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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Fluoxetin ,,,

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
darki
Beiträge: 65
Registriert: 31.10.2005 13:39

Fluoxetin ,,,

Beitrag von darki »

Guten Abend zusammen,
iseit dem 14.11.05 nehm Fluoxetin 20mg und nach einer woche bin ich auf 40 mg pro Tag.
Es lief eigentlich alles got , wegen ner AD umstellung (Zoloft --> Fluoxetin).

Am anfang als ich Fluoxetin eingeschlichen hab ,hab ich nicht viel von den Neben wirkungen gemerkt aus Kopfschmerzen.Aber seit ca 1woche bin ich sehr unruhig ,nervös ,leicgt,ängstlich und irgendwie kaputt.


Weis jemand ob diese Wirkugen mit der Zeit verschwinden?

oder hat jemand ein paar tip?


MFG darki
samurai
Beiträge: 54
Registriert: 06.04.2005 21:48

Beitrag von samurai »

Hallo Darki,

was du beschreibst sind meines Wissens nach Nebenwirkungen die zu Beginn der Einnahme auftreten. Normalerweise sollten sie nach 2 Wochen an Intensität abnehmen.
Es ist natürlich bei jedem und bei jedem Mittel anders.
Ich denke also wenn du nicht umbedingt extrem empflindlich auf den Wirkstoff reagierst , dass die Nebenwirkungen in der nächsten Woche abschwächen oder verschwinden.

Ich selber hatte 4 Wochen lang mit extremer Müdigkeit bei Opipramol zu kämpfen und 1 Woche lang mit Durchfall bei Cipramil.

mfg samurai
Symptome: (Angst vor sozialen Situationen bzw vorm Erröten, Nervosität, starkes Schwitzen, Herzrasen, keinen Antrieb, grundlose Traurigkeit, Gefühl das andere über mich Lästern und mich Beobachten);
Diagnose: (Soziale Phobie / Erythrophobie mit leichter Depression)
Medikation: (Opipramol - 50mg - 25mg - 25mg ,seit 10.03.05 | Opipramol - 50mg - 0 - 25mg & Cipramil 20mg, seit 08.07.05 | Opipramol - 25mg - 0 - 25mg / Cipramil 20mg / Promethazin 25mg bei Bedarf gegen Unruhe, seit 24.11.05 | Opipramol - 0mg - 0mg - 25mg / Cipramil 20mg , seit 01.12.05 | Opipramol 0mg / Cipramil 20mg , seit 21.12.05 )
darki
Beiträge: 65
Registriert: 31.10.2005 13:39

jep... alles wieder gut :-)

Beitrag von darki »

jep, das wahren wahrscheinlich bloß anfängliche nebenwirkungen,jez is fast alles wieder beim alten auser noch ne ganz leichte unruhe.
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Beitrag von mücke »

Hallo darki

Gute Info über beide Medikamente findest du hier:
www.kompendium.ch/Search.aspx?lang=de
(gebe Präparatname ein, sh. Fachinfo)

Unruhe/ Ängstlichkeit kann bei allen SSRI als Nebenwirkung auftreten. Diese gibt sich mit der Zeit, wird weniger. So schreibst du das ja jetzt auch.

Ich halte nichts von ADs. Sie verdecken, schirmen ab, lösen aber keine Probleme. Machst du zusätzlich eine Psychotherapie? Kennst du die Ursache der Depression?

Solltest du bei dem Medikament bleiben, kann ich dich heute schon darauf hinweisen, es ganz langsam zu reduzieren; Absetzbeschwerden können sehr heftig sein.

Wünsche dir alles Gute Annette.
darki
Beiträge: 65
Registriert: 31.10.2005 13:39

Beitrag von darki »

Ne ich mach keine therapie, hab vor in paar jahren mal ne bewegungstherapie(wegen unausgeglichenheit von körper und geist) gemacht die mir auch geholfen hat neben Zoloft.Und die Ursache kenn ich auch nicht genau.


Mfg darki
Storm80
Beiträge: 3
Registriert: 06.12.2005 20:03

Beitrag von Storm80 »

Es heißt, daß eine leichte Depression allein durch Psychotherapie geheilt werden kann. Je nach schwere der Depression sollte ein gut verträgliches Medikament zur Unterstützung der Behandlung eingesetzt werden.
Ich habe vor fünf Jahren zunächst Trevilor bekommen. Davon auch noch die Höchstdosis, da eine geringere Dosierung nicht ausreichend war. Ich mußte das Medikament nach zweieinhalb Jahren wechseln, da auf einmal Nebenwirkungen auftraten.
Ich habe mittlerweile einige Medikamte nehmen müssen, weil ich vieles nicht oder nur kurz vertragen habe.
Zuletzt bin ich bei Fluoxetin angekommen.
Durch eine zusätzliche Psychotherapie bin ich nicht mehr angewiesen eine hohe Dosis zu nehmen. Und bin mittlerweile dabei das Medikament abzusetzen.

Ich denke auch, daß sich das mit der Unruhe wieder gibt.

mfG Storm
Gesperrt