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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Die Berlinerin und das Cymbalta

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Berlinerin
Beiträge: 2
Registriert: 28.08.2008 00:51
Wohnort: Berlin

Die Berlinerin und das Cymbalta

Beitrag von Berlinerin »

Hallo,

ich hoffe sehr, dass nicht alle alten Beiträge verloren gehen, das wäre wirklich sehr schade :cry:

Ich bin 29 Jahre alt, komme -wie es der Name wohl vermuten lässt- aus Berlin und habe in den letzten 3 Monaten sehr mühsam das Antidepressivum Cymbalta abgesetzt. Seit genau 3 Tagen bin ich jetzt vollkommen Cymbalta-frei und habe mit recht starken Absetzerscheinungen zu kämpfen, die jedoch bei weitem nicht so stark sind wie in den ersten Phasen der Reduzierung. Von der Höchstdosis von 120mg habe ich mich in 10er-Schritten bis auf zuletzt 7,5mg runtergearbeitet. Da es Cymbalta eigentlich nur in den Dosen 30, 60, 90 und 120mg gibt, musste ich die Retardkapseln öffnen und anhand der Kügelchen die jeweilige Dosis berechnen. Lustig war das nicht.... Besonders beim Schritt von 120 auf 60mg hatte ich massive Absetzsymptome: Seekrankheit, permanente Übelkeit mit Erbrechen, Schüttelfrost und "Zapps". Mit letzteren und leichtem Schwindel kämpfe ich auch jetzt noch, aber ich bin optimistisch, es jetzt zu schaffen und dieses Teufelszeug bald ganz hinter mir lassen zu können.

LG von der Berlinerin
Symptome: u.a. depressive Episoden, selbstverletzendes Verhalten, massive Stimmungsschwankungen, schwere Essstörung; Diagnose: Borderline-Persönlichkeitsstörung mit chronischen Depressionen
Medikation: Citalopram, etwa 6 Monate (keinerlei Wirkung) >> Trevilor, 4 Wochen (akute Gewichtszunahme und Verschlechterung des Zustands) >> Cymbalta 120mg (morgens 60mg/ mittags 60mg), 1 Jahr und 4 Monate (seit 6 Monaten zunehmende Verschlechterung des Zustands plus inakzeptabel Gewichtszunahme und allergische Reaktionen bzw. Verschlimmerung von Allergien) >> seit 25.8.08: Einschleichen von Solvex 4mg (2mg morgens, 2mg mittags)
Bisherige Absetzversuche: Cymbalta 120mg, runterdosiert auf 60mg und dann auf 30mg, gescheitert wegen unerträglicher Absetzerscheinungen (Zapps, Stromschläge, Übelkeit etc. über mehr als 2 Wochen)
Absetzverlauf 24.08.08, von 120mg Cymbalta auf 60mg // parallel Einschleichen von Solvex: 4 Tage, 60mg, entsetzliche Absetzerscheinungen >>
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
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Re: Die Berlinerin und das Cymbalta

Beitrag von mücke »

Willkommen Berlinerin
ich hoffe sehr, dass nicht alle alten Beiträge verloren gehen, das wäre wirklich sehr schade
Schau mal ins Archiv. Alles noch da. :wink:

Du kannst gern im entsprechenden Bereich einen eigenen thread aufmachen, wenn du magst.

Gruss Mücke
Gesperrt