Hallo Ihr Lieben!
Kann mir mal jemand bitte erklären, was eine massive dissoziation ist?
Ich weiß nämlich nicht genau darüber Bescheid. Kann es sein, dass man Dinge sagt, welche man nicht will, aber man den Eindruck hat, neben sich zu stehen und nichts dagegen tun zu können? Oder ist diese
Absetzerscheinung Paranoia oder Schizophrenie? Dieser Zustand hat sich in einigen Wochen immer mehr gesteigert.
Liebe Grüße
Marie
massive dissoziation
massive dissoziation
Symptome: Kann keine Menschen ertragen, starke Muskelschmerzen, besonders in den Beinen, Herzschmerzen, abwechselnd, Kältegefühl oder Hitzewallungen, Zaps, Kopfschmerzen, Angst, Verwirrung, Dissoziation, Depersonalisierung, Schizophrenie?, Depression
Medikation: Fluoxetin (Fluctin) 20mg 1x täglich, wurde beim Absetzen immer weiter verschrieben mit der Begründung, diese Absetzsymptome, wäre das sichere Zeichen, dass das Medikament ein Leben lang eingenommen werden müsste!!!!!
Einnahmedauer - 8 Jahre wegen angeblicher Depression
Absetzversuch seit Anfang September 2004
Genauer Absetzverlauf nicht bekannt - bin die Ehefrau des Betroffenen und suche Hilfe!
Medikation: Fluoxetin (Fluctin) 20mg 1x täglich, wurde beim Absetzen immer weiter verschrieben mit der Begründung, diese Absetzsymptome, wäre das sichere Zeichen, dass das Medikament ein Leben lang eingenommen werden müsste!!!!!
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PhilRS
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- Registriert: 07.04.2005 10:16
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- Kontaktdaten:
Hi Marie,
(Die einzigen Ärzte, von denen ich das häufiger gehört habe, waren Anästhesisten - und zwar solche, die ihre Narkosemittel selbst genommen haben: Ketamin, ein "dissoziativ" wirkendes Zeug.)
Hintergrund: Psychiater werden den Begriff eher selten gebrauchen, weil er unspezifisch ist.
Dissoziation kann alles mögliche sein; im Allgemeinen meint das eine Art "Auseinanderdriften" von Dingen, die sonst zusammengehören: Also von Persönlichkeits-Anteilen, Motivationen+Handlungen, Denkabläufen+Emotionen usw.
"Dissoziation" sagt erst mal recht wenig aus. So redet man kaum, es sei denn, es kommt eine Spezifizierung noch hinterher. Denn die Art der Dissoziation ist wesentlich für die Diagnose, nicht irgendeine Dissoziation allgemein.
<hr>
Wenn Du eine Definition suchst: Die Literatur bietet hierzu "eindrucksvolle" Rabulistik. Ich zitiere mal Möllers/Laux' Wälzer (Achtung - KEIN Witz, Originalzitat!):
<hr>
Also lieber zu Deiner konkreten Frage.
Du triffst mit mehreren Punkten in der Signatur in etwa den Kern.
Depersonalisierung ist eine Art von Dissoziation.
Aber sie kann z.B.
- als dissoziativ empfunden werden (d.h. der Patient bemerkt das "Unreale" dieser Empfindung, während er sie hat - was sehr belastend sein kann - und damit "dissoziiert" er nicht im letzten Schritt), das wäre kein wirklich typisches "schizophrenes" Symptom;
- undistanziert vom Geschehen, persönlich, als real erlebt werden, was schon viel eher für eine Schizophrenie spräche (d.h. der Betroffene bezeichnet nicht nur das Gefühl des "Neben-sich-Stehens", vielmehr meint er tatsächlich, aus sich heraus zu treten, sich zu verwandeln etc. - und handelt mglw. entsprechend unberechenbar).
Derealisation als verwandtes Geschehen kann ebenfalls verschiedenste Ausprägungen haben, qualitativ und quantitativ.
- Beispiel: Ich habe das Gefühl, alles ist irgendwie unwirklich, ich empfinde die Umgebung (plötzlich) als entfremdet/befremdlich (sowas erlebt wohl jeder mal irgendwie).
- verschärft: Alles um mich herum ist "Kulisse", alle spielen bloß Rollen, alles ist nicht wirklich da oder existiert ohne Beziehung zu mir etc.
- es gibt noch massig andere "Dissoziationen", auch in Kombinationen z.B. mit Wahninhalten und sonstwas, ich könnte einen Roman drüber schreiben.
Tatsache bleibt nur, dass das Wort allein nichts sagt. Oder eben doch - über die Ahnung, die derjenige von der Situation des Pat. hat.
Denn leider geht die "Diagnose" oft nach Schema F, nach Fragebögen, wo anzukreuzen ist: "Depersonalisation JA/NEIN" usw.
Im Einzelfall lässt sich so vieles verbiegen und begründen. Aber richtig dusslig ist es, wenn "Dissoziation" ohne weitere Erläuterung genannt wird. Da kann man sich ein Ei drauf pellen, wie man hier in Berlin sagt.
Man braucht sehr viel Einfühlungsvermögen und Erfahrung, und Bereitschaft sich auf den Pat. einzulassen, um das genau zu explorieren. "Schizophrenie" daraus abzulesen ist unsinnig.
Trotzdem Alles Gute,
-PhilippRS.
ps: zum Thema "etwas sagen, was man nicht will" -> da müsste man so tiefgehend fragen, das kann weder hier noch per PN noch sonstwie in diesem Rahmen sein. Sehr heikel.
Gegenfrage: Wer hat den Begriff benutzt?Marie hat geschrieben:Kann mir mal jemand bitte erklären, was eine massive dissoziation ist?
(Die einzigen Ärzte, von denen ich das häufiger gehört habe, waren Anästhesisten - und zwar solche, die ihre Narkosemittel selbst genommen haben: Ketamin, ein "dissoziativ" wirkendes Zeug.)
Hintergrund: Psychiater werden den Begriff eher selten gebrauchen, weil er unspezifisch ist.
Dissoziation kann alles mögliche sein; im Allgemeinen meint das eine Art "Auseinanderdriften" von Dingen, die sonst zusammengehören: Also von Persönlichkeits-Anteilen, Motivationen+Handlungen, Denkabläufen+Emotionen usw.
"Dissoziation" sagt erst mal recht wenig aus. So redet man kaum, es sei denn, es kommt eine Spezifizierung noch hinterher. Denn die Art der Dissoziation ist wesentlich für die Diagnose, nicht irgendeine Dissoziation allgemein.
<hr>
Wenn Du eine Definition suchst: Die Literatur bietet hierzu "eindrucksvolle" Rabulistik. Ich zitiere mal Möllers/Laux' Wälzer (Achtung - KEIN Witz, Originalzitat!):
Na, alle Klarheiten beseitigt? Bei mir schonS.1276 hat geschrieben:"Der Dissoziationsbegriff entzieht sich nach wie vor einer klaren begrifflichen Bestimmung. Er erscheint einmal in einer sehr breiten, ein andermal in einer sehr eingeengten Bedeutung. (...)
Der Begriff wird sowohl deskriptiv als auch erklärend gebraucht. Es ist nach wie vor unentschieden, ob normalpsychologische und pathologische Zustände einer Dissoziation auf einem Kontinuum anzuordnen oder aber treffender als 2 disjunktive Kontinua zu konzipieren sind. Unklar bleibt dann aber, wie beide Bereiche aufeinander zu beziehen sind."
<hr>
Also lieber zu Deiner konkreten Frage.
Du triffst mit mehreren Punkten in der Signatur in etwa den Kern.
Depersonalisierung ist eine Art von Dissoziation.
Aber sie kann z.B.
- als dissoziativ empfunden werden (d.h. der Patient bemerkt das "Unreale" dieser Empfindung, während er sie hat - was sehr belastend sein kann - und damit "dissoziiert" er nicht im letzten Schritt), das wäre kein wirklich typisches "schizophrenes" Symptom;
- undistanziert vom Geschehen, persönlich, als real erlebt werden, was schon viel eher für eine Schizophrenie spräche (d.h. der Betroffene bezeichnet nicht nur das Gefühl des "Neben-sich-Stehens", vielmehr meint er tatsächlich, aus sich heraus zu treten, sich zu verwandeln etc. - und handelt mglw. entsprechend unberechenbar).
Derealisation als verwandtes Geschehen kann ebenfalls verschiedenste Ausprägungen haben, qualitativ und quantitativ.
- Beispiel: Ich habe das Gefühl, alles ist irgendwie unwirklich, ich empfinde die Umgebung (plötzlich) als entfremdet/befremdlich (sowas erlebt wohl jeder mal irgendwie).
- verschärft: Alles um mich herum ist "Kulisse", alle spielen bloß Rollen, alles ist nicht wirklich da oder existiert ohne Beziehung zu mir etc.
- es gibt noch massig andere "Dissoziationen", auch in Kombinationen z.B. mit Wahninhalten und sonstwas, ich könnte einen Roman drüber schreiben.
Tatsache bleibt nur, dass das Wort allein nichts sagt. Oder eben doch - über die Ahnung, die derjenige von der Situation des Pat. hat.
Denn leider geht die "Diagnose" oft nach Schema F, nach Fragebögen, wo anzukreuzen ist: "Depersonalisation JA/NEIN" usw.
Im Einzelfall lässt sich so vieles verbiegen und begründen. Aber richtig dusslig ist es, wenn "Dissoziation" ohne weitere Erläuterung genannt wird. Da kann man sich ein Ei drauf pellen, wie man hier in Berlin sagt.
Man braucht sehr viel Einfühlungsvermögen und Erfahrung, und Bereitschaft sich auf den Pat. einzulassen, um das genau zu explorieren. "Schizophrenie" daraus abzulesen ist unsinnig.
Trotzdem Alles Gute,
-PhilippRS.
ps: zum Thema "etwas sagen, was man nicht will" -> da müsste man so tiefgehend fragen, das kann weder hier noch per PN noch sonstwie in diesem Rahmen sein. Sehr heikel.
Potenzieller Interessenkonflikt: Beamter, Forensische Psychiatrie (Finnland) seit 1/08.
Quellen: Medizin allgemein BMJ | JAMA | Lancet | NEJM || Psychiatrie/Neurologie Acta Psychiatr Scand | Am J Psychiatry | Arch Gen Psychiatry | Br J Psychiatry | JAACAP | JCPP | J Clin Psychiatry | J Clin Psychopharmacol | Neurology || Open Access | Ann Gen Psychiatry | BMC Psychiatry | Can J Psychiatry | CMAJ | CNS Spectrums | Depress Anxiety | PLoS Med
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Vielen Dank für Deine Info!
Ich weiß nicht ob es Dissoziation ist, deshalb die Frage.
Mein Mann ist innerhalb von 5 Minuten regelrecht von zu Hause geflüchtet, wie in einer Kurzschlussreaktion, hat ein paar Sachen in einen Koffer geschmissen, hat gesagt er geht und weg war er. 8 Wochen vorher war die gleiche Situation und am 3. Tag war er wieder da. War klar im Kopf für 2 Tage und hat mir in diesen 2 Tagen offen wie schon lange nicht mehr gesagt, wie sehr er mich liebt, mit mir alt werden möchte, etc. und dass er mir nichts Böses tun will, dass er die Fluctin abgesetzt hat und dass sein Zustand wäre, als stände er neben sich und sieht was er tut, und kann nichts dagegen tun. Der gleiche "Film" hat sich wiederholt, nur das er jetzt schon 10 Tage weg ist und nicht mit mir sprechen will, er blockiert total. Er sagt zu Freunden, sie sollen sich um mich kümmern und auf mich aufpassen, damit mir nichts passiert. Seit er im September begonnen hat Fluctin abzusetzen, hat sich dieses Verhalten gesteigert. Nach seiner ersten Flucht hat er mir gesagt, er würde seit 12 Wochen kein Fluctin mehr nehmen, sondern Johanniskraut. Vor ca. 4-5 Wochen hat er mir mal gesagt, er hätte es zwischenzeitlich wieder hochdosieren müssen.
Er streitet ab Entzugserscheinungen zu haben. Ich habe aber selbst gesehen wie er Nachts gefroren hat, eine Woche später hat er Nachts geschwitzt. Er hat schlimme Schmerzen noch an dem Tag gehabt als er wieder weggegangen ist. Ich habe ihm das alles angesehen. Er hat zum Beispiel mit entspanntem Gesicht dagessen und auf einmal habe ich gemerkt wie das Gesicht "härter" geworden ist und die Augen durch die geweiteten Pupillen ganz schwarz und tiefliegend ausgesehen haben, die Stimme ist dann auch kalt und hart, als wäre er total gefühllos, einfach als wäre er total umgedreht. Ist er dissoziert, schizophren, ist es Angst? Ist er so verdreht, dass er selbst nicht mehr erkennt, was mit ihm los ist?
Liebe Grüße
Marie
Ich weiß nicht ob es Dissoziation ist, deshalb die Frage.
Mein Mann ist innerhalb von 5 Minuten regelrecht von zu Hause geflüchtet, wie in einer Kurzschlussreaktion, hat ein paar Sachen in einen Koffer geschmissen, hat gesagt er geht und weg war er. 8 Wochen vorher war die gleiche Situation und am 3. Tag war er wieder da. War klar im Kopf für 2 Tage und hat mir in diesen 2 Tagen offen wie schon lange nicht mehr gesagt, wie sehr er mich liebt, mit mir alt werden möchte, etc. und dass er mir nichts Böses tun will, dass er die Fluctin abgesetzt hat und dass sein Zustand wäre, als stände er neben sich und sieht was er tut, und kann nichts dagegen tun. Der gleiche "Film" hat sich wiederholt, nur das er jetzt schon 10 Tage weg ist und nicht mit mir sprechen will, er blockiert total. Er sagt zu Freunden, sie sollen sich um mich kümmern und auf mich aufpassen, damit mir nichts passiert. Seit er im September begonnen hat Fluctin abzusetzen, hat sich dieses Verhalten gesteigert. Nach seiner ersten Flucht hat er mir gesagt, er würde seit 12 Wochen kein Fluctin mehr nehmen, sondern Johanniskraut. Vor ca. 4-5 Wochen hat er mir mal gesagt, er hätte es zwischenzeitlich wieder hochdosieren müssen.
Er streitet ab Entzugserscheinungen zu haben. Ich habe aber selbst gesehen wie er Nachts gefroren hat, eine Woche später hat er Nachts geschwitzt. Er hat schlimme Schmerzen noch an dem Tag gehabt als er wieder weggegangen ist. Ich habe ihm das alles angesehen. Er hat zum Beispiel mit entspanntem Gesicht dagessen und auf einmal habe ich gemerkt wie das Gesicht "härter" geworden ist und die Augen durch die geweiteten Pupillen ganz schwarz und tiefliegend ausgesehen haben, die Stimme ist dann auch kalt und hart, als wäre er total gefühllos, einfach als wäre er total umgedreht. Ist er dissoziert, schizophren, ist es Angst? Ist er so verdreht, dass er selbst nicht mehr erkennt, was mit ihm los ist?
Liebe Grüße
Marie
Symptome: Kann keine Menschen ertragen, starke Muskelschmerzen, besonders in den Beinen, Herzschmerzen, abwechselnd, Kältegefühl oder Hitzewallungen, Zaps, Kopfschmerzen, Angst, Verwirrung, Dissoziation, Depersonalisierung, Schizophrenie?, Depression
Medikation: Fluoxetin (Fluctin) 20mg 1x täglich, wurde beim Absetzen immer weiter verschrieben mit der Begründung, diese Absetzsymptome, wäre das sichere Zeichen, dass das Medikament ein Leben lang eingenommen werden müsste!!!!!
Einnahmedauer - 8 Jahre wegen angeblicher Depression
Absetzversuch seit Anfang September 2004
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Hallo,
schade, dass mir niemand antwortet
liebe Grüße
Marie
schade, dass mir niemand antwortet
liebe Grüße
Marie
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hallo sadness,
es ist sehr lieb von dir, dass du geantwortet hast. Ich bin schon sehr am verzweifeln, dass kannst du mir glauben. Er benimmt sich wirklich wie schizophren und man hat mir gesagt, dass er stark abgenommen hat und im gesicht eingefallen wäre. Was kommt da noch? Ich habe angst, dass er zusammenbricht, zudem er den ganzen tag mit dem auto unterwegs ist. Ich weiß, dass ich wahrscheinlich abwarten muss, bis er wieder einen lichtblick hat. Ich hoffe nur, dass es nicht allzulange dauert, den ich habe auch bald keinen kraft mehr. Deshalb hätte es mir geholfen, wenn jemand mit fluctin solche erfahrungen gemacht hat und mir etwas über den verlauf sagen könnte. Ich hab solche angst
liebe grüße
marie
es ist sehr lieb von dir, dass du geantwortet hast. Ich bin schon sehr am verzweifeln, dass kannst du mir glauben. Er benimmt sich wirklich wie schizophren und man hat mir gesagt, dass er stark abgenommen hat und im gesicht eingefallen wäre. Was kommt da noch? Ich habe angst, dass er zusammenbricht, zudem er den ganzen tag mit dem auto unterwegs ist. Ich weiß, dass ich wahrscheinlich abwarten muss, bis er wieder einen lichtblick hat. Ich hoffe nur, dass es nicht allzulange dauert, den ich habe auch bald keinen kraft mehr. Deshalb hätte es mir geholfen, wenn jemand mit fluctin solche erfahrungen gemacht hat und mir etwas über den verlauf sagen könnte. Ich hab solche angst
liebe grüße
marie
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hallo sadness,
ich stimme dir da zu. Ich habe auch angst um ihn. Soweit ich weiß, sagt er zu bekannten, er hätte professionelle hilfe, aber es wäre kein arzt.
Vielleicht will er mich auch schützen, weil er vielleicht angst hat, dass er mir was tun könnte. Was mir auch angst macht ist die tatsache, dass sich wenn ich es mir richtíg überlege, sein zustand immer mehr gesteigert hat. Dazu kommt jetzt noch sein physischer zustand. Was steht wohl oben am ende der steigerung? Nur ein klick und er ist wieder "da", ein zusammenbruch, suizid oder ist es möglich dass er ausrastet? Er ist ein sehr sensibler mensch, deshalb meine ich auch, dass ihm das absetzen besonders viele probleme bereitet und zudem, hat er ja meiner meinung nach viel zu schnell abgesetzt.
liebe grüße
marie
ich stimme dir da zu. Ich habe auch angst um ihn. Soweit ich weiß, sagt er zu bekannten, er hätte professionelle hilfe, aber es wäre kein arzt.
Vielleicht will er mich auch schützen, weil er vielleicht angst hat, dass er mir was tun könnte. Was mir auch angst macht ist die tatsache, dass sich wenn ich es mir richtíg überlege, sein zustand immer mehr gesteigert hat. Dazu kommt jetzt noch sein physischer zustand. Was steht wohl oben am ende der steigerung? Nur ein klick und er ist wieder "da", ein zusammenbruch, suizid oder ist es möglich dass er ausrastet? Er ist ein sehr sensibler mensch, deshalb meine ich auch, dass ihm das absetzen besonders viele probleme bereitet und zudem, hat er ja meiner meinung nach viel zu schnell abgesetzt.
liebe grüße
marie
Symptome: Kann keine Menschen ertragen, starke Muskelschmerzen, besonders in den Beinen, Herzschmerzen, abwechselnd, Kältegefühl oder Hitzewallungen, Zaps, Kopfschmerzen, Angst, Verwirrung, Dissoziation, Depersonalisierung, Schizophrenie?, Depression
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PhilRS
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- Registriert: 07.04.2005 10:16
- Wohnort: FI-Joensuu / DE-Berlin
- Danksagung erhalten: 48 Mal
- Kontaktdaten:
Hallo Marie,
ich wollte nur sagen, dass ich weiter mitlese und mir auch den Kopf zerbreche. Dabei ist mir aufgefallen: Das ist ja auch genau das, was Du machst: Dir fehlen Informationen, und Du zerbrichst Dir den Kopf!
Die einzig sinnvolle Lösung dafür ist professionelle Hilfe, was Du ja schon andeutest.
Meint auch: Du könntest solche Hilfe brauchen - woraus sich übrigens auch Perspektive f.D. Mann ergeben könnte - ... und in dieser Hinsicht wirst Du hier Erfahrungen finden, aber den Schritt letztlich selbst machen müssen.
Ich kann hier nur mitlesen und auf bestimmte "Signalwörter" anspringen; jetzt ist es das Thema "Suizid".
Es gibt bestimmte "Faustregeln", wann Suiziddrohungen unbedingt ernst zu nehmen sind (leider lässt sich daraus nicht ableiten, wann sie "nicht ernst zu nehmen" sind, denn sowas ist immer Grund zur Sorge).
Dazu gehört z.B. das Vorhandensein konkreter Planungen, Vorstellungen darüber, wie man es machen würde usw.
(Wenn ich sowas in meinem Umfeld bemerken würde, und ich hätte ernste Sorgen deshalb, dann hab ich auch keine 'Manschetten', die/denjenigen notfalls "zwangseinweisen" zu lassen - das kann jeder Arzt für 24 Stunden, muss kein Psychiater sein. Konkret hab ich das auch schon mal veranlasst, ohne später dafür getadelt worden zu sein.)
ABER: Zu so hochbrisanten und problematischen Dingen kannst Du hier zwar persönlichen Zuspruch und "Daumendrücken" bekommen, konkrete Hilfe kriegst Du aber nur "vor Ort".
Ich meine damit, dass Du dieses Forum als "Ventil" sehen solltest, aber keinesfalls als Ersatz für ärztliche, psychologische, seelsorgerische Hilfe!
Normalerweise gibt es in jeder Region entsprechende Krisentelefone, rund um die Uhr. Die sollte man nutzen, bevor alles zusammenbricht.
Alles Gute
-PhilippRS.
ich wollte nur sagen, dass ich weiter mitlese und mir auch den Kopf zerbreche. Dabei ist mir aufgefallen: Das ist ja auch genau das, was Du machst: Dir fehlen Informationen, und Du zerbrichst Dir den Kopf!
Die einzig sinnvolle Lösung dafür ist professionelle Hilfe, was Du ja schon andeutest.
Meint auch: Du könntest solche Hilfe brauchen - woraus sich übrigens auch Perspektive f.D. Mann ergeben könnte - ... und in dieser Hinsicht wirst Du hier Erfahrungen finden, aber den Schritt letztlich selbst machen müssen.
Ich kann hier nur mitlesen und auf bestimmte "Signalwörter" anspringen; jetzt ist es das Thema "Suizid".
Es gibt bestimmte "Faustregeln", wann Suiziddrohungen unbedingt ernst zu nehmen sind (leider lässt sich daraus nicht ableiten, wann sie "nicht ernst zu nehmen" sind, denn sowas ist immer Grund zur Sorge).
Dazu gehört z.B. das Vorhandensein konkreter Planungen, Vorstellungen darüber, wie man es machen würde usw.
(Wenn ich sowas in meinem Umfeld bemerken würde, und ich hätte ernste Sorgen deshalb, dann hab ich auch keine 'Manschetten', die/denjenigen notfalls "zwangseinweisen" zu lassen - das kann jeder Arzt für 24 Stunden, muss kein Psychiater sein. Konkret hab ich das auch schon mal veranlasst, ohne später dafür getadelt worden zu sein.)
ABER: Zu so hochbrisanten und problematischen Dingen kannst Du hier zwar persönlichen Zuspruch und "Daumendrücken" bekommen, konkrete Hilfe kriegst Du aber nur "vor Ort".
Ich meine damit, dass Du dieses Forum als "Ventil" sehen solltest, aber keinesfalls als Ersatz für ärztliche, psychologische, seelsorgerische Hilfe!
Normalerweise gibt es in jeder Region entsprechende Krisentelefone, rund um die Uhr. Die sollte man nutzen, bevor alles zusammenbricht.
Alles Gute
-PhilippRS.
Potenzieller Interessenkonflikt: Beamter, Forensische Psychiatrie (Finnland) seit 1/08.
Quellen: Medizin allgemein BMJ | JAMA | Lancet | NEJM || Psychiatrie/Neurologie Acta Psychiatr Scand | Am J Psychiatry | Arch Gen Psychiatry | Br J Psychiatry | JAACAP | JCPP | J Clin Psychiatry | J Clin Psychopharmacol | Neurology || Open Access | Ann Gen Psychiatry | BMC Psychiatry | Can J Psychiatry | CMAJ | CNS Spectrums | Depress Anxiety | PLoS Med
Quellen: Medizin allgemein BMJ | JAMA | Lancet | NEJM || Psychiatrie/Neurologie Acta Psychiatr Scand | Am J Psychiatry | Arch Gen Psychiatry | Br J Psychiatry | JAACAP | JCPP | J Clin Psychiatry | J Clin Psychopharmacol | Neurology || Open Access | Ann Gen Psychiatry | BMC Psychiatry | Can J Psychiatry | CMAJ | CNS Spectrums | Depress Anxiety | PLoS Med
Hallo philRS,
ja, ich weiß dass Du Recht hast mit dem was Du sagst. Ich habe mich auch schon mit der Angehörigengruppe vom Blauen Kreuz getroffen. Wenn ich da versuche die "normale" Medikamentenabhängigkeit mit den Entzugserscheinungen bei SSRI zu erklären, dann merke ich, dass die davon keine Ahnung haben. Die raten mir z.B., ihn zu behandeln wie einen Alkoholiker, d.h. ich soll ihn im Prinzip rausschmeißen um ihn wiederzubekommen. Ich weiß aber nicht, ob dass hier richtig ist, denn man macht das ja bei Suchtkranken um sie im Prinzip dazu zu bewegen, was für sich zu tun um mit der Sucht aufhören zu können. Einer der im Entzug ist, hat doch diesen Punkt schon lange überschritten und versucht doch davon wegzukommen, ist aber körperlich abhängig, hat doch aber den festen Willen abzusetzen. Deshalb weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll. Muss ich einfach warten bis er wiederkommt und soll ich nicht versuchen mit ihm Kontakt aufzunehmen? Die einzige Möglichkeit im Moment ist eine email zu ihm ins Büro zu schicken. Soll ich ihm in Abständen eine email schicken um ihm zu sagen, dass die Tür offen ist, wenn er mich braucht und dass ich ihn vermisse usw.?
Ich gehe auch zu einem Psychotherapeuten. Der kennt sich mit dieser Problematik nicht aus. Ich will versuchen jemand zu finden, wo sich damit auskennt. Nur Du weißt ja selbst, dass alle behaupten, man wird nicht abhängig und das Problem verharmlosen.
Ich suche deshalb in diesem Forum auch nach Hilfe und Antworten, weil ich denke, dass Menschen, welche das Gleiche mitmachen oder mitgemacht haben, vielleicht am Besten wissen, was in ihnen vorgeht und mir vielleicht raten können, ob ich immer wieder versuchen soll mich bei meinem Mann in Erinnerung zu rufen, oder gar nichts machen soll, bis er zu sich kommt.
Liebe Grüße
Marie
ja, ich weiß dass Du Recht hast mit dem was Du sagst. Ich habe mich auch schon mit der Angehörigengruppe vom Blauen Kreuz getroffen. Wenn ich da versuche die "normale" Medikamentenabhängigkeit mit den Entzugserscheinungen bei SSRI zu erklären, dann merke ich, dass die davon keine Ahnung haben. Die raten mir z.B., ihn zu behandeln wie einen Alkoholiker, d.h. ich soll ihn im Prinzip rausschmeißen um ihn wiederzubekommen. Ich weiß aber nicht, ob dass hier richtig ist, denn man macht das ja bei Suchtkranken um sie im Prinzip dazu zu bewegen, was für sich zu tun um mit der Sucht aufhören zu können. Einer der im Entzug ist, hat doch diesen Punkt schon lange überschritten und versucht doch davon wegzukommen, ist aber körperlich abhängig, hat doch aber den festen Willen abzusetzen. Deshalb weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll. Muss ich einfach warten bis er wiederkommt und soll ich nicht versuchen mit ihm Kontakt aufzunehmen? Die einzige Möglichkeit im Moment ist eine email zu ihm ins Büro zu schicken. Soll ich ihm in Abständen eine email schicken um ihm zu sagen, dass die Tür offen ist, wenn er mich braucht und dass ich ihn vermisse usw.?
Ich gehe auch zu einem Psychotherapeuten. Der kennt sich mit dieser Problematik nicht aus. Ich will versuchen jemand zu finden, wo sich damit auskennt. Nur Du weißt ja selbst, dass alle behaupten, man wird nicht abhängig und das Problem verharmlosen.
Ich suche deshalb in diesem Forum auch nach Hilfe und Antworten, weil ich denke, dass Menschen, welche das Gleiche mitmachen oder mitgemacht haben, vielleicht am Besten wissen, was in ihnen vorgeht und mir vielleicht raten können, ob ich immer wieder versuchen soll mich bei meinem Mann in Erinnerung zu rufen, oder gar nichts machen soll, bis er zu sich kommt.
Liebe Grüße
Marie
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