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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Fluvoxamine abgesetzt

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Mahmoud
Beiträge: 5
Registriert: 01.08.2005 14:42

Fluvoxamine abgesetzt

Beitrag von Mahmoud »

:shock: Hallo,

Ich habe vor vier Tagen Fluvoxamine abgesetzt (von 150). Davor sollte ich laut Psychiater nur eine Woche einen Tag ja einen Nein nehmen. Scheint etwas zu schnell gewesen zu sein (wenn ich mir die Ratschlaege hier so angucke.) Ich habe nicht wirklich die mir gut bekannten psychischen Symptome wiederbekommen (Angst, Depression, Zwang) habe aber starke Kreislaufstoerungen (fuehlt sich zumindest so an.) Habe aber irgendwie keine Lust jetzt doch wieder Fluvox zu nehmen oder langsamer absetzen, weiss auch gar nicht wie das jetzt gehen wuerde. Waere ok fuer mich wenn die Entzugserscheinungen nicht so lange dauern und wenn man wegen abruptem Absetzen nicht irgendwie n Schaden bekommt. Ausserdem war der Plan ja dass ich bald mein zweites Medikament (Perazin, von 50) genauso absetze...

Meinungen?

Danke, Mahmoud
Symptome: Angst, Zwang, Depressionen; Diagnose: Unklar
Medikation: Fluvoxamine (150mg, seit 6 Jahren)
Zusätzlich: Perazin (50 mg, seit 6 Jahren);
Bisherige Absetzversuche: Keine Absetzverlauf (21.7., von 150mg Fluvoxamine) (in 1 Woche, Tag Ja Tag Nein) >> 0
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Nach SECHS Jahren Einnahme von Fluoxetine solltest du definitv über einen längeren Zeitraum ausschleichen. Nach so langer Einnahme können Entzugssymptome auch wesentlich länger anhalten, wenn man Pech hat.
Hannes Wien
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Beitrag von Hannes Wien »

Hallo Mahmoud!

Clone X hat recht nach 6 Jahren musst du sehr langsam wenigstens über 6 Monate absetzen, hinzu kommt, dass 150mg Fluvoxamin eine recht hohe Dosis ist!

Hast du schon das link:infopaket und Antidepressiva-absetzen gelesen?
Habe aber irgendwie keine Lust jetzt doch wieder Fluvox zu nehmen oder langsamer absetzen, weiss auch gar nicht wie das jetzt gehen wuerde
Keine gute Idee nach so langer Zeit!

Liebe Grüße

Hannes
Mahmoud
Beiträge: 5
Registriert: 01.08.2005 14:42

Danke und noch ein paar Fragen

Beitrag von Mahmoud »

:? Danke fuer die prompte Antwort,

Ich habe mir die Infopakete nochmal durchgelesen. Aber sagt mal wie geht das denn dann jetzt, soll ich sofort wieder auf 150 mg zurück und wann dann auf 100 mg (und dann einen Monat später auf 50 usw.)? Und kann ich dann gleichzeitig das Perazin absetzen? Und warum ist das eigentlich so gefaehrlich, schnell absetzen, ausser dass es unangenehm ist? Ich spreche auch Morgen noch einmal mit meinem Arzt...

Vielen Dank

Mahmoud :)
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Mahmoud
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Arztbesuch

Beitrag von Mahmoud »

:( Hallo nochmal,

ich war also nochmal bei meinem Arzt und der hat gemeint meine Absetzmethode war ok durch die Entzugserscheinungen muesse ich jetzt eben durch. Soll dann Perazin in 2 Monaten absetzen...

Meinungen?

Danke
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Oliver
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Beitrag von Oliver »

Hallo Mahmoud.
ich war also nochmal bei meinem Arzt und der hat gemeint meine Absetzmethode war ok durch die Entzugserscheinungen muesse ich jetzt eben durch.
Da musst Du dich jetzt eben entscheiden, ob Du Deinem Arzt glaubst oder dem was Du erlebst und was schon viele andere Patienten vor Dir durchgemacht haben.

Auf was für einem Wissen basiert denn die Aussage Deines Arztes? Weiß er über die Entwicklungen bzgl. SSRI in den letzten Jahren bescheid? Hat er selber schon mal sechs Jahre lang ein SSRI genommen und dann innerhalb einer Woche abgesetzt? Woher weiß er, daß man sowas jeder einfach so wegstecken kann?

Alles Gute
Oliver
Mahmoud
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hallo

Beitrag von Mahmoud »

hallo oliver und danke,

die situation ist ein bisschen schwierig fuer mich, meil ich meine medis ja vor allem wegen angststoerungen genommen habe. das heisst in meinem falle auch, dass ich mir schnell eine symptomatik einreden kann. bis dato aber ganz gut ruhe und objektiv gesehen sind meine entzugserscheinungen galube ich eher mittel als schlimm, ganz sicher auch weil ich mich erstmal freue, diesen Schritt gemacht zu haben. Dass mein Arzt anscheinend nicht bescheid weiss, macht mich aber schon etwas unsicher. Ich glaube aber nicht, dass ich jetzt versuchen werde ihn aufzuklaeren. Aber vielleicht kennst Du ja einen besseren Arzt in Koeln (ich gucke gleich mal auf die Liste). Oder vielleicht hast Du Antworten auf meine Fragen, die ich im Posting "Danke und noch ein paar Fragen" gestellt habe? Oder Hinweise wo ich nachlesen kann :?

Danke

Mahmoud
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Mahmoud
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Frage

Beitrag von Mahmoud »

hallo oliver und danke,

die situation ist ein bisschen schwierig fuer mich, meil ich meine Medikamente ja vor allem wegen angststoerungen genommen habe. das heisst in meinem falle auch, dass ich mir schnell eine symptomatik einreden kann. bis dato aber ganz gut ruhe und objektiv gesehen sind meine entzugserscheinungen galube ich eher mittel als schlimm, ganz sicher auch weil ich mich erstmal freue, diesen Schritt gemacht zu haben. Dass mein Arzt anscheinend nicht bescheid weiss, macht mich aber schon etwas unsicher. Ich glaube aber nicht, dass ich jetzt versuchen werde ihn aufzuklaeren. Aber vielleicht kennst Du ja einen besseren Arzt in Koeln. Oder vielleicht hast Du Antworten auf meine Fragen, die ich im Posting "Danke und noch ein paar Fragen" gestellt habe?

Danke

Mahmoud
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