Brauche Eure Hilfe! Absetzen von Remergil!
Verfasst: 13.06.2005 01:00
Hallo Forumsteilnehmer,
etwas verzweifelt und hilfesuchend bin ich zufällig auf dieses Forum gestoßen. Ich bin zur Zeit ziemlich ratlos und traurig, da es meinem Freund im Moment sehr schlecht geht. Er hat nach einem Jahr Therapie mit Remergil nun mit dem Absetzen begonnen und das klappt nicht sehr reibungslos.
Leider weiß ich nichts genaueres über die Dosis und die Reduktionsschritte, nur soviel, dass er drei Mal am Tag Remergil eingeommen hat. Einmal morgens, einmal abends gegen sieben und dann nochmal vor dem Schlafengehen. Mittlerweile nimmt er nur noch eine Einnahme spät abends. Die Reduktionszeit beläuft sich jetzt auf etwa vier Wochen.
Und seit dieser Zeit geht es ihm nicht gut. Anfangs hat er über starken Schwindel, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit geklagt. Aber das waren alles Symptome, die nach einem Tag wieder verschwanden um dann ein paar Tage später wieder aufzutreten. Mittlerweile aber gibt es oft Tage, an denen er richtig krank ist, Durchfall hat, sehr schlapp ist, ihm dauernd schlecht ist und er natürlich dadurch total am Boden zerstört ist. Auch hat er manchmal Schmerzen in den Gelenken, wandernde Bauchschmerzen, Magendrücken, Druck in der Brust. Hinzu kommen oft Gefühle wie Angst, dass sich der Zustand wie vor der Behandlung wieder einstellen könnte. (Er wird wegen psychosomatischer Erkrankungen mit Remergil behandelt). Auch was Sex betrifft oder körperliche Nähe im Allgemeinen ist im Moment überhaupt kein Thema zwischen uns. Anfangs habe ich das überhaupt nicht richtig verstanden, mittlerweile glaub ich aber, dass das mit dem Medikament zu tun hat.
Für mich ist das nicht einfach, da ich oft nicht weiß, wie ich ihm helfen kann.
Sein Vertrauen in seinen Arzt ist auch mäßig, da dieser wohl kaum mit ihm redet sondern nur ganz strikt den "Behandlungsplan" durchspricht. Ärzte sowieso sind ihm mittlerweile sehr suspekt, das heißt, er lehnt es total ab, auch mal zu einem anderen Arzt zu gehen oder mit seinem behandelnden Arzt eingehender über diese Symptome zu reden. Auch lehnt er jede Information über das Medikament und seine Nebenwirkungen ab. Er will damit irgendwie so wenig wie möglich zu tun haben, wird aber tagtäglich mit den Auswirkungen konfrontiert.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat vielleicht einen Rat, wie man diese Zeit besser überwinden kann? Ich habe nämlich große Angst, dass das mit dem Absetzen nicht gelingt und er wieder die Dosis erhöhen muss. Und das nur, weil diese Übergangszeit so schwer ist und der Arzt ihm wenig Vertrauen zu sich selbst und Zuversicht gibt.
Manchmal bin ich wirklich am Ende meiner Kraft und ratlos, was ich tun kann. Dass ich dann auch manchmal verzweifelt bin und traurig mag ich ihm nicht zeigen, weil es ihn zusätzlich belasten würde.
Kann mir jemand von Euch einen Rat geben?
Danke! Estelle
etwas verzweifelt und hilfesuchend bin ich zufällig auf dieses Forum gestoßen. Ich bin zur Zeit ziemlich ratlos und traurig, da es meinem Freund im Moment sehr schlecht geht. Er hat nach einem Jahr Therapie mit Remergil nun mit dem Absetzen begonnen und das klappt nicht sehr reibungslos.
Leider weiß ich nichts genaueres über die Dosis und die Reduktionsschritte, nur soviel, dass er drei Mal am Tag Remergil eingeommen hat. Einmal morgens, einmal abends gegen sieben und dann nochmal vor dem Schlafengehen. Mittlerweile nimmt er nur noch eine Einnahme spät abends. Die Reduktionszeit beläuft sich jetzt auf etwa vier Wochen.
Und seit dieser Zeit geht es ihm nicht gut. Anfangs hat er über starken Schwindel, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit geklagt. Aber das waren alles Symptome, die nach einem Tag wieder verschwanden um dann ein paar Tage später wieder aufzutreten. Mittlerweile aber gibt es oft Tage, an denen er richtig krank ist, Durchfall hat, sehr schlapp ist, ihm dauernd schlecht ist und er natürlich dadurch total am Boden zerstört ist. Auch hat er manchmal Schmerzen in den Gelenken, wandernde Bauchschmerzen, Magendrücken, Druck in der Brust. Hinzu kommen oft Gefühle wie Angst, dass sich der Zustand wie vor der Behandlung wieder einstellen könnte. (Er wird wegen psychosomatischer Erkrankungen mit Remergil behandelt). Auch was Sex betrifft oder körperliche Nähe im Allgemeinen ist im Moment überhaupt kein Thema zwischen uns. Anfangs habe ich das überhaupt nicht richtig verstanden, mittlerweile glaub ich aber, dass das mit dem Medikament zu tun hat.
Für mich ist das nicht einfach, da ich oft nicht weiß, wie ich ihm helfen kann.
Sein Vertrauen in seinen Arzt ist auch mäßig, da dieser wohl kaum mit ihm redet sondern nur ganz strikt den "Behandlungsplan" durchspricht. Ärzte sowieso sind ihm mittlerweile sehr suspekt, das heißt, er lehnt es total ab, auch mal zu einem anderen Arzt zu gehen oder mit seinem behandelnden Arzt eingehender über diese Symptome zu reden. Auch lehnt er jede Information über das Medikament und seine Nebenwirkungen ab. Er will damit irgendwie so wenig wie möglich zu tun haben, wird aber tagtäglich mit den Auswirkungen konfrontiert.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat vielleicht einen Rat, wie man diese Zeit besser überwinden kann? Ich habe nämlich große Angst, dass das mit dem Absetzen nicht gelingt und er wieder die Dosis erhöhen muss. Und das nur, weil diese Übergangszeit so schwer ist und der Arzt ihm wenig Vertrauen zu sich selbst und Zuversicht gibt.
Manchmal bin ich wirklich am Ende meiner Kraft und ratlos, was ich tun kann. Dass ich dann auch manchmal verzweifelt bin und traurig mag ich ihm nicht zeigen, weil es ihn zusätzlich belasten würde.
Kann mir jemand von Euch einen Rat geben?
Danke! Estelle