Mein Leben ist wunderbar.
Einen lieben Ehemann (Bauchkribbeln auch nach 14 Ehejahren noch).
Zwei tolle Kinder (Mädchen 7und 12 Jahre).
Schöne und gemütliche Wohnung.
Konto und Sparbücher voll im grünen Bereich.
Stellung als Chefin in Spedition mit Schwerpunkt Finanz und Lohnbuchhaltung.
Glücklicher und Zufrieden kann man nicht mehr sein.
Voller Zukunftspläne.
Nie körperliche oder psychische Probleme oder Beschwerden.
Was ist das?
Bodenständig, Selbstbewusst, Attraktiv, voll im Leben, das sind meine Gefühle.
Am 31.01.2003 habe ich einen ambulanten OP-Eingriff an der Gebärmutter.
Nach drei Tagen bekam ich höllische Schmerzen.
Bekam wegen einer Entzündung 4 Stck. Zithromax uno.
Zum besseren abbluten Progynon C Tabl. 0,02 mg., die Pille Yasmin und Ibuprofen 800 mg gegen die Schmerzen.
Am/Ab ca. Mitte Februar bekam ich Angst. Angst auf einmal an Krebs zu sterben.
Eine wahnsinnige Unruhe. Bekam schlecht Atemluft und mir tat der Brustkorb weh.
Ging zum Internisten und bat ihn mich auf Lungenkrebs zu untersuchen.
Er meinte nur:“Sie sind eine Frau, Frauen haben einen 7.Sinn für Ihren Körper.
Sie sind über 30 und rauchen auch noch! Ihre ersten Krebszellen haben sie sich sowieso schon in der Lunge gezüchtet.
Ich hoffe sie haben genug Angst und nutzen Diese um mit dem Rauchen aufzuhören!“
Ich verließ die Praxis nicht mehr als Mensch.Ich war nur noch ein Angstbündel.
Konnte nicht mehr schlafen, essen, mich auf nichts mehr konzentrieren.
Machte einen Termin beim Lungenarzt.
Dieser röntgte mich und gab entwarnung.Diese konnte mich aber nicht mehr beruhigen.
Immer noch panische Angst, kaum Realitätsgefühl, keinen klaren Gedanken.
18. März 2003 zu Hausarzt:
1 Imap-Spritze und von da an 75 mg. Doxepin.
Für ca. 3 Tage konnte ich fast wieder denken.Das Gefühl des Krankseins blieb.
Weiterhin starke Angst vorm sterben.
Sprach mit Mitmenschen, hörte nicht hin und dachte immer nur wie diese Menschen wohl mal sterben; auch meine beiden Kinder.
Bin nurnoch ziellos Rumgelaufen, voller Angst, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Am 12.04.2003 brachte mich meine Mutter in die Psychiatrie nach Langenfeld.
Akutstation:
Dort sofort Doxepin auf 300 mg p.Tag.Gleichzeitig innerhalb der nächsten 6 Wochen Seroquel bis 800 mg dosiert.
Ich konnte nun an gar nichts mehr denken, nur noch sterben.
Plante am 14.06.2003 meinen Suizid durch Klinge.Wurde von einer Mitpatientin auf der Station verraten.
Arzt stellte Medis um auf 300 mg Trevilor und Zeldox 100 mg.
Keine Gedanken, keine Gefühle.
Erkenne meine Kinder nicht mehr.
Ehemann kommt jeden Abend nach 14 Std. Arbeitstag (Tankwagenfahrer) in die Klinik und bleibt bis 22:00 Uhr.
Keine Emotionen, kein Ich-Gefühl.
Angst ist durch das Tavor 2mg-2mg-2mg reduziert.
Am/Ab 17.07.2003 Medikamentenumstellung durch Chefarzt auf 5-0-5 Zyprexa und 225 mg Anafranil .
Die erste Woche intravenös, dann Retardtabletten abends.
Mit diesen Medikamenten plötzlich Entlassung am 07.11.2003.
Völlig instabil.
Kein Persönlichkeitsgefühl, kein realistisches Denken, nur Suizidgedanken.
Irgendwas in mir sagte trotzdem:“weitermachen!!!“.
Psychiaterin gab neue Medis.
Ab 04.02.2004 Zyprexa 0-0-2,5 Zoloft 100-0-0.
Bekam etwas realistisches Gefühl, trotzdem viel, viel Angst.
Durazanil 6 0-0-1 zum schlafen und es beruhigt auch noch am Tag.
Wieder Angstzustände, Gedanken wie:“Irgendwann müssen wir sowieso alle sterben!“machen mich fertig.
Zwischendurch immer das Gefühl nicht real zu sein bleibt.
Kann mich noch immer nicht auf irgendwas konzentrieren.
Versuche mich ständig krampfhaft abzulenken, klappt nicht wirklich.
Meine Kinder kann ich nur mit Unterstützung meiner Freundin versorgen.
Keine Emotionen, denken stark eingeschränkt.
Traue mich nicht mehr aus dem Haus, weil ich stark Konzentrieren muss, was ich draußen eigentlich will und dass ich den Weg wieder nach hause finde.
Funktioniere nur noch aus Erinnerungen heraus.
Kann kein Auto mehr fahren, kein Fernsehen, keine Zeitung mehr lesen, kein ablenken mehr möglich.
Ist das noch leben?
Immerwieder kommen mir Bilder aus meinen elenden Träumen vor Augen, die ich nachts, wenn ich denn mal richtig schlafen konnte, träumte.
Ich will sie nicht, sie kommen einfach unkontrolliert, sind das die Medikamente?
Mein Lebensgefühl geht von hier bis jetzt.
Ich kann nicht mehr für den nächsten Tag, oder Woche planen.
Vergesse jeden Tag das Datum, Wochentag oder Uhrzeit.
Meine Merkfähigkeit ist gleich null.
Nebenher oder zusätzlich angeordnete Antidepressiva oder Höherdosierungen lösen bei mir nur noch mehr Angstgefühle und Horrorgedanken aus.
Zurzeit nehme ich Medikamente:
Zyprexa 2,5 0-0-1
Zoloft 100 1-0-0
Solian 200 0-0-1
Amitriptylin 50-0-50
Durazanil 6 0-0-1 + nach Bedarf bis zu 3 Stck.tägl.
Bin nur noch eine Maschine, kann kaum noch denken.
Zittere den ganzen Tag ununterbrochen am ganzen Körper, jeder Muskel, jeder Knochen tut mir weh.
Egal.
Kein Realitätsgefühl, kein Ich-Gefühl, Arbeiten unmöglich.
Warum lebe ich eigentlich noch?
Es hat doch eigentlich alles keinen Sinn mehr.
Was ist das, was da noch in mir kämpft?
Mein Mann, meine Eltern, meine Freundin (sie begleiten mich seit dem 1.Tag intensiv),
sind der Meinung, dass ich vielleicht gar keine Medikamente mehr brauche oder vertrage.
Dass es Anfang letzten Jahres nur kurzfristige Nebenwirkungen von diesen 4 Medikamenten waren?
Seitdem war ich ja nie wieder ohne hochdosierte Medis.
Traue mich aber nicht sie alleine abzusetzen, habe zu viele gesehen, die deshalb wieder in die Klink zurückkamen.
Das wäre mein sicheres Todesurteil.
Sieben Monate Akutstation in der Psychiatrie haben bei mir nichts gebessert.
Meinung meiner Psychiaterin:“Sie brauchen noch mehr Medikamente, damit ich endlich mal zur Ruhe komme!“.
Können die Psychopharmaka meine jetzige Emotionslage auslösen?
Bin fertig, kann nicht mehr lange.
Bin ich ein Psychischer Pflegefall?
7 Monate Akutstation Psychiatrie
hallo,
ich hatte im märz 2003 ein heftiges schockerlebnis. danach war nichts mehr wie vorher. habe bei jeder kleinsten anspannung gezittert, meine konzentration, erinnerungs- und merkfähigkeit haben sich gegen null minimiert.
>>Funktioniere nur noch aus Erinnerungen heraus.
Kann kein Auto mehr fahren, kein Fernsehen, keine Zeitung mehr lesen, kein ablenken mehr möglich.
Ist das noch leben?<<
keine sorge, jegliche gehirnfunktion wird langsam wiederkommen, sobald sich dein körper/nervensystem beruhigt hat. besserung trat bei mir erst nach 10 monaten ein.
gut ist, wenn man versucht, seine muskulatur zu lockern. beispielsweise mit gyrokinesis, yoga, pilates, lachyoga, modern dance, irgendwelche entspannungstechniken, spinning, schwimmen, laufen u.ä.
>>Immerwieder kommen mir Bilder aus meinen elenden Träumen vor Augen, die ich nachts, wenn ich denn mal richtig schlafen konnte, träumte.
Ich will sie nicht, sie kommen einfach unkontrolliert, sind das die Medikamente?<<
von manchen medikamenten kann man lebhafter träumen, bin allerdings kein fachmann.
>>Mein Lebensgefühl geht von hier bis jetzt.
Ich kann nicht mehr für den nächsten Tag, oder Woche planen.
Vergesse jeden Tag das Datum, Wochentag oder Uhrzeit.
Meine Merkfähigkeit ist gleich null.<<
hatte ich auch, da musst du durch. es wird besser.
ich habe ein tagebuch geführt, vielleicht ist das auch was für dich. auch kann man mit abwechslungsreicher ernährung viel für sein wohlbefinden tun.
lg,
karin
ich hatte im märz 2003 ein heftiges schockerlebnis. danach war nichts mehr wie vorher. habe bei jeder kleinsten anspannung gezittert, meine konzentration, erinnerungs- und merkfähigkeit haben sich gegen null minimiert.
>>Funktioniere nur noch aus Erinnerungen heraus.
Kann kein Auto mehr fahren, kein Fernsehen, keine Zeitung mehr lesen, kein ablenken mehr möglich.
Ist das noch leben?<<
keine sorge, jegliche gehirnfunktion wird langsam wiederkommen, sobald sich dein körper/nervensystem beruhigt hat. besserung trat bei mir erst nach 10 monaten ein.
gut ist, wenn man versucht, seine muskulatur zu lockern. beispielsweise mit gyrokinesis, yoga, pilates, lachyoga, modern dance, irgendwelche entspannungstechniken, spinning, schwimmen, laufen u.ä.
>>Immerwieder kommen mir Bilder aus meinen elenden Träumen vor Augen, die ich nachts, wenn ich denn mal richtig schlafen konnte, träumte.
Ich will sie nicht, sie kommen einfach unkontrolliert, sind das die Medikamente?<<
von manchen medikamenten kann man lebhafter träumen, bin allerdings kein fachmann.
>>Mein Lebensgefühl geht von hier bis jetzt.
Ich kann nicht mehr für den nächsten Tag, oder Woche planen.
Vergesse jeden Tag das Datum, Wochentag oder Uhrzeit.
Meine Merkfähigkeit ist gleich null.<<
hatte ich auch, da musst du durch. es wird besser.
ich habe ein tagebuch geführt, vielleicht ist das auch was für dich. auch kann man mit abwechslungsreicher ernährung viel für sein wohlbefinden tun.
lg,
karin
mitte 05/2003 10mg zoldem->anfang 06-09/2003 0,75mg xanor, 150mg trittico->10/03 30mg remeron->anfang 12/2003 bis mitte 01/2004 50mg gladem->mitte 01/2004 50mg gladem, 75mg trittico->ende 02/2004 50mg gladem->mitte 03/2004 25mg gladem-> ausgeschlichen
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CloneX
- Gründer
- Beiträge: 1165
- Registriert: 10.10.2003 17:01
- Wohnort: Deutschland :)
- Danksagung erhalten: 20 Mal
Hi Bettina,
Du hast ja eine Menge mitgemacht. Aber ich kann dir sagen, dass du mit großer Wahrscheinlichkeit auch wieder auf die Beine kommen wirst. Wird es wieder alles so sein wie früher ? Wahrscheinlich nicht - so ein Erlebnis hinterlässt Narben. ABER... manchmal stellt einen das Leben halt auf die Probe. Und hinterher wird dir noch viel bewusster sein wie schön dein Leben ist!
Aber zu deinem eigentlichen Problem:
Du hast einen langen, schön geschriebenen Beitrag hier ins Forum gestellt. Ich glaube nicht, dass das noch eine total psychisch kranke Frau könnte.
Dass dich die Ärzte so mit Drogen vollpumpen kotzt mich an. Ja, es kotzt mich an. Und es ist nicht deine Schuld. Anne hat ja schon geschrieben was das für Medikamente sind. Das ist wirklich von allem was dabei was die "moderne" Psychatrie zu bieten hat. Warum lange nach Ursachen suchen..einfach die Patienten vollpumpen und gut is.
Ich denke man muss sich genauer mit dem Problem befassen:
-Du hattest einen OP-Eingriff an der Gebährmutter
-Du bekamst mehrere Medikamente nach der Operation
-Ein Arzt hat dich total verängstigt
Da ist sicher die Ursache zu finden. Möglicherweise kann so eine Operation ja bereits den weiblichen Hormonhaushalt etwas durcheinander bringen und du warst deswegen empfänglicher für Ängste - da kenne ich mich nicht so aus, da müsst ihr Frauen wissen
Aber dann hast du auch vier Medikamente danach bekommen. Medikamente können Nebenwirkungen haben - möglicherweise hast du eins davon nicht vertragen. Man müsste mal mehr über die Medikamente in Erfahrung bringen - evtl. ist eins dabei was psychische Veränderungen auslösen kann.
Dann hat dich der Arzt ziemlich verängstigt. Möglicherweise hat das einen Schock verursacht. Soetwas müsstest du aufarbeiten - am besten mit einem guten Psychotherapeuten. Vielleicht auch _einem_ Medikament zur Beruhigung. Aber ich weiß nicht wie stark deine Angst war.
Nun haben deine Ärzte absolut überreagiert wie ich finde. Du hattest eine (starke) Angststörung - aber du bist keine psychisch kranke Frau die nur noch vollgepumpt mit Medikamenten in die Klapse eingewiesen wird! Viele Menschen machen solche Angststörungen durch.
Wie Anne bereits sagte, diese Medikamente haben Nebenwirkungen und können abhängig machen. Und sie können miteinander reagieren und somit auch nochmal Nebenwirkungen verursachen. Du merkst ja anscheinend auch, dass es dir damit nicht besser geht.
Nun hast du einen anstrengenden Weg vor Dir. Ich persönlich würde dir empfehlen die Medikamnte LANGSAM abzusetzen - es ist sehr wichtig dass ihr euch gut auch selber informiert. Anscheinend kümmern sich ja viele Leute (Freundin, dein Mann,...) um dich - das ist gut. Und sie haben sogar schon erkannt, dass es möglicherweise einfach an deinen vielen Medikamenten liegt. Vielleicht findet ihr professionelle Unterstützung. Deinen aktuellen Ärzten würde ich aber den Laufpass geben - am liebsten würde ich sie verklagen.
Es wird sicher noch einige Zeit dauern und noch sehr anstrengend sein. Aber es kann dich, deine Familie, deine Freundin - noch mehr zusammenschweißen. Und später wirst du auch wieder lachen können
.
Alles Gute
Du hast ja eine Menge mitgemacht. Aber ich kann dir sagen, dass du mit großer Wahrscheinlichkeit auch wieder auf die Beine kommen wirst. Wird es wieder alles so sein wie früher ? Wahrscheinlich nicht - so ein Erlebnis hinterlässt Narben. ABER... manchmal stellt einen das Leben halt auf die Probe. Und hinterher wird dir noch viel bewusster sein wie schön dein Leben ist!
Aber zu deinem eigentlichen Problem:
Du hast einen langen, schön geschriebenen Beitrag hier ins Forum gestellt. Ich glaube nicht, dass das noch eine total psychisch kranke Frau könnte.
Dass dich die Ärzte so mit Drogen vollpumpen kotzt mich an. Ja, es kotzt mich an. Und es ist nicht deine Schuld. Anne hat ja schon geschrieben was das für Medikamente sind. Das ist wirklich von allem was dabei was die "moderne" Psychatrie zu bieten hat. Warum lange nach Ursachen suchen..einfach die Patienten vollpumpen und gut is.
Ich denke man muss sich genauer mit dem Problem befassen:
-Du hattest einen OP-Eingriff an der Gebährmutter
-Du bekamst mehrere Medikamente nach der Operation
-Ein Arzt hat dich total verängstigt
Da ist sicher die Ursache zu finden. Möglicherweise kann so eine Operation ja bereits den weiblichen Hormonhaushalt etwas durcheinander bringen und du warst deswegen empfänglicher für Ängste - da kenne ich mich nicht so aus, da müsst ihr Frauen wissen
Dann hat dich der Arzt ziemlich verängstigt. Möglicherweise hat das einen Schock verursacht. Soetwas müsstest du aufarbeiten - am besten mit einem guten Psychotherapeuten. Vielleicht auch _einem_ Medikament zur Beruhigung. Aber ich weiß nicht wie stark deine Angst war.
Nun haben deine Ärzte absolut überreagiert wie ich finde. Du hattest eine (starke) Angststörung - aber du bist keine psychisch kranke Frau die nur noch vollgepumpt mit Medikamenten in die Klapse eingewiesen wird! Viele Menschen machen solche Angststörungen durch.
Wie Anne bereits sagte, diese Medikamente haben Nebenwirkungen und können abhängig machen. Und sie können miteinander reagieren und somit auch nochmal Nebenwirkungen verursachen. Du merkst ja anscheinend auch, dass es dir damit nicht besser geht.
Nun hast du einen anstrengenden Weg vor Dir. Ich persönlich würde dir empfehlen die Medikamnte LANGSAM abzusetzen - es ist sehr wichtig dass ihr euch gut auch selber informiert. Anscheinend kümmern sich ja viele Leute (Freundin, dein Mann,...) um dich - das ist gut. Und sie haben sogar schon erkannt, dass es möglicherweise einfach an deinen vielen Medikamenten liegt. Vielleicht findet ihr professionelle Unterstützung. Deinen aktuellen Ärzten würde ich aber den Laufpass geben - am liebsten würde ich sie verklagen.
Es wird sicher noch einige Zeit dauern und noch sehr anstrengend sein. Aber es kann dich, deine Familie, deine Freundin - noch mehr zusammenschweißen. Und später wirst du auch wieder lachen können
Alles Gute
Hallo Bettina,
Du hast ja furchtbares erlebt. Das erinnert mich sehr daran was meine Tochter mitmachte als ihr ein sehr unsensibler Arzt mitteilte: "Sie haben MS!" Es war für meine Tochter die damals gerade mal 19 war ein sehr großer Schock, aus meiner bisher lebenslustigen Tochter wurde binnen kurzer Zeit ein Depressives, Ängstliches von Panikattacken heimgesuchtes Mädchen. Ich kannte meine Tochter nicht wieder, sie klappte völlig zusammen immer mit der Angst bald zu sterben. Da ich als Mutter selbst seit 20 Jahren an Depressionen und einer Angststörung leide , machte ich mir sehr viele Sorgen um sie. Zum Glück ging es mir in dieser Zeit gerade gut, so daß ich mich um sie kümmern konnte. In die Psyschatrie wollte ich sie nicht bringen, also ging ich mit ihr zum Hausarzt, der ihr dann auch für 4 Wochen Imap spritzte. Parallel dazu ging sie zu einer Homöpatin die mit ihr sprach und ihr auch etwas Homöophatisches gab. Ansonsten nahm sie nichts, und mit der Zeit wurde es dann auch besser. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich sie nicht dazu bewegen nochmals zum Arzt zu gehen. Erst als sie nach zwei Jahren wieder einen Schupp bekam mußte sie wieder dorthin, da er der einzige Neurologe in unserer Gegend ist. Ich ging natürlich mit, und sagte ihm auch was damals seine Diagnose bei ihr ausgelöst hat. Er dachte sich natürlich nichts dabei, doch dann kümmerte er sich sehr um sie. Seitdem macht sie eine Beta feron Therapie und geht regelmäßig zur Untersuchung. Es geht ihr auch seit ein paar Jahren gut und auch psysich hat sie sich wieder gefangen. Ich möchte Dir hiermit sagen, daß es immer auch wieder besser geht, meine Tochter jedenfalls ist seit damals sehr viel stärker geworden und hat auch ihre Krankheit akzeptiert. DAs sind ihre Worte. Sie war auch meine größte Hilfe als es mir vor zwei Jahren schlecht ging.
Ich würde Dir auch raten, suche Dir einen Therapeuten der Dich unterstüzt und versuche von den Medikamenten wegzukommen.
Es ist wirklich furchtbar was einem manchmal in den Kliniken angetan wird. Ich habe da auch ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Als ich das erste mal Schwere Depressionen und furchtbare Ängste hatte, kam ich auch in eine Klinik. Da wurde ich so mit Medikamenten vollgepumpt, dass ich nur noch schlafen wollte. Wenn wirklich mal ein Gespräch stattfand, konnte ich nicht daran teilnehmen, weil mein Mund so trocken war daß ich nicht sprechen wollte. Es war auch eine Qual überhaupt an irgendetwas teilzunehmen, da ich ja so müde war. Ganze 10 Tage war ich dort, dann bat ich meinen Mann hol mich hier raus, da auch meine Ängste immer schlimmer wurden. Ich dachte damals auch es gibt keinen Weg mehr für mich.
Aber es gibt ihn man muß ihn nur finden.
Ich wünsche Dir jedenfalls dass Du es schaffst
Du kannst ja hier im Forum immer schreiben, man bekommt hier sehr viel Unterstützung wenn es einem eben mal nicht so gut geht. Ich jedenfalls bin froh, dass es dieses Forum gibt. Bekomme ich doch hier Verständnis von Leuten die wissen wie es ist wenn man Depressiv ist oder einen die Ängste nicht loslassen.
Uschi
Du hast ja furchtbares erlebt. Das erinnert mich sehr daran was meine Tochter mitmachte als ihr ein sehr unsensibler Arzt mitteilte: "Sie haben MS!" Es war für meine Tochter die damals gerade mal 19 war ein sehr großer Schock, aus meiner bisher lebenslustigen Tochter wurde binnen kurzer Zeit ein Depressives, Ängstliches von Panikattacken heimgesuchtes Mädchen. Ich kannte meine Tochter nicht wieder, sie klappte völlig zusammen immer mit der Angst bald zu sterben. Da ich als Mutter selbst seit 20 Jahren an Depressionen und einer Angststörung leide , machte ich mir sehr viele Sorgen um sie. Zum Glück ging es mir in dieser Zeit gerade gut, so daß ich mich um sie kümmern konnte. In die Psyschatrie wollte ich sie nicht bringen, also ging ich mit ihr zum Hausarzt, der ihr dann auch für 4 Wochen Imap spritzte. Parallel dazu ging sie zu einer Homöpatin die mit ihr sprach und ihr auch etwas Homöophatisches gab. Ansonsten nahm sie nichts, und mit der Zeit wurde es dann auch besser. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich sie nicht dazu bewegen nochmals zum Arzt zu gehen. Erst als sie nach zwei Jahren wieder einen Schupp bekam mußte sie wieder dorthin, da er der einzige Neurologe in unserer Gegend ist. Ich ging natürlich mit, und sagte ihm auch was damals seine Diagnose bei ihr ausgelöst hat. Er dachte sich natürlich nichts dabei, doch dann kümmerte er sich sehr um sie. Seitdem macht sie eine Beta feron Therapie und geht regelmäßig zur Untersuchung. Es geht ihr auch seit ein paar Jahren gut und auch psysich hat sie sich wieder gefangen. Ich möchte Dir hiermit sagen, daß es immer auch wieder besser geht, meine Tochter jedenfalls ist seit damals sehr viel stärker geworden und hat auch ihre Krankheit akzeptiert. DAs sind ihre Worte. Sie war auch meine größte Hilfe als es mir vor zwei Jahren schlecht ging.
Ich würde Dir auch raten, suche Dir einen Therapeuten der Dich unterstüzt und versuche von den Medikamenten wegzukommen.
Es ist wirklich furchtbar was einem manchmal in den Kliniken angetan wird. Ich habe da auch ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Als ich das erste mal Schwere Depressionen und furchtbare Ängste hatte, kam ich auch in eine Klinik. Da wurde ich so mit Medikamenten vollgepumpt, dass ich nur noch schlafen wollte. Wenn wirklich mal ein Gespräch stattfand, konnte ich nicht daran teilnehmen, weil mein Mund so trocken war daß ich nicht sprechen wollte. Es war auch eine Qual überhaupt an irgendetwas teilzunehmen, da ich ja so müde war. Ganze 10 Tage war ich dort, dann bat ich meinen Mann hol mich hier raus, da auch meine Ängste immer schlimmer wurden. Ich dachte damals auch es gibt keinen Weg mehr für mich.
Aber es gibt ihn man muß ihn nur finden.
Ich wünsche Dir jedenfalls dass Du es schaffst
Du kannst ja hier im Forum immer schreiben, man bekommt hier sehr viel Unterstützung wenn es einem eben mal nicht so gut geht. Ich jedenfalls bin froh, dass es dieses Forum gibt. Bekomme ich doch hier Verständnis von Leuten die wissen wie es ist wenn man Depressiv ist oder einen die Ängste nicht loslassen.
Uschi
Hallo liebe Bettina,
da hast Du ja wirklich viel mitgemacht.
Ich rate Dir: such noch einmal einen anderen Arzt auf und hole eine zweite Meinung ein! Es ist ja echt heftig, wieviel verschiedene Medis Du nimmst! Ich frage mich oft, warum einer zwei Neuroleptika oder zwei Antidepressiva bekommt...und dann noch beides, ist wirklich heftig.
Ich finde es auch erstaunlich, dass Du mit diesen vielen Medis noch so einen langen Beitrag schreiben kannst. Also ich glaube, ich wäre mit den Medis, die Du nimmst, platt.
Ich würde einfach nochmal eine zweite Meinung einholen.
Wofür bekommst Du denn die ganzen Medis? Warst Du auchmal psychotisch oder wofür die Neuroleptika?
Ich drücke Dir ganz ganz doll die Daumen, dass Du schnell wieder auf die Beine kommst und vielleicht auch bald nicht mehr all die Medis benötigst.
Alles Gute!
Sina
da hast Du ja wirklich viel mitgemacht.
Ich rate Dir: such noch einmal einen anderen Arzt auf und hole eine zweite Meinung ein! Es ist ja echt heftig, wieviel verschiedene Medis Du nimmst! Ich frage mich oft, warum einer zwei Neuroleptika oder zwei Antidepressiva bekommt...und dann noch beides, ist wirklich heftig.
Ich finde es auch erstaunlich, dass Du mit diesen vielen Medis noch so einen langen Beitrag schreiben kannst. Also ich glaube, ich wäre mit den Medis, die Du nimmst, platt.
Ich würde einfach nochmal eine zweite Meinung einholen.
Wofür bekommst Du denn die ganzen Medis? Warst Du auchmal psychotisch oder wofür die Neuroleptika?
Ich drücke Dir ganz ganz doll die Daumen, dass Du schnell wieder auf die Beine kommst und vielleicht auch bald nicht mehr all die Medis benötigst.
Alles Gute!
Sina