Nach 15 Jahren Antidepressiva absetzen .Ist das möglich?
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amanda
Nach 15 Jahren Antidepressiva absetzen .Ist das möglich?
Ein lieber Bekannter nimmt seit 15 Jahren die verschiedensten Antidepressiva,benzos,Neuroleptika....nichts hat ihm bisher geholfen...Vieleicht Tavor am Anfang....jetzt auch nicht mehr.Seine Diagnose war erst Depessionen,später kam die Angst dazu.Ich selbst vermute fast dass die Angst durch die Antidepressiva ausgelöst wurden.Zur Zeit nimmt er 225mg Trevilor,Zyprexa ind Tavor und es geht ihm sehr schlecht.Er hat schon mal versucht Trevilor zu reduzieren...da hat er wieder noch stärkere Depressionen bekommen.Zyprexa(ich hoffe ich habe es richtig GESCHRIEBEN)hat er auch schon mal versucht zu reduzieren...dann werden seine heftigen körperlichen Sympthome so schlimm dass er es nicht mehr aushalten kann.Ist diesem armen Mann noch zu helfen???Ich kenne ihn von meinem Klinikaufenthalt und würde ihm gerne helfen.Hat jemand nach so langer Zeit(der EINNAHME von Psychopharmaka) noch Chancen es wieder abzusetzen und seinen Gesundheitszustand wieder im Griff zu kriegen.Gibt es Kliniken die eine Entgiftung auf die sanfte Tour machen....oder muss er sich damit abfinden für immer ein Häufchen Elend zu bleiben.Ich habe den Eindruck das bei ihm die Medikamente NICHT gewirkt sondern NUR GESCHADET haben.Kennt jemand einen ähnlichen Fall???GRUSS FATIMA
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Hannes Wien
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Schöner Cocktail!
Hallo Fatima!
Möglich wäre das auch durch Toleranzbildung der Benzos.
Ich persönlich weiss das Mirtazapine (Remergil) Ängste auslösen kann, von Venlafaxin (Tevilor) wurde das hier auch schon gelegentlich berichtet (ob das jetzt bei deinem Bekannten zutrifft kann man nicht sagen).
Also müsste man nach dem "Lehrbuch" vorgehen erst die Benzos auf Diazepam umstellen und über je nach Dosis über 1-2 Jahre absetzen.
8-12 Monate nach dem Benzo null dann das Venlafaxin wieder über viele Monate.
In der Klinik werden die Benzos in der Regel in 3-6 Wochen abgestzt
und das Venlafaxin in noch kürzerer Zeit.
Liebe Grüsse
Hannes
Bei diesem Cocktail kann man schwer sagen von was die Ängste kommen!Ein lieber Bekannter nimmt seit 15 Jahren die verschiedensten Antidepressiva,benzos,Neuroleptika....nichts hat ihm bisher geholfen...Vieleicht Tavor am Anfang....jetzt auch nicht mehr.Seine Diagnose war erst Depessionen,später kam die Angst dazu.Ich selbst vermute fast dass die Angst durch die Antidepressiva ausgelöst wurden.
Möglich wäre das auch durch Toleranzbildung der Benzos.
Ich persönlich weiss das Mirtazapine (Remergil) Ängste auslösen kann, von Venlafaxin (Tevilor) wurde das hier auch schon gelegentlich berichtet (ob das jetzt bei deinem Bekannten zutrifft kann man nicht sagen).
Also müsste man nach dem "Lehrbuch" vorgehen erst die Benzos auf Diazepam umstellen und über je nach Dosis über 1-2 Jahre absetzen.
8-12 Monate nach dem Benzo null dann das Venlafaxin wieder über viele Monate.
Olanzapin (Zyprexa) (halte ich persönlich für ein extra Gift) dann zum Schluss auch wieder über viele Monate.Zyprexa(ich hoffe ich habe es richtig GESCHRIEBEN)hat er auch schon mal versucht zu reduzieren...dann werden seine heftigen körperlichen Sympthome so schlimm dass er es nicht mehr aushalten kann
Hat er ganz sicher aber es wird ihm dabei nicht immer gut gehen und es dauert halt lange.Hat jemand nach so langer Zeit(der EINNAHME von Psychopharmaka) noch Chancen es wieder abzusetzen und seinen Gesundheitszustand wieder im Griff zu kriegen
Kein Klinkaufenthalt kann so lange Zeit dauern wie es nötig ist von den Pharma Mist möglichst unbeschadet runterzukommen.Gibt es Kliniken die eine Entgiftung auf die sanfte Tour machen....oder muss er sich damit abfinden für immer ein Häufchen Elend zu bleiben.Ich habe den Eindruck das bei ihm die Medikamente NICHT gewirkt sondern NUR GESCHADET haben.
In der Klinik werden die Benzos in der Regel in 3-6 Wochen abgestzt
Ja mich zum Beispiel könnte ich die Zeit zurückdrehen hätte ich ohne Arzt nach Prof. Ashton ganz ohne AD abgesetzt und mir ginge es schon lange wieder gut.Ich habe den Eindruck das bei ihm die Medikamente NICHT gewirkt sondern NUR GESCHADET haben.Kennt jemand einen ähnlichen Fall???
Liebe Grüsse
Hannes
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amanda
Gibt es gute Literatur zum Absetzten von Benzos und SSRI,SNRI...habe nur etwas von dem Buchgehört von Peter Lehmann Psychopharmaka absetzten....wohin kann sich mein Bekannter persönlich wenden.Gibt es Ärzte die einen beim Entzug sinnvoll begleiten.Seine Frau schafft das nicht die Verantwortung zu übernehmen....!!!Und hat garkeine Ahnung von Psychpharmaka.Ich wohne viel zu weit weg.Er hat leider kein Internet.Gruss AMANDA
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amanda
Hallo Clonex....Kann man nicht irgentetwas tun um solchen Menschen zu helfen.Das Psychopharmaka auch Probleme machen können müsste wirklich mal über die Medien bekannt gegeben werden....dann könnte man solche Fälle vieleicht verhindern.Ich möchte nicht wissen wie es MIR heute gehen würde wenn ich nicht die KRAFT gehabt hätte eine weitere(Psychopharmakabehandlung abzulehnen.Ich hoffe so sehr dass sich da was in Zukunft tut.Seit dem ich mich mit diesem Thema intensiver beschäftige ging es mir persönlich erstmal dreckiger.Wahrheit kann manchmal sehr weh tun.Es ist einfach ein Skandal wie im 20Jh psychisch Kranke behandelt werden.Teilweise unwissende Ärzte probieren einfach Medikamente aus...geht es dem Patient schlechter anstatt besser gibt man noch ein paar nette Medis dazu...Tavor oder Neuroleptika scheint ja besonders beliebt zu sein.Ich begreife einfach nicht dass viele Ärzte nicht fähig sind Patienten zu erkennen denen das Zeugs nicht hilft sondern eher schadet
Gruss AMANDA
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Hannes Wien
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