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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Promethazin bei Bearf....

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Zitronenfalter
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Promethazin bei Bearf....

Beitrag von Zitronenfalter »

Hallo ich bin es nochmals

Meine Psychiaterin/Neurologin hat mir Promethazin (10mg) gegeben gegen meine Angst die ich teilweise habe,die aber unbegründet ist.Also ich weiss es nicht warum ich Angst habemanchmal.

Sie meinte ich könne diese bei Bedarf nehmen.Nebenwirkungen habe ich auch verspürt (Kieferstarre/schmerzen),verschwommenes sehen,Schwindel usw. .

Seit ca 2-3 Wochen habe ich sie darauf hin auch nicht mehr genommen.

Ist es bei Neuroleptika auch so wie mit den Antidepressiva in Sachen absetzen oder kann man dieses Medikament tatsächlich "bei Bedarf" nehmen?

Liebe Grüsse vom Zitronenfalter
10 mg Cipralex
10 mg Atosil bei Bedarf
150 mg Insidon

-------------------------------------------------------
-30 mg Mirtazapin seit ca 4 Jahren die ich aber seit dem
Hannes Wien
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Beitrag von Hannes Wien »

Hi Zitronenfalter,
Meine Psychiaterin/Neurologin hat mir Promethazin (10mg) gegeben gegen meine Angst die ich teilweise habe,die aber unbegründet ist.Also ich weiss es nicht warum ich Angst habemanchmal.
Hatte ich auch, so nach 11 Monaten Remergil, dachte immer es ist noch von den Benzo´s FALSCH!

Es war von Remergil... wahrscheindlich ausgelöst durch Toleranzbildung, hatte ich Entzugserscheinungen - die Benommenheit!

Die Benommenheit, die ich damals noch nicht richtig erkannte, löste bei mir dann mittelstarke Ängste aus.

Heute fast 4 Monate ohne Remergil geht es mir noch immer nicht gut.

Ja übrigens, sollte es bei dir ähnlich sein wie mir, werden gegen diese Ängste/Benommenheit das Cipralex nix helfen und Promethazin stellt höchstens ruhig mit 100 Nebenwirkungen!

Liebe Grüsse

Hannes
Zitronenfalter
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da hast du Recht Hannes.......

Beitrag von Zitronenfalter »

Hallo Hannes

Da hast du Recht mir kam es immer schon so vor das es vom Remergil kommt diese Ängste.....ich werde jetzt einmal Remergil gegen Insidon austauschen und hoffe das ich nicht darauf reagieren werde.

Habe damals Trimipramin auch aprupt gegen Remergil ausgetauscht und merkte gar nichts davon.

Liebe Grüsse vom Zitronenfalter
10 mg Cipralex
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cityhopper
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Remergil absetzen

Beitrag von cityhopper »

Hallo Zitronenfalter,

ich nehme jetzt auch schon ca. 5-6 Monate Remergil ein. Habe 2 mal versucht, es abzusetzen, mit ziemlich starken Absetzerscheinungen ...

Nun war ich 4 Wochen lang in einer Klinik für Psychotherapie (übrigens sehr zu empfehlen, ist viel intensiver als eine ambulante Therapie) und dort hat mir der Arzt gesagt, daß man Remergil mindestens über den gleichen Zeitraum absetzen muß, wie man es genommen hat. Das haben mir die Ärzte vor Ort nicht gesagt, hätte mir wohl einiges erspart.

Dementsprechend würde ich keinen abrupten Wechsel von Remergil auf ein anderes Medikament vornehmen. Ich sollte auf Trevilor umstellen, konnte bereits in der zweiten Nacht überhaupt nicht mehr schlafen und hatte tagsüber mächtige Bauchschmerzen ! Habe dann wieder das Remergil genommen. Ich hoffe, daß ich es in ein paar Wochen langsam abbauen kann !

Gruß, Dirk
JsterHH
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Registriert: 19.10.2004 09:57

Remergil über langen Zeitraum absetzen??

Beitrag von JsterHH »

Hallo Cityhopper!!
Habe ich das richtig gelesen?Ein Arzt in der Klinik hat dir gesagt, dass man das Remergi über den gleichen Zeitraum absetzen muss, wie man es eingenommen hat? Ich habe das Remergil fast 5 Jahre genommen :o
Heisst das 5 Jahre ausschleichen :shock: :shock: ??Ich habe letztes jahr abrupt abgesetzt(Habe dazu schon mehrfach gepostet!) und habe das teuer bezahlt, habe mich bis heute nicht wieder erholt :cry:
Nehme nun leider wieder Remergil seit 5 Monaten, habe mir aber geschworen nicht länger als 2 Jahre.....Und dann??2 Jahre ausschleichen??So lange :? Machte der Arzt einenjh kompetenten Eindruck und kannte er mehrere Fälle, die über so einen Zeitraum ausgeschlichen haben?Wenn dieser zeitraum so lang sein muss, dann würde das auch erklären warum so viele Leute Probleme beim Absetzten haben. Sie setzten nach jahrelanger Einnahme in wenigen Monaten ab....Das reicht wohl nicht, oder?Würde mich über eine Antwort freuen, denn ich bin ein Remergil-Geschädigter, der nach jahrelanger Einnahme abrupt abgesetzt hat!!Was das ausgelöst hat, kann man sich ja vorstellen... :cry:
Gruss Jster
Remergil 10.96-9.98
Remergil 10.99-7.2004
Remergil seit 18.11.2004 15 mg
Remergil seit 7.12.2004 30 mg (Im Krankenhaus)
Remergil seit 15.1.2006 15 mg
Fluctin seit Mai 2005 20 mg
Fluctin seit Januar 2006 10 mg
Fluctin seit März 2006 5 mg
Hannes Wien
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Registriert: 27.10.2003 14:16
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Danksagung erhalten: 6 Mal

Beitrag von Hannes Wien »

Hallo JasterHH,

würde mich interessieren welche Sympthome hattest du genau nach dem Absetzen ?

War da Benommenheit auch dabei?

Ich hab in dem Thread meine Entzugserscheinungen die übrigens bis heute nicht verschwunden sind beschrieben.
Es ist zwar besser geworden aber weg noch (lange ...??? :cry: :cry: ) nicht!

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?p=7492#7492


Liebe Grüße

Hannes
JsterHH
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Registriert: 19.10.2004 09:57

Absetzsymtome....

Beitrag von JsterHH »

Hallo Hannes!Bei mir war es so:
Ich habe, wie ja schon öfter hier gepostet, im Sommer 2004 abrupt nach 4 1/2 Jahren das Remergil abgesetzt :shock: Einer der grössten Fehler meines Lebens(Ich kannte dieses Forum ja nicht....)
Mit einer Verzögerung von 5-6 Wochen(!!!) setzte eine immer mehr zunehmende Übelkeit ein, die unbeschreiblich war :sick: :sick: Sonst hatte ich zuerst eigentlich keine Absetzsymptome....Erst im weiteren Verlauf der nächsten Wochen setzten ein: Gereiztheit, Agressivität, Depressionen....Benommenheit war so nicht dabei....Da es mir so schlecht ging, habe ich wieder angefangen das Remergil(Weil ich dachte die Absetzsymtome damit zu mildern...) zu nehmen, doch es hat nicht geholfen, denn ich kämpfe noch heute mit der Depression obwohl ich das Remergil wieder nehme :?: Keine Ahnung wie es weitergehen soll...Ich möchte solche Absetzsymptome nie wieder erleben....Lieber nehme ich das Remergil lebenslang :cry: oder ich schleiche über so einen langen Zeitraum aus, dass es langsamer nicht mehr gehen kann...2 Jahre nehmen=1-2 Jahre ausschleichen....
Vielleicht muss das Ausschleichen ja wirklich superlangsam geschehen...
Gruss JsterHH
Remergil 10.96-9.98
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PhilRS
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Re: Absetzsymtome....

Beitrag von PhilRS »

JsterHH hat geschrieben:eine immer mehr zunehmende Übelkeit ein, die unbeschreiblich war
Ich habe eine große Bitte:
Kannst Du es trotzdem versuchen genauer zu beschreiben?

- ging es mit sonstigen (Allgemein-)symptomen einher (evtl. Schwitzen, Schwindel, Schwächegefühl, ...) - und wenn ja ab wann;

- konntest Du die Übelkeit eher lokalisieren (Magen/Darm, Krämpfe oder dgl., Bauchschmerzen?) oder war sie eher verteilt;

- war Erbrechen dabei oder nicht;

- gab es Zeiten oder Situationen, wo es schlimmer oder besser war (z.B. im Verlauf des Tages), oder gab es Anlässe, welche die Übelkeit besonders provozierten (Essen bzw. Anblick von Essen, oder beliebige andere Dinge);

- welche Methoden hast Du - evtl. mit welchem Erfolg - angewandt, um das irgendwie erträglicher zu machen?

Es hat einen ganz konkreten Grund, weshalb ich so frage. Gern per PN. Ich möchte nur keine Beeinflussung Deiner Erinnerung, weil das zu wichtig ist.

Ich recherchiere gerade was dazu, und die Sache würde mglw. sehr weiterhelfen!

Vielen Herzlichen Dank,
Mit besten Wünschen
-PhilippRS.
Potenzieller Interessenkonflikt: Beamter, Forensische Psychiatrie (Finnland) seit 1/08.

Quellen: Medizin allgemein BMJ | JAMA | Lancet | NEJM || Psychiatrie/Neurologie Acta Psychiatr Scand | Am J Psychiatry | Arch Gen Psychiatry | Br J Psychiatry | JAACAP | JCPP | J Clin Psychiatry | J Clin Psychopharmacol | Neurology || Open Access | Ann Gen Psychiatry | BMC Psychiatry | Can J Psychiatry | CMAJ | CNS Spectrums | Depress Anxiety | PLoS Med
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