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Paroxetin Absetzen!!! Aber wie????

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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mel.s
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Paroxetin Absetzen!!! Aber wie????

Beitrag von mel.s »

Hallo ihr Lieben :D

Zunächst einmal möchte ich mich kurz vorstellen:

Mein Name ist Melanie und ich bin 1979 geboren.
Ich wohne in Hannover :)


Vor ca 2 Jahren begannen bei mir Angst und Panikattaken.
Sympthome: Sehstörungen,Taubheitsgefühl und Kribbeln im Arm.
Schwindel,Herzrasen,-das Gefühl mich selbst nicht mehr zu spüren... :(

Nach zwei Therapien(Verhaltens und Psychoanalyse),- wurde ich dann auf Paroxetin eingestellt.

Das Medikament hat bei mir sehr gut angeschlagen.
Nebenwirkungen zeigten sich kaum,-nur die,dass ich 8 Kilo zugenommen habe.

Aber immerhin kann ich nun wieder ganz normal am Leben teilnehmen und alles machen - Ohne Angst!!
Ich war zuvor fast ein Jahr krank geschrieben,da ich die Wohnung kaum noch verlassen konnte.... :(

Nun möchte ich das Paroxetin absetzen,da ich mich wieder belastbar fühle und stark genug, um ohne Tabletten auszukommen.


Nun meine Frage:

[Wie setze ich es am besten ab?
Wie soll ich die Dosis verringern und in welchen Zeitabständen??

Begonnen habe ich mit 40 ml Paroxetin,-habe es aber nun seit einem halben Jahr schon auf nur 20ml runtergestuft und mir geht es ausgesprochen gut dabei.

Oder meint ihr,ich sollte es noch länger einnehemen und noch nicht absetzen???


Liebe Grüße :D
Ich nehme seit ungefähr 15 Monaten das Antidepressive Paroxetin ein.
Linda
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Beitrag von Linda »

Hallo Mel und willkommen im Forum.

Eine Anleitung zum Absetzen gibt es unter http://www.antidepressiva-absetzen.de

Da Paroxetin in Bezug auf Absetzerscheinungen manchmal Probleme beim Absetzen macht, rate ich Dir, eher langsam vorzugehen. Falls Dir ein Arzt sagt, man kann das Medikament entweder sofort oder einfach innerhalb von 2 Wochen absetzen, würde ich ihn daraufhin weisen, dass es zwischenzeitlich weltweit bekannt ist, dass SSRI Absetzerscheinungen beim voreiligen Vorgehen verursachen können. Gehe bitte nach Deinem eigenen Gefühl. Vielleicht kannst Du die Anleitung ausdrucken und Deinem Arzt zeigen, damit er Dich ggf. dabei unterstützen kann. Finde auf jeden Fall Dein eigenes Tempo. Es kann natürlich auch sein, dass Du keine Probleme bekommst, das ist durchaus möglich. Da man halt im voraus nicht einschätzen kann, wie der Einzelne reagiert, ist einfach Vorsicht geboten.

Viel Glück

Linda
mel.s
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Beitrag von mel.s »

Hi,-danke für deine schnelle Antwort :D

Ähm,ich neheme ja nun nur noch eine Tablette(20mg),-heut morgen hab ich schon auf ne 3/4 reduziert....
So wollte ich diese Dosierung nun erstmal ca 1 Woche belassen und dann auf ne halbe usw. runtergehen...

Doch,ich denke schon,dass ich für Absetzschwierigkeiten presestiniert bin.
Wenn ich meine Einnahme morgens mal "vergessen" hatte,dann bekam ich nach etwa 4 Std. die ersten "Entzugsprobleme" im Sinne von einem ganz komischen "Kopfschwindel".... :cry:

Hm,kann es eigentlich sein,dass die Ängste nach Absetzen zurückkommen??
Habe eigentlich gar keine mehr und ffühle mich sehr stabiel....
Ich nehme seit ungefähr 15 Monaten das Antidepressive Paroxetin ein.
CloneX
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Beitrag von CloneX »

mel.s hat geschrieben: Hm,kann es eigentlich sein,dass die Ängste nach Absetzen zurückkommen?
Das kommt drauf an, ob du an deinen ursprünglichen Problemen gearbeitet hast bzw. Mittel und Wege gelernt hast, gegen Ängste vorzugehen. Wenn man sich nur auf das Medikament verlässt, ist ein Wiederkehren der Ängste möglich.
Linda
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Beitrag von Linda »

Hallo Mel.

Es gibt auch Fälle, in den Menschen trotz der Medikation wieder Angstanfälle wieder bekommen - ein Garant dagegen ist die Medikation auch nicht. Aber ich würde mir jetzt noch keine Gedanken darüber machen, freue Dich, dass es Dir gut geht!

Falls beim (langsamen) Absetzen Angstgefühle hochkommen, kann das durchaus Entzugserscheinungen sein.

Wenn Du vorsichtig vorgehst, wie in der Anleitung beschrieben, kannst Du am effektivsten Absetzsymptome vermeiden.

Hast Du übrigens während dieser Zeit eine Therapie gemacht?

Linda
mel.s
Beiträge: 8
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Beitrag von mel.s »

Hi,
ja habe zwei Therapien gemacht,-aber bevor ich das Paroxetin genommen habe.
Eine Verhaltenstherapie und eine Gesprächstherapie.

Muss aber sagen,dass mich diese nicht wirklich weitergebracht haben.... :(

Erst das Medikament hat geholfen,-sehr gut sogar.

Wie gesagt,vor einem Jahr konnte ich kaum das Haus verlassen und nun kann ich wieder ganz normal arbeiten und am Alltag teilnehmen,-ohne jegliche Ängste!!! :D

Ursachen für meine Ängste konnte ich nicht herrausfinden...
Da sich meine Lebenssituation nicht verändert hat,werden die Gründe für meine Ängste nicht daher kommen.
Höchstwahrscheinlich sind es Ursachen aus meiner Kindheit,an die ich mich aber bewusst nicht erinnern kann... :?:
Naja, mir fehlt Urvertrauen und ich hatte große Angst vor Verantwortung und neuen Situatinen,-alles,was ich nicht kannte....

Ich bin innerhalb des einen Jahres total Selbstbewusst geworden,-ein neuer Mensch quasie...
Denn die Tabletten haben mir auch bezogen auf meinen ängstlichen Komplexe geholfen,-diese zu überwinden meine ich...
Ich nehme seit ungefähr 15 Monaten das Antidepressive Paroxetin ein.
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