Mutismus-SSRI-Kind14 Jahre
Mutismus-SSRI-Kind14 Jahre
Hallo, ichbin die Mutter einer 14jährigen Tochter, die seit 2 Jahren auffällig still ist und Probleme in der Schule und auch im häuslichen hat. Sie war auf dem Gymnasium, ging dann nach einer Auseinandersetzung mit einer Lehrerin auf eine Gesamtschule mit ihrer 1 Jahr jüngeren Schwester, dann kamen Problem in dieser Schule, sodass der Rektor meinte, ich solle das Kind aus der Schule nehmen, da die lehrkörper mit dem Problem des Stillseins 8im Gegensatz zu ADS) nicht zurecht kamen, was ich auch tat. Nun ist sie auf einem Internat und Gymnasium (6.Klasse). Seit April 2004 wissen wir von der Diagnose Mutismus (www.mutismus.de) (Dr.Boris Hartmann Köln), der sie therapiert. es ist etwas besser geworden, aber sie hat bei den Testungen Depression und Sozialphopie einen fast 100% Befund. Nun sprach mich der Therapeut an und erklärte mir, dass mit SSRI Medikation es besser ginge und sie von den Problemen befreit werden würde. Der behandelnde Arzt in der Institutsambulanz rät nicht dazu, und es ist schwierig einen Arzt zufinden, der sowohl die Labortestung macht, als auch das Medikament verschreibt. alternativ dazu wollte er aber meine Tochter, anstatt ins Internat, in eine psychiatrische KLinik schicken,. das ist teurer aber von der Kasse eher gestatte, als das Internat ! Zu den finanziellen Problemen, kommt jetzt noch eine starke auseinandersetzung mit meiner Tochter. Sie versteht vieles nicht und das macht die Sache noch schwieriger. Ich komme nicht an sie ran, oder kaum.
gerne würde ich ihr ein Medikament geben, um es ihr und uns zu erleichtern. Denn wenn sie so weiermacht, schafft sie keinen Abschluss, bzw. durch die Antriebsstörung kann sie weder lernen, noch sonstige Aufgaben erledigen.
Wer kann mir weiterhelfen? Wer hat Erfahrungen mit SSRI und Mutismus gemacht. wer kann mir finanziell weiterhelfen? Der Vater (geschieden) bezahlt nicht und ihn sehe ich auch nur noch als Erzeuger, da es ihn überhaupt nicht kümmert,was mit seiner Tochter passiert. Er ist selbst sehr schüchtern und gehemmt, sodass hier wohl auch eine genetische Disposition nicht auszuschliessen ist. ich bin wieder verheiratet und habe noch eine kleine 3 jährige Tochter.
Bitte helft mir.
gerne würde ich ihr ein Medikament geben, um es ihr und uns zu erleichtern. Denn wenn sie so weiermacht, schafft sie keinen Abschluss, bzw. durch die Antriebsstörung kann sie weder lernen, noch sonstige Aufgaben erledigen.
Wer kann mir weiterhelfen? Wer hat Erfahrungen mit SSRI und Mutismus gemacht. wer kann mir finanziell weiterhelfen? Der Vater (geschieden) bezahlt nicht und ihn sehe ich auch nur noch als Erzeuger, da es ihn überhaupt nicht kümmert,was mit seiner Tochter passiert. Er ist selbst sehr schüchtern und gehemmt, sodass hier wohl auch eine genetische Disposition nicht auszuschliessen ist. ich bin wieder verheiratet und habe noch eine kleine 3 jährige Tochter.
Bitte helft mir.
-
CloneX
- Gründer
- Beiträge: 1165
- Registriert: 10.10.2003 17:01
- Wohnort: Deutschland :)
- Danksagung erhalten: 20 Mal
Hallo Carmen,
nach neusten Erkenntnissen sollten SSRI bei Kindern NICHT mehr angewendet werden. Die Risiken sind einfach zu hoch. Du kannst dich auch ein wenig unter "Informationen" schlau machen.
Ansonsten ist die Lage natürlich nicht einfach. Vielleicht können dir ein paar andere Leute im Forum noch Tipps geben.
nach neusten Erkenntnissen sollten SSRI bei Kindern NICHT mehr angewendet werden. Die Risiken sind einfach zu hoch. Du kannst dich auch ein wenig unter "Informationen" schlau machen.
Ansonsten ist die Lage natürlich nicht einfach. Vielleicht können dir ein paar andere Leute im Forum noch Tipps geben.
-
Linda
- Gründer
- Beiträge: 654
- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Liebe Carmen,
ich verstehe, dass Du am Verzweifeln bist. Trotz allem würde ich an Deiner Stelle nur als allerletzte - und wirklich die allerletzte - Möglichkeit, Deine Tochter mit SSRI behandeln lassen. Wir haben es so oft gesehen, dass gerade Kinder und Jugendliche zu ihrer ursprünglichen Krankheit noch mit Nebenwirkungen und Absetzsymptomen kämpfen müssen. Diese Symptome unterscheiden sich oft wenig von den Symptomen einer psychischen Erkrankung und die Gefahr besteht, dass man immer weiter in einen Strudel hineingerät, aus dem man schwer wieder heraus findet. Man bekämpft die Symptome mit weiteren Medikamenten, die wiederum auch Nebenwirkungen haben und so geht es immer weiter. Meine Erfahrungen mit der Psychiatrie bei meiner Tochter - auch nur am Rande, da sie in einer angegliederten Tagesklinik war - waren leidvoll und kurz. Die Behandlung ist oft nur medikamentös - ich an Deiner Stelle würde alles tun, um zu verhindern, dass meine Tochter dort behandelt wird. Ich kenne mich mit ihrer Krankheit überhaupt nicht aus, würde aber trotzdem alle andere Therapiearten versuchen, bevor ich diesen Weg gehen würde. Du schreibst, dass sich ihr Zustand etwas verbessert hat - kann man nicht weiter in diese Richtung ohne Medikamente erstmal weitermachen? So ein Psychopharmakon ist ein massiver Eingriff in so einen jungen Körper und Gehirn - da weiss einfach niemand, was man damit alles anrichten kann, wenn auch die Ärzte den Eindruck erwecken, dass sie alles im Griff haben - das stimmt einfach nicht. Gerade auch in der Pubertät passiert auch viel im Körper - da gerät leicht was aus den Fugen, was nicht unbedingt mit Medikamenten zurechtgebogen werden kann. Wie hängt Deine Scheidung zeitlich mit der Erkrankung zusammen?
Es tut mir leid, dass ich Dir nichts Positives in dieser Hinsicht sagen kann. Wir wünschen uns alle manchmal, dass es eine schnelle Lösung geben würde. An Deiner Stelle würde ich vielleicht bei anthroposophischen Kliniken nachfragen - da wird der ganze Mensch behandelt und nicht nur ein Symptom. Methoden wie Ergotherapie o.ä. hast Du bestimmt auch schon probiert.
Ich wünsche Euch viel Glück
Linda
ich verstehe, dass Du am Verzweifeln bist. Trotz allem würde ich an Deiner Stelle nur als allerletzte - und wirklich die allerletzte - Möglichkeit, Deine Tochter mit SSRI behandeln lassen. Wir haben es so oft gesehen, dass gerade Kinder und Jugendliche zu ihrer ursprünglichen Krankheit noch mit Nebenwirkungen und Absetzsymptomen kämpfen müssen. Diese Symptome unterscheiden sich oft wenig von den Symptomen einer psychischen Erkrankung und die Gefahr besteht, dass man immer weiter in einen Strudel hineingerät, aus dem man schwer wieder heraus findet. Man bekämpft die Symptome mit weiteren Medikamenten, die wiederum auch Nebenwirkungen haben und so geht es immer weiter. Meine Erfahrungen mit der Psychiatrie bei meiner Tochter - auch nur am Rande, da sie in einer angegliederten Tagesklinik war - waren leidvoll und kurz. Die Behandlung ist oft nur medikamentös - ich an Deiner Stelle würde alles tun, um zu verhindern, dass meine Tochter dort behandelt wird. Ich kenne mich mit ihrer Krankheit überhaupt nicht aus, würde aber trotzdem alle andere Therapiearten versuchen, bevor ich diesen Weg gehen würde. Du schreibst, dass sich ihr Zustand etwas verbessert hat - kann man nicht weiter in diese Richtung ohne Medikamente erstmal weitermachen? So ein Psychopharmakon ist ein massiver Eingriff in so einen jungen Körper und Gehirn - da weiss einfach niemand, was man damit alles anrichten kann, wenn auch die Ärzte den Eindruck erwecken, dass sie alles im Griff haben - das stimmt einfach nicht. Gerade auch in der Pubertät passiert auch viel im Körper - da gerät leicht was aus den Fugen, was nicht unbedingt mit Medikamenten zurechtgebogen werden kann. Wie hängt Deine Scheidung zeitlich mit der Erkrankung zusammen?
Es tut mir leid, dass ich Dir nichts Positives in dieser Hinsicht sagen kann. Wir wünschen uns alle manchmal, dass es eine schnelle Lösung geben würde. An Deiner Stelle würde ich vielleicht bei anthroposophischen Kliniken nachfragen - da wird der ganze Mensch behandelt und nicht nur ein Symptom. Methoden wie Ergotherapie o.ä. hast Du bestimmt auch schon probiert.
Ich wünsche Euch viel Glück
Linda
Mutismus
danke für die Antwort. Ich würde gerne weitere Therapien, die leider nicht von der Krankenkasse bezahlt werden, versuchen, aber leider geht bei mir finanziell gar nichts mehr. Und es macht mich u.a. auch sehr wütend, dass man so hilflos ist. Ich muss mich sehr, sehr zusammenreissen, aber manchmal wird einfach zuviel verlangt und da kann man als mutter eben auch nicht mehr. ZUmal ich in der Familie keinerlei Unterstützung habe, und auch auf kein Verständnis treffe. Würde eine Behinderung ersichtlich sein (Mongoloid, oder wie auch immer), dann wäre sicherlich das Verständnis und die hilfe höher, als so, dass man eben den Mutismus nur scher erkennen kann und die Probleme, die dabei bestehen oftmals auch verkehrt einordnet. Oftmals bekomme ich dann nur zu hören, dass es an der Pubertät hängen würde oder Faulheit, das ist es aber nicht. der Link Mutismus ist da sehr hilfreich für euch, um weiteres zu erfahren. Leider ist diese anerkannte Krankheit, im Gegensatz zu ADS, schwer erkennbar, aber ich denke es gibt es noch häufiger, nur ist es nicht offiziell so bekannt. Da meine Tochter schon 14 ist, ist es schwieriger zu therapieren, als bei Kleinkinder, die noch im Kindergarten sind. Deshalb ist hier eine schnelle Therapieverfahrensweise angesagt.
Hat denn jemand Erfahrung mit Nahrungsergänzungsmitteln?
Hat denn jemand Erfahrung mit Nahrungsergänzungsmitteln?
-
Linda
- Gründer
- Beiträge: 654
- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Liebe Carmen,
ja, es ist wirklich schlimm, wenn man als Mutter alleine mit der ganzen Last dasteht - das kenne ich auch. Es ist auch unverständlich, warum manche Therapien von der Kasse nicht bezahlt werden. Hast Du Dich direkt mit der Kasse in Verbindung gesetzt? Manchmal hängt es wirklich mit dem Sachbearbeiter zusammen, ob sie Kulanz zeigen oder nicht.
Ich habe auf die Seite geschaut, die Du empfohlen hast. Mein erster Gedanke war - wie soll da ein SSRI helfen können?? Aus welcher Überlegung heraus soll ein SSRI verschrieben werden? Aus dem Bauch heraus kam dann das Gefühl, dass man sich mit einer Weigerung, sich verbal auszutauschen, ganz einfach von der Umwelt und seinem Umfeld abschneiden will - und da sollte man meiner Meinung nach nach Ursachen suchen, bevor man einfach die äußerlichen Symptomen "behandelt". Welche psychotherapeutische Maßnahmen hast Du den schon versucht? Es muss doch eine schwere psychische Verletzung dahinterstecken - oder?? Ich weiss, wenn mir alles einfach zu viel ist, dass ich selbst an meine Belastungsgrenzen komme, kann ich mich auch nicht unterhalten - aber bei dieser Geschichte scheint es mir, dass es vielleicht doch eher eine (unbewusste natürlich) Verweigerungshaltung sein könnte - das sind natürlich nur meine persönlichen Gedanken und es haben sich ja schon etliche Fachleute mit der Problematik auseinandergesetzt .... aber Mensch, wie soll da ein serotoninbeeinflussendes Medikament etwas ändern können?? Kann man Deine Tochter dann auf gar keiner Ebene erreichen irgendwie? Wie äußert sich dann dieses Mutismus bei ihr - redet sie gar nicht oder wie schaut das konkret bei ihr aus? Ich meine, wenn sie momentan mit der Schule nicht klarkommt, sollte man sie vielleicht auch nicht unter einen zusätzlichen Druck setzen, für mein Empfinden versucht sie, vor etwas zu fliehen oder sich zu schützen. Man kann ja alles nachholen, in dem Alter ist es nicht so schlimm, wenn sie eine Weile "ausfällt".
Auch etwas verwirrt,
Linda
ja, es ist wirklich schlimm, wenn man als Mutter alleine mit der ganzen Last dasteht - das kenne ich auch. Es ist auch unverständlich, warum manche Therapien von der Kasse nicht bezahlt werden. Hast Du Dich direkt mit der Kasse in Verbindung gesetzt? Manchmal hängt es wirklich mit dem Sachbearbeiter zusammen, ob sie Kulanz zeigen oder nicht.
Ich habe auf die Seite geschaut, die Du empfohlen hast. Mein erster Gedanke war - wie soll da ein SSRI helfen können?? Aus welcher Überlegung heraus soll ein SSRI verschrieben werden? Aus dem Bauch heraus kam dann das Gefühl, dass man sich mit einer Weigerung, sich verbal auszutauschen, ganz einfach von der Umwelt und seinem Umfeld abschneiden will - und da sollte man meiner Meinung nach nach Ursachen suchen, bevor man einfach die äußerlichen Symptomen "behandelt". Welche psychotherapeutische Maßnahmen hast Du den schon versucht? Es muss doch eine schwere psychische Verletzung dahinterstecken - oder?? Ich weiss, wenn mir alles einfach zu viel ist, dass ich selbst an meine Belastungsgrenzen komme, kann ich mich auch nicht unterhalten - aber bei dieser Geschichte scheint es mir, dass es vielleicht doch eher eine (unbewusste natürlich) Verweigerungshaltung sein könnte - das sind natürlich nur meine persönlichen Gedanken und es haben sich ja schon etliche Fachleute mit der Problematik auseinandergesetzt .... aber Mensch, wie soll da ein serotoninbeeinflussendes Medikament etwas ändern können?? Kann man Deine Tochter dann auf gar keiner Ebene erreichen irgendwie? Wie äußert sich dann dieses Mutismus bei ihr - redet sie gar nicht oder wie schaut das konkret bei ihr aus? Ich meine, wenn sie momentan mit der Schule nicht klarkommt, sollte man sie vielleicht auch nicht unter einen zusätzlichen Druck setzen, für mein Empfinden versucht sie, vor etwas zu fliehen oder sich zu schützen. Man kann ja alles nachholen, in dem Alter ist es nicht so schlimm, wenn sie eine Weile "ausfällt".
Auch etwas verwirrt,
Linda
Nun, es geht darum, dass ein NICHT Sprechen auch abhängig ist von Hormonsystem unseres Körpers. Aufgrund eben einer endogenen Depression mit der Ursache der genetischen Disposition. Und deshalb wird der Serotonin Spiegel erstmals bestimmt und dann eben mit den Meidkamenten therapiert. Genaueres gibt Dr. Hartmann in seinen Ratgebern bekannt. Das wäre jetzt auch zu medizinisch und umfangreich, dies zu erläutern.
Zu Punkt Abwarten Schule: Das geht leide rnicht mehr, denn ich habe schon seit der 5.>Klasse, allerdings unter falschen Voraussetzungen, Zeit gelassen, daraufhin hat sie die 5. Klasse in der Gesamtschule wiederholt und und ging in der 6.Klasse ab ins Internat, dort wiederholt sie nochmals die 6.Klasse. Aufgrund der besagten Antriebsschwäche, macht sie sich das Leben schwer. Deshalb möchte ich eigentlich nicht weitere Therapien ausprobieren, wenn es letztendlich doch an diesem Serotonin Mangel hängt. Ich habe ihr jedoch heute Bachblüten gemischt und auch ein Homöopathisches Mittel bestellt und werde sehen,w as sich in den nächsten 14 Tagen ändert. Ändern muss sich natürlich der Vater auch, denn solange er keine anständige Vaterfigur abgibt und sich selbst nicht am Riemen reisst, wie soll dann das Kind KOnsequenz und KOntrolle lernen, bzw. aus Angstsituationen herauskommen. Da er aber es nicht nötig findet, sich selbst bzw. Familiensystemisch zu therapieren, hängt es wohl dann an mir, etwas in die Wege zu leiten.
Zu Punkt Abwarten Schule: Das geht leide rnicht mehr, denn ich habe schon seit der 5.>Klasse, allerdings unter falschen Voraussetzungen, Zeit gelassen, daraufhin hat sie die 5. Klasse in der Gesamtschule wiederholt und und ging in der 6.Klasse ab ins Internat, dort wiederholt sie nochmals die 6.Klasse. Aufgrund der besagten Antriebsschwäche, macht sie sich das Leben schwer. Deshalb möchte ich eigentlich nicht weitere Therapien ausprobieren, wenn es letztendlich doch an diesem Serotonin Mangel hängt. Ich habe ihr jedoch heute Bachblüten gemischt und auch ein Homöopathisches Mittel bestellt und werde sehen,w as sich in den nächsten 14 Tagen ändert. Ändern muss sich natürlich der Vater auch, denn solange er keine anständige Vaterfigur abgibt und sich selbst nicht am Riemen reisst, wie soll dann das Kind KOnsequenz und KOntrolle lernen, bzw. aus Angstsituationen herauskommen. Da er aber es nicht nötig findet, sich selbst bzw. Familiensystemisch zu therapieren, hängt es wohl dann an mir, etwas in die Wege zu leiten.
-
Linda
- Gründer
- Beiträge: 654
- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Liebe Carmen,
ich könnte als Antwort auf Deinen Beitrag mindestens 5 Seiten schreiben, dazu fehlt mir aber die Zeit und deshalb gehe ich nur auf einen Punkt ein:
Man kann den Serotonin-Spiegel im Gehirn erst messen, wenn ein Mensch tot ist. Wenn man ihn auch messen könnte, würde das auch nicht viel nützen. Diese ganzen Thesen, die Therapien auf einem vermutlichen Serotoninmangel aufbauen, sind selbst mangelhaft. Es gibt schlicht und ergreifend keine wissenschaftliche Grundlage, einen Serotoninmangel als die Ursache für verschiedene psychische Erkrankungen zu sehen und jeder, der das behauptet, ist entweder selbst getäuscht worden oder täuscht selber mit Absicht.
Es gibt zu dieser Thematik einiges hier im Forum, vielleicht kannst Du die Suchfunktion verwenden.
Zu Deiner Familiensituation könnte ich viel sagen - möchte auch da nur kurz etwas sagen - wenn Du dem Vater alles abnimmst, hat er auch keinen Grund, selbst etwas zu übernehmen. Du bist nur eine Frau mit einem Kopf und zwei Händen und kannst Dich nicht beliebig verdoppeln, um die Verantwortung für beide Elternteile zu übernehmen. Geht nicht. Seine elterliche Verantwortung bleibt bei ihm.
Muss jetzt arbeiten
Linda
ich könnte als Antwort auf Deinen Beitrag mindestens 5 Seiten schreiben, dazu fehlt mir aber die Zeit und deshalb gehe ich nur auf einen Punkt ein:
Man kann den Serotonin-Spiegel im Gehirn erst messen, wenn ein Mensch tot ist. Wenn man ihn auch messen könnte, würde das auch nicht viel nützen. Diese ganzen Thesen, die Therapien auf einem vermutlichen Serotoninmangel aufbauen, sind selbst mangelhaft. Es gibt schlicht und ergreifend keine wissenschaftliche Grundlage, einen Serotoninmangel als die Ursache für verschiedene psychische Erkrankungen zu sehen und jeder, der das behauptet, ist entweder selbst getäuscht worden oder täuscht selber mit Absicht.
Es gibt zu dieser Thematik einiges hier im Forum, vielleicht kannst Du die Suchfunktion verwenden.
Zu Deiner Familiensituation könnte ich viel sagen - möchte auch da nur kurz etwas sagen - wenn Du dem Vater alles abnimmst, hat er auch keinen Grund, selbst etwas zu übernehmen. Du bist nur eine Frau mit einem Kopf und zwei Händen und kannst Dich nicht beliebig verdoppeln, um die Verantwortung für beide Elternteile zu übernehmen. Geht nicht. Seine elterliche Verantwortung bleibt bei ihm.
Muss jetzt arbeiten
Linda
-
Linda
- Gründer
- Beiträge: 654
- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Ich kann's nicht lassen ...
Dein Ex-Mann scheint noch sehr viel Macht in der Familie auszuüben, oder? Er sabotiert durch sein Verhalten auch sehr effektiv Dein jetziges Leben. Er zahlt nicht (was und warum nicht?), er macht nichts für sich, er macht nichts für Deine Tochter, Du siehst ihn nur als Erzeuger - aber er ist trotzdem sehr präsent und Du scheinst eine große Wut auf ihn zu haben. Und nur weil er sich weigert, heißt es nicht, dass Du zu Deiner eigenen Last seine Aufgaben auch übernehmen sollst. Weigere Dich doch auch mal.
Ich würde ihn konkret bitten, bestimmte Aufgaben zu übernehmen; falls er sich weigert, sage Deiner Tochter, dass so und so geht nicht, weil der Vater das und das nicht macht, und wenn sie etwas möchte, soll sie sich selbt mit ihm darüber austauschen. Gib ihm seine Verantwortung zurück. Hast Du gesagt, dass Du selbst eine Therapie angefangen hast? Wenn nicht, dann würde ich Dir vorschlagen, selbst Unterstützung zu holen - auf die Dauer schaffst Du das alles nicht alleine, obwohl Du sehr stark bist.
Und was ist mit Deinem jetzigen Mann? Wie steht er alledem gegenüber?
Entschuldige, wenn ich mich da zu arg einmische aber irgendwas ist hier ganz im Argen und ich muss mich dazu äußern....
Linda
Dein Ex-Mann scheint noch sehr viel Macht in der Familie auszuüben, oder? Er sabotiert durch sein Verhalten auch sehr effektiv Dein jetziges Leben. Er zahlt nicht (was und warum nicht?), er macht nichts für sich, er macht nichts für Deine Tochter, Du siehst ihn nur als Erzeuger - aber er ist trotzdem sehr präsent und Du scheinst eine große Wut auf ihn zu haben. Und nur weil er sich weigert, heißt es nicht, dass Du zu Deiner eigenen Last seine Aufgaben auch übernehmen sollst. Weigere Dich doch auch mal.
Ich würde ihn konkret bitten, bestimmte Aufgaben zu übernehmen; falls er sich weigert, sage Deiner Tochter, dass so und so geht nicht, weil der Vater das und das nicht macht, und wenn sie etwas möchte, soll sie sich selbt mit ihm darüber austauschen. Gib ihm seine Verantwortung zurück. Hast Du gesagt, dass Du selbst eine Therapie angefangen hast? Wenn nicht, dann würde ich Dir vorschlagen, selbst Unterstützung zu holen - auf die Dauer schaffst Du das alles nicht alleine, obwohl Du sehr stark bist.
Und was ist mit Deinem jetzigen Mann? Wie steht er alledem gegenüber?
Entschuldige, wenn ich mich da zu arg einmische aber irgendwas ist hier ganz im Argen und ich muss mich dazu äußern....
Linda
-
Linda
- Gründer
- Beiträge: 654
- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
was mir noch einfällt - Du erwartest von dem Vater, dass er dem Kind Konsequenz und Kontrolle vorlebt - das ist Deine Vorstellung von der Vaterrolle, die er für sein Kind übernehmen soll. Vielleicht hat er aber eine andere Rolle für sie zu spielen, die nur die 2 zusammen - vielleicht aufgrund ihrer (zumindest oberflächliche) Ähnlichkeit - erfahren können. Treffen sie sich regelmäßig? Identifiziert sie sich mit ihrem Vater? Übernimmt sie aus irgendeinem Grund seine Schüchternheit? Schützt sie ihn irgendwie?
Einfach spontane Gedanken, wenn sie Dir nichts sagen, lasse sie unter den Tisch fallen.
L
Einfach spontane Gedanken, wenn sie Dir nichts sagen, lasse sie unter den Tisch fallen.
L
Wut im Bauch
Ja, liebe LInda, ich kann Dich sehrgut verstehen, und das stimmt auch alles was Du so schreibst, denn das weiss ich auch alles, nur ist es eben nicht so einfach. Verantwortung abgeben: Habe ich schon exerciert, ging schief und letztendlich hatte ich fast das Jugendamt am Hals.
Und was ich eben erfahren habe, durch seine Mutter, ist dass er mit seiner neuen Frau, die 50 geworden ist 8 Tage in Urlaub gefahren ist und seine zweite Tochter, hat am Samstag Geburtstag und da ist er nicht da, die ist ganz schön enttäuscht. Aber ich kann diesem Kind nicht sagen, schmeisse alle Geschenke, die Du nachträglich bekommst in die Ecke..... das versteht kein Kind, wir als Erwachsenen würden das tun, aber nicht die >Kinder.....
Und das macht eben zornig, kein Geld überweisen und dann in Urlaub fahren, egal wer den bezahlt hat. Sichlerich gebührt den beiden auch Ferien und Erholung, und weisst Du, wenn ich es ganz nüchtern betrachte, haben sie ja Recht. Es ist ja meine Schuld, dass ich mich so einsetze und alles tue und dabei für Nichts..... ausser Abspannung usw., bin halt selbst Schuld...... Wenn es nicht meine KInder wären und die Liebe, Muttersein überwiegen würde, dann würde ich am liebsten die KOffer der >KInder packen, und sie bei ihm vor die Türe setzen mit allen KOnsquenzen, aber damit ist den beiden Mädels nicht getan, verstehst Du, wir wissen alle, dass es dadurch nicht besser werden würde.
Mein Mann...... naja, mittlerweile kotzt es ihn an, dass er arbeiten geht und alles finanzieren muss, er ist auch schon 52 und racktert und macht und hat eigentlich nicht viel von seiner Frau, also mich! Nur gut, dass er teiwleise so gutmütig ist. Was ich nicht gut an ihm finde, ist dass er äusserst nett und freunlcih zu meinem Ex ist , aber anstatt bei mir sich zu beschweren, sich nicht bei ihm beschwert und mit der Hand auf den Tisch schlägt um sein Geld, was ich für die KInder ausgebe, zurückholt. (Komisches Deutsch, aber ich bin auch wütend)
Man könnte stundenlang darüber schreiben, hilft alles nichts, ich bräuchte jemanden, mit dem ich zum Beispiel auf Ämter gehe, der mir hilft beim Anwalt mich durchzusetzen, der mir einfach ein bisschen abnimmt. Habe jetzt zum Beispiel nur Zeit, da die Grosse mit der KLeinsten zur Oma gefahren ist, ich aber währenddessen noch mit der mittleren Hausaufgaben gemacht habe. In der nächsten halben Stunde kommt mein MAnn und dann muss ich kochen (was noch im Kühlschrank aufzufinden ist) und vielleicht kann ich dann noch 1-2 Briefe erledigen, was dringend wäre. Zum Rechnung schreiben von meinen alten Patienten komme ich überhaupt nicht. Eben kommt er
Gruss
Carmen
Und was ich eben erfahren habe, durch seine Mutter, ist dass er mit seiner neuen Frau, die 50 geworden ist 8 Tage in Urlaub gefahren ist und seine zweite Tochter, hat am Samstag Geburtstag und da ist er nicht da, die ist ganz schön enttäuscht. Aber ich kann diesem Kind nicht sagen, schmeisse alle Geschenke, die Du nachträglich bekommst in die Ecke..... das versteht kein Kind, wir als Erwachsenen würden das tun, aber nicht die >Kinder.....
Und das macht eben zornig, kein Geld überweisen und dann in Urlaub fahren, egal wer den bezahlt hat. Sichlerich gebührt den beiden auch Ferien und Erholung, und weisst Du, wenn ich es ganz nüchtern betrachte, haben sie ja Recht. Es ist ja meine Schuld, dass ich mich so einsetze und alles tue und dabei für Nichts..... ausser Abspannung usw., bin halt selbst Schuld...... Wenn es nicht meine KInder wären und die Liebe, Muttersein überwiegen würde, dann würde ich am liebsten die KOffer der >KInder packen, und sie bei ihm vor die Türe setzen mit allen KOnsquenzen, aber damit ist den beiden Mädels nicht getan, verstehst Du, wir wissen alle, dass es dadurch nicht besser werden würde.
Mein Mann...... naja, mittlerweile kotzt es ihn an, dass er arbeiten geht und alles finanzieren muss, er ist auch schon 52 und racktert und macht und hat eigentlich nicht viel von seiner Frau, also mich! Nur gut, dass er teiwleise so gutmütig ist. Was ich nicht gut an ihm finde, ist dass er äusserst nett und freunlcih zu meinem Ex ist , aber anstatt bei mir sich zu beschweren, sich nicht bei ihm beschwert und mit der Hand auf den Tisch schlägt um sein Geld, was ich für die KInder ausgebe, zurückholt. (Komisches Deutsch, aber ich bin auch wütend)
Man könnte stundenlang darüber schreiben, hilft alles nichts, ich bräuchte jemanden, mit dem ich zum Beispiel auf Ämter gehe, der mir hilft beim Anwalt mich durchzusetzen, der mir einfach ein bisschen abnimmt. Habe jetzt zum Beispiel nur Zeit, da die Grosse mit der KLeinsten zur Oma gefahren ist, ich aber währenddessen noch mit der mittleren Hausaufgaben gemacht habe. In der nächsten halben Stunde kommt mein MAnn und dann muss ich kochen (was noch im Kühlschrank aufzufinden ist) und vielleicht kann ich dann noch 1-2 Briefe erledigen, was dringend wäre. Zum Rechnung schreiben von meinen alten Patienten komme ich überhaupt nicht. Eben kommt er
Gruss
Carmen
-
Linda
- Gründer
- Beiträge: 654
- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Liebe Carmen,
ich denke, Du versuchst Deine Kinder vor ihrem Vater zu schützen. Das ist bis zu einem gewissen Alter ja manchmal auch nötig, aber ich denke Deine sind doch in einem Alter, in dem sie das selbst ausfechten können (und sollten). Wenn Deine Tochter enttäuscht ist, wenn ihr Vater nicht an ihrem Geburtstag da ist, ist es ihre Enttäuschung und nicht Deine ... und vielleicht ist sie sogar nicht so enttäuscht wie Du. Ich denke, dass es für Dich hilfreich wäre, Deine Erwartungen an Deinem Ex-Mann auf das Wesentliche zu beschränken, d.h. dass er auch für seine Kinder zahlt, und dazu brauchst Du einen Anwalt, bei dem Du niemanden brauchst, um Dich durchzusetzen, sondern der Dir hilft, bei Deinem Ex-Mann Dich durchzusetzen. Geht es denn um Unterhaltszahlungen? Arbeitet Dein Ex-Mann regelmäßig? Dann kann man doch von ihm seine Unterhaltszahlungen verlangen und die Zahlung auch mit Nachdruck durchsetzen.
So, jetzt muss ich wirklich auch mal ein bisschen Geld hier verdienen
LG
Linda
(P.S. Dein Mann könnte doch auch mal für sich die Pfanne in die Hand nehmen, oder ?;)
(P.P.S. Alle scheinen sich zu weigern - nur Du nicht! Falle doch auch mal aus .... )
(P.P.P.S - Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn Dein Mann mal auf den Tisch klopfen würde - warum läßt er sich das alles eigentlich gefallen?)
ich denke, Du versuchst Deine Kinder vor ihrem Vater zu schützen. Das ist bis zu einem gewissen Alter ja manchmal auch nötig, aber ich denke Deine sind doch in einem Alter, in dem sie das selbst ausfechten können (und sollten). Wenn Deine Tochter enttäuscht ist, wenn ihr Vater nicht an ihrem Geburtstag da ist, ist es ihre Enttäuschung und nicht Deine ... und vielleicht ist sie sogar nicht so enttäuscht wie Du. Ich denke, dass es für Dich hilfreich wäre, Deine Erwartungen an Deinem Ex-Mann auf das Wesentliche zu beschränken, d.h. dass er auch für seine Kinder zahlt, und dazu brauchst Du einen Anwalt, bei dem Du niemanden brauchst, um Dich durchzusetzen, sondern der Dir hilft, bei Deinem Ex-Mann Dich durchzusetzen. Geht es denn um Unterhaltszahlungen? Arbeitet Dein Ex-Mann regelmäßig? Dann kann man doch von ihm seine Unterhaltszahlungen verlangen und die Zahlung auch mit Nachdruck durchsetzen.
So, jetzt muss ich wirklich auch mal ein bisschen Geld hier verdienen
LG
Linda
(P.S. Dein Mann könnte doch auch mal für sich die Pfanne in die Hand nehmen, oder ?;)
(P.P.S. Alle scheinen sich zu weigern - nur Du nicht! Falle doch auch mal aus .... )
(P.P.P.S - Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn Dein Mann mal auf den Tisch klopfen würde - warum läßt er sich das alles eigentlich gefallen?)
Mutismus
Ich war schon beim Anwalt, der sich aber nicht sonderlich bemüht, da ich kein Geld habe um Ihn zu bezahlen. Prozesskostenhilfe liegt hier auf Schreibtisch und muss von mir nur ausgefüllt werden. Weitere Forderungen habe ich bereit schriftlich immer an Vater geschickt mit Datum und ganz nach Vorschrift, jedesmal, wenn es dann am Datum lag, kam er und hatte eine andere Ausrede. Ab und an hat er dann auch Geld dabei, aber bei weitem nicht das, was er zahlen müsste. Er ist arbeitslos und arbeitet jetzt bei einer Zeitarbeitsfirma als gelernter Einzelhandelskaufmann und im letzten Jahr hat er eine Ausbildung 3 MOnate zum Export Sachbearbeiter Luftfracht mit Schwerpunkt Spanien gemacht, jedesmal eine Stell vbersprochen bekommen,. aber keine bekommen. Er hatte unmzählige Vorstellungsgespräche, aber wenn er dann auftritt beim personalchef, sagen die ihm ab, denn jeder jüngere und ob mit oder ohne Erfahrung wird vorrangig behandelt, da diese anderen Bewerber mehr Persönlichkeit haben als er. er ist in meinen Augen ein armer, verlorener "!Waschlappen", aber er kann wahrscheinlich nichts dafür, da er ebenso wie seine Tochter an einer gewissen Phopie leidet. Auch stottert er und kann sich nicht gut ausdrücken. Deshalb mache ich alle Pferde wild und will dass meine Tochter nicht diese Tortur erleidne muss, und ihren Weg findet,w enn auch jetzt noch mit meiner hIlfestellung. Ich betone meine, denn im Moment können andere ihr nicht helfen, ausser der Therapeut in Köln und vielleicht der eine oder andere Lehrer, oder Freund. Ich war deshalb beim Anwalt, da wir versucht haben, über das Jugendamt einen Teil des Internats zu bekommen aufgrund des §35 Erziehungshilfe, aber bislkang hat das Jugendamt nicht reagiert. Ich müsste da einfach Dampf machen. Wir stehen kurz vor der KOnfirmation und ich bat meinen Ex sich beim Sozialamt zu erkundigen, ob es für ihn wenigsten einen Zuschuss bekäme, denn er erhält beider Zeitarbeitsfirma lediglich 500 euro ausbezahlt, so sagt er mir, schriftlich habe ich es nicht. selbst das hat er nicht getan. Ich habe mich schon immer von ihm betrogen gefühlt und er hatte schon immer gelogen, so hat er jetzt auch seine Eltern angelogen,. die bis vor wenigen Stunden gar nicht wussten, dass er mit seiner Frau in Urlaub geflogen ist, Es kam eine Mail und wenn man die liest, liest man daraus, dass sie ihn dafür entschuldigen müssen, deshalb schreiben sie an meine KInder mit "Ach ihr Schätzen, und wir haben Euch ganz doll lieb und verstet, der Papa ....... und wir kommen zu deinem Geburtstag... und dan kannst du ganz viele Geschenke auspacken.... und wir wissen was der papa Dir schenkt, .... wir machen die neugierig gell.... und bussi und bussi......."
Siehst Du, ich bin die Rabenmutter, denn ich habe noch nicht einmal 10 Euro um der ach so kleinen 13 Jährigen ein geschenk zu machen. Sicherlich dürfen Grosseltern Grosseltern sein und haben keine Verantowrtung zu tragen und dürfen ihre Liebe abgeben wie sie wollen, aber denkt denn da einer an mich? Und mit Ihrem Gesülze schalten sie die Realität aus, anstatt Ihrem Sohn mal auf die Füsse zu treten, dass er Veranwtortung zeigen soll und sich um seine Mädels kümmern sollte.
Aber um ehrlich zu sein, dass was ich hier schreibe ist eigentlich alles schon gegessen, wiederholt sich aber immer wieder und immer wieder komme ich in Zorn und Rage, eigentlich weiss ich ganz genau, das nur ich mich um all Sachen kümmern sollte, und alle anderen können bleiben wo der Pfeffer wächst, nur dann kann ich in Eigenverantwortung gehen und keiner kann mich für irgendetwas auch nur rügen , oder anmekcern. Denn wenn ich schon alleine entscheidne soll, dann muss ich auch alleine die KOnsequenzen tragen und nur dann sollte mir eigentlich keiner einen Vorwurf für irgendwelche HAndlungen die ich mache, machen können......
Du hast schon recht, mit dem was Du schreibst, das stimmt alles. Eigentlich schreibst Du mir nur das , was eigentlich schon klar ist, nur die Tat ist von mir noch nicht erfolgt. Ich muss mir deine Worte nochmals in den Kopf gehen lassen und nach dem Denken ist wohl Handeln angesagt.
Danke, für Deine Worte.
Siehst Du, ich bin die Rabenmutter, denn ich habe noch nicht einmal 10 Euro um der ach so kleinen 13 Jährigen ein geschenk zu machen. Sicherlich dürfen Grosseltern Grosseltern sein und haben keine Verantowrtung zu tragen und dürfen ihre Liebe abgeben wie sie wollen, aber denkt denn da einer an mich? Und mit Ihrem Gesülze schalten sie die Realität aus, anstatt Ihrem Sohn mal auf die Füsse zu treten, dass er Veranwtortung zeigen soll und sich um seine Mädels kümmern sollte.
Aber um ehrlich zu sein, dass was ich hier schreibe ist eigentlich alles schon gegessen, wiederholt sich aber immer wieder und immer wieder komme ich in Zorn und Rage, eigentlich weiss ich ganz genau, das nur ich mich um all Sachen kümmern sollte, und alle anderen können bleiben wo der Pfeffer wächst, nur dann kann ich in Eigenverantwortung gehen und keiner kann mich für irgendetwas auch nur rügen , oder anmekcern. Denn wenn ich schon alleine entscheidne soll, dann muss ich auch alleine die KOnsequenzen tragen und nur dann sollte mir eigentlich keiner einen Vorwurf für irgendwelche HAndlungen die ich mache, machen können......
Du hast schon recht, mit dem was Du schreibst, das stimmt alles. Eigentlich schreibst Du mir nur das , was eigentlich schon klar ist, nur die Tat ist von mir noch nicht erfolgt. Ich muss mir deine Worte nochmals in den Kopf gehen lassen und nach dem Denken ist wohl Handeln angesagt.
Danke, für Deine Worte.
-
Linda
- Gründer
- Beiträge: 654
- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Ich hoffe, Du fühlst Dich jetzt auch etwas leichter
- mir geht es mindestens immer so.
Ich verstehe Deine Probleme, habe auch Ähnliches hinter mir und aus der Zeit habe ich eins gelernt - man kann die Familienmitglieder nicht vor sich selbst retten und sie auch nicht vor den anderen schützen. Man kann sich nur selbst retten und schützen - wenn das auch jetzt im Moment sehr eigennützig klingen mag; das andere kommt dann von alleine. Jeder ist letztendlich für sich selbst verantwortlich - auch die Kinder - und sie können mehr aushalten, als man denkt.
Ich verstehe, dass Du irgendwie Hemmungen hast, Deinem Ex gegenüberzustehen und von ihm etwas zu verlangen - man hat Angst vor Konfrontationen, Familienkriege, man will den Kindern nicht wehtun und - er tut Dir ja auch leid.
Aber wenn Du finanziell wirklich so knapp dastehst, würde ich auf jeden Fall versuchen, Klarheit in die Finanzen hereinzubringen. Wo man Rechte hat, hat man auch Pflichten, sie gehen ja Hand in Hand und wenigstens seiner finanziellen Pflicht sollte er nachkommen. Ein Anwalt bekommt sein Geld, wenn Du Prozeßkostenhilfe beantragst. Wenn er auch ein guter ist, wird er sich richtig für Dich einsetzen. Auf jeden Fall wird er Dir sagen können, was Dir zusteht und zu was der Vater verpflichtet ist.
Ganz offen gesagt würde ich bei Euch eine Familientherapie empfehlen. Da scheint so viel schief zu stehen, dass ich mir sehr gut vorstellen könnte, dass Deine Tochter mit diesen unglaublichen Spannungen einfach nicht klarkommt. Ich habe mal gelesen, das ein "auffälliges" Kind nicht alleine therapiert werden soll; oft ist es das "gesündeste" Familienmitglied, weil es auf seine Art die Probleme in der Familie zum Ausdruck bringt. Es kann für mein Gefühl auch sein, dass Deine Tochter ihre "Problematik" teilweise unbewusst von ihrem Vater übernommen hat - ich habe jetzt gerade von einem Mann gelesen, der die Angst vor dem Aufzugfahren von seinem Vater "geerbt" hat - aber nur verhaltensbedingt, natürlich nicht genetisch. Kinder "lernen" diesbezüglich sehr schnell.
Und jetzt bin ich wieder ganz offen - was Du brauchst ist jemand, der mit Dir hinsitzt, Dir hilft, diese ganze Probleme aufs Papier - wenn auch nur stichwortartig - zu bringen, damit Du sie eins nach dem anderen vereinzelt anschauen kannst und auch durcharbeiten kannst. Deine Verzweiflung stammt für mich teilweise aus diesem Chaos, und auch aus dem Wunsch, niemandem wehzutun. Das geht aber leider nicht. Alle müssen ihre Lasten tragen und Du versuchst die Lasten einer ganzen Familie auf Deine Schultern zu nehmen - das kann nicht gutgehen. Es gibt bestimmt in Deiner Nähe eine Beratungsstelle - nehme doch mal das Angebot an. Das habe ich auch mal gemacht, als ich in einem Sumpf saß und ich habe es keine Minute bereut. Es ist immer gut, mit Außenstehenden zusammen einen objektiveren Blick zu bekommen.
Ich hoffe, ich bin Dir nicht zu nahe getreten, ich konnte mich aber nicht davon abhalten, meine Gedanken aufzuschreiben. Natürlich wäre es auch einfacher, einen Versuch zu starten, Deine Tochter mit SSRI zu "kurieren". Ich würde aber an Deiner Stelle eher eine längerfristige Lösung anpeilen und ihre Symptomatik als eine Aufforderung dazu sehen - sie will Dir - und allen anderen auch - doch was sagen.
Wünsche Dir vom ganzen Herzen viel Glück.
Linda
Ich verstehe Deine Probleme, habe auch Ähnliches hinter mir und aus der Zeit habe ich eins gelernt - man kann die Familienmitglieder nicht vor sich selbst retten und sie auch nicht vor den anderen schützen. Man kann sich nur selbst retten und schützen - wenn das auch jetzt im Moment sehr eigennützig klingen mag; das andere kommt dann von alleine. Jeder ist letztendlich für sich selbst verantwortlich - auch die Kinder - und sie können mehr aushalten, als man denkt.
Ich verstehe, dass Du irgendwie Hemmungen hast, Deinem Ex gegenüberzustehen und von ihm etwas zu verlangen - man hat Angst vor Konfrontationen, Familienkriege, man will den Kindern nicht wehtun und - er tut Dir ja auch leid.
Aber wenn Du finanziell wirklich so knapp dastehst, würde ich auf jeden Fall versuchen, Klarheit in die Finanzen hereinzubringen. Wo man Rechte hat, hat man auch Pflichten, sie gehen ja Hand in Hand und wenigstens seiner finanziellen Pflicht sollte er nachkommen. Ein Anwalt bekommt sein Geld, wenn Du Prozeßkostenhilfe beantragst. Wenn er auch ein guter ist, wird er sich richtig für Dich einsetzen. Auf jeden Fall wird er Dir sagen können, was Dir zusteht und zu was der Vater verpflichtet ist.
Ganz offen gesagt würde ich bei Euch eine Familientherapie empfehlen. Da scheint so viel schief zu stehen, dass ich mir sehr gut vorstellen könnte, dass Deine Tochter mit diesen unglaublichen Spannungen einfach nicht klarkommt. Ich habe mal gelesen, das ein "auffälliges" Kind nicht alleine therapiert werden soll; oft ist es das "gesündeste" Familienmitglied, weil es auf seine Art die Probleme in der Familie zum Ausdruck bringt. Es kann für mein Gefühl auch sein, dass Deine Tochter ihre "Problematik" teilweise unbewusst von ihrem Vater übernommen hat - ich habe jetzt gerade von einem Mann gelesen, der die Angst vor dem Aufzugfahren von seinem Vater "geerbt" hat - aber nur verhaltensbedingt, natürlich nicht genetisch. Kinder "lernen" diesbezüglich sehr schnell.
Und jetzt bin ich wieder ganz offen - was Du brauchst ist jemand, der mit Dir hinsitzt, Dir hilft, diese ganze Probleme aufs Papier - wenn auch nur stichwortartig - zu bringen, damit Du sie eins nach dem anderen vereinzelt anschauen kannst und auch durcharbeiten kannst. Deine Verzweiflung stammt für mich teilweise aus diesem Chaos, und auch aus dem Wunsch, niemandem wehzutun. Das geht aber leider nicht. Alle müssen ihre Lasten tragen und Du versuchst die Lasten einer ganzen Familie auf Deine Schultern zu nehmen - das kann nicht gutgehen. Es gibt bestimmt in Deiner Nähe eine Beratungsstelle - nehme doch mal das Angebot an. Das habe ich auch mal gemacht, als ich in einem Sumpf saß und ich habe es keine Minute bereut. Es ist immer gut, mit Außenstehenden zusammen einen objektiveren Blick zu bekommen.
Ich hoffe, ich bin Dir nicht zu nahe getreten, ich konnte mich aber nicht davon abhalten, meine Gedanken aufzuschreiben. Natürlich wäre es auch einfacher, einen Versuch zu starten, Deine Tochter mit SSRI zu "kurieren". Ich würde aber an Deiner Stelle eher eine längerfristige Lösung anpeilen und ihre Symptomatik als eine Aufforderung dazu sehen - sie will Dir - und allen anderen auch - doch was sagen.
Wünsche Dir vom ganzen Herzen viel Glück.
Linda