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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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Efectin - Absetzerscheinungen ohne Ende?

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Perdurabo
Beiträge: 2
Registriert: 04.07.2005 15:29

Efectin - Absetzerscheinungen ohne Ende?

Beitrag von Perdurabo »

Ich litt die letzten dreieinhalb Jahre an Depression und habe in dieser Zeit Efectin ER genommen, anfangs 75 mg/Tag, zuletzt 225 mg/Tag. Efectin gehört zu den SNRI, der Wirkstoff ist Venlafaxin. Efectin wird in Deutschland unter anderen Handelsnamen vertrieben, nämlich unter Efexor oder Trevilor.

Seit ca. 6 Wochen versuche ich nach langsamem Ausschleichen, auf die Einnahme von Efectin ganz zu verzichten. Grundsätzlich geht es mir gut dabei, wenn da nicht die Entzugserscheinungen wären...

Bewege ich meine Augen in den Augenwinkel, höre ich ein Geräusch, als würde jemand eine Rassel in meinem Kopf mehrmals hin und her drehen (Blicke nach oben oder unten bleiben ohne Effekt). Gleichzeitig spüre ich "elektrische Schläge" im Kopf, die hinunter bis zum Herz reichen. Alles in allem ein Zustand, der beispielsweise beim Autofahren oder auf der Bühne ziemlich unbrauchbar ist (bin Musiker). Deshalb nehme ich in Ausnahmefällen, also etwa alle zwei bis drei Tage ein etwa Stecknadelkopf großes Stück einer Efectin 50 mg zur Linderung der Entzugserscheinungen für einige Stunden.

Da sich die Symptome nun schon seit mehreren Wochen nicht bessern wollen, mache ich mir Gedanken, ob ich jetzt wohl damit leben muss...deshalb meine Fragen an Euch, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und ob ich mit einem Ende der Entzugserscheinungen noch rechnen kann?
Symptome: (Depression, Panikattacken); Diagnose: (Depressio major)
Medikation: (75mg, 2 Jahre) >> (225mg, 1 Jahre) >> (...)
Zusätzlich: (Dosierung, Start (wofür/wogegen));
Bisherige Absetzversuche: (225 >0 mg, ausschleichend, Rezitiv)
Absetzverlauf (10.07.2005, 225mg): (Dauer, Dosierung) >> (Dauer, Dosierung) >> (...)
CloneX
Gründer
Beiträge: 1165
Registriert: 10.10.2003 17:01
Wohnort: Deutschland :)
Danksagung erhalten: 20 Mal

Beitrag von CloneX »

Hi,

schau dir mal das link:infopaket an oder http://www.antidepressiva-absetzen.de.
yinyang
Beiträge: 33
Registriert: 12.03.2005 23:30
Wohnort: frankfurt

hallo

Beitrag von yinyang »

diese stromschläge hatte ich auch nach trevilor, gingen aber nach 2 wochen weg... ich habe im februar kalt abgesetzt (ich weiss, richtig doof) und leide heute immer noch unter schlimmer unruhe.

manchmal dauerts einfach etwas länger...

mir hilft die akkupunktur etwas, die fischöl kapseln und das passiflor...

viel viel glück und du musst leider geduld haben :cry:
Symptome: (Chronische Schmerzen, Schlafstörungen, Burn Out, Unruhe); Diagnose: (Erschöpfungssyndrom)
Medikation: (Dosierung, Dauer) >> (Dosierung, Dauer) >> (Amineurin 25 für 6 Monate, Citalopram für 6 Monate, Trevilor 5 Wochen, Mirtazapin für 5 Tage)
Zusätzlich: (Dosierung, Start (Schilddrüsentabletten, Eisentabletten);
Bisherige Absetzversuche: (Im Februar 2004 kalt abgesetzt, da starke NW wie Kopfschmerzen, Unruhe, Schwindel, Benommenheit)
Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer, Dosierung) >> (Dauer, Dosierung) >> (3 Wochen nach kaltem Entzug immer noch Unruhe und brennende Nerven in Armen. Jegliche Aufregung nach positiven und negativen Stress löst extreme Nervosität aus. Schlimme Schlafstörungen)
Gesperrt