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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hallo allerseits!

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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blinded.03
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Hallo allerseits!

Beitrag von blinded.03 »

Hallo,
ich habe mich immer wieder mal auf dieser Seite blicken lassen und sehe nun, dass es neuerdings eine Vorstellungsrunde gibt, ohne die nichts mehr läuft... also dann...
Ich nehme seit vielen Jahren Paroxetin ein. zunächst als Tablette, dann - durch die Info dieses Forums - als Suspension. Sämtliche Absetzversuche haben mich stets viel Kraft gekostet und waren leider zu 100 % mit Stigmatisierung seitens der Ärzte verbunden :( Meine letzte Reduzierung - in kleinen Schritten von 0,2ml- auf nun 4 ml täglich brachte z.B. heftige Krämpfe mit sich, so dass ich mich zur Überprüfung in ein Krankenhaus einwiesen ließ. Ergebnis der Ärzte: Ich würde an dissoziativen Krampfanfällen leiden... :shock: komischerweise verblasten diese nach einigen Wochen und sind nun seit lettem Jahr nicht mehr vorhanden...
Nun aber zum aktuellen Grund meines Forumsbeitrages...
ich hätte gerne gewusst, ob ihr auch Unterschiede merkt zwischen dem Originalpräperat und der günstigeren Ausgabe? Wage mich ja nicht, einen Arzt zu fragen, sonst wird man eh wieder als Psyco abgestempelt... also ich merke jedenfalls was. Nach der Umstellung wieder mehr Muskelschmerzen, Suizidgedanken (nach kanpp einer Woche zum Glück verschwunden).
freue mich über eure Beiträge.
Viele Grüße
Medikation:Paroxetin 20mg seit 2000
nach ca. 1 Jahr >> Umstieg Paroxetin Suspension (erstes Generika klappte nicht, dann auf anderes gewechselt: Gut)
seit ca. 2003 reduz. in vielen Einzelschr.
>> ab 26.03.07: 4,2 ml (massive Entzugsersch. nach ca 2-3 Wochen)
>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
>> ab 11.06.07: 4,2 ml
>> seit 2008 4,0ml
>> Unterbrechungen beim Reduzieren wegen Zwischenfällen wie 1-2 Std. zeitverz. Einnahme, Med. wie Antibiotika, Cortison etc.
>> seit 24.05.11 3,9 ml
>> weitere Reduz.in super-kleinen Schritten
>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

akt. Beschwerden: krampfart. Versp. Oberk. mit Nervenbrennen , starker Schwindel bei Augenbew., Zucken in Gesicht & einz.Muskeln, Übelkeit, Zittern
mücke
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Re: Hallo allerseits!

Beitrag von mücke »

Hallo blinded
ich hätte gerne gewusst, ob ihr auch Unterschiede merkt zwischen dem Originalpräperat und der günstigeren Ausgabe? Wage mich ja nicht, einen Arzt zu fragen, sonst wird man eh wieder als Psyco abgestempelt... also ich merke jedenfalls was. Nach der Umstellung wieder mehr Muskelschmerzen, Suizidgedanken (nach kanpp einer Woche zum Glück verschwunden).
Ja, ich weiß das allerdings nur vom Lesen im Netz.

Gruss Mücke
blinded.03
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Re: Hallo allerseits!

Beitrag von blinded.03 »

Hallo Mücke,
Danke für deine schnelle Antwort. Weißt du noch, welches Schlagwort du bei der Suchmaschine eingegeben hast oder hast du einen link?
Medikation:Paroxetin 20mg seit 2000
nach ca. 1 Jahr >> Umstieg Paroxetin Suspension (erstes Generika klappte nicht, dann auf anderes gewechselt: Gut)
seit ca. 2003 reduz. in vielen Einzelschr.
>> ab 26.03.07: 4,2 ml (massive Entzugsersch. nach ca 2-3 Wochen)
>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
>> ab 11.06.07: 4,2 ml
>> seit 2008 4,0ml
>> Unterbrechungen beim Reduzieren wegen Zwischenfällen wie 1-2 Std. zeitverz. Einnahme, Med. wie Antibiotika, Cortison etc.
>> seit 24.05.11 3,9 ml
>> weitere Reduz.in super-kleinen Schritten
>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

akt. Beschwerden: krampfart. Versp. Oberk. mit Nervenbrennen , starker Schwindel bei Augenbew., Zucken in Gesicht & einz.Muskeln, Übelkeit, Zittern
mücke
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Re: Hallo allerseits!

Beitrag von mücke »

Hi

Ich lese noch in 2 anderen Foren. In einem von beiden muß es gestanden haben.
Das war http://www.kompetenznetz-depression.de u. http://www.depri.ch.

Mein Mann hatte übrigens auch Probleme beim Präperatwechsel, allerdings nicht so ausgeprägt wie du.
Sein Mittel war Citalopram.

Gruss Mücke
chiara63
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Re: Hallo allerseits!

Beitrag von chiara63 »

Hallo allerseits

als ich damals noch saroten genommen habe, hat mir mein damaliger Arzt auch immer "die Billigvariante" verschrieben. Meine Apothekerin hat mir dann erklärt, dass es zwar richtig ist, dass prinzipiell der gleiche Wirkstoff, es also das gleiche Medikament ist - dass aber die Zusammensetzung eine völlig andere sein KANN. Unter Umständen ist die Konzentration des Hauptwirkstoffes eine sehr viel Niedrigere und es müsste theoretisch sehr viel mehr genommen werden.
Wie gesagt: Das ist allerdings nur die Aussage meiner Apothekerin, mein Arzt meinte damals, das sei Schwachsinn.....aber ob wir den Ärzten immer so glauben sollen......

Könnte mir das so ähnlich vorstellen, wie Johanniskraut, Magnesium oder Kalzium das man ja jetzt in sämtlichen Supermärkten "nachgeworfen" bekommt. Das ist allerdings - nachweislich! - wesentlich schwächer konzentriert - um die gleiche Wirkung zu erzielen, wie das hochkonzentrierte aus der Apotheke (bspw. Jarsin) hat, müsste man ungefähr doppelt oder dreifach so viel nehmen - und das sollte man auch bei Supermarktprodukten tunlichst vermeiden.

Lieben Gruß
chiara
Diagnose: redidivierende Depressionen, gen. Angststörung!

- Seit 1996 immer wieder auftretende, mitunter sehr starke Angstepisoden.
- 1996 erster Klinikaufenthalt, Einstellung auf saroten und Tavor.
- 1998 Tavorabhängigkeit, stat. Entzug.
- Von 1998 bis 2003 versch. Antidepressiva (Saroten, Zoloft, Fluoxetin, Remergil, Trevilor)
- Von 2003 bis 2006 ohne Psychopharmaka
- 2006 extremer Rückfall, erneut Einstellung auf AD, Trevilor und Lyrika.
- 2008 Umstellung von Trevilor (Nebenwirkungen) auf Cipralex. Von Ende 2008 bis 2010 ohne ADs.
- 2010 schlimmster Rückfall bisher. Stat. Aufenthalt von Aug/Ende Nov. Extreme NEbenwirkungen bei Cipralex (Angst, Übelkeit, Erbrechen), Umstellung auf Cymbalta, Remergil und Lyrika.
- Im Lauf von 2011 Reduzierung von Lyrika und Remergil, schließlich Absetzung von Remergil ohne Probleme.
- 2013 Versuch "cold Turkey" von Cymbalta, aber extreme Entzugserscheinungen (Übelkeit, Schwindel, Zittern, Träume, usw.) deshalb wieder Rückgang auf die vorige Dosis. Jetzt langsamer Entzug.
Stand: Anfang Juli 2013
Marsupilami

Re: Hallo allerseits!

Beitrag von Marsupilami »

Hallo,

ich hab hier Folgendes gefunden, keine Ahnung, ob das stimmt, was die Doktores da schreiben. Immerhin wird zugegeben, dass die Möglichkeit einer veränderten Wirkung besteht.

http://www.medizin-akademie.at/mm/mm011 ... nerika.pdf

Gruß,

Marsu
pajes
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Registriert: 28.09.2007 06:31
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Danksagung erhalten: 14 Mal

Re: Hallo allerseits!

Beitrag von pajes »

Hallo blinded
Hier steht was dazu: http://www.kompetenznetz-depression.de/ ... 1237388742
Viele Grüße, pajes
Seit 2009 Entzug von 2,0mg Rivotril (Clonazepam), seit dem 9.12.16 auf Null.
2008: ca. 13 Tropfen Atosil zum Einschlafen, ausgeschlichen 2014
Opipramol
Mai 2011: Einschleichen von 150mg Opipramol (beruflicher Streß)
April 2012, schneller Absetzversuch auf 75mg, gescheitert.
24.4. 125 mg, Entzug: anschließend 4 Wochen erkältet
10.05. 100mg
24.05. 75mg, Entzug: 3 Wochen Zyklusstörung, massive Hassgefühle, Depression. Behandlung durch Homöopathie, abwarten
19.07. auf ca. 88,5mg Opipramol
2014: 67,47 mg Opipramol, 59 mg Opipramol
5/2015 Wechsel auf flüssiges Opipramol: Insidon. Wechsel war katastrophal da offizielle Umrechnungsmenge für mich zu niedrig war - also höher dosiert auf 65mg Insidon.
2016 58,24mg Insidon
2017 54,49mg Insidon
Entzugssymtome Rivotril: Ängstlichkeit, Unruhe
Entzugssymptome Opipramol: heftige Muskelschmerzen, Übelkeit, Durchblutungsstörung, Zyklusstörung, neuralgische Schmerzen, Mundentzündungen (alles vorher nie gehabt)
Angst, Unruhe, Depression, Aggressivität, emotionale Taubheit bis ca. 75mg, übermässiges Denken (alles vorher nie in dem Ausmass gehabt)
Gesperrt