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Nachricht von: Oliver
Dieses Forum ist im Ruhezustand.
Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:
Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.
Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.
ich möchte mich kurz vorstellen.
Ich bin die Siggi und weiblich , wohne in Zweibrücken, der Stadt der Rosen und der Rösser ( Europas Rosengarten, und das große Gestüt mit vielen Pferden)
Ich bin Jahrgang 1942( aber kein "oller Oma-Typ" sondern Immer noch aktiv, sportlich ,lebendig und treibe täglich 40 km Radsport, was meiner manchmal etwas gebeutelten Seele sehr gut tut!
Seit 10 Jahren bin ich in EU. (Erwerbsunfähigkeitsrente)
Aufgrund meiner Fastertaubung musste ich 1998 meinen Beruf , den ich sehr liebte (Sozial-Pädagogische Familienhilfe) aufgeben, weil mir ein Verstehen innerhalb dieser sozialen Institution leider nicht mehr möglich war. (dieser Beruf besteht vorwiegend auf verbaler- kommunikativer Basis, da man hautnah mit dem Problem-Familien zusammenarbeitet)
Ich bin seit 1984 geschieden , habe 2 Söhne (beide verheiratet) und stolze Omi von 5 Enkelchen!!
Meine Tage sind ausgefüllt mit Radsport, schreiben,lesen, Freunde treffen, Kreativität, Reisen, Enkel-Kidys hüten, ehrenamtliche Tätigkeiten bei früheren Berufsfamilien,und sehr Vieles mehr....
Mein Absetzverlauf:
[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
Viel Spass noch mit deinen Enkelkindern. Die halten dich bestimmt gut auf Trab?
Wenn ich mir deine Hobbys so ansehe scheinst du ein ziemlich erfülltes Leben zu haben.
Genieße es.
Gruss Mücke
Erfahrung mit Bespar, Zoloft, Mirtazapin, Thombran