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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

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Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hilfe beim absetzen von Zoloft

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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seya
Beiträge: 2
Registriert: 26.03.2005 13:46
Wohnort: Kt.Bern

Hilfe beim absetzen von Zoloft

Beitrag von seya »

hallo

ich hoffe dass mir hier jemand helfen kann, da ich nicht mehr weiter weiss..Mein arzt mit dem ich sonst ein gutes vertrauensverhältniss habe, scheint mich in dieser sache nicht richtig ernst zu nehmen. Seit 2 1/2 jahren nehme ich zoloft 50mg täglich gegen depressionen und soziale phobie. Das mittel hat sehr gut geholfen, und wenn ich es nehme fühle ich mich auch wohl, abgesehen von nebenwirkungen die ich bisher in kauf genommen habe (gestörte libido). Vor ziemlich genau einem jahr hatte ich das gefühl dass es mir besser geht, ich fühlte mich stabil genug um dass medikament abzusetzen. Ich habe die dosis über einen zeitraum von ca. 2 wochen reduziert, wie es empfohlen wird. Es war der ABSOLUTE HORROR! Mir war schwindlig, und ich hatte diese stromschläge im kopf zuletzt fast alle 30 sekunden, es war sehr beängstigent...Ich musste den versuch nach einigen tagen abbrechen,weil ich diesen zustand icht mehr ertragen konnte. Mein arzt konnte dies nicht einordnen, und meinte dann es sei die angst und vorsichtig ausgedrückt: ich sei noch nicht so weit...Ich habe dann die medis wieder genommen, und es ging tatsächlich schnell wieder besser..(!) Nun ist ein jahr vergangen, und ein nächster versuch steht vor der tür..ich möchte endlich ohne medikamente leben, dass sollte doch möglich sein..! Mein arzt ist einverstanden, aber ich habe dass gefühl dass er die problematik völlig unterschätzt und mich damit irgendwie alleine lässt. Ich habe angst vor diesem entzug ( denn als dieses verstehe ich die symptome inzwischen) Meine tagesdosis liegt jetzt bei ca. 38mg, mir ist etwas übel und schwindlig aber sonst geht es einigermassen..wie soll ich weitermachen, kann mir jemand tips geben..? Für alle vorschläge bin ich sehr dankbar.. :)

schöne ostern
seya
Hannes Wien
Gründer
Beiträge: 903
Registriert: 27.10.2003 14:16
Wohnort: Wien
Danksagung erhalten: 6 Mal

Viel zu schnell abgesetzt

Beitrag von Hannes Wien »

Hallo Seya,

willkommen im Forum!
Seit 2 1/2 jahren nehme ich zoloft 50mg täglich gegen depressionen und soziale phobie.
Ich habe die dosis über einen zeitraum von ca. 2 wochen reduziert, wie es empfohlen wird. Es war der ABSOLUTE HORROR! Mir war schwindlig, und ich hatte diese stromschläge im kopf zuletzt fast alle 30 sekunden, es war sehr beängstigent...Ich musste den versuch nach einigen tagen abbrechen,weil ich diesen zustand icht mehr ertragen konnte.
Zoloft über 2 Wochen absetzen nach 2,5 Jahren ist keine gute Idee, langsam über ein paar Monate absetzen.

Du kannst dir Zoloft flüssig beschaffen und wirklich langsam immer wenn es dir gut geht den nächsten Schritt!

Zum Dosieren eignet siche eine Insulinspritze sehr gut.

]
Mein arzt konnte dies nicht einordnen, und meinte dann es sei die angst und vorsichtig ausgedrückt: ich sei noch nicht so weit
Dein Arzt hat keine Ahnung das waren 100% Entzugserscheinungen und kein Rückfall.
...Ich habe dann die Medikamente wieder genommen, und es ging tatsächlich schnell wieder besser..(!)
Wenn es ein Rückfall gewesen wäre, hätte es sehr viel länger gedauert bis es dir wieder gut gegangen ist.


Mein Tipp langsam reduzieren!

Ließ auch unser SSRI Infopaket:

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=853


Liebe Grüße

Hannes
seya
Beiträge: 2
Registriert: 26.03.2005 13:46
Wohnort: Kt.Bern

Bauchkrämpfe beim Absetzen von AD?

Beitrag von seya »

Hallo Leute

seit einigen Tagen nehme ich nur noch 5mg Zoloft am Tag, ich dachte dass schlimmste sei überstanden..aber jetzt habe ich ständig Bauchweh, richtiggehende Krämpfe.. :? Könnte es da einen Zusammenhang mit dem Entzug geben? Und wenn ja, kann man was dagegen tun?
Britta
Beiträge: 86
Registriert: 09.12.2004 10:39
Wohnort: Nordhessen

Beitrag von Britta »

Huhu!

Ich reduziere das Zoloft seit letztem Jahr und bin jetzt fast bei Null.

Ich hatte gar keine Probleme, nehme aber zusätzlich auch Insidon und gehe zur Akupunktur.

Wie schon vorher geschrieben - gaaanz langsam absetzen.

Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression
Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe
Medikation
bereits erfolglos ausprobiert: Bespar, Saroten, Dipiperon, Atosil (reagier ich paradox drauf), Stangyl und div. andere Medis
-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
Gesperrt