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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hallo ihr lieben. Bin neu hier.

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
sani
Beiträge: 3
Registriert: 06.04.2005 22:55

Hallo ihr lieben. Bin neu hier.

Beitrag von sani »

Hallo,

also mein Name ist Sandra, ich bin 25 Jahre.
:)
Danke, für diese Seite. Bin froh, dass ich nicht allein bin mit meinen Problemen. Ich dachte bisher, ich bilde mir meine Entzugserscheinungen nur ein. Das denken ja auch meine Ärzte. Keiner wollte bzw. will mir glauben.
Ich habe im Herbst 2002 mit Paroxetin angefangen (wurde mir von einer Psychaterin verschrieben), täglich 20 mg. Bin im Dezember dann Stationär gewesen, da wurde dann hochgestuft auf 60 mg täglich. Da das auch keine Verbesserung brachte, setzten die Ärzte dann wieder innerhalb von 14 Tagen komplett ab. Das war eine schlimme Zeit. Dachte, ich drehe durch. Musste mir Beruhigstabletten geben lassen, um überhaupt den Tag zu überstehen. Nach 4 Wochen Entzug hielt ich es nicht mehr aus, war mittlerweile wieder zu Hause, ließ mir von meiner Psychaterin wieder Paroxetin verschreiben. Wieder täglich 60 mg. Letztes Jahr im Sommer wollte ich dann absetzen, mir ging es zu der Zeit super. Ging dann langsam auf 20 mg täglich runter, es ging wieder los. Ich nenne es immer "Blitze im Kopf". Glauben tut es mir keiner, musste sogar zum EEG, Verdacht auf Epelepsie(ha, ha). Nun nehme ich seit Spätsommer 2004 Trevilor. Täglich 150 mg. Die haben mich erstmal ganz schön umgehauen. Die ersten 2 Wochen war ich nur müde und wie betrunken. Jetzt versuche ich seit Anfang diesen Jahres die Dinger abzusetzen. Es ist die Hölle. Mittlerweile bin ich dabei nur noch jeden 3. Tag eine (75 mg) zu nehmen. Die "Blitze" werden nicht besser. Noch schlimmer sind meine ständigen Gefühlsschwankungen. Mein Freund versteht mich überhaupt nicht mehr. Ich kann ihm ja auch nichts erklären, weil ich das selber alles nicht verstehe.
Ich hoffe, hier Menschen gefunden zu haben, die mich verstehen und mir vielleicht helfen können.
Gibt es eine Möglichkeit komplett weg zukommen von den Tabletten?
Wie lange halten diese scheiß (sorry) Entzugserscheinungen an?

Danke im vorraus.
Sandra
Linda
Gründer
Beiträge: 654
Registriert: 06.10.2003 11:46
Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
Danksagung erhalten: 8 Mal

Beitrag von Linda »

Hallo Sandra,

willkommen im Forum :).

Verstehen tun wir hier auf jeden Fall, was Du gerade durchmachst und können Dir auch Unterstützung beim Absetzen anbieten.

Erstmal empfehle ich Dir die Absetzpläne, die es im link:infopaket gibt.

Linda
sani
Beiträge: 3
Registriert: 06.04.2005 22:55

Danke

Beitrag von sani »

Hallo Linda,

ich danke dir für die herzliche Begrüßung.
Habe mir grade das Infopaket heruntergelanden und werde es so schnell wie möglich durchlesen.

Sandra
sani
Beiträge: 3
Registriert: 06.04.2005 22:55

Danke

Beitrag von sani »

Hallo Uschi,

auch dir danke für die schnelle Antwort und liebe Begrüßung.
Wie gesagt, habe mir das Infopaket grad heruntergeladen. Werd so schnell wie möglich lesen.
Sorry, was sind zags? Kann mit dem Begriff leider nichts anfangen.
Bis bald.

Sandra
Gesperrt