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Nachricht von: Oliver
Dieses Forum ist im Ruhezustand.
Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:
Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.
Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.
Wie im Vorstellungsforum bereits erwähnt, nehme ich seit einigen Wochen Opipramol und bin äußerst unzufrieden damit. (Dosis: 100mg 1-0-2)
Von einer antidepressiven Wirkung kann keine Rede sein, ich bin genauso dünnhäutig wie zuvor. Das Medikament macht mich sehr müde; ich könnte den ganzen Tag schlafen; Bewegung fällt mir äußerst schwer; etc.....
Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ich weiß, daß das Medikament einige Wochen braucht, um sein volles Wirk-Spektrum zu entfalten, aber ich denke, 4 Wochen sind genug, oder?! Ich glaube nicht, daß sich da noch wesentliches verändert.
ich nehme Opipramol nun seit ca 2 Monaten und bin ziemlich zufrieden damit. Bei mir kam die Wirkung aber auch recht spät. Als einzige Nebenwirkung bemerke ich auch nur die Müdigkeit, aber ich kann trozdem noch alles machen. Ich würde dir empfehlen die Dosis einfach mal zu reduzieren und gegebenfalls das Medikament abzusetzten.
mfg samurai
PS: ich nehme auch 100mg/Tag ( 50mg-0-50mg )
Symptome: (Angst vor sozialen Situationen bzw vorm Erröten, Nervosität, starkes Schwitzen, Herzrasen, keinen Antrieb, grundlose Traurigkeit, Gefühl das andere über mich Lästern und mich Beobachten); Diagnose: (Soziale Phobie / Erythrophobie mit leichter Depression) Medikation: (Opipramol - 50mg - 25mg - 25mg ,seit 10.03.05 | Opipramol - 50mg - 0 - 25mg & Cipramil 20mg, seit 08.07.05 | Opipramol - 25mg - 0 - 25mg / Cipramil 20mg / Promethazin 25mg bei Bedarf gegen Unruhe, seit 24.11.05 | Opipramol - 0mg - 0mg - 25mg / Cipramil 20mg , seit 01.12.05 | Opipramol 0mg / Cipramil 20mg , seit 21.12.05 )
Ich mache mit Opipramol/Insidon gute Erfahrungen. Habe mit einer niedrigen Dosierung angefangen und jetzt die für mich richtige Menge gefunden. Am Anfang war ich auch müde und hatte einen trockenen Mund.
Mittlerweile habe ich gar keine Nebenwirkungen mehr und fühle mich über lange Zeiträume gut.
Da ich eher der hyperaktive Typ bin, tut mir die dämpfende Wirkung vor allem am Abend gut und ich schlafe mit Insidon wesentlich besser.
Zudem gehe ich regelmäßig zur Akupunktur.
Irgendwann hoffe ich nur noch mit Akupunktur auskommen zu können. Schauen wir mal...
Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe Medikation
bereits erfolglos ausprobiert: Bespar, Saroten, Dipiperon, Atosil (reagier ich paradox drauf), Stangyl und div. andere Medis
-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat