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Was kann man sonst machen?

Verfasst: 22.05.2005 21:40
von kidetone
Hallo zusammen, ich bin ganz zufällig auf dieser sehr interessante Seite gestossen. Meine frau nimmt Antidepresiva seit knapp 3 Jahre, Amitriptilin, Zoloft, Mirtazapin, jetzt, nach einen Versuch aufzuhören, Citalopram. Mittlerweile hat ca. 10 zugenommen, Atmungsstörungen, komisches schnarchen, Zyklusstorungen und keine Verbesserung: negative Einstellung und zeitweise Ängste, mal aber auch sehr euforisch, mal sehr Müde, schwitzen also ich denke ihre Metabolismus ist ganz durch.
Gibt es wirklich keine andere Lösung als Antidepressiva? Bin sehr verzweifelt wenn ich den Zusammensetzung lese, der Artzt sagt dass manchmal muss man Medikamente. ein Leben lang einnehmen! Wir haben zwei wunderschönen Kinder kann jemand uns helfen? Gibt es überhaupt noch vertrauenswürdige Ärtzte bzw. Therapeuten die nicht nur auf Medikamente setzen?
LG an euch alle :?:

Verfasst: 22.05.2005 23:41
von Hannes Wien
Hallo kidetone willkommen im Forum!

Meine frau nimmt Antidepresiva seit knapp 3 Jahre, Amitriptilin, Zoloft, Mirtazapin, jetzt, nach einen Versuch aufzuhören, Citalopram.
Wie lange hat denn "der Versuch aufzuhören" gedauert ich meine bis der angebliche Rückfall gekommen ist ......... Tage oder ein paar Wochen ???

Wenn ja dann waren das Entzugserscheinungen von Feinstem!

David Healy hat geschrieben:LEIDE ICH AN ABSETZERSCHEINUNGEN?


Es gibt drei Indikatoren, um zwischen Absetzerscheinungen und dem Wiederauf-tauchen der ursprünglichen Symptomatik zu unterscheiden:

1. Wenn das Problem kurze Zeit nach einer Dosisreduktion oder dem Absetzen auftritt (das können je nach Patient Stunden, Tage oder sogar einige Wochen sein) ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um ein Absetzsymptom handelt. Das erfolgreich behandelte ursprüngliche Problem sollte eigentlich nach dem Absetzen über Monate oder sogar Jahre nicht mehr auftauchen.
2. Wenn die Symptome (siehe Absetzsymptome) nach erneuter Einnahme oder Erhöhung der Dosis wieder verschwinden, deutet dies ebenfalls auf ein Absetzsymptom hin und nicht auf ein Wiederauftauchen der ursprünglichen Symptomatik. Wenn es echte Krankheitssymptome wären, würde es länger dauern, bis Sie wieder auf die Behandlung ansprechen. Die kurzfristige Reaktion der Symptomatik auf die Behandlung weist auf ein Absetzproblem hin.
3. Es ist durchaus möglich, dass sich ihre Absetzsymptome mit den Symptomen ihrer eigentlichen Krankheit überlappen. Beides enthält Elemente von Unruhe, Angst und Depressionen. Ebenso oft treten beim Absetzen aber auch völlig neue Symptome auf wie: kribbelnde Gefühle, elektrische Schocks, Schmerzen und ein grippeähnliches Gefühl.

Vor dem Absetzen eines SSRI sollte man sich vergegenwärtigen, dass viele Menschen keine Probleme haben werden. Einige werden minimale Probleme haben, die möglicherweise nach ein paar Tagen ihren Höhepunkt erreichen, um dann wieder nachzulassen. Die Symptome können allerdings auch einige Wochen oder sogar Monate andauern. Manche Menschen werden größere Probleme haben, denen mit den nachfolgenden Absetzplänen geholfen werden kann.
Schließlich wird es aber eine Gruppe von Menschen geben, die das SSRI schlicht und einfach nicht absetzen können. Es ist wichtig, diese letzte Möglichkeit anzuerkennen, damit Sie sich in diesem Falle nicht unnötig quälen. Ärztliche Hilfe mag für manche Angehörigen dieser Gruppe hilfreich sein, um den Nebenwirkungen der SSRI zum Beispiel dem Verlust der Libido, medikamentös
Das gesammte link:infopaket findest du hier!
Mittlerweile hat ca. 10 zugenommen, Atmungsstörungen, komisches schnarchen, Zyklusstorungen und keine Verbesserung:
Das sind leider die Nebenwirkungen der SSRI und NASSA AD´s !

der Artzt sagt dass manchmal muss man Medikamente. ein Leben lang einnehmen!

Das ist der größte Schwachsinn :evil: den ich je gehört habe KEINE Depression dauert ebig! :twisted:

Solche Ärzte sollte man ...........aber das ist :censored:

Es ist eben nur so, dass die Entzugserscheinungen ähnlich der Ursprungserkrankung sein können und sich viele Ärzte nur bei den Pharmavertretern bilden und dadurch KEINE Ahnung haben!
Gibt es überhaupt noch vertrauenswürdige Ärtzte bzw. Therapeuten die nicht nur auf Medikamente setzen?
95% der Ärzte haben keine Ahnung über Absetzsymptome und deren oftmals grauenvolles Ausmaß leider.


Liebe Grüße

Hannes