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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Absetzsymtome

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
bine
Beiträge: 1
Registriert: 03.12.2008 09:54

Absetzsymtome

Beitrag von bine »

Hallo,
ich bin 40 Jahre alt, weiblich und nehme seit ca. 8 Jahren Trimipramin in relativ geringer Dosis (25 - 100 mg) je nachdem ob Depressive Phase oder nicht.
Zeitweilig hatte ich auch Mirtazepin genommen.
Jetzt setze ich es aus und leide seit 3 Wochen (!) unter starker Übelzeit und Schindel. Bin von 50 mg auf 0, weil mein doc meinte das wäre völlig OK. Nun bin ich sicher dass meine Übelkeit durch das Absetzten kommt. Wer hat damit Erfahrung?
Marsupilami

Re: Absetzsymtome

Beitrag von Marsupilami »

Hallo,

man darf AD-a auf keinen Fall abrupt absetzen. Lies Dir in der Wissen-Rubrik die Absetzpläne durch und lies die Fachartikel zum Thema Absetzerscheinungen, vielleicht hast Du auch die Kraft, Deinem Arzt mal zu erklären, dass sein Wissen absolut nicht dem aktuellen Stand entspricht und er ganz schön fahrlässig ist und man ihm dafür an den Karren fahren könnte. Dein Arzt ist völlig inkompetent, wie die meisten Psychiater. Normalerweise müsste im Beipackzettel darauf hingewiesen sein, dass man ausschleichen muss. Ist das nicht der Fall?
Es ist völlig eindeutig, dass Deine Symptome vom Absetzen kommen, es ist genauso wie beim Eindosieren, da bekommt der Körper auch Probleme, weil die chemische Intervention eben leider nicht nur die "Stimmungsrezeptoren" beeinflusst, sondern alle anderen Stoffwechsel-Vorgänge im Körper auch. So wie man den Körper langsam an die Fremdsubstanz gewöhnen muss, muss man sie auch beim Absetzen wieder entsprechend langsam entziehen, damit der Körper langsam wieder in sein ursprüngliches Gleichgewicht kommt. Ist eigentlich logisch, aber Ärzte sind anscheinend zu blöd, das zu kapieren.
Ich glaube, ich stifte ein Preisgeld, wenn hier irgendjemand mal von einem Psychiater berichtet, der nicht vollkommen inkompetent ist...
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
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Re: Absetzsymtome

Beitrag von mücke »

Hallo bine

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