ich bin schon länger angemeldet, aber als ich von den ganzen Absetzsymptomen gelesen habe, habe ich mich erst einmal nicht mehr hier her gewagt, denn ich hatte da gerade angefangen, Cipramil zu nehmen und es ging mir besser. Ich wollte nichts davon lesen, wie schwer es ist, das irgendwann wieder abzusetzen.
Da ich ohne Medis nicht klarkomme, nutze es auch nicht wirklich etwas, mir darüber große Gedanken zu machen.
Aufgrund meiner ganz aktuell neuen Medikation fühle ich mich gerade ziemlich müde und schummrig und hoffe, daß die Nebenwirkungen sich irgendwann geben. Ansonsten werde ich versuchen, die Medis abzusetzen und wieder auf 75mg Trevilor zu "reduzieren", womit ich bis zur letzten großen Krise gut klarkam.
Viele Grüsse,
Paikea
Hallo,
Hallo,
Symptome:
Antriebsarmut, Selbstmordgedanken, Gefühlsleere, innere Unruhe, Angstzustände, Schlafstörungen;
Diagnose:
rezidivierende depressive Störung, anhaltende somatoforme Schmerzstörung, PTBS, Schlafstörungen
Medikation:
Citalopram 20mg, ca. 3 Monate
>> Citalopram 40mg, 3 Monate dann abrupter Wechsel zu
>>Venlafaxin 37,5mg, ca. 1 Monat
>> Venlafaxin 75mg, 25-100mg Trimipramin nach Bedarf, ca 3 Monate
>> Venlafaxin 37,5mg, Trimipramin 50-100mg, Opipramol 3x50mg
>> zur Zeit:
Trevilor 150mg, stangyl 12,5-50mg bei Bedarf, Atosil 15-30 Tropfen bei Bedarf
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>>Venlafaxin 37,5mg, ca. 1 Monat
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>> Venlafaxin 37,5mg, Trimipramin 50-100mg, Opipramol 3x50mg
>> zur Zeit:
Trevilor 150mg, stangyl 12,5-50mg bei Bedarf, Atosil 15-30 Tropfen bei Bedarf
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Linda
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Das ist ja nur verständlich, man/frau hofft ja, das das Medikament hilft (dafür ist es ja auch da).ich bin schon länger angemeldet, aber als ich von den ganzen Absetzsymptomen gelesen habe, habe ich mich erst einmal nicht mehr hier her gewagt, denn ich hatte da gerade angefangen, Cipramil zu nehmen und es ging mir besser. Ich wollte nichts davon lesen, wie schwer es ist, das irgendwann wieder abzusetzen.
Es lohnt sich immer, Gedanke über die Einnahme eines Medikaments und die Gründe dafür Gedanken zu machen.Da ich ohne Medikamente nicht klarkomme, nutze es auch nicht wirklich etwas, mir darüber große Gedanken zu machen.
Welche Nebenwirkungen hast Du denn?Aufgrund meiner ganz aktuell neuen Medikation fühle ich mich gerade ziemlich müde und schummrig und hoffe, daß die Nebenwirkungen sich irgendwann geben.
Weshalb hast Du so schnell gewechselt?>> Citalopram 40mg, 3 Monate dann abrupter Wechsel zu >>Venlafaxin 37,5mg, ca. 1 Monat
Wenn ich Deine Signatur anschaue (super, kann alles ganz genau verfolgen, danke):) scheinst Du momentan ein ziemliches Cocktail zu nehmen, Tendenz zu mehr. Ging es Dir denn bei der niedrigen Dosierung von Trevilor gut? Ging es Dir nach der Erhöhung schlechter? Wann war die "letzte große Krise" und war das in der Zeit, als Du Trevilor noch genommen hast? Was hat Deine Krise ausgelöst, oder kam die ohne ersichtlichen Grund?
Bei Dir scheint es gerade ziemlich turbulent zuzugehen. Wie alt bist Du übrigens? In verschiedenen Lebensphasen hat man/frau es wirklich nicht leicht.
Freue mich auf Deine Antwort.
Linda
Hallo Linda,
danke für deine schnelle und ausführliche Antwort. Ich versuche einmal, deine Fragen zu beantworten.
Turbulent geht es eher in meinem inneren zur Zeit zu
Ansonsten habe ich einen ziemlich stabilen äußeren Rahmen, worüber ich auch sehr dankbar und froh bin. Ich bin 30 Jahre alt.
Viele Grüsse,
Paikea
P.S.: Bei weiteren Fragen einfach nachhaken. Auf Fragen antworten fällt mir eh leichter, als von mir aus etwas zu schreiben
danke für deine schnelle und ausführliche Antwort. Ich versuche einmal, deine Fragen zu beantworten.
Ich bin sehr müde und bei schnelleren Kopfbewegungen dreht sich alles.Welche Nebenwirkungen hast Du denn?
Ich habe damals sehr schnell gewechselt, weil das Citalopram keine Wirkung "mehr" zeigte. Es wurde damals während eine vierteljährigen Klinikaufenthaltes angesetzt und ich ging stabilisiert aus der Klinik, wobei für mich und meine ambulante Psychiaterin nicht ersichtlich war, ob dieses "gut gehen" ein Ergebnis der Psychotherapie in der KLinik war oder auf das Citalopram zuging. 3 Monate nach der Entlassung hatte mich der Alltag und meine Depression wieder und die Psychiaterin hat das Citalopram abgesetzt und Trevilor angesetzt. Es gab irgendwie nur die Wahl, ein neues AD zu probieren, oder in die Psychiatrie zu gehen.Weshalb hast Du so schnell gewechselt?
Bei der niedrigen Dosierung von Trevilor ging es mir Depressionsmäßig noch nicht wesentlich besser, darum wurde sie ja auch zunächst erhöht. Es stimmt, im Moment scheinen die Medis eher mehr zu werden und das beobachte ich auch selbst mit Sorge. Aber ohne ging es nicht. Ich nehme ehrlich gesagt auch nicht alles regelmäßig, was angesetzt ist. Das Trimipramin nehme ich nicht in der hohen Dosierung, bzw. in 50mg aber nur ab und zu, wenn ich völlig aufgedreht bin. Und an das Opipramol traue ich mich gar nicht richtig ran, obwohl ich es Angst-und Spannungsmäßig dringend nehmen sollte. Aber ich habe es jetzt (es wurde erst vor 3 Tagen angesetzt) erst einmal genommen und ich fühlte mich ziemlich matschig danach und habe 12 Stunden durchgeschlafen und war am nächsten Tag immer noch etwas duselig. Seitdem bin ich vorsichtig.Wenn ich Deine Signatur anschaue (super, kann alles ganz genau verfolgen, danke):) scheinst Du momentan ein ziemliches Cocktail zu nehmen, Tendenz zu mehr. Ging es Dir denn bei der niedrigen Dosierung von Trevilor gut?
Nein, es ging mir zunächst wesentlich besser. Ich hatte richtig Kraft und Energie, war längst nicht mehr so schusselig und vergesslich, wie vorher und habe vieles geregelt bekommen. Allerdings wurde ich innerlich sehr nervös und angespannt, was evtl. eine Nebenwirkung des Trevilor ist.Ging es Dir nach der Erhöhung schlechter?
Meine letzte große Krise war in der Zeit als das Citalopram abgesetzt und das Trevilor angesetzt wurde. Bzw. das Trevilor wurde angesetzt weil ich so eine riesige Krise hatte und hochgradig suizidal war. Ausgelöst wurde die Krise durch eine anstrengende ambulante Therapiezeit, in der ich massiv von neuen Erinnerungen bestürmt wurde, die mich völlig überforderten und mir alle Kraft und jeden Lebenswillen raubten.Wann war die "letzte große Krise" und war das in der Zeit, als Du Trevilor noch genommen hast? Was hat Deine Krise ausgelöst, oder kam die ohne ersichtlichen Grund?
Turbulent geht es eher in meinem inneren zur Zeit zu
Viele Grüsse,
Paikea
P.S.: Bei weiteren Fragen einfach nachhaken. Auf Fragen antworten fällt mir eh leichter, als von mir aus etwas zu schreiben
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Hall Paikea,
danke für Deine Antworten.
Ging es Dir nach der Erhöhung schlechter?
Es ist leider so. Das Leben tut manchmal verdammt weh. Aber was wir vergessen haben ist, dass das normal ist. Unsere Gesellschaft hat uns so konditioniert, dass wir schon erwarten, dass alles glatt und reibungslos abläuft. Wenn das aber so wäre, wäre alles platt.
Wie sind gerade Deine Lebensumstände? Du sagst, Du hast einen stablilen Rahmen.
Ich hoffe, ich habe da nicht zu weit ausgeholt.
LG
Linda
danke für Deine Antworten.
Dieses Gefühl von Schwindel ist normalerweise ein typisches Absetzsymptom.Ich bin sehr müde und bei schnelleren Kopfbewegungen dreht sich alles.
Hmmm, Deine Verbesserung scheint denn doch eher mit der Gesprächstherapie zusammenzuhängen, ansonsten ging's Dir ja mit dem Cipramil weiterhin gut. Schade, dass man damals die medikamentöse Option gewählt hat.Ich habe damals sehr schnell gewechselt, weil das Citalopram keine Wirkung "mehr" zeigte. Es wurde damals während eine vierteljährigen Klinikaufenthaltes angesetzt und ich ging stabilisiert aus der Klinik, wobei für mich und meine ambulante Psychiaterin nicht ersichtlich war, ob dieses "gut gehen" ein Ergebnis der Psychotherapie in der KLinik war oder auf das Citalopram zuging. 3 Monate nach der Entlassung hatte mich der Alltag und meine Depression wieder und die Psychiaterin hat das Citalopram abgesetzt und Trevilor angesetzt.
Was war denn mit der "Wahl" der Gesprächsttherapie? Ist die aus irgendeinem Grund (Zeit oder so) nicht mehr ins Gespräch gekommen? Kostenübernahme oder so?Es gab irgendwie nur die Wahl, ein neues AD zu probieren, oder in die Psychiatrie zu gehen.
Ging es Dir denn überhaupt aufgrund der Medikamenteneinnaheme schon mal besser, außer am Anfang, als Du begleitend eine Gesprächsttherapie hattest?Bei der niedrigen Dosierung von Trevilor ging es mir Depressionsmäßig noch nicht wesentlich besser, darum wurde sie ja auch zunächst erhöht.
siehe obenEs stimmt, im Moment scheinen die Medikamente eher mehr zu werden und das beobachte ich auch selbst mit Sorge. Aber ohne ging es nicht.
Wäre ich an Deiner Stelle auch.Ich nehme ehrlich gesagt auch nicht alles regelmäßig, was angesetzt ist. Das Trimipramin nehme ich nicht in der hohen Dosierung, bzw. in 50mg aber nur ab und zu, wenn ich völlig aufgedreht bin. Und an das Opipramol traue ich mich gar nicht richtig ran, obwohl ich es Angst-und Spannungsmäßig dringend nehmen sollte. Aber ich habe es jetzt (es wurde erst vor 3 Tagen angesetzt) erst einmal genommen und ich fühlte mich ziemlich matschig danach und habe 12 Stunden durchgeschlafen und war am nächsten Tag immer noch etwas duselig. Seitdem bin ich vorsichtig.
Ging es Dir nach der Erhöhung schlechter?
Da komme ich nicht so ganz klar.Nein, es ging mir zunächst wesentlich besser. Ich hatte richtig Kraft und Energie, war längst nicht mehr so schusselig und vergesslich, wie vorher und habe vieles geregelt bekommen. Allerdings wurde ich innerlich sehr nervös und angespannt, was evtl. eine Nebenwirkung des Trevilor ist.
Linda hat geschrieben:Wann war die "letzte große Krise" und war das in der Zeit, als Du Trevilor noch genommen hast? Was hat Deine Krise ausgelöst, oder kam die ohne ersichtlichen Grund?
Da wäre es wichtig zu klären, ob die Krise trotz Citalopram vorkam.Paikea hat geschrieben:Meine letzte große Krise war in der Zeit als das Citalopram abgesetzt und das Trevilor angesetzt wurde. Bzw. das Trevilor wurde angesetzt weil ich so eine riesige Krise hatte und hochgradig suizidal war.
Aha.Ausgelöst wurde die Krise durch eine anstrengende ambulante Therapiezeit, in der ich massiv von neuen Erinnerungen bestürmt wurde, die mich völlig überforderten und mir alle Kraft und jeden Lebenswillen raubten.
Das ist wirklich sehr wichtig; und gleichzeitig ein Rahmen, den Du nützen kannst, um wirklich an den Grund Deiner Problematik zu kommen.Turbulent geht es eher in meinem inneren zur Zeit zuAnsonsten habe ich einen ziemlich stabilen äußeren Rahmen, worüber ich auch sehr dankbar und froh bin.
Ist ja auch eine Phase, in der man/frau Vieles in Frage stellt, gesellschaftliche Normen hinterfragt, wissen will, wohin das Leben geht, sich die Frage stellt "Wer bin ich und wo will ich hin?" usw. - Turbulenz mit vielen Möglichkeiten. Ich hatte in dieser Phase des Lebens einen Lieblingsspruch von Goethe: "Stirb und werde". Zuerst muss etwas sterben, damit etwas neues wachsen kann. Das ist wirklich nicht einfach. Dann kam von Jung dazu: "Es gibt kein psychologisches Wachstum ohne Schmerz".Ich bin 30 Jahre alt.
Es ist leider so. Das Leben tut manchmal verdammt weh. Aber was wir vergessen haben ist, dass das normal ist. Unsere Gesellschaft hat uns so konditioniert, dass wir schon erwarten, dass alles glatt und reibungslos abläuft. Wenn das aber so wäre, wäre alles platt.
Wie sind gerade Deine Lebensumstände? Du sagst, Du hast einen stablilen Rahmen.
Ich hoffe, ich habe da nicht zu weit ausgeholt.
LG
Linda
Hallo Linda,
da muß ich wohl noch etwas erklären, was ich mißverständlich rübergebracht habe
Ich sehe es auch so wie du, daß zu einem ganz normalen Leben immer Krisen dazu gehören. DAmit habe ich auch keine Probleme. Nur wenn die Krisen so groß sind, daß ich mich lebens-müde fühle, dann denke ich, daß sie nicht mehr zu den "normalen" Krisen gehören und ich bin froh, den Mut gehabt zu haben, es zusätzlcih zur Therapie auch medikamentös zu versuchen. Denn dadurch habe ich nach vielen Jahren erst wieder eine Vorstellung davon bekommen, das diese Antriebsarmut, dieses Niedergedrücktsein usw. nicht normal sind, und daß ich darunter ein sehr lebensfroher Mensch sein kann.
Danke für die vielen Nachfragen. Es zeigt Interesse und ich sortiere so gerne für mich auch noch einmal, wie genau eigentlich der Ablauf so war.
Viele Grüsse,
Paikea
da muß ich wohl noch etwas erklären, was ich mißverständlich rübergebracht habe
Ich habe nach der stationären Therapie weiterhin durchgängig ambulant Therapie gemacht. Diese wurde nicht beendet, nachdem ich das Cipramil bekommen habe. Es ging mir also trotz Therapie und Cipramil plötzlich wieder extrem schlecht, was evtl daran lag, daß das Medikament bei mir halt doch nicht wirkte, sondern die anfängliche Verbesserung eher auf den Klinikaufenthalt zurückzuführen war, aus dem ich mit neuen Mut kam. Aber Klinik ist halt ein sehr geschützter Rahmen und mein Mut und meine Zuversicht brökelte schnell, als mich der Alltag dann wieder zurück hatte.Hmmm, Deine Verbesserung scheint denn doch eher mit der Gesprächstherapie zusammenzuhängen, ansonsten ging's Dir ja mit dem Cipramil weiterhin gut. Schade, dass man damals die medikamentöse Option gewählt hat.
Wie gesagt, die Therapie lief weiterhin ganz normal weiter. Ich werde auch in absehbarer Zeit die Therapie nicht beenden, sondern nach Auslaufen der Therapie durch die Krankenkasse die Stunden bie meiner Therapeutin selbst zahlen. Das ist so schon vereinbart.Was war denn mit der "Wahl" der Gesprächsttherapie? Ist die aus irgendeinem Grund (Zeit oder so) nicht mehr ins Gespräch gekommen? Kostenübernahme oder so?
Es ging mir besser, als ich das Trevilor bekommen habe. Das zeigte Wirkung. Die Gesprächstherapie ist immer hilfreich gewesen, sowohl in den sehr krisenhaften Zeiten, als auch in denen, in denen es besser oder gut ging.Ging es Dir denn überhaupt aufgrund der Medikamenteneinnaheme schon mal besser, außer am Anfang, als Du begleitend eine Gesprächsttherapie hattest?
Nein es ging mir nach der Erhöhung des Trevilor zunächst besser. Es war für die Zeit, die ich es in der Dosierung genommen habe genau richtig angepasst.Ging es Dir nach der Erhöhung schlechter?
Paikea hat geschrieben:Nein, es ging mir zunächst wesentlich besser. Ich hatte richtig Kraft und Energie, war längst nicht mehr so schusselig und vergesslich, wie vorher und habe vieles geregelt bekommen. Allerdings wurde ich innerlich sehr nervös und angespannt, was evtl. eine Nebenwirkung des Trevilor ist.
Es ist so, daß ich sehr, sehr empfindlich auf Medikamente reagiere und da ich vorher keinerlei Erfahrungen mit Psychopharmaka hatte, spüre ich da wohl die kleinste Veränderung extrem. Trevilor ist zwar kein Antriebssteigerndes Medikament, soweit ich weiß, aber bei mir hatte die Auflösung der Depression unter dem Medikament zur Folge, daß ich mich gleich als Nervös und Hibbelig und unter STress gefühlt habe. So kannte ich mich halt nicht, mit so vielen Power-Gefühlen. Ich fand es angenehm, mehr zu schaffen und nicht mehr in der Depression zu versinken, aber dieses Einstürmen und Kraft hat mich auch überfordert und mich völlig nervös gemacht. Ich hatte bis dahin nie lernen müssen, was man mit der Kraft und Energie anstellt, um sie sinnvoll zu nutzen und so fühlte ich mich dem hilflos gegenüber und rannte vor Energie strotzend hier wie ein eingesperrter Tiger herum und fühlte mich überfordert, angespannt und ganz unangenehm hektisch.Linda hat geschrieben:Da komme ich nicht so ganz klar.
s.o. Die Krise kam trotz Citalopram, da es scheinbar von Beginn an keine Wirkung bei mir hatte.Da wäre es wichtig zu klären, ob die Krise trotz Citalopram vorkam.
ich habe einen kleinen, aber guten Freundeskreis. Ich gehe arbeiten. Ansonsten habe ich mein leben so eingerichtet, daß ich sehr viel Zeit und Raum für mich alleine habe, da ich diese Zeit brauche, um die Eindrücke des Tages für mich alleine zu verarbeiten. Ich fühle mich in meiner Wahrnehmung und mit den Eindrücken oft überrollt und sortiere das dann hier, indem ich einfach still hier sitze und für mich Puzzel oder Hörspiele höre oder ähnlichem, was keine zusätzlichen Außenreize bringt, aber trotzdem die Aufmerksamkeit focussiert.Wie sind gerade Deine Lebensumstände? Du sagst, Du hast einen stablilen Rahmen.
Ich sehe es auch so wie du, daß zu einem ganz normalen Leben immer Krisen dazu gehören. DAmit habe ich auch keine Probleme. Nur wenn die Krisen so groß sind, daß ich mich lebens-müde fühle, dann denke ich, daß sie nicht mehr zu den "normalen" Krisen gehören und ich bin froh, den Mut gehabt zu haben, es zusätzlcih zur Therapie auch medikamentös zu versuchen. Denn dadurch habe ich nach vielen Jahren erst wieder eine Vorstellung davon bekommen, das diese Antriebsarmut, dieses Niedergedrücktsein usw. nicht normal sind, und daß ich darunter ein sehr lebensfroher Mensch sein kann.
Danke für die vielen Nachfragen. Es zeigt Interesse und ich sortiere so gerne für mich auch noch einmal, wie genau eigentlich der Ablauf so war.
Viele Grüsse,
Paikea
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Citalopram 20mg, ca. 3 Monate
>> Citalopram 40mg, 3 Monate dann abrupter Wechsel zu
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>> zur Zeit:
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