Hallo liebes Forum,
gerade komme ich von meiner neuen Psychiaterin zurück. Ich hatte einen Termin um 9:30 Uhr, kam aber erst so um 10 Uhr dran. Ich habe sie auf die Verspätung direkt angesprochen. Ihre Erklärung lautete inetwa, es sei etwas dazwischen gekommen. Das fand ich okay, weil sie ja auch dafür offen ist, dass man ohne Termin vorbei kommt, und dann kann sie natürlich die Vormittagstermine nicht 100%ig einhalten.
Wir haben dann lange mitander gesprochen. Das Gespräch war mehr psychotherapeutisch als ärztlich. Im Grunde habe ich in Kurzform die ganze Geschichte meiner Depression erzählt. Über Wirkung und Nebenwirkung von Paroxetin haben wir wenig gesprochen. Ich fand aber sehr positiv, dass sie obwohl ich mein weiteres Vorgehen schon allein beschlossen hatte, noch mal auf eine nur kurz erwähnte Nebenwirkung einging.
Ich habe erzählt, dass Gegenstände auf mich zugekommen seien. Sie meinte, ich solle auf so etwas sehr achten, und im Fall, dass sich die Erscheinungen verstärken, sofort wieder die alte Dosis Paroxetin nehmen.
Ich habe mich wegen der sehr lästigen Schlafstörungen dazu entschlossen, Paroxetin jetzt ganz abzusetzen. Sollte es Probleme geben, fange ich mit 10 mg wieder an. In vier Wochen habe ich wieder einen Termin bei der Psychiaterin. Ich bin ganz zufrieden.
Gruß,
Lotus
Arztsuche
Arztsuche
1995 Selbstwertneurose, neurotische Depression, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Besserung ohne Medikamente
1998 schwerer Rückfall: 20 mg Paroxetin zur Antriebssteigerung,
Absetzversuch: von 02.02.05 bis Juni 05 null, ab Juni 05 10 mg Escitalopram
Diagnose: bipolar schizo-affektive Störung. Medikation: 600 mg Seroquel, 22,5 mg Mirtazapin, 40 mg Citalopram
1998 schwerer Rückfall: 20 mg Paroxetin zur Antriebssteigerung,
Absetzversuch: von 02.02.05 bis Juni 05 null, ab Juni 05 10 mg Escitalopram
Diagnose: bipolar schizo-affektive Störung. Medikation: 600 mg Seroquel, 22,5 mg Mirtazapin, 40 mg Citalopram
Langsam ausschleichen
Hallo SandraF,
klar, wäre es wahrscheinlich besser langsam auszuschleichen. Ich schlafe aber immer noch 10 Stunden am Tag, weil sozusagen mit einkalkuliert werden muss, dass ich nachts einige Zeit wach liege.
Die Schlafstörungen haben sich aber so weit gebessert, dass jetzt Wachsein und Schlaf deutlich voneinander geschieden sind.
Ich will und muss mit dem Studium voran machen, und im Schlaf kann ich nicht arbeiten. Deshalb gehe ich das Risiko mit dem schnellen Absetzversuch ein. Die Tabletten sind ja auch noch da. Wenn ich "Besuch" (Hallunzinationen) kriege, oder so was in der Art, kann ich sie ja sofort wieder nehmen.
Von Passionsblumenkraut habe ich noch nie gehört. Da werde ich gleich mal nach googeln. Danke für den Tip.
Gruß,
Lotus
klar, wäre es wahrscheinlich besser langsam auszuschleichen. Ich schlafe aber immer noch 10 Stunden am Tag, weil sozusagen mit einkalkuliert werden muss, dass ich nachts einige Zeit wach liege.
Die Schlafstörungen haben sich aber so weit gebessert, dass jetzt Wachsein und Schlaf deutlich voneinander geschieden sind.
Ich will und muss mit dem Studium voran machen, und im Schlaf kann ich nicht arbeiten. Deshalb gehe ich das Risiko mit dem schnellen Absetzversuch ein. Die Tabletten sind ja auch noch da. Wenn ich "Besuch" (Hallunzinationen) kriege, oder so was in der Art, kann ich sie ja sofort wieder nehmen.
Von Passionsblumenkraut habe ich noch nie gehört. Da werde ich gleich mal nach googeln. Danke für den Tip.
Gruß,
Lotus
1995 Selbstwertneurose, neurotische Depression, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Besserung ohne Medikamente
1998 schwerer Rückfall: 20 mg Paroxetin zur Antriebssteigerung,
Absetzversuch: von 02.02.05 bis Juni 05 null, ab Juni 05 10 mg Escitalopram
Diagnose: bipolar schizo-affektive Störung. Medikation: 600 mg Seroquel, 22,5 mg Mirtazapin, 40 mg Citalopram
1998 schwerer Rückfall: 20 mg Paroxetin zur Antriebssteigerung,
Absetzversuch: von 02.02.05 bis Juni 05 null, ab Juni 05 10 mg Escitalopram
Diagnose: bipolar schizo-affektive Störung. Medikation: 600 mg Seroquel, 22,5 mg Mirtazapin, 40 mg Citalopram