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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Bin neu hier - Paroxetin - Irrtum

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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safina
Beiträge: 7
Registriert: 20.04.2011 18:00

Bin neu hier - Paroxetin - Irrtum

Beitrag von safina »

Hallo,

mir wurde irrtümlicherweise 17 Jaher Paroxetin gegeben und ich hab auch die grössten Schwierigkeiten beim ausschleichen!!!! Ich habe eine Pollenallergie und Allergisches Asthma, hat 16 Jahre gedauert bis ich diese Diagnose bekommen habe, davor wurde mir eine Angststörung diagnostiziert. Dank Antiallergische Medikamente geht es mir seit seit einem Jahr richtig gut, davor 16 Jahre Qual! Immerwieder krank und Atemnot wurde als psychische Krankheit abgetan ich wurde zum Psychiater geschickt und habe auch Psychothearpien abgeschlossen. Soviel Schwachsinn wie mir die letzten 17 Jahre erzählt worden sind kann sich kaum wer vorstellen und ich hatte das alles geglaubt. Einer der grössten Irrtümer liegen wohl in den Bereich der SSRI´s! Man kann ja wohl kaum einen depressiven Rückfall bekommen, wenn man noch nie einen hatten.
Ich such nun halt nach einer Möglichkeit diese Medikamente auszuschleichen, und den Körper wieder soweit wie möglich herzustellen, in der Hoffnung irgendwann wieder normal ohne Paroxetin leben zu können. ZurZeit bin ich auf 5mg eingestellt. Einen Absetzversuch habe ich erfolglos hinter mir, seither weiss ich was Depressionen und Ängste sind, das war die Hölle!


lg Safina
seit 17 Jahren Paroxetin Diagnose: Angstörung, irrtümlicherweise!
seit einem Jahr Desloratadin(Antihistaminikum)Tatsächliche Diagnose Pollenallergie,allergisches Asthma
2 erfolglose Absetzversuche
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Bin neu hier - Paroxetin - Irrtum

Beitrag von mücke »

Hallo Safina

Herzlich Willkommen. :)

Erst nach 16 J. die richtige Diagnose zu bekommen ist schon heftig.
Wer kam denn auf die Idee mal woanders zu schauen?

Das Absetzen wird nach einer Einnahme von 17 J., glaube ich, schwierig.
Versuche so langsam wie möglich vorzugehen, in kleinen Schritten.
5 mg ist sehr wenig. Was war deine Höchstdosis?
Wie und wann abdosiert?

Da hier nur Vorstellung bitte im Bereich AD absetzen weiter schreiben, mit neuem Thema.
http://www.adfd.org/austausch/viewforum.php?f=18

Gruss Mücke
akili
Beiträge: 22
Registriert: 12.03.2011 09:59

Re: Bin neu hier - Paroxetin - Irrtum

Beitrag von akili »

Oh mein Gott :shock:

bei mir wurde die letzten 4 1/2 Jahre auch diagnostiziert das meine Halsschmerzen und die Atemnnot und das meine Stimme immer wieder durch die Schmerzen weg blieb "auf jeden Fall psyschich" sei; Unter anderem Diagnose Angststörung.
Mein Hausarzt ist gerade dabei eine Gräserallergie mit Asthma zu diagnostizieren.
okt.2006 Mirtazapin: NW: nach 2-wöchiger Einnahme , schwere Depressionen, Suizidversuch, soziale Phobie, Angstzustände, Schlaflosigkeit; gar kein Selbstbewusstsein mehr,leicht beeinflussbar,leichtgläubig;Persönlichkeitsveränderung;keine Anamese und körperliche Untersuchung
wechsel zu Duloxepin,Citalopram NW: s.o
Folge: im Dez. 2006, 2-ter Suizidversuch
ab Dez. 2006,Valproad,Seroquell1200, Tavor, Zopiclon
kurz Dipiperon: aufgeputscht
NW: 5 Jahre lang jeden Tag zwanghafte Suizifgedanken, Depressionen, Ängste etc., Krämpfe,Entzündungen,Müdigkeit-->bei der Arbeit mehrmals vom Stuhl gefallen; Selbstverletzungsdrang; Ich wurde durch Valproad "dümmer"
2009: Lyrika dazu
NW: Gedächtnisprobleme,Gleichtgewichtssinnstörung
2010: Valproad,Seroquell ausgeschlichen
Lyrika Alleinmedi,neue Symptome von Depression in ungekannte Intensität,Gedächtnisverlust,am Schluss nicht mehr sprechen, Gedankenrasen, so schlimm,dachte verliere meinen Verstand
Sept 2010 bis Febr. 2011: mein behandelnder Arzt:ist "neue" Depression; also kamen folgende Medis dazu:
Trevilor: nach nur 6 Tabletten, war ich orientierungslos, Suizidal, und mein Kopf war "blockiert" ich konnte meine Gedanken nichr mehr aussprechen
Edronax: nur noch am weinen und nicht mals zum Sprechen Antrieb
Elontril: NW bauten sich langsam auf; erste 2 Tage entspannt, dann oziale Phobien, Depressionen, Ängste, Krämpfe in Rückenmuskulatur, Füße - konnte nur mit Schuhen schlafen und im Kinn - konnte nicht essen und sprechen.
Valdoxan: Schlaflosigkeit,Schmerzen, Angstzustände, Herzrsaen,keinen Antrieb
div Johanniskrautpräparate: Angstzustände, soziale Phobien, Müdigkeit, Tinitus
seit Febr./März 2011 Lyrika abgesetzt
seit der Entzug vorbei ist, ich gar keine Psychopharmaka einnehme, habe ich gar keine Probleme mehr; keine Depressionen, keine soz Phobien, keine Ängste, keine Panikattacken, keine Gedächtnisprobleme... nichts dergleichen
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