Hallo, ich möchte mich euch vorstellen.
Verfasst: 29.05.2005 18:43
Hallo Leute, durch Zufall bin ich heute auf dieses Forum gestossen und war/bin ganz begeistert hierüber!!
Ich bin 36 Jahre alt und leide seit meinem 12 Lebensjahr unter Schlafstörungen, die nach und nach ins exorbitante drifteten. Sie griffen in alle Bereiche und keiner konnte mir helfen. Ich nahm schon als Teenager meine ersten Schlaftabl.(Benzo´s). Meine erste Therapie fand in der Kinderklinik statt. In die Schule konnte ich fast kaum noch und ich wurde ständig freigestellt und stürzte auch hier hoffnungslos ab. Irgendwann war ich unglaublich resignativ und begriff, dass alle Ärzte/Therapeuten nur von einer großen Hilflosigkeit erfüllt waren.
Irgendwann vor nunmehr ungefähr 12Jahren verschrieb mir mein damaliger Hausarzt Stangyl (Antidepressivum) was ich total skeptisch und ohne Hoffnung einnahm. Dann wieder Erwartens half es verhältnismäßig gut!! Ich hatte das beste halbe Jahr in meinem Krankheitsverlauf!! Mein Hausarzt sagte, er hätte es gewußt, dass das das Übel ist, denn meine Schlafstörung wäre das Begleitsymptom einer Depression.Nach einem halben Jahr ließ auch hier die Wirkung wieder nach. Letztes Jahr im November war ich so am Ende, dass mein Arzt mich sofort statinär in die Psychatrie einweisen wollte. Nichts, aber auch gar nichts (medikamentös) griff noch bei mir. Ich wußte nicht mehr wie ich das aushalten sollte. Schließlich änderte ich aus wohl doch noch bestehenden Selberhaltungstrieb etwas gravierendes in meinem Privatleben und ich konnte mich tatsächlich erstmal aus dem totalen Loch ziehen. Jetzt geht seit einiger Zeit wieder fast gar nichts mehr. Komme ich mal in den Schlaf - nur Träume!! Ich befinde mich in einer unheimlichen Druckspirale, träumte schon von Selbstmord. Ich denke ich stoße hier auf Verständnis, und kann vielleicht das Gefühl finden mich nicht mehr so furchtbar alleine zu fühlen mit dieser elementaren psychischen Erkrankung. Ich habe immer drauf geachtet, nie zu sehr in die "Med.Falle" zu tappen, was beeinhaltet, dass ich immer mal ausgesetzt habe und wenn es nur für 2 Nächte war!! Momentan habe ich keine Chance mehr. Herzrasen, morgens um 8 h oft noch wach und später und so komme ich auch nicht drum herum mich in letzter Zeit hin und wieder krankschreiben lassen zu müssen. Gehe nur noch am Stück, mir ist die Fliege oft an der Wand zu viel, ich schaffe die normalsten, alltäglichsten Dinge nicht mehr. Taumele nur noch durch dieses Leben, Lebensqualität ..... hört auf! Konzentrieren kann ich mich oftmals nicht mehr auf routiniersten, kleinsten Dinge. Ich bin ziemlich verzweifelt und möchte unbedingt mal Austausch mit Menschen, die wissen was das alles bedeutet!! Übrigens vor 10 Jahren war ich auch mal im Schlaflabor, dort wurde nur hilflos festgestellt, dass ich ein extrem schwerer Fall bin, und mir wurde damals das Bikalm verschrieben. Bitte meldet euch- Danke - Mausi
Ich bin 36 Jahre alt und leide seit meinem 12 Lebensjahr unter Schlafstörungen, die nach und nach ins exorbitante drifteten. Sie griffen in alle Bereiche und keiner konnte mir helfen. Ich nahm schon als Teenager meine ersten Schlaftabl.(Benzo´s). Meine erste Therapie fand in der Kinderklinik statt. In die Schule konnte ich fast kaum noch und ich wurde ständig freigestellt und stürzte auch hier hoffnungslos ab. Irgendwann war ich unglaublich resignativ und begriff, dass alle Ärzte/Therapeuten nur von einer großen Hilflosigkeit erfüllt waren.
Irgendwann vor nunmehr ungefähr 12Jahren verschrieb mir mein damaliger Hausarzt Stangyl (Antidepressivum) was ich total skeptisch und ohne Hoffnung einnahm. Dann wieder Erwartens half es verhältnismäßig gut!! Ich hatte das beste halbe Jahr in meinem Krankheitsverlauf!! Mein Hausarzt sagte, er hätte es gewußt, dass das das Übel ist, denn meine Schlafstörung wäre das Begleitsymptom einer Depression.Nach einem halben Jahr ließ auch hier die Wirkung wieder nach. Letztes Jahr im November war ich so am Ende, dass mein Arzt mich sofort statinär in die Psychatrie einweisen wollte. Nichts, aber auch gar nichts (medikamentös) griff noch bei mir. Ich wußte nicht mehr wie ich das aushalten sollte. Schließlich änderte ich aus wohl doch noch bestehenden Selberhaltungstrieb etwas gravierendes in meinem Privatleben und ich konnte mich tatsächlich erstmal aus dem totalen Loch ziehen. Jetzt geht seit einiger Zeit wieder fast gar nichts mehr. Komme ich mal in den Schlaf - nur Träume!! Ich befinde mich in einer unheimlichen Druckspirale, träumte schon von Selbstmord. Ich denke ich stoße hier auf Verständnis, und kann vielleicht das Gefühl finden mich nicht mehr so furchtbar alleine zu fühlen mit dieser elementaren psychischen Erkrankung. Ich habe immer drauf geachtet, nie zu sehr in die "Med.Falle" zu tappen, was beeinhaltet, dass ich immer mal ausgesetzt habe und wenn es nur für 2 Nächte war!! Momentan habe ich keine Chance mehr. Herzrasen, morgens um 8 h oft noch wach und später und so komme ich auch nicht drum herum mich in letzter Zeit hin und wieder krankschreiben lassen zu müssen. Gehe nur noch am Stück, mir ist die Fliege oft an der Wand zu viel, ich schaffe die normalsten, alltäglichsten Dinge nicht mehr. Taumele nur noch durch dieses Leben, Lebensqualität ..... hört auf! Konzentrieren kann ich mich oftmals nicht mehr auf routiniersten, kleinsten Dinge. Ich bin ziemlich verzweifelt und möchte unbedingt mal Austausch mit Menschen, die wissen was das alles bedeutet!! Übrigens vor 10 Jahren war ich auch mal im Schlaflabor, dort wurde nur hilflos festgestellt, dass ich ein extrem schwerer Fall bin, und mir wurde damals das Bikalm verschrieben. Bitte meldet euch- Danke - Mausi