanil sein soll, dann wirds wohl irgendwann mal aufhören, aber ich reagier oft so schlimm auf medis, dass ich mir da nichts "neues" reinholen möchte, soferns nicht unbedingt sein muss.
betreffs ernährungsumstellung werde ich mich schon noch mal schlau machen, aber dafür müsste mein kopf ein bisschen leichter werden. denn in diesem zustand fällt mir lesen (und vor allem merken) relativ schwer. schwindel ist ein katastrophales uebel und behindert im alltag wie nicht grad was anderes (=mein empfinden).
danke und grüsse
woman
Verfasst: 13.09.2005 17:19
von mücke
Hi woman
Was die Ernährung betrifft, habe ich viel gelesen, als auch selbst ausprobiert. Als ich damals den Arzt kennenlernte, wollte ich wissen, was an dieser Kost denn dran ist. Ich habe mir seine Vorträge angehört, auch seine Bücher gelesen. Ich stellte fest, daß es mir mit basischer Nahrung physisch, als auch psychisch besser ging, viel belastbarer, viel mehr Energie.
Ich habe den Beruf der Krankenschwester gelernt, weiß daher einiges über Krankheiten, als auch Medis.
Wenn du Ashton gelesen hast, wirst du vielleicht nachvollziehen können, warum eine Umstellung auf Diazepam sinnvoll sein kann. Bei dir finde ich es in so fern schwierig, weil eine Herzerkrakung vorliegt, die einen schnellen Puls machen kann, dann die Angst, die dabei entstehen kann, kann zusätzlich den Puls beschleunigen, aber auch Entzug kann hier mit eine Ursache sein. Da ist es schwer zu sagen, was was ist.
Gruss Annette
hallo annette, sadness.... und überhaupt hallo
Verfasst: 14.09.2005 11:11
von woman
habe dir pn (?) geantwortet, war das richtig? ebenso sadness......
bin heute irgendwie noch weniger auf dem damm, als sonst........schlapp, zittrig, müde (trotz ausnahmsweise mal genügend schlaf).
hatte gestern mega ärger hier und jetzt häng ich diesen gedanken hinterher............das ist was vom zermürbendsten, wenn gedanken nicht stoppen, sondern kreisen, kreisen,kreisen. ich find kein ende. womit ablenken, wenn man sich nicht nach draussen traut? aus angst, dass der körper nicht durchhält? beim lesen vergess ich vorzu, was ich gelesen hab; beim stricken können die gedanken weiterkreisen; beim fernsehn bleiben die gedanken nicht beim programm.............es ist zum davonrennen, wenn man denn rennen könnte....
ich glaub, ich leg mich noch ein wenig hin. sorry für meinen ausbruch
woman
Verfasst: 14.09.2005 14:17
von mücke
Hi woman
Gedankenkreisen ist schlimm. Man dreht sich im Kreis u. findet kein Ende. Ablenkung ist hier schon gut, es sollte aber etwas sein, wo man geistig arbeiten muß.
Ich persönlich gehe dann gern an den PC u. mache ein Spiel, wie darten, Moorhuhn, Kartenspiele. Ohne Konzentration läuft hier nichts, also schalte ich ab, funktioniert bei mir ganz gut.
Entspannungsübungen können dabei auch hilfreich sein, z.B. autogenes Training. Das kann man über eine Kasette erlernen (von Hans Grünn). Eine andere Möglichkeit wäre der Gedankenstopp. Immer wenn der alte Gedanke wiederkommt, sagt du , egal ob laut oder leise "STOPP". Das könnte zu Beginn sehr oft geschehen, wird mit der Zeit aber weniger.
Gruss Annette
hallo annette
Verfasst: 14.09.2005 19:00
von woman
deine tipps..........super, wenn man sie befolgen kann. also das mit der kassette von dr. hans grün, das hat mir schon amanda geraten, ich bin noch am abklären, der scheint in der schweiz nicht so bekannt zu sein. abgesehn davon hätte ich sicher 30 verschiedene entspannungs-cd's daheim (auch tiefensuggestion von dr. arnd stein), aber ich tu mir schwer. und es stresst mich auch, dass ich das nicht auf die reihe krieg. aber was macht man, wenn man, so als simples beispiel, daliegt und sich sagt: das linke bein ist schwer, gaaaaaaaaanz schwer, gaaaaaaaaaaaanz schweeeeeeeeeeeeeer.........und bei mir beginnts dann im bein zu gribbeln? ehrlich, so geht das bei mir. obwohl ich hab auch schon übungen, wo ich ein wenig ruhiger werde, eben z.b. jin shin jiutsu. nur, ich blöder pinsel, ich hab manchmal das gefühl, mir"gefallen" die schwarzen gedanken besser, als die positiven. kann ja nicht wirklich sein, und doch, hab ich oft das gefühl, dass heulen einfacher ist, als zu versuchen, die dinge unter ne rosa brille zu kriegen (symbolisch gesprochen).
aber ich weissssssssssssssss: man beschwört die sachen herbei, wenn man so denkt, aber eben: WO IST DER HEBEL, um umzuschalten? an meinem willen kanns nicht liegen, der wäre da, nur eben........
computer ist für mich vor einem guten jahr noch ein suchtmittel gewesen. seit mir lesen vermehrt mühe bereitet, logischerweise nicht mehr so. mich strengt das scharfstellen des blickes ziemlich an, vermutlich eine auswirkung von dem kopfweh oder dem schwindel. aber jammren möchte ich heute nicht mehr, denn im grossen und ganzen habe ich, was kopfweh angeht, heute einen erträglichen tag gehabt und das freut mich. und ich bekomme liebe zeilen geschrieben. das lenkt mich ein wenig ab

und wenn mir jetzt dann mal die zeit bleiben würde, zu gucken, was du so in anderen beiträgen schreibst.......denn ich denke nicht, dass du nur zum zeitvertreib hier bist, sondern wohl auch deinen rucksack mit dir rumschleppst....dann könnte ich dir ev auch mal einen tipp geben? also ich kann z.b. gut stricken, da könnte ich dir sicher weiterhelfen.......... *lacht laut*
"sich mal an die kaffeemaschine hängt"
bis denne "winke"
woman