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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Vorstellung

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
dickie32
Beiträge: 6
Registriert: 14.07.2008 19:30
Wohnort: Bayern

Vorstellung

Beitrag von dickie32 »

Hallo,
ich bin 33 Jahre alt und weiblich.
Hier eine Zusammenfassung meiner Geschichte:

Zusammenbruch im Aug 2000, konnte absolut nicht mehr schlafen und war depressiv. 2001 Jan bis Mai Klinikaufenthalt, dort habe ich eine Menge Medikamente bekommen (Schlafmittel, Beruhigungsmittel, trizyklische Antidepressiva, niedrig potente Neuroleptika, nach der Klinik ging es mir noch schlechter als zuvor, was ich damals noch nicht wusste, ich war auf kaltem Entzug, schließlich bekam ich meine tägliche Dosis Schlafmittel + Beruhigungsmittel nicht mehr die ich ja vier Monate täglich genommen hatte. Außerdem rieten sie mir in der Klinik von einer Therapie ab, dazu müsste es mir erst besser gehen und ich bräuchte mein leben lang Medikamente, da ich eine schwere Stoffwechselstörung habe. Damals glaubte ich noch daran. So lebte ich in dem Tag hinein stark gedämpft, inzwischen nahm ich auch hochpotente Neuroleptika, bis ich es 2004 nicht mehr aushielt und einen Selbstmordversuch unternahm, der zum Glück (kann ich heute sagen), mißlang. Aber dieser Selbstmordversuch brachte mich zum Umdenken. Du kannst ewig zum Psychiater rennen und diese Tabletten nehmen oder du versuchst endlich etwas anderes. Also ging ich zum Heilpraktiker, dort kam ich zur psychosomatischen Energetik, die entscheidend zu meiner Genesung beigetragen hat. Zusätzlich begann ich 2007 eine Psychotherapie die mir noch zusätzlich weiterhalf.
Seit Juni 2007 setze ich nun meine Medikamente ab und es geht mir immer besser, wenn ich die schlimmsten Entzugssymptome hinter mich gebracht habe.
Da ich schon viel Erfahrung mit dem Absetzen habe möchte ich Anderen versuchen weiterzuhelfen und mir selbst noch weitere Tipps holen.

Gruß
Dickie32
Diagnose: Depression, Schlafstörungen
Absetzverlauf: Startdatum 17.06.07
Startdosierung:
300mg Seroquel,
20mg Fluoxetin,
60mg Pipamperon
Aktueller Stand:
Seit 19.08.09 endlich Fluoxetin frei !!!,
Seit 01.07.10 0 mg Seroquel, ich bin wieder ich !!!,
16mg Pipamperon
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Vorstellung

Beitrag von mücke »

Hallo Dickie

Herzlich Willkommen.
Da ich schon viel Erfahrung mit dem Absetzen habe möchte ich Anderen versuchen weiterzuhelfen und mir selbst noch weitere Tipps holen.
Das ist lieb von dir . Wir können jede Unterstützung brauchen.

Gruss Mücke
Marsupilami

Re: Vorstellung

Beitrag von Marsupilami »

Das finde ich auch super, weil viele Leute, denen es wieder besser geht, wieder verschwinden, was sehr schade ist, :D . Also, herzliche Willkommen und viel aufbauenden Austausch hier...

Marsu
Gesperrt