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von trevilor auf cipralex

Verfasst: 29.12.2004 23:18
von anna_a
hallo,

da trevilor nach einem fehlgeschlagenen (sehr, sehr langsamen) absetzversuch im frühsommer und folgender rückkehr zur ursprgl. dosis nicht mehr wirkt, möchte ich auf ein anderes ad wechseln.
der arzt hat mir cipralex verschrieben, und meint, ich könne mit trevilor abrupt aufhören. bei bedarf soll ich xanor (benzodiazepin) nehmen; ebenso wenn ich das neue medikament beginne, um eventuelle nebenwirkungen zu überdecken.

ich bin verunsichert, ob ich dem arzt da vertrauen kann...
noch dazu habe ich vor diesem entschluss noch versucht, ob trevilor in höherer dosierung wirkt und zusätzlich zu meiner dosis von normalerweise 150mg er noch weitere 75 und ein paar tage sogar 150 genommen.
innerhalb von einer woche bin ich nun auf einer halben 75er-kapsel.
bis auf ein paar kleine "stromschläge" im kopf und kurze schwindel, beides gut auszuhalten, bisher keine weiteren probleme.

ich muss sagen, ich habe es eilig. - bin schon so erschöpft und möchte gerne so früh wie möglich auf cipralex wechseln, wäre aber gerne dazwischen ein paar tage ohne medikament, um mal wieder zu wissen wie das ist... auch habe ich jetzt noch fast zwei wochen frei, und da wären umstellungsprobleme weniger schlimm als später...

mute ich meinem körper zu viel zu???
wie soll ich weitermachen???

anna :(

signatur

Verfasst: 30.12.2004 00:05
von anna_a
hm, signatur klappt bei mir nicht.
ich kopier' das jetzt hier rein:

symptome: antriebslosigkeit, müdigkeit, diverse körperliche beschwerden, atemnot, traurigkeit, freudlos, sozialer rückzug, schreckhaftigkeit, usf.;diagnose: mittelschwere d. / rezidivierende d. (das war vor eineinhalb jahren, nach bereits einem jahr depression und besserung durch psychotherapie. aktuell neue diagnose psychiater: dysthymia, vermutet angststörung (diagnose therapeutin: mittelschwere d.);medikation: venlafaxin, 150mg, 03 2003-02 2004;1. absetzversuch: in stetig sinkender dosis (bis 50mg) 03-2004-07-2004. erneuter d.schub, medikation wiederaufgenommen (nach einigen wochen erst).;absetzverlauf (anfang 12-2004, zuvor dosissteigerung): 3 wochen 225>> 2 tage 300>> 2 tage 225>>1 woche 150>>3 tage 75>> 2 tage 37,5

Verfasst: 30.12.2004 00:12
von anna_a
sorry :? ,
nochmal,
jetzt ist's mir klar :P ,
ist nur bei neuen nachrichten drauf.
jetzt die korrigierte fassung. :roll:

Verfasst: 30.12.2004 02:26
von anna_a
ach herrjeh, ich glaube ich habe zu viel hier gelesen. :shock:
kann nicht schlafen und bin mir gar nicht mehr sicher, ob ich überhaupt noch irgendein ad nehmen will... :cry: :?:
warum ist man gerade mit dieser krankheit so furchtbar alleingelassen??? :frust:

sorry für so viel unqualifizierten mist, aber ich bin ziemlich ratlos.

Verfasst: 30.12.2004 08:57
von Uschi
Hallo Anna,

herzlich willkommen hier im Forum. :D
Setze nicht zu schnell ab. Du solltest da etwas langsamer runterdosieren. Hast Du schon unser Info Paket gelesen ?Ob Du Deinem Arzt da vertrauen kannst? Nachdem was ich da lese, zweifle ich. Die meisten Ärzte haben da keine Ahnung, was die Absetzssymptome betrifft. Und mit einem Benzo die Nebenwirkungen zu überdecken. Sicher nicht der richtige Weg.
Was hast Du sonst noch gegen Deine Depressionen getan?
Machst Du eine Therapie?

Gruß an Dich uschi

Verfasst: 30.12.2004 12:52
von anna_a
hallo uschi,

hm, ich muss das wohl einsehen.
auch bin ich heute in schlechterem zustand - als hätte ich zwei geschwindigkeiten im körper, mir ist schlecht und mein kopf, den ich lieber nicht allzuschnell bewege, tut weh. :sick:

danke, ja, ich habe gestern vieles gelesen. sehr viel und sehr dichte information, danke dafür.
ich dachte nur, vielleicht ist es anders, wenn ich nicht vollkommen absetze, sondern auf ein anderes ad umsteige. darüber habe ich nichts gefunden.
zu dem arzt im übrigen habe ich kein allzugroßes vertrauen, und ich möchte im nächsten quartal wechseln. das bringt mich auf die idee, dies auf alle fälle zu tun, bevor ich mit dem neuen ad beginne. falls...

nun, ich mache seit zweieinhalb jahren psychotherapie.
zu beginn habe ich medikamente strikt abgelehnt und wollte es alleine schaffen. ich bin ganz und gar nicht der typ, der sich von den medikamenten die große heilung erwartet.
ich bin nur erschöpft, auch durch die lange zeit, und ich möchte wieder mal blauen himmel sehen.
zu beginn habe ich die depresssion als richtige aufgabe gesehen, die dame in schwarz. ich habe gelesen und geschrieben was das zeug hält und war wohl der motivierteste therapieklient aller zeiten. habe autogenes training gelernt, und gehe in feldenkrais-kurse. versuche, sport zu machen, meist allerdings ein ziemliches motivationsproblem.
mehr und mehr stellt sich frustration ein; natürlich habe ich viel gelernt, aber es sollte doch mal ein ende nehmen mit der depression...

lg uschi,
ich finde es toll, dass es dieses forum gibt.
anna

Verfasst: 02.01.2005 17:18
von anna_a
...mit 75 geht's jetzt wieder besser.
habe mir auch kapseln aus der apotheke besorgt, um besser teilen zu können.

kann mir noch jemand zwei fragen beantworten:
- wie wichtig ist es, die kügelchen genau aufzuteilen? ich bin da etwas ungeschickt.
- kann ich die kügelchen auch ohne die kapseln nehmen? vielleicht mit flüssigkeit?

danke, anna

Verfasst: 02.01.2005 23:35
von Oliver
Hallo Anna.
Anna hat geschrieben:kann mir noch jemand zwei fragen beantworten:
wie wichtig ist es, die kügelchen genau aufzuteilen? ich bin da etwas ungeschickt.
Das hängt davon ab, wie empfindlich Du auf Dosisänderungen reagierst. Du solltest schon versuchen, das möglichst genau zu machen, oder jemanden bitten es für Dich zu machen.
Anna hat geschrieben:kann ich die kügelchen auch ohne die kapseln nehmen? vielleicht mit flüssigkeit?
In der Kapsel. Du kannst auch Leerkapseln in der Apotheke kaufen, oder es Dir da gleich alles fertig dosieren lassen.

Oliver

Verfasst: 03.01.2005 22:10
von anna_a
danke, oliver.

anna