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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hallo zusammen!

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Anja
Beiträge: 1
Registriert: 02.05.2005 21:47

Hallo zusammen!

Beitrag von Anja »

Hallo!

Ich bin 20 und studiere seit 2 Jahren. Vor zwei Monaten war ich nach einigen nervlichen Zusammenbrüchen beim Neurologen, der an mir schwere endoreaktive Depressionen, Angst/Panikstörung feststellte. Er bot mir an, mir ein stimmungsaufhellendes Medikament zu verschreiben, Seroxat. Ich lehnte strikt ab, weil ich zuhause zur Genüge miterlebt habe, was Medikamente alles anrichten können.

Seit 4 Wochen bin ich in Psychotherapie, fühle mich damit aber total überfordert und habe das Gefühl, mit nichts mehr klar zu kommen. Ich habe keine Energie mehr, lasse das Studium schleifen, bringe nichts weiter. Wenn ich nichts mehr hören oder sehen will, werde ich mit einem mal todmüde und gehe schlafen. Ich kann mich nicht motivieren, habe keine Freude an nichts mehr. Ich hab das Gefühl, da nicht mehr raus zu kommen...
Früher habe ich diesen Zustand versucht zu ignorieren, aber jetzt, wo ich die Ursachen kenne, belastet es mich nur doppelt so schwer.

Es ist so schlimm geworden, dass ich mich nun doch frage, ob mir Seroxat nicht doch helfen könnte, es mir wenigstens ein wenig leichter zu machen?! Meine Psychotherapeutin überlässt die Entscheidung mir.
Ich habe grosse Angst, von Medikamenten psychisch abhängig zu werden, habe mal gelesen, Suchtverhalten ist genetisch bedingt.

Dazu hätte ich gerne einen objektiven Rat von Euch!

Liebe Grüsse,
Anja
Hannes Wien
Gründer
Beiträge: 903
Registriert: 27.10.2003 14:16
Wohnort: Wien
Danksagung erhalten: 6 Mal

Beitrag von Hannes Wien »

Hallo Anja,

willkommen im Forum!
Es ist so schlimm geworden, dass ich mich nun doch frage, ob mir Seroxat nicht doch helfen könnte, es mir wenigstens ein wenig leichter zu machen?! Meine Psychotherapeutin überlässt die Entscheidung mir.
Seroxat ist wirklich DAS Medikament was am meisten abhängig machen kann, schau dich ein wenig um im Forum.

Es gibt sehr viele Menschen die das Medikament abhängig gemacht hat.

Viele mussten über 1 Jahr oder mehr absetzen unter großen Qualen.

Hast du wirklich schon alles versucht Fischöl, Johanneskraut?
Ich habe grosse Angst, von Medikamenten psychisch abhängig zu werden, habe mal gelesen, Suchtverhalten ist genetisch bedingt.
Wenn du dich wirklich für SSRI entscheidest, dann schon gar nicht für Seroxat!

Mit den besten Wünschen

Hannes
Gesperrt