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Sertralin 50mg wg.Nebenwirkungen absetzten- wie am Besten?

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Antworten
Maria S.
Beiträge: 5
Registriert: Montag, 07.08.06, 15:33
Wohnort: Hamburg

Sertralin 50mg wg.Nebenwirkungen absetzten- wie am Besten?

Beitrag von Maria S. » Dienstag, 08.08.06, 20:03

Hallo,
bin neu hier und habe einige Fragen.
Durch dieses Forum konnte ich nach nunmehr 9 Wochen Einnahme von Sertralin (50 mg/Tag) und seitdem starker Nebenwirkungen (und eigentlich noch keiner spürbaren Wirkung/Verbesserung ) endlich feststellen, daß ich wirklich Nebenwirkungen davon habe. Nicht nur Symptome einer Depression...
Nachdem ich hier so einiges darüber gelesen habe, entschloß ich mich, die Nebenwirkungen nicht weiterhin zu akzeptieren.
Wollte es absetzen und keine AD mehr nehmen. Habe nun heute meinen Therapeuten gebeten, es absetzen zu können.
Da ich schon seit 5 Monaten.... auf eine Traumatherapie (oh Gott, mir graust davor...) in einer Klinik warte (wegen einer massiven posttraumatischen Belastungsstörung mit allen Auswirkungen, posttraumat. Phobie, Tinnitus aurium nach Knalltrauma beim Unfall und mittelgrad.Depression), soll ich aber unbedingt weiterhin ein SSRI nehmen, sagt er.
Heute hat er mir nun "Citalopram BASICS 20mg" mitgegeben. Jetzt meine Frage: >Da ich schon beim Einschleichen von Sertralin starke Beschwerden hatte (am Anfang tagelang Durchfall, bis heute noch täglich Übelkeit, vermehrter Kopfdruck, Schwindelgefühle und ein stärker werdender Tinnitus, und seit ca.14 Tagen fast jeden Morgen Gedanken der völligen Sinnlosigkeit meines Lebens, was ich vorher gar nicht hatte!!?), frage ich mich, ob ich das beim "Ausschleichen" nun nochmal bzw. stärker erleben werde?
Ich soll es lt. Arzt wie folgend machen: >2 Tage lang nur noch 25mg Sertralin nehmen- dann 1Tag lang gar nichts- dann 4 Tage lang 10 mg Citralopram- danach 20mg Citalopram täglich....
Was sagt Ihr dazu???? Was kann mich dann beim "Einschleichen" von Citralopram noch alles erwarten?? Ich muß dazu sagen, daß ich von Geburt an eine Leberfunktionsstörung habe, weshalb ich sonst eigentlich fast nie Tabletten genommen hatte. Deshalb sollte ich auch "nur" 50mg Sertralin/Tag nehmen. Bin jetzt etwas ratlos... kann mir jemand hier einen Rat zu dieser Umstellungsproblematik geben ? Muß ich wirklich weiterhin AD (nun Citralopram) nehmen oder geht´s auch anders....
Bitte um Euren Rat und Hilfe!

Danke im voraus und lieben Gruß
Maria

mücke
Beiträge: 2914
Registriert: Donnerstag, 30.12.04, 9:24

Beitrag von mücke » Mittwoch, 09.08.06, 10:47

Hallo Maria

Ich soll es lt. Arzt wie folgend machen: >2 Tage lang nur noch 25mg Sertralin nehmen- dann 1Tag lang gar nichts- dann 4 Tage lang 10 mg Citralopram- danach 20mg Citalopram täglich....
9 Wochen Einnahme ist nicht lang. Trotzdem finde ich die Zeit des Ausschleichens von nur 2 Tg. recht kurz. Absetzprobleme sind nicht so ohne, treten aber nicht bei jedem auf. Ob bei dir :?:

Was kann mich dann beim "Einschleichen" von Citralopram noch alles erwarten??
Die Einnahme von Citalopram kann auch zu NW führen. Näheres findest du hier: ( gelbe Liste, schweizer Kompendium, Us-Fachinfo ) www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=2039

Muß ich wirklich weiterhin AD (nun Citralopram) nehmen oder geht´s auch anders....
So wie ich verstehe, hat deine Depression eine Ursache, ein Traumata. Da finde ich eine Psychotherapie wesentlich besser als Pillen zu schlucken.

Warum keine SSRI?

1. weil sie abhängig machen, das wird allerdins von der Pharmazie abgestritten. Man spricht hier nur von einem Absetzphänomen. Ich weiß es aber besser, habe auch Sertralin genommen, abrupt abgesetzt und einen sehr starken Entzug mitgemacht.

Ich muß dazu sagen, daß ich von Geburt an eine Leberfunktionsstörung habe,
2. Medikamente werden über die Leber abgebaut. Wenn hier schon eine Leberfunktionsstörung vorliegt, ist grosse Vorsicht geboten, bei allen ADs.

So, was tun? Deine Entscheidung, es könnte so funktionieren, könnte aber auch Probleme bereiten. Das weiß keiner im Voraus. Leider.


Ich habe gerade deine Signatur gelesen. Suizidgedanken unter SSRI sind bekannt, werden aber meist Kindern und Jugendlichen zugeordnet. Ich glaube aber, daß auch Erwachsene davon betroffen sein können. Sei bitte vorsichtig.


Gruss Annette

ginger
Beiträge: 35
Registriert: Mittwoch, 16.11.05, 13:35

Beitrag von ginger » Mittwoch, 09.08.06, 11:47

Liebe Maria,

bisher kann man bei einem bestimmten Menschen überhaupt nicht vorhersagen, welche Symptome beim Absetzen eines SSRI eintreten werden. Es kann sein, daß Du zu den Glücklichen gehörst denen gar nichts passiert, es ist möglich, daß Du neue Symptome bekommst und es ist möglich, daß die Symptome Deiner Erkrankung in bisher nicht gekannter Intensität eintreten. Letzteres wird von den Ärzten oft mit dem Zurückkehren der "Krankheit" verwechselt, was dann dazu führt, daß andere Medikamente gegeben werden und häufig die Dosierung erhöht wird.
Ich habe keine persönliche Erfahrung mit Sertralin. Es scheint aber ein Medikament zu sein, bei dem beim Absetzen häufig sogenannte "Zaps" auftreten: sehr unangenehme stromschlagähnliche Empfindungen. Sie sollen ungefährlich sein, aber sehr beängstigend.
Meine persönliche Erfahrung mit der Umstellung von einem SSRI auf ein anderes war sehr schlimm. Ich habe den "kalten switch" versucht und habe von einem Tag auf den anderen die gleiche Dosis eines anderen SSRI genommen (auf Anraten des Arztes...). Das kann ich überhaupt nicht empfehlen.
Nach diesen Erfahrungen würde ich denken, daß Dein Arzt Dir ein zu schnelles Absetzen und Einschleichen empfiehlt. Es erscheint mir sinnvoll langsamer vorzugehn. Langsames Ausschleichen ist das einzige Mittel, daß wir derzeit kennen um "Absetzerscheinungen" zu mildern. Ob Du danach ein anderes Medikament nehmen willst, ist eine Entscheidung, die Du selbst treffen solltest, nachdem Du Dich gründlich informiert hast. Ich finde, ein Arzt kann Dir seine Meinung und seinen Wissensstand dazu vermitteln, er kann Dir aber nicht die Entscheidung abnehmen. Und Du mußt selbstverständlich kein AD nehmen, es gibt andere Wege um mit psychischen Problemen zurechtzukommen.


Grüße, ginger

Alex303
Beiträge: 8
Registriert: Freitag, 07.07.06, 11:12

Beitrag von Alex303 » Mittwoch, 09.08.06, 13:43

Hallo Maria,


wie es schon hier erwähnt wurde wirken sich ADs sehr unterschiedlich aus, jeder Mensch reagiert anders darauf. Unter diesem Link:


Mein Erfahrungsbericht


findest du meine Erfahrungen mit Citalopram. Ich nahm Citalopram fünf Monate wegen einer Angststörung und habe es vor dreieinhalb Monaten abgesetzt.
Ich hatte in der Einnahmezeit heftige Nebenwirkungen und habe jetzt auch noch mit Absetzsymptomen zu kämpfen wie z.B. Übelkeit, Schwindel und extreme Müdigkeit.


Ganz klar möchte ich hier noch einmal sagen, dass diese Symptome bei mir aufgetreten sind und nicht unbedingt bei dir auch auftreten müssen!


Aber eigentlich hast du mir gegenüber schon einen großen Vorteil: Du kennst die Ursache deiner Erkrankung ich bin noch auf der Suche!

Versuch doch erstmal daran anzusetzen, mit alternativen Behandlungsmöglichkeiten wie es schon Mücke vorgeschlagen hat. Eine Therapie ist denke ich erstmal viel sinnvoller als gleich mit dem Citalopram weiter zu machen.


Gruß


ALEX

Maria S.
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Beitrag von Maria S. » Donnerstag, 10.08.06, 12:39

Hallo Annette,

ich danke Dir herzlich für Deine Antwort.
Sicher ist die Einnahme von Sertralin über gerademal 9 Wochen nicht lange, zuvor nahm ich aber schon Mirtazapin. Das war das Allerletzte. Wirkte bei mir in wirklich geringer Dosierung schon wie ein Hammer. Ich denke, daß natürlich nicht jeder Mensch gleich reagiert und wünsche möglichst allen, daß sie keinerlei Probleme mit AD haben mögen. Leider habe ich sie aber seit gestern, dem 1.Tag der Reduzierung vom 50mg Sertralin auf 25mg schon ganz erheblich. Mein Arzt sagte zwar, bei der Umstellung von einem SSRI auf ein anderes sollte es keine oder höchstens leichte Absetztsymptome geben. Er hat (bei mir zunindest) definitiv unrecht. Gestern hatte ich bis abends immer stärker werdende Schmerzen im Bereich des Magens und der Leber. War sehr, sehr müde und mir war noch übler als sonst schon. Ich hatte auch ein paarmal abends Herzstiche und ein Druckgefühl, als könne ich nicht richtig durchatmen. Heute morgen wachte ich bereits mit Herzrasen, einem merkwürdigen "inneren Zittern"(kann´s nicht anders nennen) unendlicher Müdigkeit, Übelkeit, Muskelzucken an den seltsamsten Stellen, Schwindel und einem unerträglichen Brummschädel auf.
Nachdem ich dann heute alle Antworten hier und die Links u. Erfahrungsberichte gelesen hatte, war/ist mir klar, daß ich wirklich langsamer absetzen muß. 2 Tage die Hälfte der vorherigen Dosierung, 1 Tag nichts , dann bereits Citalopram - nein das mache ich so nicht. Auch das "Einschleichen" von Citalopram werde ich langsamer machen, als mein Therapeut es mir geraten hat. Warscheinlich hatte er auch meine Leberfunktionsstörung nicht mehr in Erinnerung. Eine Psychotherapie halte ich auf jeden Ffall für geeigneter als einfach Pillen einzuschmeißen, was auch nie meine Art war. Kombiniert bringt es vielleicht etwas.

Dir, liebe Annette, wünsche ich einerseits natürlich, daß Du herausfindest, weshalb es Dir psychisch schlecht geht - andererseits wünsche ich Dir aber nicht, daß es eine sehr schlimme Ursache war.
Genau das war mir nämlich vor vielen Jahren passiert. Bis dahin hätte ich nicht im Traum gedacht, daß ich als Kind missbraucht wurde. Aber die Träume u. Erinnerungen waren zu eindeutig, um sie ignorieren zu können. Habe einige Jahre ganz für mich selber gebraucht, bis ich mich damit abfinden und verzeihen bzw. es eben als geschehen hinnehmen konnte. Heute habe ich ihm verziehen, er tut mir sogar leid, denn er war selbst nach schlimmen Kriegserlebnissen psychisch wirklich sehr krank. Er mußte immer sehr weinen, wenn es mich wiedersah und ich spürte, daß er es bereute. Noch vor seinem Tod habe ich ihm verziehen und er wußte das auch. Obwohl wir nie das Thema genau beim Namen genannt haben. Es war für mich die einzige Möglichkeit, daran nicht zugrundezugehen. Heute denke ich nur noch als einen schwarzen Zeitraum in meinem Leben daran, es muß nicht mehr verdrängt werden und das ist gut so. -
Bei Dir hat es vielleicht ganz ganz andere Gründe. Will Dir keinesfalls etwas einreden... Ich wünsche Dir das Beste für das Herausfinden, das Verarbeiten und das Überwinden !
PS: Dein Meerschweinchen ist ja wirklich ganz süß. Wünsche Dir viel Freude mit ihm/ihr.
Gruss
Maria

Maria S.
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Beitrag von Maria S. » Donnerstag, 10.08.06, 12:45

PS: Sorry Annette (Mücke) !
Habe wohl einen Satz von ALEX mit Dir verwechselt... Dort hab´ich gelesen, daß die Ursache nicht bekannt ist...
wie dumm von mir. Bitte Alex: beziehe den Teil der Antwort auf Dich... Bin ja echt durcheinander.
Annette: Ja. ich bin vorsichtig.Ich mache keinen Unsinn. Danke.
Maria

Maria S.
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Beitrag von Maria S. » Donnerstag, 10.08.06, 13:06

Hallo ginger!
Danke für Deine Antwort. Stimmt! Deine Einschätzung ist völlig richtig.
Die vom Arzt vorgeschlagene Vorgehensweise beim Ab- bzw. Umsetzen ist für mich zu schnell. Wie Du aus meiner Antwort an Annette ersehen kannst, habe ich doch leider ziemliche Wirkungen erlebt bzw. habe sie gerade jetzt noch. Ich werde es erheblich langsamer versuchen. Sogenannte "Zaps" habe ich nicht. Natürlich habe ich von niemandem erwartet, daß mir die Entscheidung abgenommen wird, ob ich dieses Citalopram nehmen werde oder nicht. Ich habe viel darüber nachgedacht und bin zu dem Schluß gekommen, daß ich es zumindest versuchen will. Die Symptome der PTB, des Tinnitus und nicht zuletzt der ständigen Schmerzen und Depression sind für mich doch sehr beängstigend. Und das erste Mal in meinem Leben, daß ich gar nicht mit etwas richtig umgehen kann... Nach dem Unfall dachte ich, daß ich nun wohl verrückt werde... konnte die "Flash-Backs" nicht einordnen. Inzwischen habe ich mich informiert und auch dank dieses Forums bin ich zu der Entscheidung gelangt, Sertralin abzusetzten. Ich werde nur über eine gewisse, nötige Zeit AD´s nehmen, sie dann ganz langsam "ausschleichen" lassen und nun vorrangig eine Therapie machen. Vor einer Traumatherapie graust es mir zwar trotz aller Information darüber noch immer.. Aber ich denke, daß ich das so überwinden kann.
Gruß
Maria

Maria S.
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Beitrag von Maria S. » Donnerstag, 10.08.06, 13:38

Hallo Alex,
zuerst zu Deinem Erfahrungsbericht: > Eine schlimme Erfahrung. Kann gut nachvollziehen, daß das alles sehr beängstigend für Dich war. Ich selbst habe nun schon seit Ende 2004 nach einem schweren Unfall eine posttraumatische Phobie. Und das mir... die nie vor irgendetwas Angst hatte. Seitdem habe ich an jeder roten Ampel und oft, wenn ein PKW von hinten kommt (was ja eigentlich dauernd sein kann) sowie auch sobald ein LKW von vorne kommt, diese "Flash-Backs", Albträume vom Unfall etc. Wirklich unerträglich... Alle anderen "Störungen" nennt der Therapeut "massive PTBS" - zumindest war ich froh, zu erfahren, was ich eigentlich habe. Nach 7 Monaten endlich begriff ich, daß ich das jetzt nicht mehr allein schaffe. Hatte Glück mit dem ersten Therapeuten meines Lebens, der mir von meinem Orthopäden empfohlen wurde. Er ist wirklich ok. und hat mir schon viel geholfen.
Ich finde es toll, wie Du Deine Angststörung inzwischen schon in den Griff bekommen hast !
Sport ist sicher eine gute Möglichkeit. Ich wünsche Dir, daß Du die Müdigkeit noch verringern kannst. Habe auch sehr damit zu kämpfen und weiß, wie unangenehm das ist. Leider fehlt mir z.Zt. noch die rechte Motivation während dieser mittelgrad. Depressionsphase, wieder Sport zu machen, etc. Das wird auch wieder besser, rede ich mir ein. Wenn´s ganz schlimm ist - besonders morgens - sage ich mir, daß jede Depression auch mal wieder vorbeigeht (habe ich gelesen). Das macht etwas Hoffnung.
Sorry: ich hatte in der Antwort an Annette noch Deine Zeile darüber, daß Du noch nicht weißt, weshalb Du diese Angststörung bekommen hast, im Kopf. Seit einiger Zeit kann ich mich so schlecht konzentrieren. Soll auch ein Symptom einer PTBS sein..
Habe in der Antwort an Annette dazu etwas geshrieben. Nun ja - wie gesagt, ich wünsche Dir das Beste für das Herausfinden, die Verarbeitung dessen, was der Grund bei Dir ist. Was auch immer es gewesen sein mag, Du wirst es schon schaffen.

Nun zu den Absetzsymptomen: daß Du nach 3 1/2 Monaten noch immer solche Nachwirkungen hast, finde ich auch erschreckend. Dann kann ich mich ja wohl lieber gleich darauf gefasst machen, das AD nur ganz langsam absetzen zu können. Ich finde es sehr hilfreich, zu erfahren, wie andere Betroffene mit solchen o.ä. psychischen Problemen und der Problematik der Antidepresiva umgehen.
Dieses Forum und die Informationen haben mir schon jetzt wirklich geholfen.
Auch an Dich meinen Dank für Deine Antwort.
Gruß
Maria

mücke
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Beitrag von mücke » Dienstag, 22.08.06, 10:59

Hallo Maria


Wie geht es dir mittlerweile? Hast du schon auf Citalopram umgestellt? Kommst du klar?

PS: Dein Meerschweinchen ist ja wirklich ganz süß. Wünsche Dir viel Freude mit ihm/ihr.
Das ist eine Meerschweinchendame. Leider ist sie schon gestorben. Ich mußte sie einschläfern lassen. War echt hart. Sie hieß mücke. Daher kommt auch mein nickname.


Gruss Annette

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