Wechsel von Paroxat zu Fluoxetin
Wechsel von Paroxat zu Fluoxetin
Hallo,
Mein Sohn nimmt seit einem Jahr Paroxat 20mg. Nun möchte sein Arzt, weil er immer so unter Schwindel leidet, dass er dies direkt absetzt und Fluixitin einnimmt.Geht das eigentlich ohne auszuschleichen?
Er hat nämlich seit dem Absetzen des Paroxats folgene Symptome:
Magen Darmkrämpfe, schwitzen, Schlaflosigkeit,usw. Dem Arzt sind Absetzprobleme von Paroxat überhaupt nicht bekannt. Auf meinen Hinweis auf dieses Forum lächelt er nur müde.
Bitte teilt mir eure Erfahrungen mit. Mein Sohn hat nämlich nur noch 4Wochen bis zum Abi und kann diesen zuätzlichen Medikamentenstreß
sich gar nicht leisten.
LG
Tina
Mein Sohn nimmt seit einem Jahr Paroxat 20mg. Nun möchte sein Arzt, weil er immer so unter Schwindel leidet, dass er dies direkt absetzt und Fluixitin einnimmt.Geht das eigentlich ohne auszuschleichen?
Er hat nämlich seit dem Absetzen des Paroxats folgene Symptome:
Magen Darmkrämpfe, schwitzen, Schlaflosigkeit,usw. Dem Arzt sind Absetzprobleme von Paroxat überhaupt nicht bekannt. Auf meinen Hinweis auf dieses Forum lächelt er nur müde.
Bitte teilt mir eure Erfahrungen mit. Mein Sohn hat nämlich nur noch 4Wochen bis zum Abi und kann diesen zuätzlichen Medikamentenstreß
sich gar nicht leisten.
LG
Tina
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CloneX
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Hallo Tina,
dein Sohn macht wohl Entzugserscheingen durch, ausgelöst durch das schnelle Absetzen von Paroxat. Ein Wechsel kann zu Probleme führen, wenn z.B. das Fluoxetine die Entzugssymptome nicht auffängt oder dein Sohn Fluoxetine nicht so gut verträgt.
Wenn er mit Paroxat leben kann, würde ich vor dem Abi keine Wechsel oder ähnliches durchführen. Denn so ein Absetzen/Wechsel kann eine Belastung sein.
Und was den Arzt angeht: Lächel zurück und such dir einen neuen - Kannst ihm ja sagen, dass du dir einen suchst, der dich ernst nimmt und er solle sich vielleicht mal selber informieren.
dein Sohn macht wohl Entzugserscheingen durch, ausgelöst durch das schnelle Absetzen von Paroxat. Ein Wechsel kann zu Probleme führen, wenn z.B. das Fluoxetine die Entzugssymptome nicht auffängt oder dein Sohn Fluoxetine nicht so gut verträgt.
Wenn er mit Paroxat leben kann, würde ich vor dem Abi keine Wechsel oder ähnliches durchführen. Denn so ein Absetzen/Wechsel kann eine Belastung sein.
Und was den Arzt angeht: Lächel zurück und such dir einen neuen - Kannst ihm ja sagen, dass du dir einen suchst, der dich ernst nimmt und er solle sich vielleicht mal selber informieren.
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Hannes Wien
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Hallo Tina!
Ich würde deinem Sohn raten nach dem Abi das Paroxetin langsam abzusetzen und mal schauen ob er überhaupt noch ein AD benötigt.
Habt ihr schon das link:infopaket gelesen ?
Liebe Grüße
Hannes
Theortisch ja, praktisch ist mir noch kein einziger Fall bekannt wo das ohne gröbere Probleme funktioniert hätte.Mein Sohn nimmt seit einem Jahr Paroxat 20mg. Nun möchte sein Arzt, weil er immer so unter Schwindel leidet, dass er dies direkt absetzt und Fluixitin einnimmt.Geht das eigentlich ohne auszuschleichen?
Ich würde deinem Sohn raten nach dem Abi das Paroxetin langsam abzusetzen und mal schauen ob er überhaupt noch ein AD benötigt.
Das ist traurig aber leider wahr 95% der Ärzte haben keine Ahnung von Entzugserscheinungen bei SSRI AD´s bzw. leugnen diese.Dem Arzt sind Absetzprobleme von Paroxat überhaupt nicht bekannt
Damit gibt er sich wohl eine große Blöße!Auf meinen Hinweis auf dieses Forum lächelt er nur müde.
Habt ihr schon das link:infopaket gelesen ?
Liebe Grüße
Hannes
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PhilRS
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Schließe mich Hannes voll + ganz an.Hannes Wien hat geschrieben:Ich würde deinem Sohn raten nach dem Abi das Paroxetin langsam abzusetzen und mal schauen ob er überhaupt noch ein AD benötigt.
Wenn ich unterstelle, dass der Sohn jetzt 19 ist, dann hätte er mit 18 angefangen mit dem Paroxetin?! Das ist gerade an der Grenze des Erlaubten. Jugendlichen sollen SSRI - darunter vor allem Paroxetin - nämlich nicht verordnet werden (s. BfArM)..
Für Kinder+Jugendliche haben SSRI übrigens keine Zulassung, d.h. der Arzt, der das trotzdem verordnet, setzt sich dem vollen Haftungsrisiko aus, falls was "schiefgeht".
<hr>
Hier muss ich teilweise widersprechen: Ich kann den Arzt verstehen, es gibt im WWW schließlich viel Mist, von UFOs bis Nazi-Esoterik usw. - dass er sich evtl. entscheidet, das ADFD oder andere Netz-Quellen zu ignorieren, ist bei all dem Stress eines niedergelassenen Arztes kein Wunder.(ADFD-unterschätzen) Damit gibt er sich wohl eine große Blöße!
Aber ein Ignorieren der SSRI-Absetzproblematik ist nicht mehr zeitgemäß.
Ich muss mal nachfragen: Ist das ein Psychiater/Facharzt?
Das verwunderte mich dann doch ziemlich.
Gruß
-PhilippRS.
Potenzieller Interessenkonflikt: Beamter, Forensische Psychiatrie (Finnland) seit 1/08.
Quellen: Medizin allgemein BMJ | JAMA | Lancet | NEJM || Psychiatrie/Neurologie Acta Psychiatr Scand | Am J Psychiatry | Arch Gen Psychiatry | Br J Psychiatry | JAACAP | JCPP | J Clin Psychiatry | J Clin Psychopharmacol | Neurology || Open Access | Ann Gen Psychiatry | BMC Psychiatry | Can J Psychiatry | CMAJ | CNS Spectrums | Depress Anxiety | PLoS Med
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Hallo,
Ist ja total interessant was ich von euch erfahre.
Ja, mein Sohn ist bei einem Facharzt für Psychiatrie un Neurologie und bekam mit 18 Jahren das erste Mal Paroxat verschrieben. Die Dosis von diesem Zeugs waren 40-50mg auf bestimmte Zeit erhöht. Der Arzt wollte jedoch bis 60mg Paroxat hochdosieren.Mein Sohn hatte fast jeden Tag schwere Schwindelanfälle, sodaß er oft gar nicht in der Lage war die Schule zu besuchen.Seine Ängste und Panik besserten sich auch bei hoher Dosierung nicht.
Nun möchte er das Paroxat einfach nicht mehr und möchte auf Fluoxetin umsteigen.
Frage: Kann er Paroxat 10mg und Fluoxetin 20mg zusammen einnehmen, und dann das Paroxat allmählich weglassen?
LG
Tina
Ist ja total interessant was ich von euch erfahre.
Ja, mein Sohn ist bei einem Facharzt für Psychiatrie un Neurologie und bekam mit 18 Jahren das erste Mal Paroxat verschrieben. Die Dosis von diesem Zeugs waren 40-50mg auf bestimmte Zeit erhöht. Der Arzt wollte jedoch bis 60mg Paroxat hochdosieren.Mein Sohn hatte fast jeden Tag schwere Schwindelanfälle, sodaß er oft gar nicht in der Lage war die Schule zu besuchen.Seine Ängste und Panik besserten sich auch bei hoher Dosierung nicht.
Nun möchte er das Paroxat einfach nicht mehr und möchte auf Fluoxetin umsteigen.
Frage: Kann er Paroxat 10mg und Fluoxetin 20mg zusammen einnehmen, und dann das Paroxat allmählich weglassen?
LG
Tina
Hallo CloneX,
die Diagnose meines Sohnes hieß Soziale Phobie, er litt unter Angstzuständenn und Panik. Erst in letzter Zeit stellte man fest, dass er unter einer bestimmten Form von Autismus mit Hochbegabung leidet.
Das Paroxat hatte darauf keinerlei Wirkung ausser dass es zu immer mehr Schwindelanfällen kam.
Da er nur einmal in der Woche es zur Schule schafft und er aber sehr gute Noten hat, hoffen wir, dasser sein Abi trotzdem macht.
LG
Tina
die Diagnose meines Sohnes hieß Soziale Phobie, er litt unter Angstzuständenn und Panik. Erst in letzter Zeit stellte man fest, dass er unter einer bestimmten Form von Autismus mit Hochbegabung leidet.
Das Paroxat hatte darauf keinerlei Wirkung ausser dass es zu immer mehr Schwindelanfällen kam.
Da er nur einmal in der Woche es zur Schule schafft und er aber sehr gute Noten hat, hoffen wir, dasser sein Abi trotzdem macht.
LG
Tina
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CloneX
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Hallo Tina,
vielleicht wäre es am besten, wenn dein Sohn erstmal gar keine Antidepressiva nimmt. Wie du an den Entzugssymptomen merkst, sind diese Medikamente ziemlich heftig und sollten eher nur dann eingesetzt werden, wenn alle anderen Möglichkeiten versagen - leider verkaufen viele Ärzte diese Pillen wie Bonbons.
60 mg ist wie gesagt eine sehr hohe Dosis.
Beim Absetzen muss er evtl. sehr langsam ausschleichen: Für Infos siehe auch das link:infopaket .
Letztens gab es einen Bericht im Fernsehen über Kinder mit Hochbegabung - wenn ich mich recht erinner, waren da psychische Probleme recht häufig, besonders wenn sie unterfordert wurden.
Ich würde vorschlagen, da erstmal nach den Wurzeln zu graben - macht er Therapie (auch da muss nach einer GUTEN suchen) ?
Und die ganzen Hilfsmittel durch wie Sport, Fischöl, ...
Selbst wenn Fluoxetine bei ihm helfen sollte, müsst ihr euch im klaren sein, dass diese Medikamente gerade bei Ängsten nicht heilen - sie können euch nur eine Auszeit verschaffen, in der die Symptome gemildert werden und er so mehr Kraft hat an sich zu arbeiten.
vielleicht wäre es am besten, wenn dein Sohn erstmal gar keine Antidepressiva nimmt. Wie du an den Entzugssymptomen merkst, sind diese Medikamente ziemlich heftig und sollten eher nur dann eingesetzt werden, wenn alle anderen Möglichkeiten versagen - leider verkaufen viele Ärzte diese Pillen wie Bonbons.
60 mg ist wie gesagt eine sehr hohe Dosis.
Beim Absetzen muss er evtl. sehr langsam ausschleichen: Für Infos siehe auch das link:infopaket .
Letztens gab es einen Bericht im Fernsehen über Kinder mit Hochbegabung - wenn ich mich recht erinner, waren da psychische Probleme recht häufig, besonders wenn sie unterfordert wurden.
Ich würde vorschlagen, da erstmal nach den Wurzeln zu graben - macht er Therapie (auch da muss nach einer GUTEN suchen) ?
Und die ganzen Hilfsmittel durch wie Sport, Fischöl, ...
Selbst wenn Fluoxetine bei ihm helfen sollte, müsst ihr euch im klaren sein, dass diese Medikamente gerade bei Ängsten nicht heilen - sie können euch nur eine Auszeit verschaffen, in der die Symptome gemildert werden und er so mehr Kraft hat an sich zu arbeiten.
Hallo CloneX,
danke für deine Tipps. Ich habe die selben Ansichten. Eine Psychotherapie hat er bereits abgebrochen. Ich finde, dass es eine Glückssache ist jemanden der eienem liegt zu finden. Es wurde ihm empfohlen nach Marburg in die Universitätsklinik zu gehen. Diese sei spezialisiert auf Autismus. Aber ob das so richtig ist und ob er da nicht erst recht mit Medikamenten zugepowerd wird , da steckt man leider nicht drin. Wenn er in ein paar Wochen die Schule endlich hintersich hat, sieht sein Zustand vielleicht anders aus.
LG
Tina
danke für deine Tipps. Ich habe die selben Ansichten. Eine Psychotherapie hat er bereits abgebrochen. Ich finde, dass es eine Glückssache ist jemanden der eienem liegt zu finden. Es wurde ihm empfohlen nach Marburg in die Universitätsklinik zu gehen. Diese sei spezialisiert auf Autismus. Aber ob das so richtig ist und ob er da nicht erst recht mit Medikamenten zugepowerd wird , da steckt man leider nicht drin. Wenn er in ein paar Wochen die Schule endlich hintersich hat, sieht sein Zustand vielleicht anders aus.
LG
Tina
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PhilRS
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Asperger-Syndrom?Tina hat geschrieben:Form von Autismus mit Hochbegabung
Kein Wunder, dass Antidepressiva nix bringen.
Der soziale Rückzug ist auch kein Ausdruck einer Angst, sondern i.d.Z. normal.
Wenn es wirklich Asperger-S. ist (wie sicher ist die Diagnose?), dann sollten diese "Therapie"-Versuche (s.o.) ohnehin besser unterbleiben!
Da macht man eher was kaputt (Med-Karriere) als dass man hilft. Asperger-Leute haben meistens eine bestimmte Gabe, ein Gebiet, wo sie genial sind.
(Das kann zwar auch "Psycho-Folklore" sein, aber ich persönlich glaube dran.)
Gruß
-PhilippRS.
Potenzieller Interessenkonflikt: Beamter, Forensische Psychiatrie (Finnland) seit 1/08.
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