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Hallo, ich weiß hier noch nicht Bescheid :-(

Verfasst: 24.04.2005 10:42
von Ute
aber ich habe da mal nee Frage
war letztes Jahr über 20 Wochen in Kliniken
wegen Depri, Panikattaken, Selbstmordgedanken,
Traumatische Belastunsstörungen :-(

Ich nehme nun seid Juni 04 Cypramil erst 20mg nu 40mg
seid August hebe ich zu hohen Blutdruck
und nehme dafür LisiplusStada 20mg ein.

Im Dezember haben sie dann eine
seltene Krankheit an den Nebenschilddrüsen festgestellt
wurde dann auch operiert,
ab Januar ging es dann wieder mit mir Bergauf :-)))
aber, ich nehme immer mehr zu :-((
und das zieht mich wieder in ein Loch
da ich eh schon übergewichtig war
und ich auch damit meine Probs habe,
Diäten habe ich versucht :-((

Kann es sein das es an den Tabletten liegt ???
Wenn ja was kann ich tun
oder welche Tabletten sind besser ??
Abgesetzt hatte ich sie auch schon mal
da hatte ich einen mega Rückfall
seid dem muß ich jetzt auch
40mg nehmen anstatt wie gewohnt 20mg, von den Cypramil.

Verfasst: 24.04.2005 23:30
von Hannes Wien
Hallo Ute,

willkommen im Forum!
aber, ich nehme immer mehr zu (
und das zieht mich wieder in ein Loch
da ich eh schon übergewichtig war
und ich auch damit meine Probs habe,
Diäten habe ich versucht (

Kann es sein das es an den Tabletten liegt ???
Gewichtszunahme gehört zu den Nebenwirkungen der SSRI AD´s.
Abgesetzt hatte ich sie auch schon mal
da hatte ich einen mega Rückfall
seid dem muß ich jetzt auch
40mg nehmen anstatt wie gewohnt 20mg, von den Cypramil.
Wie schnell ist den der Mega Rückfall gekommen?

Tage bis hin zu ein paar Wochen wenn ja dann war das nie im Leben ein Rückfall sondern Entzugserscheinungen.
David Healy hat geschrieben:LEIDE ICH AN ABSETZERSCHEINUNGEN?

Es gibt drei Indikatoren, um zwischen Absetzerscheinungen und dem Wiederauf-tauchen der ursprünglichen Symptomatik zu unterscheiden:

1. Wenn das Problem kurze Zeit nach einer Dosisreduktion oder dem Absetzen auftritt (das können je nach Patient Stunden, Tage oder sogar einige Wochen sein) ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um ein Absetzsymptom handelt. Das erfolgreich behandelte ursprüngliche Problem sollte eigentlich nach dem Absetzen über Monate oder sogar Jahre nicht mehr auftauchen.
2. Wenn die Symptome (siehe Absetzsymptome) nach erneuter Einnahme oder Erhöhung der Dosis wieder verschwinden, deutet dies ebenfalls auf ein Absetzsymptom hin und nicht auf ein Wiederauftauchen der ursprünglichen Symptomatik. Wenn es echte Krankheitssymptome wären, würde es länger dauern, bis Sie wieder auf die Behandlung ansprechen. Die kurzfristige Reaktion der Symptomatik auf die Behandlung weist auf ein Absetzproblem hin.
3. Es ist durchaus möglich, dass sich ihre Absetzsymptome mit den Symptomen ihrer eigentlichen Krankheit überlappen. Beides enthält Elemente von Unruhe, Angst und Depressionen. Ebenso oft treten beim Absetzen aber auch völlig neue Symptome auf wie: kribbelnde Gefühle, elektrische Schocks, Schmerzen und ein grippeähnliches Gefühl.

Vor dem Absetzen eines SSRI sollte man sich vergegenwärtigen, dass viele Menschen keine Probleme haben werden. Einige werden minimale Probleme haben, die möglicherweise nach ein paar Tagen ihren Höhepunkt erreichen, um dann wieder nachzulassen. Die Symptome können allerdings auch einige Wochen oder sogar Monate andauern. Manche Menschen werden größere Probleme haben, denen mit den nachfolgenden Absetzplänen geholfen werden kann.
Schließlich wird es aber eine Gruppe von Menschen geben, die das SSRI schlicht und einfach nicht absetzen können. Es ist wichtig, diese letzte Möglichkeit anzuerkennen, damit Sie sich in diesem Falle nicht unnötig quälen. Ärztliche Hilfe mag für manche Angehörigen dieser Gruppe hilfreich sein, um den Nebenwirkungen der SSRI zum Beispiel dem Verlust der Libido, medikamentös entgegenzuwirken.
Das ganze link:infopaket findest du hier!

Also kein Grund an einen Rückfall zu denken auch wenn dein Arzt anderer Meinung ist!

Liebe Grüße

Hannes