Hallo zusammen!
Verfasst: 02.05.2005 22:23
Hallo!
Ich bin 20 und studiere seit 2 Jahren. Vor zwei Monaten war ich nach einigen nervlichen Zusammenbrüchen beim Neurologen, der an mir schwere endoreaktive Depressionen, Angst/Panikstörung feststellte. Er bot mir an, mir ein stimmungsaufhellendes Medikament zu verschreiben, Seroxat. Ich lehnte strikt ab, weil ich zuhause zur Genüge miterlebt habe, was Medikamente alles anrichten können.
Seit 4 Wochen bin ich in Psychotherapie, fühle mich damit aber total überfordert und habe das Gefühl, mit nichts mehr klar zu kommen. Ich habe keine Energie mehr, lasse das Studium schleifen, bringe nichts weiter. Wenn ich nichts mehr hören oder sehen will, werde ich mit einem mal todmüde und gehe schlafen. Ich kann mich nicht motivieren, habe keine Freude an nichts mehr. Ich hab das Gefühl, da nicht mehr raus zu kommen...
Früher habe ich diesen Zustand versucht zu ignorieren, aber jetzt, wo ich die Ursachen kenne, belastet es mich nur doppelt so schwer.
Es ist so schlimm geworden, dass ich mich nun doch frage, ob mir Seroxat nicht doch helfen könnte, es mir wenigstens ein wenig leichter zu machen?! Meine Psychotherapeutin überlässt die Entscheidung mir.
Ich habe grosse Angst, von Medikamenten psychisch abhängig zu werden, habe mal gelesen, Suchtverhalten ist genetisch bedingt.
Dazu hätte ich gerne einen objektiven Rat von Euch!
Liebe Grüsse,
Anja
Ich bin 20 und studiere seit 2 Jahren. Vor zwei Monaten war ich nach einigen nervlichen Zusammenbrüchen beim Neurologen, der an mir schwere endoreaktive Depressionen, Angst/Panikstörung feststellte. Er bot mir an, mir ein stimmungsaufhellendes Medikament zu verschreiben, Seroxat. Ich lehnte strikt ab, weil ich zuhause zur Genüge miterlebt habe, was Medikamente alles anrichten können.
Seit 4 Wochen bin ich in Psychotherapie, fühle mich damit aber total überfordert und habe das Gefühl, mit nichts mehr klar zu kommen. Ich habe keine Energie mehr, lasse das Studium schleifen, bringe nichts weiter. Wenn ich nichts mehr hören oder sehen will, werde ich mit einem mal todmüde und gehe schlafen. Ich kann mich nicht motivieren, habe keine Freude an nichts mehr. Ich hab das Gefühl, da nicht mehr raus zu kommen...
Früher habe ich diesen Zustand versucht zu ignorieren, aber jetzt, wo ich die Ursachen kenne, belastet es mich nur doppelt so schwer.
Es ist so schlimm geworden, dass ich mich nun doch frage, ob mir Seroxat nicht doch helfen könnte, es mir wenigstens ein wenig leichter zu machen?! Meine Psychotherapeutin überlässt die Entscheidung mir.
Ich habe grosse Angst, von Medikamenten psychisch abhängig zu werden, habe mal gelesen, Suchtverhalten ist genetisch bedingt.
Dazu hätte ich gerne einen objektiven Rat von Euch!
Liebe Grüsse,
Anja