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Fluvoxamine abgesetzt
Verfasst: 02.08.2005 02:21
von Mahmoud

Hallo,
Ich habe vor vier Tagen Fluvoxamine abgesetzt (von 150). Davor sollte ich laut Psychiater nur eine Woche einen Tag ja einen Nein nehmen. Scheint etwas zu schnell gewesen zu sein (wenn ich mir die Ratschlaege hier so angucke.) Ich habe nicht wirklich die mir gut bekannten psychischen Symptome wiederbekommen (Angst, Depression, Zwang) habe aber starke Kreislaufstoerungen (fuehlt sich zumindest so an.) Habe aber irgendwie keine Lust jetzt doch wieder Fluvox zu nehmen oder langsamer absetzen, weiss auch gar nicht wie das jetzt gehen wuerde. Waere ok fuer mich wenn die Entzugserscheinungen nicht so lange dauern und wenn man wegen abruptem Absetzen nicht irgendwie n Schaden bekommt. Ausserdem war der Plan ja dass ich bald mein zweites Medikament (Perazin, von 50) genauso absetze...
Meinungen?
Danke, Mahmoud
Verfasst: 02.08.2005 08:53
von CloneX
Nach SECHS Jahren Einnahme von Fluoxetine solltest du definitv über einen längeren Zeitraum ausschleichen. Nach so langer Einnahme können Entzugssymptome auch wesentlich länger anhalten, wenn man Pech hat.
Verfasst: 02.08.2005 12:20
von Hannes Wien
Hallo Mahmoud!
Clone X hat recht nach 6 Jahren musst du sehr langsam wenigstens über 6 Monate absetzen, hinzu kommt, dass 150mg Fluvoxamin eine recht hohe Dosis ist!
Hast du schon das link:infopaket und
Antidepressiva-absetzen gelesen?
Habe aber irgendwie keine Lust jetzt doch wieder Fluvox zu nehmen oder langsamer absetzen, weiss auch gar nicht wie das jetzt gehen wuerde
Keine gute Idee nach so langer Zeit!
Liebe Grüße
Hannes
Danke und noch ein paar Fragen
Verfasst: 02.08.2005 21:08
von Mahmoud

Danke fuer die prompte Antwort,
Ich habe mir die Infopakete nochmal durchgelesen. Aber sagt mal wie geht das denn dann jetzt, soll ich sofort wieder auf 150 mg zurück und wann dann auf 100 mg (und dann einen Monat später auf 50 usw.)? Und kann ich dann gleichzeitig das Perazin absetzen? Und warum ist das eigentlich so gefaehrlich, schnell absetzen, ausser dass es unangenehm ist? Ich spreche auch Morgen noch einmal mit meinem Arzt...
Vielen Dank
Mahmoud

Arztbesuch
Verfasst: 04.08.2005 14:37
von Mahmoud

Hallo nochmal,
ich war also nochmal bei meinem Arzt und der hat gemeint meine Absetzmethode war ok durch die Entzugserscheinungen muesse ich jetzt eben durch. Soll dann Perazin in 2 Monaten absetzen...
Meinungen?
Danke
Verfasst: 04.08.2005 15:08
von Oliver
Hallo Mahmoud.
ich war also nochmal bei meinem Arzt und der hat gemeint meine Absetzmethode war ok durch die Entzugserscheinungen muesse ich jetzt eben durch.
Da musst Du dich jetzt eben entscheiden, ob Du Deinem Arzt glaubst oder dem was Du erlebst und was schon viele andere Patienten vor Dir durchgemacht haben.
Auf was für einem Wissen basiert denn die Aussage Deines Arztes? Weiß er über die Entwicklungen bzgl. SSRI in den letzten Jahren bescheid? Hat er selber schon mal sechs Jahre lang ein SSRI genommen und dann innerhalb einer Woche abgesetzt? Woher weiß er, daß man sowas jeder einfach so wegstecken kann?
Alles Gute
Oliver
hallo
Verfasst: 04.08.2005 16:08
von Mahmoud
hallo oliver und danke,
die situation ist ein bisschen schwierig fuer mich, meil ich meine medis ja vor allem wegen angststoerungen genommen habe. das heisst in meinem falle auch, dass ich mir schnell eine symptomatik einreden kann. bis dato aber ganz gut ruhe und objektiv gesehen sind meine entzugserscheinungen galube ich eher mittel als schlimm, ganz sicher auch weil ich mich erstmal freue, diesen Schritt gemacht zu haben. Dass mein Arzt anscheinend nicht bescheid weiss, macht mich aber schon etwas unsicher. Ich glaube aber nicht, dass ich jetzt versuchen werde ihn aufzuklaeren. Aber vielleicht kennst Du ja einen besseren Arzt in Koeln (ich gucke gleich mal auf die Liste). Oder vielleicht hast Du Antworten auf meine Fragen, die ich im Posting "Danke und noch ein paar Fragen" gestellt habe? Oder Hinweise wo ich nachlesen kann
Danke
Mahmoud
Frage
Verfasst: 05.08.2005 14:36
von Mahmoud
hallo oliver und danke,
die situation ist ein bisschen schwierig fuer mich, meil ich meine Medikamente ja vor allem wegen angststoerungen genommen habe. das heisst in meinem falle auch, dass ich mir schnell eine symptomatik einreden kann. bis dato aber ganz gut ruhe und objektiv gesehen sind meine entzugserscheinungen galube ich eher mittel als schlimm, ganz sicher auch weil ich mich erstmal freue, diesen Schritt gemacht zu haben. Dass mein Arzt anscheinend nicht bescheid weiss, macht mich aber schon etwas unsicher. Ich glaube aber nicht, dass ich jetzt versuchen werde ihn aufzuklaeren. Aber vielleicht kennst Du ja einen besseren Arzt in Koeln. Oder vielleicht hast Du Antworten auf meine Fragen, die ich im Posting "Danke und noch ein paar Fragen" gestellt habe?
Danke
Mahmoud