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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


keine entzugserscheinungen!

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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sabine
Beiträge: 1
Registriert: 09.04.2005 12:39
Wohnort: berlin

keine entzugserscheinungen!

Beitrag von sabine »

Hallo, bin neu hier im forum und hab bisher erstmal nur beiträge gelesen. dabei stoße ich immer wieder auf viele leute die entzugserscheiungen beim absetzen haben.
ich selbst habe 1 jahr lang 150 mg zoloft und 50 mg trimipramin genommen wegen depressionen und angststörungen. nun weiß ich seit 4 wochen das ich schwanger bin und habe beide medikamente sofort ganz abgesetzt, so wie der arzt es mir empfohlen hat!
ich hatte die ersten tage zwar schlafstörungen aber sonst war alles wie immer!!!
warum haben manche solche schlimmen erscheinungen und ich keine??????
was genau meint ihr mit zaps????

liebe grüße sabine :D
PhilRS
Beiträge: 1071
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Beitrag von PhilRS »

warum haben manche solche schlimmen erscheinungen und ich keine??????
Ja, wenn der Grund bekannt wäre, warum manche sie bekommen und andere nicht, dann hätten sich wohl viele Leute hier viel Quälerei erspart.

Im Augenblick ist nur bekannt: Es kann dazu kommen, muss aber nicht.

Es gibt leider keine zuverlässigen Daten zur Häufigkeit der Absetzsymptome. Aus meinen privaten Beobachtungen war ich reichlich beunruhigt, und bin im Augenblick überzeugt, dass es jedenfalls nicht nur "vereinzelt" vorkommt, sondern irgendwo bei zwischen 10 und 30% mit Dunkelziffer mglw. im Bereich Faktor 1,5 bis 2 - wobei die Stärke und Dauer extrem variabel ist.

Ich finde 150mg Sertralin und 50mg Trimipramin recht heftig, wobei die Schlafstörungen mit dem Absetzen des Trimipramins erklärbar wären (ich nehme mal an, es war zum Schlafen gedacht - typische Dosis z.N.).

Einstweilen könnte man sagen: So wie es Leute am einen Ende der Skala gibt, die sehr empfindlich reagieren, so muss es auch welche am anderen Ende geben, die wenig oder keine Probleme dadurch bekommen.

Am Grundproblem ändert das nichts, aber Du persönlich kannst Dich freuen!

Das ist doch auch mal schön.

Alles Gute weiterhin
-PhilippRS.
Potenzieller Interessenkonflikt: Beamter, Forensische Psychiatrie (Finnland) seit 1/08.

Quellen: Medizin allgemein BMJ | JAMA | Lancet | NEJM || Psychiatrie/Neurologie Acta Psychiatr Scand | Am J Psychiatry | Arch Gen Psychiatry | Br J Psychiatry | JAACAP | JCPP | J Clin Psychiatry | J Clin Psychopharmacol | Neurology || Open Access | Ann Gen Psychiatry | BMC Psychiatry | Can J Psychiatry | CMAJ | CNS Spectrums | Depress Anxiety | PLoS Med
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