Zoloft weg - Elend auf zwei Beinen
Verfasst: 10.06.2005 20:47
Hallo, ich bin neu hier im Forum und ersteinmal super froh, dass es euch gibt.
Interessiert habe ich mir viele Beiträge durchgelesen und bin teils entsetzt über die doch so gravierenden Problematiken bei der Behandlung mit Antidepressiva.
Weil es mir wegen eines momentan laufenden Absetzversuches wahnsinnig elend geht hoffe ich, ihr könnt mir ein paar Tipps oder Erfahrungen weitergeben.
Ich nehme seit etwa einem Jahr Sertralin (Zoloft) 50mg wegen starker Schlaflosigkeit (das einzige Symptom einer wohl existierenden Depression); parallel mache ich Psychotherapie, denn ich finde, so etwas muss man ganzheitlich (nicht nur biologisch) angehen.
Da sich aber auch mit Zoloft meine Schlaflosigkeit kaum verbessert hat und ich auch ansonsten nicht viel Positives gespürt habe (eher das Gegenteil war der Fall- Nebenwirkungen hab ich genug gehabt und mich durchgebissen (kennt ihr sicher auch;- zum Beispiel verminderte Libido / Orgasmusschwierigkeiten)) - habe ich mich nun entschlossen, das Medikament auszuschleichen (5 Tage lang 25mg) und nehme es nun seit knapp 10 Tagen gar nicht mehr.
Seitdem krieche ich aber wirklich auf dem Zahnfleisch.
Ich hab bereits in anderen Beiträgen (auch im SSRI Paket) gelesen, was das Absetzen von Zoloft so alles ´anrichtet´ , neben der ganzen Palette von Zittern, Schwindel, Übelkeit, elektrischen Stromstößen im Körper, Missempfindungen, Prickeln und Kribbeln in den Extremitäten, Schwitzen, Frieren, Nachtschweiß, Panikattacken, Müdigkeit oder auch Nervosität/ Erregtheit, fieberähnlichen Alpträumen und dem generellen Gefühl, momentan total nah am Wasser gebaut zu sein bzw. bei kleinsten Dingen aggressiv und gereizt zu sein hat sich bei mir mittlerweile noch ein weiteres schwerwiegend körperliches Problem eingestellt: nämlich sehr unspezifische, aber dafür ernsthafte Magen-Darm-Probleme. Meine Frage ist: könnte das evtl. auch mit dem Absetzen zu tun haben? Hat jemand etwas Ähnliches erlebt? Meine Ärzte rätseln zur Zeit nämlich, was mit mir los ist.
Ich hab nicht nur etwas Übelkeit oder so, sondern ich hab starke Bauchschmerzen, die in den Rücken strahlen, bekomme keinen Bissen mehr runter, weil alles im Magen fürchterlich weh tut und habe auch ansonsten einen völlig harten verspannten Bauch.
Sämtliche Untersuchungen (Ultraschall Bauchraum / gyn. Abklärung) haben überhaupt kein Ergebnis gebracht und nach einem Magen-Darm-Virus sieht es nicht aus. Zur Zeit warte ich noch auf ein ausführliches Blutbild- aber wenn ihr mich fragt: ich tippe fast, da wird nichts rauskommen.
Gibt es bei euch evtl. Beobachtungen, dass solche gastrointestinalen Störungen unklarer Genese nicht nur während, sondern auch nach dem Absetzen von Zoloft aufgetaucht sind bzw. gerade erst durch das Absetzen evtl. ausgelöst(massiv verschlimmert) werden können?
Für Tipps und Hilfe wäre ich super-super froh, denn es geht mir momentan einfach nur mies, keiner weiß was los ist und ich bin der Verzweiflung nahe.
*schnief*
Ich bin für alles dankbar, was weiterhilft.
Danke
Lulu (25 Jahre, weiblich)
Interessiert habe ich mir viele Beiträge durchgelesen und bin teils entsetzt über die doch so gravierenden Problematiken bei der Behandlung mit Antidepressiva.
Weil es mir wegen eines momentan laufenden Absetzversuches wahnsinnig elend geht hoffe ich, ihr könnt mir ein paar Tipps oder Erfahrungen weitergeben.
Ich nehme seit etwa einem Jahr Sertralin (Zoloft) 50mg wegen starker Schlaflosigkeit (das einzige Symptom einer wohl existierenden Depression); parallel mache ich Psychotherapie, denn ich finde, so etwas muss man ganzheitlich (nicht nur biologisch) angehen.
Da sich aber auch mit Zoloft meine Schlaflosigkeit kaum verbessert hat und ich auch ansonsten nicht viel Positives gespürt habe (eher das Gegenteil war der Fall- Nebenwirkungen hab ich genug gehabt und mich durchgebissen (kennt ihr sicher auch;- zum Beispiel verminderte Libido / Orgasmusschwierigkeiten)) - habe ich mich nun entschlossen, das Medikament auszuschleichen (5 Tage lang 25mg) und nehme es nun seit knapp 10 Tagen gar nicht mehr.
Seitdem krieche ich aber wirklich auf dem Zahnfleisch.
Ich hab bereits in anderen Beiträgen (auch im SSRI Paket) gelesen, was das Absetzen von Zoloft so alles ´anrichtet´ , neben der ganzen Palette von Zittern, Schwindel, Übelkeit, elektrischen Stromstößen im Körper, Missempfindungen, Prickeln und Kribbeln in den Extremitäten, Schwitzen, Frieren, Nachtschweiß, Panikattacken, Müdigkeit oder auch Nervosität/ Erregtheit, fieberähnlichen Alpträumen und dem generellen Gefühl, momentan total nah am Wasser gebaut zu sein bzw. bei kleinsten Dingen aggressiv und gereizt zu sein hat sich bei mir mittlerweile noch ein weiteres schwerwiegend körperliches Problem eingestellt: nämlich sehr unspezifische, aber dafür ernsthafte Magen-Darm-Probleme. Meine Frage ist: könnte das evtl. auch mit dem Absetzen zu tun haben? Hat jemand etwas Ähnliches erlebt? Meine Ärzte rätseln zur Zeit nämlich, was mit mir los ist.
Ich hab nicht nur etwas Übelkeit oder so, sondern ich hab starke Bauchschmerzen, die in den Rücken strahlen, bekomme keinen Bissen mehr runter, weil alles im Magen fürchterlich weh tut und habe auch ansonsten einen völlig harten verspannten Bauch.
Sämtliche Untersuchungen (Ultraschall Bauchraum / gyn. Abklärung) haben überhaupt kein Ergebnis gebracht und nach einem Magen-Darm-Virus sieht es nicht aus. Zur Zeit warte ich noch auf ein ausführliches Blutbild- aber wenn ihr mich fragt: ich tippe fast, da wird nichts rauskommen.
Gibt es bei euch evtl. Beobachtungen, dass solche gastrointestinalen Störungen unklarer Genese nicht nur während, sondern auch nach dem Absetzen von Zoloft aufgetaucht sind bzw. gerade erst durch das Absetzen evtl. ausgelöst(massiv verschlimmert) werden können?
Für Tipps und Hilfe wäre ich super-super froh, denn es geht mir momentan einfach nur mies, keiner weiß was los ist und ich bin der Verzweiflung nahe.
*schnief*
Ich bin für alles dankbar, was weiterhilft.
Danke
Lulu (25 Jahre, weiblich)