Absetzen von Paroxetin
Verfasst: 27.06.2005 16:46
Hallo,
ich bin neu hier. ich nehme paroxat seit 3 jahren und "darf" nun endlich absetzen. das mache ich seit knapp 3 wochen mittlerweile. mir gehts elendig und wie es nach den 5mg weitergeht weiß ich nicht. am meisten leide ich unter der alles umfassenden lustlosigkeit, die auch meine beziehung in einen scherbenhaufen verwandelt hat. ich frage mich, wie es einem depressiven menschen helfen soll, wenn er in völlige apathie gebracht wird.
seit der zeit des absetzens breche jeden tag in tränen aus, fühle mich matt und schwindlig, auch habe ich diese elektrischen stösse in den händen und im gesicht. ich hoffe das geht vorbei. ich möchte wieder mit lust am leben teilnehmen und nicht mir von aussen zusehen, wie ich zu einem häufchen elend werde. ich frage mich verzweifelt warum ich vor heute nie meine ärztin und das medikament in frage stellte. ich wurde nichtmal richtig informiert über meine krankheit, auch nicht wie es nach paroxat weitergehen soll. ich habe keine therapie gemacht, sollte "nur" die tabletten nehmen. seit drei jahren wie ein dummes schaf hab ich das gemacht. was hat es gebracht? ich breche nicht mehr nach dem essen. depressionen und die angst des versagens, sowie zukunftsängste habe ich nach wie vor. ich frage mich, wie man einer ess-gestörten ein mittel verschreiben kann, wo unter den häufigen nebenwirkungen gewichtszunahme aufgeführt wird.
warum ich jetzt ausschleichen darf? wegen fürcherlicher kopfschmerzen seit 9 monaten. (cct, augenarzt, blutuntersuchung hat kein ergebnis gebracht). meine ärztin war nach dem eeg der meinung, dass es spannungskopfschmerz statt migräne ist (an eine nebenwirkung des paroxat hat sich nicht gedacht). der eigentliche grund, dass ich aufhören darf ist der, dass sie mich auf saroten 75mg umstellen wollte. wie kann das sein? sie weiß noch nicht mal woher die kopfschmerzen sind und schon habe ich ein mittel in den händen, was bei chronischen schmerzen und depressionen eingesetzt wird. nebenbei soll ich ein schmerprotokoll schreiben. wie das, wenn ich schon mittel gegen die schmerzen nehmen soll???? naja ich hab das saroten, was scheinbar ähnlich schlimm im absetzen sein soll, nach 25mg zwei wochen selbstständig abgesetzt. die verschreibung meiner ärztin stelle ich doch sehr in frage. sie war mir einfach zu schnell in der gabe der mittel. im nachhinein auch beim paroxat, wenn ich überlege, wie bedenklich das mittel ist nach dem was ich hier lesen konnte.
meine depressionen habe ich noch und nun auch noch zusätzlich die angst, dass ich vom medikament nicht loskomme.
ich habe eine mir sehr wichtige frage hinsichtlich der nebenwirkung der eingeschränkten libido/impotenz. hat jemand erfahrung, ob nach dem absetzen von paroxat die libido "wiederkommt"? meine allgemeine lustlosigkeit schließt auch den sex mit ein. neben den täglichen unerträglichen kopfschmerzen ist das für mein privatleben die schlimmste nebenwirkung bei mir.
ich bin fix und fertig. kann mir jemand weiterhelfen, bitte?
liebe grüße,
anne
ich bin neu hier. ich nehme paroxat seit 3 jahren und "darf" nun endlich absetzen. das mache ich seit knapp 3 wochen mittlerweile. mir gehts elendig und wie es nach den 5mg weitergeht weiß ich nicht. am meisten leide ich unter der alles umfassenden lustlosigkeit, die auch meine beziehung in einen scherbenhaufen verwandelt hat. ich frage mich, wie es einem depressiven menschen helfen soll, wenn er in völlige apathie gebracht wird.
seit der zeit des absetzens breche jeden tag in tränen aus, fühle mich matt und schwindlig, auch habe ich diese elektrischen stösse in den händen und im gesicht. ich hoffe das geht vorbei. ich möchte wieder mit lust am leben teilnehmen und nicht mir von aussen zusehen, wie ich zu einem häufchen elend werde. ich frage mich verzweifelt warum ich vor heute nie meine ärztin und das medikament in frage stellte. ich wurde nichtmal richtig informiert über meine krankheit, auch nicht wie es nach paroxat weitergehen soll. ich habe keine therapie gemacht, sollte "nur" die tabletten nehmen. seit drei jahren wie ein dummes schaf hab ich das gemacht. was hat es gebracht? ich breche nicht mehr nach dem essen. depressionen und die angst des versagens, sowie zukunftsängste habe ich nach wie vor. ich frage mich, wie man einer ess-gestörten ein mittel verschreiben kann, wo unter den häufigen nebenwirkungen gewichtszunahme aufgeführt wird.
warum ich jetzt ausschleichen darf? wegen fürcherlicher kopfschmerzen seit 9 monaten. (cct, augenarzt, blutuntersuchung hat kein ergebnis gebracht). meine ärztin war nach dem eeg der meinung, dass es spannungskopfschmerz statt migräne ist (an eine nebenwirkung des paroxat hat sich nicht gedacht). der eigentliche grund, dass ich aufhören darf ist der, dass sie mich auf saroten 75mg umstellen wollte. wie kann das sein? sie weiß noch nicht mal woher die kopfschmerzen sind und schon habe ich ein mittel in den händen, was bei chronischen schmerzen und depressionen eingesetzt wird. nebenbei soll ich ein schmerprotokoll schreiben. wie das, wenn ich schon mittel gegen die schmerzen nehmen soll???? naja ich hab das saroten, was scheinbar ähnlich schlimm im absetzen sein soll, nach 25mg zwei wochen selbstständig abgesetzt. die verschreibung meiner ärztin stelle ich doch sehr in frage. sie war mir einfach zu schnell in der gabe der mittel. im nachhinein auch beim paroxat, wenn ich überlege, wie bedenklich das mittel ist nach dem was ich hier lesen konnte.
meine depressionen habe ich noch und nun auch noch zusätzlich die angst, dass ich vom medikament nicht loskomme.
ich habe eine mir sehr wichtige frage hinsichtlich der nebenwirkung der eingeschränkten libido/impotenz. hat jemand erfahrung, ob nach dem absetzen von paroxat die libido "wiederkommt"? meine allgemeine lustlosigkeit schließt auch den sex mit ein. neben den täglichen unerträglichen kopfschmerzen ist das für mein privatleben die schlimmste nebenwirkung bei mir.
ich bin fix und fertig. kann mir jemand weiterhelfen, bitte?
liebe grüße,
anne