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 ! Nachricht von: Oliver

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Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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wie selbstmord?

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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maja hh
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wie selbstmord?

Beitrag von maja hh »

also langsam dreh ich echt ab

hab mir vorgenommen abzusetzen......kann ja nicht so schlimm sein, werd das schon schaffen, bin ja schon ein grosses mädchen...... 8-)
ausschleichen mit seroxat suspension.....mg für mg....so hab ich auch eingeschlichen, hatte fast keine symptome, ausser schwitzen und zaps, konnte ich mit leben
kann ich auch als absetzsymptome mit leben....
seroxat suspension besorgt, und morgen solls losgehen...
kurzer blick auf den beipackzettel....... :?
selbstmordgedanken und selbstmordgefährdung beim ausschliechen????????? was?!?! :shock: :shock:
und nun?
liebe leute, die ihr schon abgesetzt habt (hoffentlich erfolgreich, aber auch wenn ohne erfolg)....hattet ihr so etwas auch?
:?
bitte bitte schreibt mir........ hab jetzt echt schiss abzusetzen
danke im voraus
maja
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Das steht mittlerweile sogar im Beipackzettel ?

Aber mach dir keine Panik - das sind Absetzsymptome unter vielen, neben Zaps und so weiter. Soweit ich weiß treten solche Symptome besonders heftig auf wenn man sehr schnell absetzt, und auch dann müssen sie nicht auftreten.

Solange du langsam(!) absetzt und auf deinen Körper hörst solltest du dir keine zu großen Sorgen machen. Und falls du doch soetwas merken solltest, dann kannst du im Ernstfall die Dosis wieder erhöhen und Entzugserscheinungen verschwinden dann meist wieder.

Also keine Panik, aber aufpassen kann nicht schaden.

Viele Ärzte wissen leider immer noch nichts über diese Problematik und schleichen bei Ihren Patienten das Medikament innerhalb kürzester Zeit aus. Bei empfindlichen Menschen kann das ein riesger Schock für das Nervensystem sein und da kann jemand schon "durchdrehen".
maja hh
Beiträge: 24
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Beitrag von maja hh »

ach du schon wieder..... :wink:
bist der einzige, der auf meine posts antwortet.....danke

ich zitiere mal, was auf dem beipackzettel steht:
"in studien, bei denen die behandlung ausschleichend (!!!) beendet wurde, wurden folgende symptome während der ausschleichphase oder nach absetzen..................berichtet............selbstschädigendes verhalten, selbstmordgedanken, und selbstmordversuche........."
bitte augenmerk auf "ausschleichend" richten
normalerweise, müsste man diese idioten verklagen
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Interessant. Gibt es noch andere Symptome, die sie für das Absetzen auflisten ? Das sie das erwähnen ist immerhin schon mal ein Fortschritt.

"Ausschleichen" ist auch relativ. Viele Ärzte empfinden es als Ausschleichen wenn sie über zwei Wochen auschleichen, obwohl der Patient das Zeug für zwei Jahre geschluckt hat.

Absetzen kann eine extreme Belastung sein. Nur du solltest nich schon vorher Panik schieben bevor du weiß was Sache ist :) Es kann auch sein, dass du zwei Wochen ausschleichst und dir geht es blendend. Wenn du unter starken Problemen leidest kannst du dich immer noch ärgern :)
maja hh
Beiträge: 24
Registriert: 07.12.2004 22:50

Beitrag von maja hh »

du siehst das ja ziemlich locker....... :)
nun ja, unter anderem stehen als absetzsymptome (bei ausschleichendem absetzen) noch "nervosität, schwindel, übelkeit"
könnt ich ja mit leben, aber das im voherigem post von mir erwähnte ist echt heftig.....
vor allem.....hätte das vor 2,5 jahren, vor einnahme des seroxat, auch so da gestanden, hätt ich das zeug nie im leben genommen

ich hab das zeug seinerzeit ja gegen die angst vor tod und krankheiten genommen, und die schreiben da nun etwas von selbstmord........hallo?!?
Luci
Beiträge: 6
Registriert: 15.04.2005 23:53

Beitrag von Luci »

is ja krank das das jetzt schon auf dem waschzettel steht..also ich glaube nicht das du absetzt und plötzlich das bedürfnis hast dich umzubringen..viel mehr würde ich das mit den symptomen verbinden die du haben wirst..ich kann nur sagen als ich grad abgesetzt hab war ich auch am durchdrehen und hab manchmal meine haare gepackt und dran gezogen weil die symptome nicht auszuhalten waren..aber man sollte sich doch in erinnerung behalten das es vorbei geht, auch wenn man sich richtig mies füht..es ist nicht für immer..
maja hh
Beiträge: 24
Registriert: 07.12.2004 22:50

Beitrag von maja hh »

hallo luci,
mir ist schon klar, dass es nicht passieren muss.......aber es kann eben passieren, und da ich sowieso schon sehr, sehr, sehr :whistle: ängstlich bin, ist das natürlich nun ein problem für mich
gruss
Bettina*
Beiträge: 10
Registriert: 15.04.2004 23:04

Beitrag von Bettina* »

Liebe Maja,
erstmal Grüße von HH nach HH :wink: . Ich wollte versuchen, dir ein büschen Mut zu machen. Ich hab auch sehr lange sehr langsam abgesetzt. Alles was auf dem Beipackzettel stand, das hab ich mitgenommen :( . Speziell zu der "Selbstmordgeschichte" kann ich mal versuchen, dir zu beschreiben, wie es damit bei mir war. Du schreibst ja, du kennst die "Zaps". Versuch mal (also, du merkst, ich geb mir ordentlich Mühe beim Beschreiben, aber -hm, ist nicht so einfach), dir "Gedankenzaps" vorzustellen, so kurze flüchtige Gedanken, die durch deinen Kopf schießen und hastdunichtgesehen, sind sie wieder weg und erst mit kurzer Verzögerung fällt der Groschen und du grübelst, was war das denn jetzt eben?!WAS hab ich da gedacht? Also. An Selbstmord hab ich nicht "gedacht", aber jede Art von Selbstverletzung "zapte" für Bruchteile von selbst durch meinen armen Kopf. So an Tagen, wo mir sowieso schon übel war und zittrig, ich schlecht geschlafen hatte und geschwitzt wie in der Sauna, nichts zum Frühstück herunterbekam außer Tee und ich mir immer sagte "nuur Absetzerscheinungen", keine Panik.... da ging ich vielleicht später mit dem Wäschekorb durchs Haus Richtung Waschmaschine und da -BlitzBlitz- schoss es mir völlig aus dem Zusammenhang durch den Kopf "...du könntest dir jetzt mal glatt in den Arm ritzen mit irgendwas" und hastenichtgesehen, blitzblitz, wars verschwunden und ich stand da mit meiner Wäsche und dachte, Jau, was war DAS denn nu eben? Ich hab das zuerst gar nicht mit dem Absetzen in Verbindung gebracht, später dann natürlich schon. Passiert ist mir nix, aber "geblitzt" hat es öfter, mit der Zeit hab ich mich auch davon nicht mehr ins Boxhorn jagen lassen, hinzu kam natürlich, dass niemand aus der Bekanntschaft sich das vorstellen kann und ich selbst das natürlich zu Anfang reichlich gruselig fand. Es wurde dann mit der Zeit weniger und verschwand irgendwann von selbst im Nirwana der Absetznebenwirkungen. So war das bei mir, also kein tiefes Selbstmordtief in dem es mich herumtrieb und dass ich vielleicht abends mit diesen Gedanken ins Bett ging und Morgens aufstand, gar nicht. Nur eben diese mit Superschallgeschwindigkeit durchschießenden Gedankenblitze. Na, jetzt hab ich mir das eben nochmal durchgelesen und ... :( gemerkt, das es vielleicht doch schwer nachvollziehbar ist, oder? Ich lass es trotzdem dabei, vielleicht hilft es dir trotzdem? und wie du merkst, hab ich das doch auch überstanden :) Ich drück dir die Daumen!!! Viele hanseatische Grüße von Bettina!!
Frühjahr 2001 Beginn mit 20 mg Paroxat, erster Absetzversuch begonnen in August 2001 und an Weihnachten 01 gescheitert. Von da an bis Ostern 2002 täglich wieder 10 mg und dann hab ich schließlich ohne Rückfall aber mit stärksten gesundheitlichen Einschränkungen (Zaps, Kopfweh, Schwindel, furchtbare Müdigkeit, totale Erschöpfung, Ängste, Zittern, Albträume) diese 10 mg reduziert und ausgeschlichen. Dazu brauchte ich tatsächlich bis März 2003. Seitdem ohne Medikament. Es war mir nicht bekannt, dass es den Wirkstoff auch flüssig gibt, so habe ich von der Tablette immer einige Krümel mehr abgekratzt, bis ich am Ende wochenlang Minikrümel fegte. Jede kleinste Reduzierung hatte zunächst wieder alle Beschwerden aufleben lassen.
maja hh
Beiträge: 24
Registriert: 07.12.2004 22:50

Beitrag von maja hh »

hallo bettina.......
danke, dass du dir die mühe gemacht hast, mir alles ganz genau zu erklären :hug:
es war sehr leicht zu verstehen was du meinst, und wenns denn "nur"
gedankenzapps sind, könnt ich mit leben
ich hatte echt angst, micht ständig mit selbstmordgedanken herumzuschlagen
bis jetzt hab ich noch nicht den mut gehabt mit der reduzierung anzufangen.......obwohl es montag schon losgehen sollte
ja, ich hab schiss aber ich will unbedingt absetzen, alleine schon wegen der kilos..........hab mit der einnahme von seroxat 16 kg (!!!) zugenommen
wie geht es dir so ohne seroxat, und wie lange bist du schon ohne und in welchen zeitraum hast du ausgeschlichen?
sooooooo viele fragen
gruss aus hh
Bettina*
Beiträge: 10
Registriert: 15.04.2004 23:04

Beitrag von Bettina* »

Hallo, Maja!
:P wie schön, dass du etwas damit anfangen konntest. Also, ich bin seit März 2003 ohne und habe ein Jahr lang ausgeschlichen. Davor hatte ich in sechs Wochen von 20 mg auf 0 versucht und dachte, so, das wars (ich hatte wohl so prompt abgesetzt, dass ich erstmal außer Kopfweh nix weiter hatte). Dann stand ich eines Tages bei der Post an und mitten im Schlangestehen bekam ich einen höllischen Schweißausbruch und so eine Zitterattacke, dass ich sofort nach Hause fuhr, wo ich den Rest des Tages zitterte, schwitzte und schwindelte und die ganze Nacht dachte, ich müsste sicher sterben, denn es wurde immernoch schlimmer. Dazu gesellte sich natürlich obendrauf die Angst, dass die Grunderkrankung wieder da war und alles von vorne losgehen sollte. Dass mich nach sechs Wochen ohne Probleme wie aus heiterem Himmel Entzugserscheinungen und nix anderes am Wickel hatten, hab ich erst geglaubt, als ich 10 mg Paroxat probehalber und mehr aus der Überzeugung heraus, dass die Grunderkrankung wieder da war, einnahm. Und siehe da, binnen nur sechs Stunden war ich "ganz die Alte" - Schwindel, Schwitzen, Zittern, Zaps, übelkeit, Kopfweh--weg, weg, weg. Als ob ich mir alles nur eingebildet hätte. Das waren also ganz klar wenn auch verspätet, Entzugserscheinungen. Diese 10 mg hab ich dann von Weihnachten bis Ostern genommen und dann hab ich angefangen, diese Dosis auszuschleichen und dafür hab offenes Ende kalkuliert, also mir selbst kein Zeitlimit gesetzt und schließlich über ein Jahr gebraucht, da ich mir unbedingt eine Restlebensfähigkeit für Job und Familie erhalten musste und aus Erfahrung ja schon klüger geworden war. Das Jahr war insgesamt trotzdem ein Totalausfall und ich möchte das nicht wiederholen müssen. Seither lebe ich ohne, versuche mich in Joga, Joggen und Halblangmachen und hoffe, dass ich weiter gut langkomme. Die Pfunde sind leider nicht so weg, wie ich es gerne hätte, aber... der Weg ist das Ziel, außerdem wird frau ja auch nicht jünger und da sitzen die guten Pfündchen eben gemütlich auf den Hüftchen :roll: Willst du denn "bloß wegen der Pfunde" absetzen??
liebe Grüße, Bettina
Frühjahr 2001 Beginn mit 20 mg Paroxat, erster Absetzversuch begonnen in August 2001 und an Weihnachten 01 gescheitert. Von da an bis Ostern 2002 täglich wieder 10 mg und dann hab ich schließlich ohne Rückfall aber mit stärksten gesundheitlichen Einschränkungen (Zaps, Kopfweh, Schwindel, furchtbare Müdigkeit, totale Erschöpfung, Ängste, Zittern, Albträume) diese 10 mg reduziert und ausgeschlichen. Dazu brauchte ich tatsächlich bis März 2003. Seitdem ohne Medikament. Es war mir nicht bekannt, dass es den Wirkstoff auch flüssig gibt, so habe ich von der Tablette immer einige Krümel mehr abgekratzt, bis ich am Ende wochenlang Minikrümel fegte. Jede kleinste Reduzierung hatte zunächst wieder alle Beschwerden aufleben lassen.
maja hh
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Beitrag von maja hh »

tja.......eigentlich geht es mir mit seroxat gut, kann echt nicht klagen........
absetzen will ich schon wegen den kilos
aber sag mal.......
die ganze zeit über, während du abgesetz hast, hattest du absetzsymptome?das ganze jahr über?
wow :sick:
Bettina*
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Registriert: 15.04.2004 23:04

Beitrag von Bettina* »

:cry: Ja, hatte ich, leider.... :cry:
Nach jedem weiteren Reduzieren die klassischen Sachen (Zaps, Kopfweh, Zittern, Übelkeit, Schwindel, Schwitzen wie ein Tier, besonders Nachts, Ängste)für ungefähr drei Wochen, dann war das so weit weg, dass ich mir drei weitere Wochen "Stabilisierung" gegönnt habe, bevor ich wieder von vorne angefangen habe. Leider war ich in diesen drei Wochen immer auch sehr müde, antriebsarm und abends total erschöpft. Ich glaube, verabredet über das Nötigste hinaus hab ich mich die ganze Zeit nur einmal. Und das war für mich eigentlich das Schlimmste, dass [i]es[/i] mich bestimmte und ich nicht spontan tun und lassen konnte, was ich eigentlich gerne mal wollte (Kino, Ausstellungen, schön ins Cafe oder so etwas). Für mich war die ganze Zeit sehr erschöpfend und frustrierend. ABER: das heißt ja nicht, dass es bei dir auch so ist!!!!! Mach dich nicht schon vorher verrückt!! und selbst, wenn es nicht so toll wird, dann hat frau es ja quasi selbst in der Hand, wie viel Zeit man sich zum Absetzen lässt. Ist ja kein Wettlauf. Und wenn man wirklich irgendetwas sehr Schönes unternehmen will, dann kann man es doch auch planen und muss nicht just zwei Tage vorher weiter reduzieren. Eins hab ich jedenfalls gelernt in der Zeit, nämlich auf meine Bedürfnisse zu hören und zehn Gänge herunterzuschalten ( :o und das mir!! Wo ich doch so eine quirlige Tante bin). Hej, lass dich bitte nicht entmutigen, du siehst doch, es i s t zu machen!! Und vielleicht geht es bei dir ja auch viel problemloser über die Bühne! Schönes Wochenende dir und -vielleicht- bis demnächst, Bettina
Frühjahr 2001 Beginn mit 20 mg Paroxat, erster Absetzversuch begonnen in August 2001 und an Weihnachten 01 gescheitert. Von da an bis Ostern 2002 täglich wieder 10 mg und dann hab ich schließlich ohne Rückfall aber mit stärksten gesundheitlichen Einschränkungen (Zaps, Kopfweh, Schwindel, furchtbare Müdigkeit, totale Erschöpfung, Ängste, Zittern, Albträume) diese 10 mg reduziert und ausgeschlichen. Dazu brauchte ich tatsächlich bis März 2003. Seitdem ohne Medikament. Es war mir nicht bekannt, dass es den Wirkstoff auch flüssig gibt, so habe ich von der Tablette immer einige Krümel mehr abgekratzt, bis ich am Ende wochenlang Minikrümel fegte. Jede kleinste Reduzierung hatte zunächst wieder alle Beschwerden aufleben lassen.
maja hh
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Registriert: 07.12.2004 22:50

Beitrag von maja hh »

hallo bettina....
na denn....... morgen ist mein grosser tag
morgen solls losgehen mit 18 mg
ich bin entschlossen, das ding zu machen........hab ja bis jetzt auch alles geschafft
danke für deine ermutigungen.......
ich werde auf jeden fall berichten wie es mir geht
dir noch einen schönen sonntag
gruss
maja
Bettina*
Beiträge: 10
Registriert: 15.04.2004 23:04

Beitrag von Bettina* »

Liebe Maja, dann wünsch ich dir erstmal alles Gute, frau "hört" dann ja wieder hier von einander!! Liebe Grüße, Bettina
Frühjahr 2001 Beginn mit 20 mg Paroxat, erster Absetzversuch begonnen in August 2001 und an Weihnachten 01 gescheitert. Von da an bis Ostern 2002 täglich wieder 10 mg und dann hab ich schließlich ohne Rückfall aber mit stärksten gesundheitlichen Einschränkungen (Zaps, Kopfweh, Schwindel, furchtbare Müdigkeit, totale Erschöpfung, Ängste, Zittern, Albträume) diese 10 mg reduziert und ausgeschlichen. Dazu brauchte ich tatsächlich bis März 2003. Seitdem ohne Medikament. Es war mir nicht bekannt, dass es den Wirkstoff auch flüssig gibt, so habe ich von der Tablette immer einige Krümel mehr abgekratzt, bis ich am Ende wochenlang Minikrümel fegte. Jede kleinste Reduzierung hatte zunächst wieder alle Beschwerden aufleben lassen.
Gesperrt