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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hallo!

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Greta
Beiträge: 4
Registriert: 07.04.2004 23:15

Hallo!

Beitrag von Greta »

Hallo an alle im Forum!

Bin schon lange angemeldet ,aber schreibe nur im Kompetenznetz.

Habe über 20 Jahre lang Depressionen und Ängste.Mache im Moment wieder Therapie und habe schon viele Medikamente ausprobiert ,in all den Jahren.Habe keine Lust mehr zu Leiden und soll schon wieder von Trevilor auf ???wechseln.Der Gedanke löst Angst in mir aus.Warum wirkt bei mir nichts?Mache VT und arbeite wohl nicht gut genug mit.Habe in Moment keine Probleme und komme trotzdem nicht aus dem Tief.
An alle Mitmenschen hier im Forum ,alle guten Wünsche.
Greta
Britta
Beiträge: 86
Registriert: 09.12.2004 10:39
Wohnort: Nordhessen

Beitrag von Britta »

Hallo Greta,

ich soll demnächst Trevilor nehmen, weil es mir seit Anfang des Jahres permanent schlecht geht. Hab momentan Insidon. Hilft aber nur bedingt. Ich bin in einem Dauerzustand von Ängstlichkeit, d. h. alles macht mir Angst und ich hab ständige Unruhe und ein mulmiges Gefühl im Magen. Lang halt ich es nicht mehr aus.

Auch eine Reha die ich gerade beendet habe, hat mir nichts gebracht. Ist dadurch eher schlechter geworden.

Versuch gerade mit Akupunktur etwas zur Ruhe zu kommen, hatte aber erst 2 Behandlungen und merke noch nichts.

Grundsätzlich möchte ich es gerne ohne AD´s schaffen. Ging doch früher auch. Da hatte ich den Mist gar nicht.

Ich mach auch seit 2 Jahren Therapie und komm nicht weiter. Probleme hab ich auch nicht, jedenfalls keine für mich erkennbaren Probleme.

Versuche mein Ding so gut es geht durchzuziehen. Gehe arbeiten, auch wenn es oft schwerfällt, aber ich mag meinen Job und will ihn auch behalten.

Bin momentan leider auch völlig ratlos.

Irgendwo muss es doch eine Lösung geben und wenn es tatsächlich "das" Medikament für mich geben sollte, werde ich es auch nehmen.

Dir erstmal einen schönen Samstag.

Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression
Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe
Medikation
bereits erfolglos ausprobiert: Bespar, Saroten, Dipiperon, Atosil (reagier ich paradox drauf), Stangyl und div. andere Medis
-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
Dana
Beiträge: 139
Registriert: 12.12.2004 08:51

Beitrag von Dana »

Hallo Britta,

hast Du es schon mal mit den Angstropfen Anxiovita probiert?? damit habe ich meine Ängste in den letzten Monaten ziemlich gut in den Griff gekommen! Viele Ängste sind völlig verschwunden - und das gute daran, ist halt nichts chemisches die Anxiovitatropfen.

LG
Dana
Greta
Beiträge: 4
Registriert: 07.04.2004 23:15

Beitrag von Greta »

Hallo Britta,
ich weiß wie Du Dich fühlst.Bin auch in der Situation wie Du.Warum es mir ständig schlecht geht,kann ich nicht erklären.Habe mit Zoloft auch mal 5Jahre gelebt.Es ging so.Irgendwann hat es nicht mehr gewirkt.Bei jedem Medikamentenwechsel bin ich mehrere Wochen an das Bett gefesselt,so stark reagiere ich auf die Pillen.War auch mal in der Klinik,bin aber nach 4Tagen abgehauen.Hab da nur gesessen und auf das Essen gewartet.Nur Kranke.viele schreckliche Geschichten.
Schönen Sonntag und hab Dank für die Mail.
Greta
Britta
Beiträge: 86
Registriert: 09.12.2004 10:39
Wohnort: Nordhessen

Beitrag von Britta »

Hallo Dana,

danke für den Tipp. Werd die Tropfen mal ausprobieren. :)

Britta
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-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
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Britta
Beiträge: 86
Registriert: 09.12.2004 10:39
Wohnort: Nordhessen

Beitrag von Britta »

Huhu Greta,

mit der Klinik ging es mir ebenso. War halt eine Reha. Da ist alles nur allgemein. Die 12 Wochen in Göttingen hingegen, haben mir damals schon was gebracht. Das war aber auch die Psychosomatik der Uni-Klinik.

Heute geht es mir etwas besser. Ich hoffe es hält an. :roll:

Britta
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Greta
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Beitrag von Greta »

Hallo Britta,
Habe ich im Kompetenznetz schon mal mit Dir geschrieben?
Wollte nicht nach Göttingen und auf keinen Fall in die Uni-Versuchsanstallt.Hätte Angst, da käme ich nicht mehr raus.
Ist schon seltsam wie sie bei Dir das Zoloft dosieren,so wenig kann das wirken?! Hab die Jahre mehr mg. genommen.
Toll,das es Dir besser geht!!!
Alles Liebe ,von Greta.
Britta
Beiträge: 86
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Beitrag von Britta »

Huhu Greta,

im Kompetenznetz hab ich nicht geschrieben (glaub ich...).

Die Zoloft sind so niedrig dosiert, weil ich sie eigentlich absetzen will.

Übrigens ist es in Göttingen nicht anders als in jeder anderen Fachklinik, nur ist alles schrecklich veraltet und es gibt sicherlich schönere Kliniken.

Ab Mittag ging es mir wieder schlechter. Ist ein ständiges auf und ab.
Schrecklich zermürbend.

Ich geb aber die Hoffnung nicht auf, daß es besser wird.

Liebe Grüße
Britta
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-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
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Greta
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Beitrag von Greta »

Hi,Britta.
Bist Du mit Zoloft nicht mehr zufrieden?Ich habe es nach 5 Jahren abgesetzt,wegen dem Durchfall und der Migräne ,als Nebenwirkungen.Ja,es ging bei mir damit auch auf und ab.Mit den anderen Medis und jetzt mit Trevilor ist es nicht anders.
Viel Glück für Dich !
Was nimmst Du dann?
Greta.
Britta
Beiträge: 86
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Beitrag von Britta »

Hallo Greta,

Zoloft hat mich zu unruhig gemacht. Ist ja antriebssteigernd und ich bin eh schon ein Workaholic.

Momentan nehme ich Insidon und seit ich die Dosis gesteigert habe, glaube ich eine Verbesserung zu spüren. Ist ein recht altes und sehr gut verträgliches AD und ich kann damit auch gut schlafen. Wenn die Besserung anhält, werd ich mir das mit den Trevilor nochmal überlegen.

Heute gehe ich wieder zur Akupunktur. War bisher 3x und die Ärztin meint, sie hätte schon sehr gute Erfolge bei Angst und Depressionen erzielt. Muss ich halt selbst bezahlen, aber wenn es hilft, würde ich mein letztes Hemd dafür geben.

Wie geht es dir im Moment?

Liebe Grüße
Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression
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