Hallo, da bin ich wieder........
letztes Jahr habe ich mit der Seroxat Suspension abgesetzt (Zeitraum: 20mg in 8 Wochen). [b]Mir ging es dann 3 Monate lang sehr gut [/b]und dann kamen all diese wiederlichen Symptome: Alpträume, Schlaflosigkeit ab 3.00 Uhr, Apathie, totale Leere......
Jetzt möchte ich es noch einmal versuchen!
Bleibe ich bei der Seroxat Suspension oder soll ich es wie im Absetzplan empfohlen mit der Fluoxetin Suspnsion versuchen?
Vielen lieben Dank schon mal, Hope
Paroxetin, brauche HIlfe beim Absetzen mit Suspension
Paroxetin, brauche HIlfe beim Absetzen mit Suspension
Diagnose: Depression/Angststörung
Medikation: Paroxetin, 20mg 2 Jahre
1. Absetzversuch: März bis April 2004 in 1ml (Seroxat Suspension) Schritten, Rückfall (?) im Juli 2004
2. Absetzversuch: seit Februar, alles o.k. bei 10mg, bei 5mg Alpträume, Heulkrämpfe, Kopfschmerzen..., jetzt wieder 10mg: langsame Normalisierung
3. Absetzversuch: seit August von 20mg auf 10mg ohne Probleme, jetzt seit etwa 1 Woch auf 5mg: Herzrasen, Angst, Durchfall...
Zurück auf 10mg, mir geht es gut!
Medikation: Paroxetin, 20mg 2 Jahre
1. Absetzversuch: März bis April 2004 in 1ml (Seroxat Suspension) Schritten, Rückfall (?) im Juli 2004
2. Absetzversuch: seit Februar, alles o.k. bei 10mg, bei 5mg Alpträume, Heulkrämpfe, Kopfschmerzen..., jetzt wieder 10mg: langsame Normalisierung
3. Absetzversuch: seit August von 20mg auf 10mg ohne Probleme, jetzt seit etwa 1 Woch auf 5mg: Herzrasen, Angst, Durchfall...
Zurück auf 10mg, mir geht es gut!
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PhilRS
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Re: Paroxetin, brauche HIlfe beim Absetzen mit Suspension
Hallo erst einmal,
und Danke für den Hinweis, ich hab den Absetzplan eben erst geortet.
Wieder ein dickes Plus für die Macher dieses Forums/Portals.
Sehr interessant. In einigen Punkten evtl. etwas knapp, aber dass der Autor z.B. sogar auf die Wechselwirkungen des Johanniskrauts verweist (die a.a.O. gerne mal "unterschlagen" werden), allein das zeugt schon von hoher Sorgfalt.
Meine - leider nur theoretisch begründete - Ansicht ist, dass die Idee mit der längeren Halbwertszeit des Fluoxetins zwar ganz gut ist, aber dafür müssten die Substanzen auch relativ gut austauschbar sein.
Zum Vergleich: Selbst bei den Benzodiazepinen, die sich strukturell und pharmakologisch sicher mehr + eindeutiger ähneln als Fluoxetin und Paroxetin, klappt dieser Austausch nicht immer (z.B. Lorazepam - Diazepam). Auch ist nicht gesagt, dass die längere HWZ nur ein Vorteil sein muss...
Wie auch immer, persönlich würde ich bei der Primärsubstanz bleiben, schon um die Symptome, falls sie auftreten, korrekt zuordnen zu können (und wenn nötig, sie mit Einnahme d.S. mildern zu können).
Der Nachteil des Paroxetins, der die Bildung von Abhängigkeit fördert (=die kurze HWZ), kann beim gezielten Absetzen/Runterdosieren evtl. nämlich auch mal Vorteil sein: Durch eine vergleichsweise bessere Steuerbarkeit.
Jedoch: Ich bin sicher, dass Dir andere Leute hier, die mehr Hintergrund/Erfahrung haben als ich, aussagekräftigere Tipps geben können.
Alles Gute wünscht
-PhilippRS.
und Danke für den Hinweis, ich hab den Absetzplan eben erst geortet.
Wieder ein dickes Plus für die Macher dieses Forums/Portals.
Sehr interessant. In einigen Punkten evtl. etwas knapp, aber dass der Autor z.B. sogar auf die Wechselwirkungen des Johanniskrauts verweist (die a.a.O. gerne mal "unterschlagen" werden), allein das zeugt schon von hoher Sorgfalt.
An diesem Punkt bin ich persönlich skeptisch, aber auch wenig kompetent! Wenn jemand aus dem Forum hier damit Erfahrungen hat, solltest Du jedenfalls eher auf diejenige/denjenigen setzen als auf mich.Hope41 hat geschrieben:Bleibe ich bei der Seroxat Suspension oder soll ich es wie im Absetzplan empfohlen mit der Fluoxetin Suspnsion versuchen?
Meine - leider nur theoretisch begründete - Ansicht ist, dass die Idee mit der längeren Halbwertszeit des Fluoxetins zwar ganz gut ist, aber dafür müssten die Substanzen auch relativ gut austauschbar sein.
Zum Vergleich: Selbst bei den Benzodiazepinen, die sich strukturell und pharmakologisch sicher mehr + eindeutiger ähneln als Fluoxetin und Paroxetin, klappt dieser Austausch nicht immer (z.B. Lorazepam - Diazepam). Auch ist nicht gesagt, dass die längere HWZ nur ein Vorteil sein muss...
Wie auch immer, persönlich würde ich bei der Primärsubstanz bleiben, schon um die Symptome, falls sie auftreten, korrekt zuordnen zu können (und wenn nötig, sie mit Einnahme d.S. mildern zu können).
Der Nachteil des Paroxetins, der die Bildung von Abhängigkeit fördert (=die kurze HWZ), kann beim gezielten Absetzen/Runterdosieren evtl. nämlich auch mal Vorteil sein: Durch eine vergleichsweise bessere Steuerbarkeit.
Jedoch: Ich bin sicher, dass Dir andere Leute hier, die mehr Hintergrund/Erfahrung haben als ich, aussagekräftigere Tipps geben können.
Alles Gute wünscht
-PhilippRS.
Potenzieller Interessenkonflikt: Beamter, Forensische Psychiatrie (Finnland) seit 1/08.
Quellen: Medizin allgemein BMJ | JAMA | Lancet | NEJM || Psychiatrie/Neurologie Acta Psychiatr Scand | Am J Psychiatry | Arch Gen Psychiatry | Br J Psychiatry | JAACAP | JCPP | J Clin Psychiatry | J Clin Psychopharmacol | Neurology || Open Access | Ann Gen Psychiatry | BMC Psychiatry | Can J Psychiatry | CMAJ | CNS Spectrums | Depress Anxiety | PLoS Med
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Linda
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Hallo Philipp,
habe Dich noch nicht persönlich begrüßt - willkommen im Forum
Grundsätzlich bin ich auch Deiner Meinung, dass es nicht unbedingt ratsam ist, die Substanzen zu tauschen. Die Absetzpläne wurden von Healy schon 2003 erstellt und ich denke, dass man in der Zwischenzeit einiges - leider meistens durch Selbstversuche - dazugelernt hat. Ich kenne einige Menschen, die große Probleme bei der Umstellung auf Fluoxetin hatten, da das Medikament nicht immer die Entzugserscheinungen von Paroxetin auffangen kann und auch, weil manche das Fluoxetin an sich nicht ertragen (putscht zu sehr). Die Gefahr bei Fluoxetin ist auch, dass die Entzugserscheinungen trotzdem vorkommen, aber viel später, und dass man deswegen sie auch mit einem Rückfall eher verwechselt.
@Hope
Ich würde auf jeden Fall nochmals mit Paroxetin versuchen.
Grüße an Euch 2
Linda
habe Dich noch nicht persönlich begrüßt - willkommen im Forum
Grundsätzlich bin ich auch Deiner Meinung, dass es nicht unbedingt ratsam ist, die Substanzen zu tauschen. Die Absetzpläne wurden von Healy schon 2003 erstellt und ich denke, dass man in der Zwischenzeit einiges - leider meistens durch Selbstversuche - dazugelernt hat. Ich kenne einige Menschen, die große Probleme bei der Umstellung auf Fluoxetin hatten, da das Medikament nicht immer die Entzugserscheinungen von Paroxetin auffangen kann und auch, weil manche das Fluoxetin an sich nicht ertragen (putscht zu sehr). Die Gefahr bei Fluoxetin ist auch, dass die Entzugserscheinungen trotzdem vorkommen, aber viel später, und dass man deswegen sie auch mit einem Rückfall eher verwechselt.
@Hope
Ich würde auf jeden Fall nochmals mit Paroxetin versuchen.
Grüße an Euch 2
Linda