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Hilfe beim absetzen von Zoloft

Verfasst: 26.03.2005 14:30
von seya
hallo

ich hoffe dass mir hier jemand helfen kann, da ich nicht mehr weiter weiss..Mein arzt mit dem ich sonst ein gutes vertrauensverhältniss habe, scheint mich in dieser sache nicht richtig ernst zu nehmen. Seit 2 1/2 jahren nehme ich zoloft 50mg täglich gegen depressionen und soziale phobie. Das mittel hat sehr gut geholfen, und wenn ich es nehme fühle ich mich auch wohl, abgesehen von nebenwirkungen die ich bisher in kauf genommen habe (gestörte libido). Vor ziemlich genau einem jahr hatte ich das gefühl dass es mir besser geht, ich fühlte mich stabil genug um dass medikament abzusetzen. Ich habe die dosis über einen zeitraum von ca. 2 wochen reduziert, wie es empfohlen wird. Es war der ABSOLUTE HORROR! Mir war schwindlig, und ich hatte diese stromschläge im kopf zuletzt fast alle 30 sekunden, es war sehr beängstigent...Ich musste den versuch nach einigen tagen abbrechen,weil ich diesen zustand icht mehr ertragen konnte. Mein arzt konnte dies nicht einordnen, und meinte dann es sei die angst und vorsichtig ausgedrückt: ich sei noch nicht so weit...Ich habe dann die medis wieder genommen, und es ging tatsächlich schnell wieder besser..(!) Nun ist ein jahr vergangen, und ein nächster versuch steht vor der tür..ich möchte endlich ohne medikamente leben, dass sollte doch möglich sein..! Mein arzt ist einverstanden, aber ich habe dass gefühl dass er die problematik völlig unterschätzt und mich damit irgendwie alleine lässt. Ich habe angst vor diesem entzug ( denn als dieses verstehe ich die symptome inzwischen) Meine tagesdosis liegt jetzt bei ca. 38mg, mir ist etwas übel und schwindlig aber sonst geht es einigermassen..wie soll ich weitermachen, kann mir jemand tips geben..? Für alle vorschläge bin ich sehr dankbar.. :)

schöne ostern
seya

Viel zu schnell abgesetzt

Verfasst: 26.03.2005 20:52
von Hannes Wien
Hallo Seya,

willkommen im Forum!
Seit 2 1/2 jahren nehme ich zoloft 50mg täglich gegen depressionen und soziale phobie.
Ich habe die dosis über einen zeitraum von ca. 2 wochen reduziert, wie es empfohlen wird. Es war der ABSOLUTE HORROR! Mir war schwindlig, und ich hatte diese stromschläge im kopf zuletzt fast alle 30 sekunden, es war sehr beängstigent...Ich musste den versuch nach einigen tagen abbrechen,weil ich diesen zustand icht mehr ertragen konnte.
Zoloft über 2 Wochen absetzen nach 2,5 Jahren ist keine gute Idee, langsam über ein paar Monate absetzen.

Du kannst dir Zoloft flüssig beschaffen und wirklich langsam immer wenn es dir gut geht den nächsten Schritt!

Zum Dosieren eignet siche eine Insulinspritze sehr gut.

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Mein arzt konnte dies nicht einordnen, und meinte dann es sei die angst und vorsichtig ausgedrückt: ich sei noch nicht so weit
Dein Arzt hat keine Ahnung das waren 100% Entzugserscheinungen und kein Rückfall.
...Ich habe dann die Medikamente wieder genommen, und es ging tatsächlich schnell wieder besser..(!)
Wenn es ein Rückfall gewesen wäre, hätte es sehr viel länger gedauert bis es dir wieder gut gegangen ist.


Mein Tipp langsam reduzieren!

Ließ auch unser SSRI Infopaket:

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=853


Liebe Grüße

Hannes

Bauchkrämpfe beim Absetzen von AD?

Verfasst: 27.04.2005 23:17
von seya
Hallo Leute

seit einigen Tagen nehme ich nur noch 5mg Zoloft am Tag, ich dachte dass schlimmste sei überstanden..aber jetzt habe ich ständig Bauchweh, richtiggehende Krämpfe.. :? Könnte es da einen Zusammenhang mit dem Entzug geben? Und wenn ja, kann man was dagegen tun?

Verfasst: 28.04.2005 12:30
von Britta
Huhu!

Ich reduziere das Zoloft seit letztem Jahr und bin jetzt fast bei Null.

Ich hatte gar keine Probleme, nehme aber zusätzlich auch Insidon und gehe zur Akupunktur.

Wie schon vorher geschrieben - gaaanz langsam absetzen.

Britta