Ich war jetzt auch mal bei einem anderen Neurologen, der mir von einer Freundin empfohlen wurde. Der sagte Lithium wäre jetzt zu schwach für mich in der schweren Depression, ich solle erst mal Trevilor ausreizen und 300mg nehmen, zusätzlich bot er mir eine komische Spritze an, die eine Woche hält und beruhigt, aber da ich absolut nicht wußte was das war, hab ich dankend abgelehnt.
Also nahm ich zwei Tage 300mg und es ging mir blendend. Dann dachte ich 225 tun's bestimmt genauso, aber es ging mir wieder schlechter. Ein Chefarzt Psychatrie hat mir auf einem AKtionstag Depressionen dann noch gesagt, dass
Lithium nich unbedingt ungefährlicher wäre und dass ich doch Trevilor hochdosieren soll, allerdings langsamer als der andere Arzt. (In seinem Vortrag sagte er man soll AD in 4-6 Wochen ausschleichen...). Und das jahrelange hochdosierte Treveinnahme kein Problem wäre. Jedenfalls hatte ich aber schon gelesen, dass man eigentlich mehr als 150 nur in der Klinik nehmen soll, aber das war mir halt dann lieber als noch Lithium.
Dann war ich bei meiner Neurologin, als die wieder da war. Die war total sauer, meinte über 150 wäre zu schädlich und ambulant nicht vertretbar und ich soll endlich Lithium nehmen. Sie versteht nicht was andere gegen Lithium haben und sie hat das so in ihrer Facharztausbilung gelernt. Sie war echt beleidigt. Mein Hausarzt, der zwar sowohl Lithium als auch höhere Trevdosis für in Ordnung hält, meinte ich solle vielleicht trotzdem wechseln, weil sie mich nicht ernst nimmt. Aber letztendlich werde ich mich für irgendwas entscheiden müssen, wenn es nicht besser geht. Gerade geht es ein bißchen besser, viell steigt die Wirksamkeit doch noch, ich nehme ja auch die 150mg jetzt 5 Wochen und viell lässt sich in der 6. Woche noch was rausschlagen. Ich würde ja dann veruschen mit Therpie den Rest selber versuchen hinzukriegen, nur mit meiner Therpeutin hab ich's versaut. Erstens ist sie selber total begeistert von Medikamenten, und zweitens vertraue ich ihr überhaupt nicht. Weder davor, wo ich ihr viel nicht erzählen konnte, weil sie jedes Gefühl bloß rationalisiert hat, und weil ich das Gefühl hatte einige Sachen nimmt sie gar nicht ernst, und auch als es mir schlecht ging, hat sie versucht mit Methoden mir zu helfen, da hätte ich schreien können, einfach ihre Art. Sie ist inzwischen auch dementsprechend sauer. Aber krieg man so schnell einen neuen Therapeuten her bei den Wartezeiten. V.a. wenn ich schon bei der etliche aufgesucht habe um einen guten zu finden und dann so eine fatale Entscheidung traf.
Erfahrungen mit Lithium?
Symptome:
Depression, Panikattacken, Schlafprobleme, chronische Müdigkeit
Diagnosen:
ADHS, ASD Verdacht, Depression, Panikattacken
(chronische Schmerzen Gesicht/Kopf, Spondylarthrose/instabile HWS, Endometriose, Morbus Conn (ja, Conn, nicht Crohn
) und dementsprechend auch brain fog, Schwindel, Konzentrationsprobleme, chron. Müdigkeit etc.)
Medikation:
250 mg Venlafaxin Heuman (von 300 runter durch die 12,5 mg Kugeln in Heumann oder Heunet)
100 mg Lamotrigin
(20 mg Pantropazol)
Abgesetzt:
- zweimal Pregabalin (zweites Mal wegen chronischen Schmerzen probiert, nicht gewirkt):
nach zweitem Mal dauerhaft Reflux, Dauererregung trotz niedrigsten Dosen einkapseln lassen, dadurch Magen nicht mehr richtig geschlossen
- dreimal Lorazepam 1mg/Tag nach einigen Monaten
- nicht erfolgreich: 150 mg Venlafaxin über ein Jahr (wusste damals noch nicht, wie wichtig der letzte Schritt ist)
(leider wirkte es danach nicht mehr so gut und später wurde mir in einer Klinik einfach so die Dosis verdoppelt + Pregabalin dazugegeben, was natürlich unverantwortlich war bei kleiner Größe und Gewicht)
(Amitryptilon nicht gewirkt gegen Schmerzen, Mirtrazapin zum Schlafen Albträume, Opipramol zu schwach, Ortoton Albträume, Gaba, Lithium und anderes abgelehnt, Diclophenac 2 Jahr 150 mg Wechselwirkungen (Hormone komplett druch den Wind, Manie), verschiedene Blutdruckmittel wegen Conn nicht vertragen, Antibiotika wegen Helicobakter überhaupt nicht vertragen)
Ich überlege meine Leberenzyme entschlüsseln zu lassen. Ich hab bei Einnahme und auch Absetzen immer ziemliche Nebenwirkungen und einige Ärzte glauen mir gar nicht, wie krass ich Entzugserscheinungen habe und von Jahr zu Jahr und Medikament zu Medikament dass ich neu einnehme/ absetze scheint das schlimmer zu werden.
Depression, Panikattacken, Schlafprobleme, chronische Müdigkeit
Diagnosen:
ADHS, ASD Verdacht, Depression, Panikattacken
(chronische Schmerzen Gesicht/Kopf, Spondylarthrose/instabile HWS, Endometriose, Morbus Conn (ja, Conn, nicht Crohn
Medikation:
250 mg Venlafaxin Heuman (von 300 runter durch die 12,5 mg Kugeln in Heumann oder Heunet)
100 mg Lamotrigin
(20 mg Pantropazol)
Abgesetzt:
- zweimal Pregabalin (zweites Mal wegen chronischen Schmerzen probiert, nicht gewirkt):
nach zweitem Mal dauerhaft Reflux, Dauererregung trotz niedrigsten Dosen einkapseln lassen, dadurch Magen nicht mehr richtig geschlossen
- dreimal Lorazepam 1mg/Tag nach einigen Monaten
- nicht erfolgreich: 150 mg Venlafaxin über ein Jahr (wusste damals noch nicht, wie wichtig der letzte Schritt ist)
(leider wirkte es danach nicht mehr so gut und später wurde mir in einer Klinik einfach so die Dosis verdoppelt + Pregabalin dazugegeben, was natürlich unverantwortlich war bei kleiner Größe und Gewicht)
(Amitryptilon nicht gewirkt gegen Schmerzen, Mirtrazapin zum Schlafen Albträume, Opipramol zu schwach, Ortoton Albträume, Gaba, Lithium und anderes abgelehnt, Diclophenac 2 Jahr 150 mg Wechselwirkungen (Hormone komplett druch den Wind, Manie), verschiedene Blutdruckmittel wegen Conn nicht vertragen, Antibiotika wegen Helicobakter überhaupt nicht vertragen)
Ich überlege meine Leberenzyme entschlüsseln zu lassen. Ich hab bei Einnahme und auch Absetzen immer ziemliche Nebenwirkungen und einige Ärzte glauen mir gar nicht, wie krass ich Entzugserscheinungen habe und von Jahr zu Jahr und Medikament zu Medikament dass ich neu einnehme/ absetze scheint das schlimmer zu werden.