Fluoxetin Absetzsymptome ... oder doch nicht...?
Fluoxetin Absetzsymptome ... oder doch nicht...?
Hallo zusammen!
Schon mal danke fürs Lesen! Ich habe vor mehreren Monaten schon mal hier im Forum geschrieben. Damals ging es um etwaige Nebenwirkungen bei der Einnahme von Fluoxetin! Damals wurde mir hier sehr geholfen und ich bekam tolle Tips!
Der Grund warum ich mich jetzt wieder an dieses Forum wende, ist dass ich vor guten 3 Wochen Fluoxetin entgültig abgesetzt habe.
Ich habe mich im August 2004 nach jahrelangem "Leugen" und "Hinausschieben" der von mir erlebten depressiven Verstimmungen in ärztliche Behandlung begeben. Konkret leide ich an einer kontinuierlichen Form von milder Depression, die üblicherweise einmal pro Jahr über einen Zeitraum von einigen Wochen stärker hervortritt. Die Symptome waren immer gekennzeichnet durch vor allem Antriebslosigkeit, Motivationsprobleme, Selbstzweifel bzw mangelndes Selbstwertgefühl und unbegründeten Trübsinn.
Mein Arzt verschrieb mir 20mg Fluoxetin täglich, dass ich gut vertrug und über einen Zeitraum von 5 Monaten täglich einnahm. Danach senkte ich die Dosis auf Anraten des Arztes über einen Zeitraum von 6 Wochen auf 10mg täglich. Letzten Endes nahm ich während des vergangenen Monats nur noch jeden 2ten Tag 10mg.
Auf das Medikament selbst habe ich sehr gut angesprochen. Es war für mich die Bestätigung, dass der Schritt mich in ärztliche Behandlung zu begeben trotz vieler Zweifel richtig war.
Seit 20 Tagen nehme ich Fluoxetin nicht mehr. Ich weiß, dass die Halbwertszeit des Medikaments recht lange ist, und dass der "Entzug" deswegen auch relativ langsam eintritt. Ich habe mich diesbezüglich auch schon sehr intensiv mit den tollen Informationen auf dieser Seite auseinandergesetzt.
Seit einigen Tage spüre ich nun die Symptome, die ich während des letzten Jahres mittels des Medikaments unterdrücken konnte, wiederkehren...Weiters fühlte ich mich während der letzten Woche einige Tage lang trotz ausreichenden Schlafs ungewöhnlich müde. Ansonsten leide ich an keinen körperlichen Symptomen, die sich von der ursprünglichen Stimmungslage bei Depression unterscheiden würden...(Schwindel, Kopfweh etc)
Tatsache ist, meine Lebensqualität ist wieder beeinträchtigt. Das spüre ich nun nach fast einem Jahr ohne Symptomatik umso deutlicher.
Gestern war ich wegen deswegen bei meinem Arzt. Dieser empfahl anfänglich wieder 10mg täglich einzunehmen. Obwohl ich grundsätzlich dazu geneigt war, diesem Rat zu folgen, um der Rückkehr der Symptome einen Riegel vorzuschieben, argumentierte ich allerdings dagegen.
Langfristig gesehen ist es einfach nicht in meinem Interesse ständig Medikamente einnehmen zu müssen. Außerdem verwies ich auf die Möglichkeit, dass ich an Absetzsymptomen leide. Im Endeffekt stimmte mein Arzt mit mir überein, und wir kamen zu dem Schluß, uns in einigen Wochen erneut zu einem Gespräch zusammenzufinden.
Warum schreibe ich das alles jetzt hier...?! Nun...einerseits würde ich mich sehr freuen die eine oder andere Meinung zu dieser Problematik zu hören. Das alles beschäftigt mich im Moment sehr, und ich fände es sehr hilfreich von anderen ihre Sichtweise zu hören.
Ich weiß, dass es keine pauschalen Antworten gibt, und es sich mit jedem anders verhält. Dennoch frage ich, wie lange muss ich damit rechnen an diesen Absetzsymptomen zu leiden. Wann werde ich endlich Gewissheit haben, dass es sich um solche handelt, und nicht um ein Wiederauftreten der eigentlichen Depression. Ist es überhaupt möglich das festzustellen? Wie lange sollte ich versuchen, das jetzt "auszusitzen", bevor es wieder in Betracht zu ziehen das Medikament neuerlich einzunehmen. Die Versuchung ist groß dies zu tun, um das "Wohlbefinden" der vergangenen Monate wieder herzustellen...
Vielen Dank für jeden Tip und jede Meinung!
Schon mal danke fürs Lesen! Ich habe vor mehreren Monaten schon mal hier im Forum geschrieben. Damals ging es um etwaige Nebenwirkungen bei der Einnahme von Fluoxetin! Damals wurde mir hier sehr geholfen und ich bekam tolle Tips!
Der Grund warum ich mich jetzt wieder an dieses Forum wende, ist dass ich vor guten 3 Wochen Fluoxetin entgültig abgesetzt habe.
Ich habe mich im August 2004 nach jahrelangem "Leugen" und "Hinausschieben" der von mir erlebten depressiven Verstimmungen in ärztliche Behandlung begeben. Konkret leide ich an einer kontinuierlichen Form von milder Depression, die üblicherweise einmal pro Jahr über einen Zeitraum von einigen Wochen stärker hervortritt. Die Symptome waren immer gekennzeichnet durch vor allem Antriebslosigkeit, Motivationsprobleme, Selbstzweifel bzw mangelndes Selbstwertgefühl und unbegründeten Trübsinn.
Mein Arzt verschrieb mir 20mg Fluoxetin täglich, dass ich gut vertrug und über einen Zeitraum von 5 Monaten täglich einnahm. Danach senkte ich die Dosis auf Anraten des Arztes über einen Zeitraum von 6 Wochen auf 10mg täglich. Letzten Endes nahm ich während des vergangenen Monats nur noch jeden 2ten Tag 10mg.
Auf das Medikament selbst habe ich sehr gut angesprochen. Es war für mich die Bestätigung, dass der Schritt mich in ärztliche Behandlung zu begeben trotz vieler Zweifel richtig war.
Seit 20 Tagen nehme ich Fluoxetin nicht mehr. Ich weiß, dass die Halbwertszeit des Medikaments recht lange ist, und dass der "Entzug" deswegen auch relativ langsam eintritt. Ich habe mich diesbezüglich auch schon sehr intensiv mit den tollen Informationen auf dieser Seite auseinandergesetzt.
Seit einigen Tage spüre ich nun die Symptome, die ich während des letzten Jahres mittels des Medikaments unterdrücken konnte, wiederkehren...Weiters fühlte ich mich während der letzten Woche einige Tage lang trotz ausreichenden Schlafs ungewöhnlich müde. Ansonsten leide ich an keinen körperlichen Symptomen, die sich von der ursprünglichen Stimmungslage bei Depression unterscheiden würden...(Schwindel, Kopfweh etc)
Tatsache ist, meine Lebensqualität ist wieder beeinträchtigt. Das spüre ich nun nach fast einem Jahr ohne Symptomatik umso deutlicher.
Gestern war ich wegen deswegen bei meinem Arzt. Dieser empfahl anfänglich wieder 10mg täglich einzunehmen. Obwohl ich grundsätzlich dazu geneigt war, diesem Rat zu folgen, um der Rückkehr der Symptome einen Riegel vorzuschieben, argumentierte ich allerdings dagegen.
Langfristig gesehen ist es einfach nicht in meinem Interesse ständig Medikamente einnehmen zu müssen. Außerdem verwies ich auf die Möglichkeit, dass ich an Absetzsymptomen leide. Im Endeffekt stimmte mein Arzt mit mir überein, und wir kamen zu dem Schluß, uns in einigen Wochen erneut zu einem Gespräch zusammenzufinden.
Warum schreibe ich das alles jetzt hier...?! Nun...einerseits würde ich mich sehr freuen die eine oder andere Meinung zu dieser Problematik zu hören. Das alles beschäftigt mich im Moment sehr, und ich fände es sehr hilfreich von anderen ihre Sichtweise zu hören.
Ich weiß, dass es keine pauschalen Antworten gibt, und es sich mit jedem anders verhält. Dennoch frage ich, wie lange muss ich damit rechnen an diesen Absetzsymptomen zu leiden. Wann werde ich endlich Gewissheit haben, dass es sich um solche handelt, und nicht um ein Wiederauftreten der eigentlichen Depression. Ist es überhaupt möglich das festzustellen? Wie lange sollte ich versuchen, das jetzt "auszusitzen", bevor es wieder in Betracht zu ziehen das Medikament neuerlich einzunehmen. Die Versuchung ist groß dies zu tun, um das "Wohlbefinden" der vergangenen Monate wieder herzustellen...
Vielen Dank für jeden Tip und jede Meinung!
-
Hannes Wien
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- Beiträge: 903
- Registriert: 27.10.2003 14:16
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Hallo Teekyon!
Das ist der "Fluch" von Antidepressiva die Entzugserscheinungen können ganz ähnlich der Ausgangskrankheit sein und so vermutet man einen Rückfall.
Ja, wie du richtig festgestellt hast, hat Fluoxetin eine sehr lange Halbwertszeit somit können die Entzugserscheinungen (übrigens auch bei allen anderen SSRI AD) auch erst Wochen danach eintreten!
Alles was nach 3 Wochen kommt sind eindeutig Entzugserscheinungen und kein Rückfall.
Das teuflische daran sie können Monate lang anhalten
Liebe Gürße
Hannes
Das ist der "Fluch" von Antidepressiva die Entzugserscheinungen können ganz ähnlich der Ausgangskrankheit sein und so vermutet man einen Rückfall.
Ja, wie du richtig festgestellt hast, hat Fluoxetin eine sehr lange Halbwertszeit somit können die Entzugserscheinungen (übrigens auch bei allen anderen SSRI AD) auch erst Wochen danach eintreten!
Alles was nach 3 Wochen kommt sind eindeutig Entzugserscheinungen und kein Rückfall.
Das teuflische daran sie können Monate lang anhalten
Das gesammte link:infopaket findest du da.David Healy hat geschrieben:LEIDE ICH AN ABSETZERSCHEINUNGEN?
Es gibt drei Indikatoren, um zwischen Absetzerscheinungen und dem Wiederauf-tauchen der ursprünglichen Symptomatik zu unterscheiden:
1. Wenn das Problem kurze Zeit nach einer Dosisreduktion oder dem Absetzen auftritt (das können je nach Patient Stunden, Tage oder sogar einige Wochen sein) ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um ein Absetzsymptom handelt. Das erfolgreich behandelte ursprüngliche Problem sollte eigentlich nach dem Absetzen über Monate oder sogar Jahre nicht mehr auftauchen.
2. Wenn die Symptome (siehe Absetzsymptome) nach erneuter Einnahme oder Erhöhung der Dosis wieder verschwinden, deutet dies ebenfalls auf ein Absetzsymptom hin und nicht auf ein Wiederauftauchen der ursprünglichen Symptomatik. Wenn es echte Krankheitssymptome wären, würde es länger dauern, bis Sie wieder auf die Behandlung ansprechen. Die kurzfristige Reaktion der Symptomatik auf die Behandlung weist auf ein Absetzproblem hin.
3. Es ist durchaus möglich, dass sich ihre Absetzsymptome mit den Symptomen ihrer eigentlichen Krankheit überlappen. Beides enthält Elemente von Unruhe, Angst und Depressionen. Ebenso oft treten beim Absetzen aber auch völlig neue Symptome auf wie: kribbelnde Gefühle, elektrische Schocks, Schmerzen und ein grippeähnliches Gefühl.
Vor dem Absetzen eines SSRI sollte man sich vergegenwärtigen, dass viele Menschen keine Probleme haben werden. Einige werden minimale Probleme haben, die möglicherweise nach ein paar Tagen ihren Höhepunkt erreichen, um dann wieder nachzulassen. Die Symptome können allerdings auch einige Wochen oder sogar Monate andauern. Manche Menschen werden größere Probleme haben, denen mit den nachfolgenden Absetzplänen geholfen werden kann.
Schließlich wird es aber eine Gruppe von Menschen geben, die das SSRI schlicht und einfach nicht absetzen können. Es ist wichtig, diese letzte Möglichkeit anzuerkennen, damit Sie sich in diesem Falle nicht unnötig quälen. Ärztliche Hilfe mag für manche Angehörigen dieser Gruppe hilfreich sein, um den Nebenwirkungen der SSRI zum Beispiel dem Verlust der Libido, medikamentös entgegenzuwirken.
Liebe Gürße
Hannes
hallo ich bin neu hier
so erstmal zu meiner person
ich bin die tanja und 27 jahre alt mutter von 2 kindern
ich habe würde ich mal sagen das selbe problemm wie alle hier
bei mir fing alles an als mein vater verstorben ist
erst habe ich nichts gemerkt ich war halt nur immer müde hatte an nichts mehr lust gelacht habe ich so gut wie nie
ich bin noch nicht mal mit meine kindern raus gegangen
bis ich dann mal gesagt habe jetzt ist schluss damit
ich habe dann ein arzt aufgesucht und auch gefunden wo ich dachte super
das erste was ich bekommen habe ohne das sie wuste was ich überhaupt habe war natürlich Fluoxetin die ich jeden tag nehmen sollte
ich habe mir gedacht ok wenn das ein arzt sagt
ich habe sie fast ein halbes jahr genommen aber das es mir besser ging kann ich garnicht sagen
durch zufall habe ich ein anderen arzt gefunden der natürlich gesagt hat sie haben garnichts weg mit den zeug ich bin gesund ok supiiiiiiiiiiiii dachte ich entlich ohen pillen
also habe ich sie abgesetzt na klasse dacht ich ich bin 3 wochen durch die hölle gegangen es kamm alles aber 100000 mal schlimmer ich habe sogar ins bett gemacht ich habe echt gedacht jetzt dreh ich durch
heute habe ich es geschaft mir geht es gut ab und zu habe ich noch immer so komische endzugserscheinungen das ich schlecht seh auf ein auge problemme beim schlucken habe aber was normal ist
so ich habe das hier geschrieben wei ich finde das mann nicht immer dieses zeug nehmen sollte es ist nicht gut auf dauer

ich bin die tanja und 27 jahre alt mutter von 2 kindern
ich habe würde ich mal sagen das selbe problemm wie alle hier
bei mir fing alles an als mein vater verstorben ist
erst habe ich nichts gemerkt ich war halt nur immer müde hatte an nichts mehr lust gelacht habe ich so gut wie nie
ich bin noch nicht mal mit meine kindern raus gegangen
bis ich dann mal gesagt habe jetzt ist schluss damit
ich habe dann ein arzt aufgesucht und auch gefunden wo ich dachte super
das erste was ich bekommen habe ohne das sie wuste was ich überhaupt habe war natürlich Fluoxetin die ich jeden tag nehmen sollte
ich habe mir gedacht ok wenn das ein arzt sagt
ich habe sie fast ein halbes jahr genommen aber das es mir besser ging kann ich garnicht sagen
durch zufall habe ich ein anderen arzt gefunden der natürlich gesagt hat sie haben garnichts weg mit den zeug ich bin gesund ok supiiiiiiiiiiiii dachte ich entlich ohen pillen
also habe ich sie abgesetzt na klasse dacht ich ich bin 3 wochen durch die hölle gegangen es kamm alles aber 100000 mal schlimmer ich habe sogar ins bett gemacht ich habe echt gedacht jetzt dreh ich durch
heute habe ich es geschaft mir geht es gut ab und zu habe ich noch immer so komische endzugserscheinungen das ich schlecht seh auf ein auge problemme beim schlucken habe aber was normal ist
so ich habe das hier geschrieben wei ich finde das mann nicht immer dieses zeug nehmen sollte es ist nicht gut auf dauer
Absetzverlauf
-
Hannes Wien
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- Registriert: 27.10.2003 14:16
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- Danksagung erhalten: 6 Mal
ja das stimmt
das kann mann laut sagen obwoll es ab und zu noch mal zurück kommt
ist das den normal ?????????????? das ich noch ab und zu so komische sintome habe ???????????????
ist das den normal ?????????????? das ich noch ab und zu so komische sintome habe ???????????????
Absetzverlauf
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Hannes Wien
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-
Peter Punz
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Mehrmaliges Absetzen
Hallo
Ich habe Fluctine insgesamt 3 mal abgesetzt, heisst also 2 mal wiederangefangen. Beim Dritten Mal hatte ich dann allerdings das Problem, dass das Zeug nicht mehr gewirkt hat.
Ich kann mich noch gut erinnern, als die erste Wirkung eingetreten ist. Sie kam nach etwa drei wochen Einnahme und dann aber kräftig wie bei einer Droge. Gefühlt habe ich mich wie ein König. Wenn ich aber daran denke, was danach gekommen ist...
Meiner Meinung nach sollte man mit diesem Medikament vorsichtig verfahren, es dürfte seine Tücken haben.
Ich habe Fluctine insgesamt 3 mal abgesetzt, heisst also 2 mal wiederangefangen. Beim Dritten Mal hatte ich dann allerdings das Problem, dass das Zeug nicht mehr gewirkt hat.
Ich kann mich noch gut erinnern, als die erste Wirkung eingetreten ist. Sie kam nach etwa drei wochen Einnahme und dann aber kräftig wie bei einer Droge. Gefühlt habe ich mich wie ein König. Wenn ich aber daran denke, was danach gekommen ist...
Meiner Meinung nach sollte man mit diesem Medikament vorsichtig verfahren, es dürfte seine Tücken haben.
Venlafaxin, Trazodonhydrochlorid, Diazepam
Hallo Peter Punz!
Da mein Mann im Entzug von Zuhause vor fast 8 Wochen geflüchtet ist, muss ich mich über seinen Zustand über Dritte informieren. Dieses Fluctin ist ein Teufelszeug. Er verhält sich manisch-depressiv, wobei er z. Z. hauptsächlich in der manischen Phase ist. Er fühlt sich auch wie ein König und benimmt sich als wäre er der liebe Gott persönlich. Er ist ein ganz anderer Mensch. Normalerweise ist er sensibel, ruhig, immer hilfsbereit und jetzt ist er böse, feindselig, selbstüberschätzend, hemmungslos, sitzt mit einer Frau zusammen, welche aussieht als wäre es seine Oma, gibt an, dass er jetzt "leben" will, gibt verschwenderisch unser Geld aus, fordert mich auf über den Anwalt auf mir zu überlegen das gemeinsame Haus zu verkaufen (er braucht ja Geld). Aus dem Büro sagen mir andererseits Arbeitskollegen, dass er sich abkapselt und mit niemandem spricht. Mein Anwalt meint, er wäre wohl geschäftsunfähig und ich sollte mich an den Sozialpsychiatrischen Dienst wenden, da er versucht mich in den Ruin zu treiben. Es ist eine fast 8 Wochen dauernde Hölle für mich. Sein Anwalt hat nebenbei geschrieben, dass er Fluctin seit Januar nicht mehr nimmt. Ich hoffe, dass dieses Teufelszeug bald aus seinem Körper geht, sonst ruiniert er unsere Existenz für welche wir 26 Jahre gearbeitet haben! Es würde mich mal genau interessieren, welche Erfahrungen Du mit Fluctin genau gemacht hast. Ich versuche halt Info zu bekommen um die Lage besser einschätzen zu können. Ich weiß nicht ob es eine Möglichkeit gibt ihn aus seiner Manie herauszuholen?
Liebe Grüße
Marie
Da mein Mann im Entzug von Zuhause vor fast 8 Wochen geflüchtet ist, muss ich mich über seinen Zustand über Dritte informieren. Dieses Fluctin ist ein Teufelszeug. Er verhält sich manisch-depressiv, wobei er z. Z. hauptsächlich in der manischen Phase ist. Er fühlt sich auch wie ein König und benimmt sich als wäre er der liebe Gott persönlich. Er ist ein ganz anderer Mensch. Normalerweise ist er sensibel, ruhig, immer hilfsbereit und jetzt ist er böse, feindselig, selbstüberschätzend, hemmungslos, sitzt mit einer Frau zusammen, welche aussieht als wäre es seine Oma, gibt an, dass er jetzt "leben" will, gibt verschwenderisch unser Geld aus, fordert mich auf über den Anwalt auf mir zu überlegen das gemeinsame Haus zu verkaufen (er braucht ja Geld). Aus dem Büro sagen mir andererseits Arbeitskollegen, dass er sich abkapselt und mit niemandem spricht. Mein Anwalt meint, er wäre wohl geschäftsunfähig und ich sollte mich an den Sozialpsychiatrischen Dienst wenden, da er versucht mich in den Ruin zu treiben. Es ist eine fast 8 Wochen dauernde Hölle für mich. Sein Anwalt hat nebenbei geschrieben, dass er Fluctin seit Januar nicht mehr nimmt. Ich hoffe, dass dieses Teufelszeug bald aus seinem Körper geht, sonst ruiniert er unsere Existenz für welche wir 26 Jahre gearbeitet haben! Es würde mich mal genau interessieren, welche Erfahrungen Du mit Fluctin genau gemacht hast. Ich versuche halt Info zu bekommen um die Lage besser einschätzen zu können. Ich weiß nicht ob es eine Möglichkeit gibt ihn aus seiner Manie herauszuholen?
Liebe Grüße
Marie
Symptome: Kann keine Menschen ertragen, starke Muskelschmerzen, besonders in den Beinen, Herzschmerzen, abwechselnd, Kältegefühl oder Hitzewallungen, Zaps, Kopfschmerzen, Angst, Verwirrung, Dissoziation, Depersonalisierung, Schizophrenie?, Depression
Medikation: Fluoxetin (Fluctin) 20mg 1x täglich, wurde beim Absetzen immer weiter verschrieben mit der Begründung, diese Absetzsymptome, wäre das sichere Zeichen, dass das Medikament ein Leben lang eingenommen werden müsste!!!!!
Einnahmedauer - 8 Jahre wegen angeblicher Depression
Absetzversuch seit Anfang September 2004
Genauer Absetzverlauf nicht bekannt - bin die Ehefrau des Betroffenen und suche Hilfe!
Medikation: Fluoxetin (Fluctin) 20mg 1x täglich, wurde beim Absetzen immer weiter verschrieben mit der Begründung, diese Absetzsymptome, wäre das sichere Zeichen, dass das Medikament ein Leben lang eingenommen werden müsste!!!!!
Einnahmedauer - 8 Jahre wegen angeblicher Depression
Absetzversuch seit Anfang September 2004
Genauer Absetzverlauf nicht bekannt - bin die Ehefrau des Betroffenen und suche Hilfe!
hallo
das ist ja ein witz erlich kann es so lange dauern bis die nebenwirkungen nachlassen ich habe heute noch so problemme
dan weis ich wenigstens woher das alles kommt
aber schon komisch das so was überhaubt gibt
was könnte man denn da machen ????
hat einer vieleicht ein rat für mich ????????????????
dan weis ich wenigstens woher das alles kommt
aber schon komisch das so was überhaubt gibt
was könnte man denn da machen ????
hat einer vieleicht ein rat für mich ????????????????
Absetzverlauf
Hallo!
Ich habe in meiner Reha fluoxetin abgesetzt, ca. 5Wochen her,
die erste Woche ging gut, aber dann! Mein Kopf war wie eine
Waschmaschine, ging 3Wochen täglich so. Bin seit Dienstag wieder
daheim und habe mitlerweile auch mal wieder gute Zeiten, sprich
geht mir normal gut, zum Wochenende wieder totale Absturz, heute
wieder besser. Ich zweifle auch immer, sind das wieder die Angst u.
Panikstörungen oder kommt es immer noch von den Pillen? Bin der
Meinung das mir die Reha was gebracht hat, also mein zustand besser
sein müste, glaube also kommt immer noch von den Medis. Ich will
sie nicht mehr nehmen, also durch. Nur manchmal bin ich so verzweifelt,weis überhaupt nicht mehr was tun. Ich werde durchhalten,
brauchte ewig bis die Dinger gewirkt haben und nun anders auch nicht
besser. Ohne die Dinger weis ich wenigsten ob es die Angst ist-damit
habe ich gelernt!!! umzugehen-hoffe ich- nur so ist echt zum verzweifeln. Also DURCHHALTEN!!!!!!!
Ich habe in meiner Reha fluoxetin abgesetzt, ca. 5Wochen her,
die erste Woche ging gut, aber dann! Mein Kopf war wie eine
Waschmaschine, ging 3Wochen täglich so. Bin seit Dienstag wieder
daheim und habe mitlerweile auch mal wieder gute Zeiten, sprich
geht mir normal gut, zum Wochenende wieder totale Absturz, heute
wieder besser. Ich zweifle auch immer, sind das wieder die Angst u.
Panikstörungen oder kommt es immer noch von den Pillen? Bin der
Meinung das mir die Reha was gebracht hat, also mein zustand besser
sein müste, glaube also kommt immer noch von den Medis. Ich will
sie nicht mehr nehmen, also durch. Nur manchmal bin ich so verzweifelt,weis überhaupt nicht mehr was tun. Ich werde durchhalten,
brauchte ewig bis die Dinger gewirkt haben und nun anders auch nicht
besser. Ohne die Dinger weis ich wenigsten ob es die Angst ist-damit
habe ich gelernt!!! umzugehen-hoffe ich- nur so ist echt zum verzweifeln. Also DURCHHALTEN!!!!!!!
-
Peter Punz
- Beiträge: 2
- Registriert: 26.05.2005 19:40
Mehrmaliges Absetzen die zweite
Hallo Marie
Ich habe vor zwei Tagen eine Antwort auf Deinen Beitrag geschrieben. Da diese nicht im Forum aufscheint, bin ich mir nicht sicher, ob Du sie auch bekommen hast.
Also:
Ich bin bis vor 4 Jahren mit einer Frau zusammengewesen, die eindeutig manisch-depressiv war. Ich möchte aber zuallererst darauf hinweisen, dass ich Menschen mit diesem Problem:
1. Sehr gut verstehe.
2. Mehrere kenne.
3. in keiner Weise verurteile.
Im Gegenteil habe ich meine Ex sehr geliebt und wahnsinnig darunter gelitten, dass ich mich von einer Frau trennen musste, weil es einfach nicht mehr anders gegangen ist.
Mir ist bewusst, dass ich in diesem Forum damit vielleicht am falschen Platz bin, aber da ich seit 15 Jahren verschiedenste Antidepressiva nehme, viele Absetzversuche und Medikamentenwechsel hinter mir habe und ausserdem meine damalige Beziehung sehr viel mit meiner momentanen Situation zu tun hat, glaube ich schon, dass ich hier positive Beiträge liefern kann.
Aber nun zum Thema:
Meiner Meinung nach ist es äusserst schwierig, Ferndiagnosen über dritte zu erstellen beziehungsweise Ratschläge zu erteilen.
Ich denke, dass Du auf die Verhaltensweise Deines Mannes sehr schwer Einfluss nehmen kannst. In erster Linie ist es für Dich wichtig, Strategieen zu finden, mit dieser Situation umgehen zu können. Dazu gibt es fast schon überall Selbsthilfegruppen für Angehörige psychisch Kranker Menschen (Ich hätte überhaupt keine Bedenken, wenn meine Frau zu einer solchen Gruppe gehen würde, denn sie macht auch mit mir einiges durch).
Wenn Du eine Situation retten willst, musst Du zuerst einen guten Stand haben, aber wenn Du selber schwimmst, kann ein Chaos zur Katastrofe werden. Also fang bei Dir an. Das Danach ergibt sich dann.
Zu Fluoxetin: Ich habe es zwischen 1987 und etwa 1997 mit Unterbrechungen genommen. Ich war damals schwer depressiv und es hat mir vorläufig geholfen.
Mehrere Medikamentenwechsel und Absetzversuche machen es mir heute leider fast unmöglich, mich zurückzuerinnern, was von was gekommen ist. Was ich schon alles probiert habe..... (Natürlich unter Ärztlicher Aufsicht, etwas Anderes würde ich keinem anraten).
Allerdings würde ich sagen, dass Fluoxetin für einen Menschen, der manisch-depressive Verhaltensweisen zeigt, Gift ist. Die erste Version,die in den USA auf den Markt gekommen ist, haben viele Menschen anscheinend sogar als Gesunde als Aufputschmittel genommen. Mag für einen depressiven Menschen fürs Erste gut sein, aber alles Andere, auch für Depressive danach, kannste schlicht vergessen.
So, mein Tag war schlimm, mich graust vor Morgen, weil es zores in der Firma gibt, überhaupt hab ich Grippe und brauch Beruhigungsmittel zum Schlafen. Aber ich habe das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Ich hoffe dass das so ist und wünsche eine gute Nacht
Peter
[/b]
Ich habe vor zwei Tagen eine Antwort auf Deinen Beitrag geschrieben. Da diese nicht im Forum aufscheint, bin ich mir nicht sicher, ob Du sie auch bekommen hast.
Also:
Ich bin bis vor 4 Jahren mit einer Frau zusammengewesen, die eindeutig manisch-depressiv war. Ich möchte aber zuallererst darauf hinweisen, dass ich Menschen mit diesem Problem:
1. Sehr gut verstehe.
2. Mehrere kenne.
3. in keiner Weise verurteile.
Im Gegenteil habe ich meine Ex sehr geliebt und wahnsinnig darunter gelitten, dass ich mich von einer Frau trennen musste, weil es einfach nicht mehr anders gegangen ist.
Mir ist bewusst, dass ich in diesem Forum damit vielleicht am falschen Platz bin, aber da ich seit 15 Jahren verschiedenste Antidepressiva nehme, viele Absetzversuche und Medikamentenwechsel hinter mir habe und ausserdem meine damalige Beziehung sehr viel mit meiner momentanen Situation zu tun hat, glaube ich schon, dass ich hier positive Beiträge liefern kann.
Aber nun zum Thema:
Meiner Meinung nach ist es äusserst schwierig, Ferndiagnosen über dritte zu erstellen beziehungsweise Ratschläge zu erteilen.
Ich denke, dass Du auf die Verhaltensweise Deines Mannes sehr schwer Einfluss nehmen kannst. In erster Linie ist es für Dich wichtig, Strategieen zu finden, mit dieser Situation umgehen zu können. Dazu gibt es fast schon überall Selbsthilfegruppen für Angehörige psychisch Kranker Menschen (Ich hätte überhaupt keine Bedenken, wenn meine Frau zu einer solchen Gruppe gehen würde, denn sie macht auch mit mir einiges durch).
Wenn Du eine Situation retten willst, musst Du zuerst einen guten Stand haben, aber wenn Du selber schwimmst, kann ein Chaos zur Katastrofe werden. Also fang bei Dir an. Das Danach ergibt sich dann.
Zu Fluoxetin: Ich habe es zwischen 1987 und etwa 1997 mit Unterbrechungen genommen. Ich war damals schwer depressiv und es hat mir vorläufig geholfen.
Mehrere Medikamentenwechsel und Absetzversuche machen es mir heute leider fast unmöglich, mich zurückzuerinnern, was von was gekommen ist. Was ich schon alles probiert habe..... (Natürlich unter Ärztlicher Aufsicht, etwas Anderes würde ich keinem anraten).
Allerdings würde ich sagen, dass Fluoxetin für einen Menschen, der manisch-depressive Verhaltensweisen zeigt, Gift ist. Die erste Version,die in den USA auf den Markt gekommen ist, haben viele Menschen anscheinend sogar als Gesunde als Aufputschmittel genommen. Mag für einen depressiven Menschen fürs Erste gut sein, aber alles Andere, auch für Depressive danach, kannste schlicht vergessen.
So, mein Tag war schlimm, mich graust vor Morgen, weil es zores in der Firma gibt, überhaupt hab ich Grippe und brauch Beruhigungsmittel zum Schlafen. Aber ich habe das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Ich hoffe dass das so ist und wünsche eine gute Nacht
Peter
[/b]
Venlafaxin, Trazodonhydrochlorid, Diazepam
Hallo Peter Punz,
danke vielmals für Deine Antwort. Mein Mann war nie zuvor manisch-depressiv. Dieses Verhalten ist scheinbar eine Entzugserscheinung, anders kann ich es nicht erklären und die Manie scheint sich immer mehr zu steigern. Wie ist das eigentlich - wenn die Manie - ich sag jetztmal - ihren Höhepunkt erreicht hat, schlägt es dann plötzlich um in Depression oder flaut die Manie ab und die Depression baut sich auf?
Ich würde zu gern wissen, ob irgendjemand sowas als Entzugserscheinung auch hatte.
Liebe Grüße
Marie
danke vielmals für Deine Antwort. Mein Mann war nie zuvor manisch-depressiv. Dieses Verhalten ist scheinbar eine Entzugserscheinung, anders kann ich es nicht erklären und die Manie scheint sich immer mehr zu steigern. Wie ist das eigentlich - wenn die Manie - ich sag jetztmal - ihren Höhepunkt erreicht hat, schlägt es dann plötzlich um in Depression oder flaut die Manie ab und die Depression baut sich auf?
Ich würde zu gern wissen, ob irgendjemand sowas als Entzugserscheinung auch hatte.
Liebe Grüße
Marie
Symptome: Kann keine Menschen ertragen, starke Muskelschmerzen, besonders in den Beinen, Herzschmerzen, abwechselnd, Kältegefühl oder Hitzewallungen, Zaps, Kopfschmerzen, Angst, Verwirrung, Dissoziation, Depersonalisierung, Schizophrenie?, Depression
Medikation: Fluoxetin (Fluctin) 20mg 1x täglich, wurde beim Absetzen immer weiter verschrieben mit der Begründung, diese Absetzsymptome, wäre das sichere Zeichen, dass das Medikament ein Leben lang eingenommen werden müsste!!!!!
Einnahmedauer - 8 Jahre wegen angeblicher Depression
Absetzversuch seit Anfang September 2004
Genauer Absetzverlauf nicht bekannt - bin die Ehefrau des Betroffenen und suche Hilfe!
Medikation: Fluoxetin (Fluctin) 20mg 1x täglich, wurde beim Absetzen immer weiter verschrieben mit der Begründung, diese Absetzsymptome, wäre das sichere Zeichen, dass das Medikament ein Leben lang eingenommen werden müsste!!!!!
Einnahmedauer - 8 Jahre wegen angeblicher Depression
Absetzversuch seit Anfang September 2004
Genauer Absetzverlauf nicht bekannt - bin die Ehefrau des Betroffenen und suche Hilfe!
hallo
das ist echt ein teufelskreis ich habe immer dieses hämmern im kopf dann diesen nervös sein das einfach so kommt ich weis manchmal garnicht was ich machen soll aber ich will sie nicht mehr nehmen
ich habe angst davor ich hoffe jeden tag das es aufhört und ich wieder ganz normal leben kann
das ist echt nicht mehr schön sowas
ich habe angst davor ich hoffe jeden tag das es aufhört und ich wieder ganz normal leben kann
das ist echt nicht mehr schön sowas
Absetzverlauf