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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Wie lange ist die Mindesteinnahmezeit von Paroxetin ???

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
venustus

Wie lange ist die Mindesteinnahmezeit von Paroxetin ???

Beitrag von venustus »

Hallo Ihr Lieben!

Ich bin momentan sehr ratlos und weiß nicht, was ich tun soll :(

Ich tummle mich seit heute bei einer Dosis von 10 mg Paroxetin und
15 mg Remergil.
Meine Ärztin rät mir, es voerst bei dieser Dosis zu belassen.
Ich möchte das aber eigentlich nicht !
Bzgl. Nebenwirkungen und Absetzsymptome

Meine Fragen:

WIE LANGE IST DIE 'MINDESTEINNAHMEZEIT' VON PAROXETIN UM
EINEN RÜCKFALL ZU VERMEIDEN ???

und

SIND ABSETZSYMPTOME 'JE LÄNGER DIE EINNAHMEZEIT'
WAHRSCHEINLICHER BZW. STÄRKER ODER HABEN DIESE KEINEN EINFLUSS AUF DIE EINNAHMEDAUER ???

Anne, Linda, Olli, CloneX ect.

IHR SEID DOCH SO KOMPETENT UND ERFAHREN BZGL. PAROXETIN! :lol:

Könnt ihr mir helfen. Ich befinde mich momentan in einer Sackgasse!

Herzlichst
Andrea
CloneX
Gründer
Beiträge: 1165
Registriert: 10.10.2003 17:01
Wohnort: Deutschland :)
Danksagung erhalten: 20 Mal

Beitrag von CloneX »

Hi Andrea,

leider gibt es auch hier keine Regeln die für alle gelten.

Ich denke es macht sicher Sinn, nicht gleich am ersten Tag, wo man sich besser fühlt das Zeug wieder abzusetzen. Über einen gewissen Zeitraum (ein paar Wochen ? Bin mir da auch nicht sicher) kann man es zur Stabilisierung sicher noch nehmen. Von Ärzten her heisst es ja, dass besonders wenn Depressionen in Schüben auftreten ADs längerfristiger eingenommen werden sollen um eine Stabilisierung zu erreichen. Ich habe es irgendwann abgesetzt als ich gemerkt habe - besser wird's nicht.

Das ganze ist natürlich auch keine 100% Sicherheit, dass es zu keinem Rückfall kommen kann.

Und zu den Absetzungssymptomen: Auch hier gibt es keine allgemeine Regel. Als Faustregel kann man zwar sagen, dass es mit längerer Einnahme auch zu stärkeren Symptomen kommen kann - Aber das ganze ist wieder individuell. Manche haben schon nach 3 Wochen recht schwere Absetungssymptome und andere setzen nach 3 Jahren ohne größere Probleme das Zeug ab.
Ich denke es mach schon einen Unterschied ob du es 3 Wochen oder 2 Jahre nimmst. Ob der Unterschied zwischen 2 und 3 Jahren dann so groß ist weiß ich nicht. Ich glaube nicht.
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