Ich bin neu hier und suche infos und Hilfe
Verfasst: 24.02.2005 17:38
Hallo alle miteinander,
ich stell mich kurz vor: Ich bin 43 Jahre, Mutter von zwei pubertierenden Söhnen im Alter von 14 und knapp 16 Jahren; ich arbeite 32 Stunden in der Woche - habe erst vor Kurzem die Stundenzahl um 12 erhöht. Eigentlich hatte ich gehofft, dass mir depri-probleme nicht erneut Schwierigkeiten machen würden, aber das war wohl ein Traum.
Ich lebe seit 7 Jahren mehr oder weniger mit meinem Partner zusammen - wir haben halt sehr schwierige Zeiten hinter uns - und jetzt funktioniert es mit meinem Freund auch richtig gut. Die Kinder sind auch "friedlich" und eigentlich ist alles so wie es sein soll.
Mein Problem ist meine 1000%igkeit. Ich muss immer alles perfekt machen und das klappt natürlich nicht, zumal ja immer mehr auf einen einstürmt. Dann fühle ich mich schlecht, steigere mich in Sache hinein und schwups! geht es wieder los mit der Deprispirale. Ich werde vergesslich, launisch, bin nicht mehr leistungsfähig, schlafe schlecht (wache morgens zu früh auf), der Kreislauf spinnt und liegt am Boden....
Ich hatte das schon mal vor zwei drei Jahren. Ich habe dann Amioxid neuraxpharm erhalten und mir ging es recht bald besser. Mein Problem mit dem Gewicht - ich wiege eher zu wenig - hat sich dabei auch gebessert und ich habe von 44 auf 52 kg zugenommen.
Mein Körper hat sich dann allerdings ein anderes Ventil gesucht und ich habe dann vermehrt über den Darm reagiert. Das hat dazu geführt, dass ich im letzten Jahr die Diagnose Colitis ulcerosa (chronische Dickdarmentzündung) hatte und mit Cortison behandelt wurde. Putscht ja wunderbar auf und macht auch dicker - also stand die Waage bei 56 kg und ich fühlte mich wohl damit. Jetzt ist die Sache mit dem Darm ein wenig zur Ruhe gekommen, keine Meds mehr und ich hoffte das wäre jetzt mal gut damit.
Weit gefehlt, bei der Arbeit wurde es stressiger, wir haben uns endlich unseren Traum erfüllt mit einem eigenen Pferd und schon geht es wieder los. Ich habe keinen Hunger mehr, kann nicht mehr lachen, finde alles wird mir zuviel und möchte am liebsten von der brücke springen, damit ich für nichts und niemanden mehr verantwortung habe.... bringt natürlich nichts. Ich bin mittlerweile wieder viel dünner geworden, mir schmeckt nichts mehr, keine Essen und auch nicht das Leben.
Also wieder ab zum Arzt, der mir auch prompt wieder das amioxid aufschrieb.
Hoffe mir kann irgendjemand sagen, ob ich nun bescheuert bin, dass ich mir immer so viele Sorgen mache und immer so gestresst bin oder gibt es noch mehr Menschen, die sich überfordert fühlen und daher so mit Depirs reagieren.
Ach übrigens, eine Therapie habe ich auch schon hinter mir mit dem ERgebis, dass ich noch mehr über den Kopf entschieden habe und mir dann der Bauch Schwierigkeiten gemacht hat....
Bin für jede Nachricht dankbar.
Liebe Grüße Fee
ich stell mich kurz vor: Ich bin 43 Jahre, Mutter von zwei pubertierenden Söhnen im Alter von 14 und knapp 16 Jahren; ich arbeite 32 Stunden in der Woche - habe erst vor Kurzem die Stundenzahl um 12 erhöht. Eigentlich hatte ich gehofft, dass mir depri-probleme nicht erneut Schwierigkeiten machen würden, aber das war wohl ein Traum.
Ich lebe seit 7 Jahren mehr oder weniger mit meinem Partner zusammen - wir haben halt sehr schwierige Zeiten hinter uns - und jetzt funktioniert es mit meinem Freund auch richtig gut. Die Kinder sind auch "friedlich" und eigentlich ist alles so wie es sein soll.
Mein Problem ist meine 1000%igkeit. Ich muss immer alles perfekt machen und das klappt natürlich nicht, zumal ja immer mehr auf einen einstürmt. Dann fühle ich mich schlecht, steigere mich in Sache hinein und schwups! geht es wieder los mit der Deprispirale. Ich werde vergesslich, launisch, bin nicht mehr leistungsfähig, schlafe schlecht (wache morgens zu früh auf), der Kreislauf spinnt und liegt am Boden....
Ich hatte das schon mal vor zwei drei Jahren. Ich habe dann Amioxid neuraxpharm erhalten und mir ging es recht bald besser. Mein Problem mit dem Gewicht - ich wiege eher zu wenig - hat sich dabei auch gebessert und ich habe von 44 auf 52 kg zugenommen.
Mein Körper hat sich dann allerdings ein anderes Ventil gesucht und ich habe dann vermehrt über den Darm reagiert. Das hat dazu geführt, dass ich im letzten Jahr die Diagnose Colitis ulcerosa (chronische Dickdarmentzündung) hatte und mit Cortison behandelt wurde. Putscht ja wunderbar auf und macht auch dicker - also stand die Waage bei 56 kg und ich fühlte mich wohl damit. Jetzt ist die Sache mit dem Darm ein wenig zur Ruhe gekommen, keine Meds mehr und ich hoffte das wäre jetzt mal gut damit.
Weit gefehlt, bei der Arbeit wurde es stressiger, wir haben uns endlich unseren Traum erfüllt mit einem eigenen Pferd und schon geht es wieder los. Ich habe keinen Hunger mehr, kann nicht mehr lachen, finde alles wird mir zuviel und möchte am liebsten von der brücke springen, damit ich für nichts und niemanden mehr verantwortung habe.... bringt natürlich nichts. Ich bin mittlerweile wieder viel dünner geworden, mir schmeckt nichts mehr, keine Essen und auch nicht das Leben.
Also wieder ab zum Arzt, der mir auch prompt wieder das amioxid aufschrieb.
Hoffe mir kann irgendjemand sagen, ob ich nun bescheuert bin, dass ich mir immer so viele Sorgen mache und immer so gestresst bin oder gibt es noch mehr Menschen, die sich überfordert fühlen und daher so mit Depirs reagieren.
Ach übrigens, eine Therapie habe ich auch schon hinter mir mit dem ERgebis, dass ich noch mehr über den Kopf entschieden habe und mir dann der Bauch Schwierigkeiten gemacht hat....
Bin für jede Nachricht dankbar.
Liebe Grüße Fee