Gewichtszunahme durch Stangyl (Trimipramin)
Gewichtszunahme durch Stangyl (Trimipramin)
Hallo,
ich überlege im Moment, ob ich eine Zeitlang wieder Stangyl (Trimipramin) einnehmen soll, da mein Hauptproblem der fehlende Nachtschlaf zu sein scheint.
Ich hatte mal für eine Weile Stangyl und Impramin genommen und in dieser Zeit sehr schnell dreißig Kilo zugenommen (Was dem Antrieb natürlich alles andere als Zuträglich war...).
Im Gegensatz zu Imipramin ist nun bei Stangyl Gewichtszunahme als Nebenwirkung nur als selten angegeben, und ich vermute, daß mich damals das Imipramin dick gemacht hat.
Da ich nun nach 15 Monaten endlich wieder 15 Kg abgenomme habe, was doch eine Anstrengung war und immer noch stolze 119 KG wiege, möchte ich natürlcih ungern riskieren, diesen Erfolg wieder zunichte zu machen.
Daher würde es mich freuen, wenn ihr mir über eure Erfahrungen mit Stangyl im Zusammenhang mit Gewichtszunahme etwas erzählen könntet.
Gruß,
Ashnak
ich überlege im Moment, ob ich eine Zeitlang wieder Stangyl (Trimipramin) einnehmen soll, da mein Hauptproblem der fehlende Nachtschlaf zu sein scheint.
Ich hatte mal für eine Weile Stangyl und Impramin genommen und in dieser Zeit sehr schnell dreißig Kilo zugenommen (Was dem Antrieb natürlich alles andere als Zuträglich war...).
Im Gegensatz zu Imipramin ist nun bei Stangyl Gewichtszunahme als Nebenwirkung nur als selten angegeben, und ich vermute, daß mich damals das Imipramin dick gemacht hat.
Da ich nun nach 15 Monaten endlich wieder 15 Kg abgenomme habe, was doch eine Anstrengung war und immer noch stolze 119 KG wiege, möchte ich natürlcih ungern riskieren, diesen Erfolg wieder zunichte zu machen.
Daher würde es mich freuen, wenn ihr mir über eure Erfahrungen mit Stangyl im Zusammenhang mit Gewichtszunahme etwas erzählen könntet.
Gruß,
Ashnak
Hallo Ashnak,
vor Jahren nahm ich auch eine Zeitlang Stangyl. Ich habe damals rasend schnell 10kg zugenommen. Ich hatte richtige Fressattacken. Ich stopfte mir jeden Mittag Kuchen und Süßigkeiten rein. Es war widerlich.
Aber ich konnte es nicht unterbinden. Erst nachdem ich mit Stangyl aufhörte nahm ich auch langsam wieder ab. Ein paar Kilo sind mir jedoch noch bis heute geblieben. Tut mir leid, dass ich Dir diesbezüglich nichts Positives berichten kann.
Uschi
vor Jahren nahm ich auch eine Zeitlang Stangyl. Ich habe damals rasend schnell 10kg zugenommen. Ich hatte richtige Fressattacken. Ich stopfte mir jeden Mittag Kuchen und Süßigkeiten rein. Es war widerlich.
Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
Hey,
anstelle von Trimipramin könntest Du alternativ über Pipamperon oder Melperon nachdenken. Die Gewichtszunahme ist wahrscheinlich auf die anticholinergen Nebenwirkungen (Mundtrockenheit und damit verbundener Heißhunger) begründet.
Der Vorteil der vorgeschlagenen Substanzen ist, dass sie diese NW nicht haben.
Gruß
anstelle von Trimipramin könntest Du alternativ über Pipamperon oder Melperon nachdenken. Die Gewichtszunahme ist wahrscheinlich auf die anticholinergen Nebenwirkungen (Mundtrockenheit und damit verbundener Heißhunger) begründet.
Der Vorteil der vorgeschlagenen Substanzen ist, dass sie diese NW nicht haben.
Gruß
-
Oliver
- Gründer
- Beiträge: 11072
- Registriert: 10.10.2003 23:58
- Hat sich bedankt: 713 Mal
- Danksagung erhalten: 420 Mal
Hallo.
Ich weiß jetz nicht genau, ob Deine Schlafstötungen ein Absetzsymptom sind, oder ein generelles Problem - aber was ich dazu schreibe gilt für beides:
Oliver
Ich weiß jetz nicht genau, ob Deine Schlafstötungen ein Absetzsymptom sind, oder ein generelles Problem - aber was ich dazu schreibe gilt für beides:
Warum ich Neuroleptika als Schlafmittel für keine gute Idee halte:<a href='http://www.schlafapnoe-online.de/schlafstoerungen/insomnie/therapie.htm' target="_blank">Schlafstörungen-online</a> hat geschrieben:Sehr hilfreich auf dem Weg zurück zu einem gesunden Schlaf können auch Entspannungsübungen wie das Autogene Training sein. Patienten sollten, statt ihren Arzt um "Schlaftabletten" zu bitten, ihn lieber nach Angeboten aus diesem Bereich fragen. Entspannungsübungen haben eine wesentlich nachhaltigere Wirkung im Vergleich zu Schlaftabletten - und keine Nebenwirkungen. Kurse zum Autogenen Training oder der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson werden oft auch von Volkshochschulen und Krankenkassen angeboten.
Alles gute<a href='http://www.schlafgestoert.de/Medikamente/seitemedikamente.html' target="_blank">Schlafgestört.de</a> hat geschrieben: Ein wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit in der Behandlung von Schlafstörungen, die nicht eine Folge von psychotischen Grunderkrankungen sind, steht noch aus.
Neuroleptika haben - ähnlich wie Antidepressiva - wesentlich mehr Nebenwirkungen als Benzodiazepine (u.a. Mundtrockenheit, Schwitzen, Sehstörungen, Zittern, Kreislaufbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Blutbildveränderungen, Depression, in hoher Dosierung Störungen der Gesichtsmuskulatur, Gewichtszunahme usw.).
Spätfolgen: Als Folge langjähriger Neuroleptikaeinnahme kann es zu sog. Spätdyskinesien kommen, d.h. oft nicht mehr rückgängig machbaren Störungen der Muskulatur im Bereich des Mundes, des Gesichts, der Hände und Füße.
Aufgrund der langen Wirkdauer kommt es zu Überhangeffekten am nächsten Tag.
Die Wirkung als Schlafmittel bei nicht-psychotischen Patienten, insbesondere die Langzeitwirkung ist bisher unzureichend überprüft.
Oliver
Hallo Oliver,
Man kann nach fünfzehn Jahren mit Schlafproblemen also kaum sagen, daß man sich "gleich" was verschreiben lassen hat
.
Im Moment habe ich dafür ein Benzodiazepin (Lendormin), daß ich, wenn überhaupt, höchstens einmal in der Woche nehme, aber eher einmal pro Monat.
Bisher bin ich auch gut damit zurecht gekommen, mich ab und zu mal wieder "ausschlafen" zu können und ansonsten halt irgendwie durchzuhalten.
Nur, wenn es sich nicht bald wieder normalisiert (das heißt bei mir dann zwar immer noch zuwenig Schlaf, aber eben genug, daß ich damit leben kann), werden diese Nächte nicht reichen, und ich muß mir was überlegen.
Die Lendormin-Einnahme kann und will ich wegen des Suchtrisikos nicht erhöhen; vom Stangyl weiß ich aber aus Erfahrung, daß es mir beim Absetzen keinerlei Probleme gemacht hatte (Zumindest beim letzten mal).
.
Gruß,
Ashnak
Danke für die Ratschläge, aber das Programm hab ich leider schon komplett durch, hilft mir nicht wirklich. Ich hatte seit ich denken kann nur einmal ein Jahr, in dem ich normal geschlafen habe. Ich hab bis vor vier Jahren überhaupt keine Medikamente genommen, und zum Schlafen nehme ich auch nur was, wenn es unumgänglich ist. (Nach einer gewissen Zeit, so drei Monaten mit im Schnitt 3 Stunden pro Nacht, ist das dann auch mal angebracht.)Oliver hat geschrieben: Ich weiß jetz nicht genau, ob Deine Schlafstötungen ein Absetzsymptom sind, oder ein generelles Problem - aber was ich dazu schreibe gilt für beides:
[...]
Man kann nach fünfzehn Jahren mit Schlafproblemen also kaum sagen, daß man sich "gleich" was verschreiben lassen hat
Im Moment habe ich dafür ein Benzodiazepin (Lendormin), daß ich, wenn überhaupt, höchstens einmal in der Woche nehme, aber eher einmal pro Monat.
Bisher bin ich auch gut damit zurecht gekommen, mich ab und zu mal wieder "ausschlafen" zu können und ansonsten halt irgendwie durchzuhalten.
Nur, wenn es sich nicht bald wieder normalisiert (das heißt bei mir dann zwar immer noch zuwenig Schlaf, aber eben genug, daß ich damit leben kann), werden diese Nächte nicht reichen, und ich muß mir was überlegen.
Die Lendormin-Einnahme kann und will ich wegen des Suchtrisikos nicht erhöhen; vom Stangyl weiß ich aber aus Erfahrung, daß es mir beim Absetzen keinerlei Probleme gemacht hatte (Zumindest beim letzten mal).
Müssen wir gar nicht drüber reden - Neuroleptika halte ich prinzipiell für keine gute Idee, solange man noch nicht schreiend die Spinnen an der Wand zählt oder so was... ...ich hab einmal eine Tablette als Schmerzmittel bekommen (Ambulante Behandlung im Krankenhaus, die Ärztin meinte, wenn ich noch selber heimfahren muß sei das besser wegen verzögerten Wirkungseintritts gegenüber einem starken Schmerzmittel... ....wie auch immer), und, meine Herrn - ich weiß bis heute nicht, ob die Schmerzen jetzt weg waren, oder ob ich nur plötzlich genug andere Probleme hatteWarum ich Neuroleptika als Schlafmittel für keine gute Idee halte:
Gruß,
Ashnak
Hallo Oliver,
Ach ja, weil Du vorhin gefragt hattest, ob das Absetzsymptome sind:
Auch. Als ich Parocetin anfang des Jahres abgesetzt hatte, wurde es mit dem Schlafmangel entgültig unerträglich. Daher hatte ich mir auch erstmals ein Schlafmittel verschreiben lassen.
Gruß,
Harald
Na, ja, ab wann sind es Probleme? Ich bin ein Nachtmensch, kein Morgenmensch. Seit ich denken kann, schlafe ich nicht besonders gut, entsprechend erwischen mich zusätzliche Probleme dann auch auf dieser Achillesferse. Ich dachte auch schon eine Zeitlang, daß die Schlafprobleme die Hauptursache für alles andere sind - wenn ich so wie heute dann doch mal eine Nacht gut geschlafen habe, dann geht es ir auch mit der Angst so gut, daß sie eigentlich kaum noch eine Beeinträchtigung darstellt. Aber festzustellen, was hier Ei und Henne ist, ist wie immer recht schwierig.Oliver hat geschrieben:War natürlich allegemein gesprochen ... ich kenne ja Deine Geschichte nicht. Hast Du denn als Kind/Jugendlicher auch schon Schlafprobleme gehabt?ashnak hat geschrieben:Man kann nach fünfzehn Jahren mit Schlafproblemen also kaum sagen, daß man sich "gleich" was verschreiben lassen hat
Oliver
Ach ja, weil Du vorhin gefragt hattest, ob das Absetzsymptome sind:
Auch. Als ich Parocetin anfang des Jahres abgesetzt hatte, wurde es mit dem Schlafmangel entgültig unerträglich. Daher hatte ich mir auch erstmals ein Schlafmittel verschreiben lassen.
Gruß,
Harald
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amanita
- Beiträge: 29
- Registriert: 09.11.2004 18:33
- Wohnort: NRW
- Danksagung erhalten: 5 Mal
- Kontaktdaten:
hi!
auf deine anfrage von gestern möchte ich noch kurz antworten.....auch ich nehme zum schlafen trimipramin..die einnahme schwankt zwischen 25 und 50 mg....in den ersten wochen der cipralex einnahme habe ich trimipramin täglich genommen und jetzt nur noch bei bedarf.
ca eine stunde nach der einnahme bekomme ich heißhunger...besonders auf süssigkeiten......wenn ich nichts esse, wird der drang fast unerträglich, ich trinke dann große mengen mineralwasser und esse viel rohkost.....aber manchmal ist eben auch ne große tafel schokolade weg oder was sich sonst so im schrank findet.
zugenommen habe ich mehrere kilo....aber seitdem ich es nur noch sporadisch nehme, ist schon wieder etwas vom gewicht runter.
einen lieben gruß von amanita
auf deine anfrage von gestern möchte ich noch kurz antworten.....auch ich nehme zum schlafen trimipramin..die einnahme schwankt zwischen 25 und 50 mg....in den ersten wochen der cipralex einnahme habe ich trimipramin täglich genommen und jetzt nur noch bei bedarf.
ca eine stunde nach der einnahme bekomme ich heißhunger...besonders auf süssigkeiten......wenn ich nichts esse, wird der drang fast unerträglich, ich trinke dann große mengen mineralwasser und esse viel rohkost.....aber manchmal ist eben auch ne große tafel schokolade weg oder was sich sonst so im schrank findet.
zugenommen habe ich mehrere kilo....aber seitdem ich es nur noch sporadisch nehme, ist schon wieder etwas vom gewicht runter.
einen lieben gruß von amanita
Symptome: Magenschmerzen, Übelkeit, starke Gewichtsabnahme, Durchfall, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Panikattacken, Angstzustände; Diagnose: Angst- und Panikstörung,
nach 2 Suizidversuchen: schwere Depressionen
Medikation: Escitalopram 10 mg, 10 Monate (vorher Sertralin, Mirtazapin, Clomipramin und Maprotilin wegen der Nebenwirkungen nach kurzer Zeit abgesetzt)
Zusätzlich: bei Bedarf 25-50mg Trimipramin zum Schlafen
3 gescheiterte Absetzversuche
Absetzverlauf:ca. 14 Tage, Escitalopram, 7,5mg >> 3 Tage Escitalopram 5mg >> jetzt wieder bei 7,5 mg Escitalopram>>seit dem 18.11. 5mg Escitalopram und 50mg Doxepin>>seit dem 26.11. 2,5mg Escitalopram und 50 mg Doxepin>>seit dem 2.12. ohne Escitalopram, abends 50 mg Doxepin
nach 2 Suizidversuchen: schwere Depressionen
Medikation: Escitalopram 10 mg, 10 Monate (vorher Sertralin, Mirtazapin, Clomipramin und Maprotilin wegen der Nebenwirkungen nach kurzer Zeit abgesetzt)
Zusätzlich: bei Bedarf 25-50mg Trimipramin zum Schlafen
3 gescheiterte Absetzversuche
Absetzverlauf:ca. 14 Tage, Escitalopram, 7,5mg >> 3 Tage Escitalopram 5mg >> jetzt wieder bei 7,5 mg Escitalopram>>seit dem 18.11. 5mg Escitalopram und 50mg Doxepin>>seit dem 26.11. 2,5mg Escitalopram und 50 mg Doxepin>>seit dem 2.12. ohne Escitalopram, abends 50 mg Doxepin
Stangyl
Hi
Ich hab von meinem Hausarzt stangyl verschrieben bekommen da ich unter extremen Schlafstörungen und unter extremen Gewichtsverlust leide. Ich habe mal 75KG gewogen und nun nur noch 50KG. Also wenn ich so die Beiträge mir so durchlese weis ich echt nicht mehr ob das so richtig sein kann das ich die dinger nehme. Obwohl ich seit dem ich stangyl nehme entlich schlafen kann. Ich bin eigendlich kein freund von Chemie aber ich nehme diese ja erst seit ein paar Tagen. Ich kann bisher nur sagen das ich momentan nur so vor energie strotze.
Mal abwarten was sich noch so für NW ergeben.
Werde über meine erfahrungen mit Stangyl weiter berichten ->Versprochen<
Also bis dann..
Parafinx
Ich hab von meinem Hausarzt stangyl verschrieben bekommen da ich unter extremen Schlafstörungen und unter extremen Gewichtsverlust leide. Ich habe mal 75KG gewogen und nun nur noch 50KG. Also wenn ich so die Beiträge mir so durchlese weis ich echt nicht mehr ob das so richtig sein kann das ich die dinger nehme. Obwohl ich seit dem ich stangyl nehme entlich schlafen kann. Ich bin eigendlich kein freund von Chemie aber ich nehme diese ja erst seit ein paar Tagen. Ich kann bisher nur sagen das ich momentan nur so vor energie strotze.
Mal abwarten was sich noch so für NW ergeben.
Werde über meine erfahrungen mit Stangyl weiter berichten ->Versprochen<
Also bis dann..
Parafinx