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Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 30.07.18, 19:56

Hallo Katzi,

ich finde, das hört sich in der Tat danach an, als würdest du das Mirta nicht mehr vertragen.
Ich würde es heute Abend besser weglassen.

Leider kommt es vor, dass eine Wiedereindosierung nicht greift.
Dein Zustand sollte sich nach einer einmaligen Einnahme recht schnell wieder bessern.

LG Ute
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Dienstag, 31.07.18, 11:00

Guten morgen,

Gestern Abend hab ich mirta weggelassen.
Die Unruhe war weg, ist jetzt wieder da, und starkes Rauschen hab ich im Kopf, wie ein stromumspannwerk.

So langsam kriege ich Angst, dass das nie mehr was wird.

Was soll ich nun machen? Weniger eindosiere oder gar nichts mehr nehmen?

Vor dem Aussitzen hab ich so langsam auch Muffe, jahrelang zu leiden.

LG Katzi 2000
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Jamie » Dienstag, 31.07.18, 13:06

Hallo Katzi, :)

ich finde einen einzigen Tag zu kurz den Effekt der Wiedereinnahme zu beurteilen.
Es könnte eine paradoxe Reaktion gewesen sein, aber ganz klar scheint mir das nicht.

Da man außer dem Versuch der Wiedereinnahme keine Optionen mehr hat außer es künftig aussitzen, sollte man vielleicht noch mal schauen, ob man es ggf. noch mal mit einer niedrigeren Dosis als 0,5mg probiert; zB 0,25mg.

Letztlich ist es natürlich deine Entscheidung; ich will da niemanden beeinflussen.

Ich gebe auch zu bedenken, dass sich fast alle Betroffenen nach einer Wiedereinnahme extrem intensiv selbst beobachten, was manchmal Symptome monströser erscheinen lässt als wenn man sie einmal kurz wahrnimmt, dann ignoriert und weiter macht mit seinem Alltag.
Dadurch kommen Verzerreffekte in beide Richtungen (hilft richtig gut / macht alles schlimmer) zustande.

Viele Grüße und alles Gute
Jamie
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Dienstag, 31.07.18, 13:27

Hallo Jamie,

Vielen Dank für deinen Rat. Man kann ja sonst keinen fragen, da ja jeder sagt, es ist psychisch. Deswegen bin ich froh, hier eure Meinung zu lesen.

Es kommt auch noch dazu, dass ich wieder so surrende, brennende Kopfschmerzen dazu habe.

Musste heute morgen eine Paracetamol holen. Die bringt zwar nicht wirklich was, aber ein kleines bisschen.

Hab mal noch eine Frage. Wenn ich jetzt nochmal mit 0.25mg eindosiere, und das funktioniert auch nicht, wird dann der Heilungsprozess verlängert?

Letzte Woche hatte ich ja 1 , 2 gute Tage gehabt und wenn ich jetzt wieder eindosiere, wird die zns reizung verschlimmert?

Diese Gefühl hab ich nämlich im Moment.

Danke!

LG Katzi 2000
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Jamie » Dienstag, 31.07.18, 13:37

Hallo Katzi :)
Hab mal noch eine Frage. Wenn ich jetzt nochmal mit 0.25mg eindosiere, und das funktioniert auch nicht, wird dann der Heilungsprozess verlängert?

Letzte Woche hatte ich ja 1 , 2 gute Tage gehabt und wenn ich jetzt wieder eindosiere, wird die zns reizung verschlimmert?
Mein Wissensstand: jein.

Also wenn Irritationen auftreten, dann ist das ZNS sicher eins zwei Wochen wieder gereizter als vorher, aber das gibt sich dann wieder.

Der Schaden wird dadurch nicht vergrößert (er bestand vorher), die Reizung ist temporär von ich denke 1-2 Wochen.

Dieses potentielle "Risiko" lohnt es sich aber zu tragen, weil die Effekte, falls das Mittel wieder anschlägt, um so viel erleichternder sind, wenn es denn noch greift.

Letztlich ist es eine Risiko-Abwägung, aber mit deutlichem Nutzen, falls es anschlägt.
Und wenn nicht, ist das ZNS vielleicht einszwei Wochen wieder eingeschnappt, aber nicht geschädigter als vorher.

Das ist zumindest das, was ich weiß und meine aus den Erfahrungen hier im Forum ziehen zu können.

Alles Gute, überlege es dir in Ruhe. Egal wie du dich entscheidest, höre unbedingt mit auf dein Bauchgefühl.

*gut schwitz* :o
Jamie
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Marienkaefer » Dienstag, 31.07.18, 13:58

Hallo Katzi 2000 :-),

tut mir unendlich leid, zu lesen, wie es dir geht.

Leider kann ich dir nichts raten, da ich auch noch mittendrin im Ausprobieren bin. Ich hoffe, dass dir dein Bauchgefühl sagt, was du tun darfst.

Ich wünsche dir viel Kraft und sende dir ganz viel Hoffnung, in Richtung Erleichterung :-).

Sei lieb gegrüßt von Marienkäfer
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20.02.2017 - 19.03.2017 Ibuprofen (1800 mg) nach OP

Ab dem 19.03.2017 traten folgende Symptome über Nacht auf: innere Unruhe, starkes Zittern, benebelter Kopf, Sehstörungen. Meine Vermutung, hängt mit der Einnahme von Ibuprofen zusammen. Ärztin verneinte das. Sie meinte diese haben psychische Ursachen. Bis dato hatte ich keine psychischen Probleme.

20.03.2017 - 15.04.2017 Da keine körperlichen Ursachen für meine Beschwerden gefunden worden, glaubte ich mittlerweile, dass es doch psychische Ursachen haben muss. Deshalb, Aufsuchen der psychatrischen Notfallaufnahme am 16.04.2017.

Klinikaufenthalt: Diagnose: Depression, Entlassungsdiagnose: Anpassungsstörungen
16.04.2017 - 17.04.2017 Mirtazapin 15 mg
18.04.2017 - 22.05.2017 Mirtazapin 30 mg

1. Absetzversuch
22.05.2017 - 05.06.2017 Mirtazapin 15 mg
05.06.2017 - 16.06.2017 Mirtazapin 7,5 mg
17.06.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörung, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung
05.07.2017 - 05.08.2017 Mirtazapin 7,5 mg

2. Absetzversuch
06.08.2017 - 19.08.2017 Mirtazapin 3,5 mg
20.08.2017 - 04.09.2017 Mirtazapin 2 mg
05.09.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörungen, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung während stationärer Psychotherapie
22.10.2017 - 20.11.2017 Mirtazapin 15 mg (pardoxe Wirkung), von jetzt auf gleich in der Klinik durch Valdoxan ersetzt
21.11.2017 - 31.12.2017 Valdoxan 25 mg (Müdigkeit, Trägheit, Antrieblosigkeit nahmen zu.)

01.01.2018 Valdoxan wieder durch Mirtazapin 7,5 mg ersetzt.
01.01.2018 - 31.01.2018 Mirtazapin 7,5 mg

3. Absetzversuch
01.02.2018 - 08.02.2018 Mirtazapin 6 mg
09.02.2018 - 15.02.2018 Mirtazapin 5 mg
16.02.2018 - 28.02.2018 Mirtazapin 4 mg
01.03.2018 - 10.03.2018 Mirtazapin 2,5 mg
11.03.2018 - 20.03.2018 Mirtazapin 1 mg
21.03.2018 - 31.03.2018 Mirtazapin 0,5 mg

seit 01.04.2018 medikamentenfrei, aber starke Absetzsymptome (Übelkeit, Benommenheit, vernebelter Kopf, Sehstörungen, unruhige Augen, Kopf-, Wangen- und Augendruck, brennende Augen, innere Unruhe, schlechter Schlaf, Taubheitsgefühle, Gliederschmerzen, unruhige Beine, Schmerzen in den Beinen, Gefühl, eines Stromflusses in meinem Körper)

Auf Grund der erdrückenden Beschwerden am 16.07.2018 0,2 mg Mirtazapin wieder eindosiert.
17.07.2018 - 18.07.2018 keine Veränderungen festgestellt.

19.07.2018 - 21.07.2018 Gefühl, Symptome verstärken sich. Kann aber auch mit der PMS zusammenhängen. Warte
weiter ab.

22.07.2018 - 31.07.2018 positive Veränderungen treten nicht ein, weiterhin Nebel vor den Augen, Augenschwindel, Kopfdruck, innere Unruhe, unruhige Beine, Stromfluss im Körper

01.08.2018 starke Übelkeit, innere Unruhe, Herzrasen in der Nacht, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck - Gefühl Kopf wird zerdrückt, starke Tagesmüdigkeit

02.08.2018 Herzrasen in der Nacht, Übelkeit am Morgen, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck

03.08.2018 Wiedereindosierung beendet, da sich die Symptome verstärkten bzw. neue hinzu kamen
Derzeitige Symptome neu:
- sehr starke Übelkeit
- im senkrechten Zustand, benebelter Kopf mit starkem Kopfdruck an verschiedenen Stellen
- Gefühl, Gehirn wird hin und her gerissen
- starker Schwindel
- starke innere Unruhe
Alle anderen Symptome sind geblieben bzw. haben sich verstärkt :frust:

Marienkaefer
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Marienkaefer » Freitag, 24.08.18, 13:56

Liebe Katzi 2000 :-),

wie geht es dir?

Freue mich über eine kurze Antwor :-).

Liebe Grüße sendet dir Marienkäfer
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20.02.2017 - 19.03.2017 Ibuprofen (1800 mg) nach OP

Ab dem 19.03.2017 traten folgende Symptome über Nacht auf: innere Unruhe, starkes Zittern, benebelter Kopf, Sehstörungen. Meine Vermutung, hängt mit der Einnahme von Ibuprofen zusammen. Ärztin verneinte das. Sie meinte diese haben psychische Ursachen. Bis dato hatte ich keine psychischen Probleme.

20.03.2017 - 15.04.2017 Da keine körperlichen Ursachen für meine Beschwerden gefunden worden, glaubte ich mittlerweile, dass es doch psychische Ursachen haben muss. Deshalb, Aufsuchen der psychatrischen Notfallaufnahme am 16.04.2017.

Klinikaufenthalt: Diagnose: Depression, Entlassungsdiagnose: Anpassungsstörungen
16.04.2017 - 17.04.2017 Mirtazapin 15 mg
18.04.2017 - 22.05.2017 Mirtazapin 30 mg

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22.05.2017 - 05.06.2017 Mirtazapin 15 mg
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(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörung, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung
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(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörungen, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung während stationärer Psychotherapie
22.10.2017 - 20.11.2017 Mirtazapin 15 mg (pardoxe Wirkung), von jetzt auf gleich in der Klinik durch Valdoxan ersetzt
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seit 01.04.2018 medikamentenfrei, aber starke Absetzsymptome (Übelkeit, Benommenheit, vernebelter Kopf, Sehstörungen, unruhige Augen, Kopf-, Wangen- und Augendruck, brennende Augen, innere Unruhe, schlechter Schlaf, Taubheitsgefühle, Gliederschmerzen, unruhige Beine, Schmerzen in den Beinen, Gefühl, eines Stromflusses in meinem Körper)

Auf Grund der erdrückenden Beschwerden am 16.07.2018 0,2 mg Mirtazapin wieder eindosiert.
17.07.2018 - 18.07.2018 keine Veränderungen festgestellt.

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01.08.2018 starke Übelkeit, innere Unruhe, Herzrasen in der Nacht, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck - Gefühl Kopf wird zerdrückt, starke Tagesmüdigkeit

02.08.2018 Herzrasen in der Nacht, Übelkeit am Morgen, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Sonntag, 09.09.18, 20:39

Hallo liebe Fories,

Muss mich mal wieder melden, weil es mir so schlecht geht. ☹

Marienkaefer hat sich ja eine Auszeit genommen.

Letzten Sonntag hatte ich ja einen Supertag, aber seit dem geht's nur weiter bergab.
Dir ganze Zeit hatte ich, so kann man sagen ,einen guten Tag, dann einen schlechten Tag. Seit Montag allerdings ein Rauschen, Brennen und ein Kribbeln im Kopf, das tut fürchterlich weh. Heute zuckt mir noch mein linkes Auge dazu. Stromschläge ziehen durch meinen Körper und meine Füße brennen.

Nachts werde ich durch das Rauschen geweckt und bin dann gezwungen aufzustehen. Es dauert dann 1 bis 2 Stunden bis ich wieder schlafe, weil mein Körper so zuckt und ich mich nicht beruhigen kann. Das Zucken ist immer auf der Seite, auf der ich liege. Auch im Darmbereich ist so ein komisches Kribbeln. Wenn ich dann endlich schlafe, geht das Spiel nach einer Stunde von vorne los. Puls ist dann auch erhöht, ebenso der Blutdruck. Andauernd muss ich dann auch noch auf die Toilette.

Wenn ich am Abend ins Bett gehe, bin ich eigentlich schnell eingeschlafen. Werde so ab 2 oder 4 uhr durch meinen Kopf aus dem Schlaf gerissen....gruselig...

Einfach Wahnsinn, was sich da abspielt. Und das nach inzwischen 5 Monaten!

Wenn mir jemand einen Tipp geben kann, wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße von Katzi2000 😿
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ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von lunetta » Sonntag, 09.09.18, 20:56

Hallo!

Wenn ich deine Signatur richtig lese, dann hast du am 20.7. auf 0,5 reduziert und am 5.8. auf 0,1 mg?

Wenn dem so ist, dann könnte ich mir vorstellen dass das zu schnell und zu viel auf einmal weniger ist.

Dann wäre eventuell ein Zwischenschritt besser...?

Gute Besserung! LG
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Sonntag, 09.09.18, 21:10

Hallo Lunetta,

Schön von dir zu hören!
Ich habe an diesen beiden Tagen einmalig eine Dosis von 0,5 bzw. 0,1 mg versucht. Am Tag darauf war ich so unruhig und zittrig, sodass ich es wieder ließ..es ging mir da auch sehr schlecht.
Besserte sich aber wieder und habe jetzt nicht mehr mit so was gerechnet.

Danke !

Liebe Grüße von Katzi2000 😿
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Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 10.09.18, 18:21

Hallo Katzi,

ich muss ganz ehrlich sagen, ich würde an deiner Stelle vorerst überhaupt keine Medikamente mehr "testen".

Ich hab mir nochmal deine Signatur durchgelesen, es wurde ja einiges an dir ausprobiert und du hast eigentlich immer sehr sensibel reagiert.
Dummerweise merkt dich unser Zentrales Nervensystem diese Eingriffe in seinem Stoffwechsel und reagiert mitunter sehr gereizt darauf.
Du bist das Mirta jetzt los, das ist gut so.
Gerade bei Mirta tritt nach einiger Zeit auf 0 oftmals nochmal eine Symptomwelle auf.
Das ist leider öfter so.

Versuche dir Ruhe zu gönnen und die Symptome auszusitzen und versuche immer daran zu denken dass es auch schon besser war und auch wieder wird.

LG Ute
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 10.09.18, 23:22

Hallo liebe Ute,

Ja, selbst als ich das Mirta noch nahm hats mir fast den Kopf zerrissen. Auch Sertralin und amtryptilin hab ich nicht vertragen.
Ich hoffe nur, dass mein Kopf keinen Schaden genommen hat.

Ich denke du hast recht! Da muss ich jetzt einfach durch.

Hoffentlich schaffe ich das!

Danke für deine Unterstützung und ich wünsche dir eine gute Nacht!

Liebe Grüße von Katzi 2000😾
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Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
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ab 5.4.18: auf 0
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Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
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05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 16.09.18, 14:59

 ! Nachricht von: Ululu 69
Hallo Katzi2000, ich habe deinen Thread in die Rubrik "Antidepressiva absetzen" verschoben. LG Ute
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Marienkaefer » Sonntag, 16.09.18, 18:30

Liebe Katzi2000 :-),

ich melde mich mal kurz bei dir :-). In letzter Zeit habe ich viel an dich gedacht.

Ich hoffe, dir geht es wieder besser :-) und du konntest deinen Urlaub doch noch ein wenig genießen :-).

Mir geht es unverändert schlecht. Seit nun mehr 6 Wochen hält die Symptomwelle an und ich finde leider keine Erleichterung :-(. Im Gegenteil, neue erdrückende Beschwerden kommen hinzu. Es ist langsam nicht mehr zum Aushalten. Ich denke immer, noch schlimmer kann es nicht werden. Aber doch, es geht leider :-). Mir sitzt seit 2 Wochen ein starkter Druck im unteren Hinterkopf. Dieser erzeugt Schwindel, Unruhe sowie starke Übelkeit. Außerdem ist es mir nicht möglich längere Strecken zu laufen, da sich der Druck dermaßen verstärkt und mein Gehirn dadurch hin und her gerissen wird.

Ist es nicht schlimm, worüber wir hier schreiben? Ich hätte nie im Leben gedacht, dass es solche elendigen Beschwerden überhaupt geben kann. Kann das wirklich jemals aufhören?

Ich trauere jetzt fast jeden Tag dem sinnlosen Grund, warum ich in jetzige Situation geraten bin, nach. Hätte ich doch den Ärzten nicht so vertraut und auf meinen Bauch gehört, dann könnte ich heute mein Leben genießen. Ich weiß, diese Gedanken bringen mich nicht weiter und sind auch nicht förderlich. Bloß wie stellt man diese ab?

Naja, wie du liest, es ist immer noch ein unverständlicher Kampf. Schade. Ich möchte so gern auch mal etwas Positives berichten. Aber vielleicht sieht die Welt ja morgen positiver aus :-).

Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg zur Heilung viel Kraft und Durchhaltevermögen :-).

P.S. Kann man mittlerweile ein Foto von deiner Katze bewundern?

Liebe Grüße sendet dir Marienkäfer
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20.02.2017 - 19.03.2017 Ibuprofen (1800 mg) nach OP

Ab dem 19.03.2017 traten folgende Symptome über Nacht auf: innere Unruhe, starkes Zittern, benebelter Kopf, Sehstörungen. Meine Vermutung, hängt mit der Einnahme von Ibuprofen zusammen. Ärztin verneinte das. Sie meinte diese haben psychische Ursachen. Bis dato hatte ich keine psychischen Probleme.

20.03.2017 - 15.04.2017 Da keine körperlichen Ursachen für meine Beschwerden gefunden worden, glaubte ich mittlerweile, dass es doch psychische Ursachen haben muss. Deshalb, Aufsuchen der psychatrischen Notfallaufnahme am 16.04.2017.

Klinikaufenthalt: Diagnose: Depression, Entlassungsdiagnose: Anpassungsstörungen
16.04.2017 - 17.04.2017 Mirtazapin 15 mg
18.04.2017 - 22.05.2017 Mirtazapin 30 mg

1. Absetzversuch
22.05.2017 - 05.06.2017 Mirtazapin 15 mg
05.06.2017 - 16.06.2017 Mirtazapin 7,5 mg
17.06.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörung, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung
05.07.2017 - 05.08.2017 Mirtazapin 7,5 mg

2. Absetzversuch
06.08.2017 - 19.08.2017 Mirtazapin 3,5 mg
20.08.2017 - 04.09.2017 Mirtazapin 2 mg
05.09.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörungen, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung während stationärer Psychotherapie
22.10.2017 - 20.11.2017 Mirtazapin 15 mg (pardoxe Wirkung), von jetzt auf gleich in der Klinik durch Valdoxan ersetzt
21.11.2017 - 31.12.2017 Valdoxan 25 mg (Müdigkeit, Trägheit, Antrieblosigkeit nahmen zu.)

01.01.2018 Valdoxan wieder durch Mirtazapin 7,5 mg ersetzt.
01.01.2018 - 31.01.2018 Mirtazapin 7,5 mg

3. Absetzversuch
01.02.2018 - 08.02.2018 Mirtazapin 6 mg
09.02.2018 - 15.02.2018 Mirtazapin 5 mg
16.02.2018 - 28.02.2018 Mirtazapin 4 mg
01.03.2018 - 10.03.2018 Mirtazapin 2,5 mg
11.03.2018 - 20.03.2018 Mirtazapin 1 mg
21.03.2018 - 31.03.2018 Mirtazapin 0,5 mg

seit 01.04.2018 medikamentenfrei, aber starke Absetzsymptome (Übelkeit, Benommenheit, vernebelter Kopf, Sehstörungen, unruhige Augen, Kopf-, Wangen- und Augendruck, brennende Augen, innere Unruhe, schlechter Schlaf, Taubheitsgefühle, Gliederschmerzen, unruhige Beine, Schmerzen in den Beinen, Gefühl, eines Stromflusses in meinem Körper)

Auf Grund der erdrückenden Beschwerden am 16.07.2018 0,2 mg Mirtazapin wieder eindosiert.
17.07.2018 - 18.07.2018 keine Veränderungen festgestellt.

19.07.2018 - 21.07.2018 Gefühl, Symptome verstärken sich. Kann aber auch mit der PMS zusammenhängen. Warte
weiter ab.

22.07.2018 - 31.07.2018 positive Veränderungen treten nicht ein, weiterhin Nebel vor den Augen, Augenschwindel, Kopfdruck, innere Unruhe, unruhige Beine, Stromfluss im Körper

01.08.2018 starke Übelkeit, innere Unruhe, Herzrasen in der Nacht, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck - Gefühl Kopf wird zerdrückt, starke Tagesmüdigkeit

02.08.2018 Herzrasen in der Nacht, Übelkeit am Morgen, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck

03.08.2018 Wiedereindosierung beendet, da sich die Symptome verstärkten bzw. neue hinzu kamen
Derzeitige Symptome neu:
- sehr starke Übelkeit
- im senkrechten Zustand, benebelter Kopf mit starkem Kopfdruck an verschiedenen Stellen
- Gefühl, Gehirn wird hin und her gerissen
- starker Schwindel
- starke innere Unruhe
Alle anderen Symptome sind geblieben bzw. haben sich verstärkt :frust:

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Dienstag, 18.09.18, 18:08

Liebe Marienkaefer,

Das tut mir alles sehr leid, aber genauso denke ich auch.

Bei mir überwiegen die schlechten Tage jetzt auch.

Ich hoffe auf eine baldige Besserung wie DU!
Überwiegend leide ich an enormen Kopfschmerzen wieder und das nächtliche Aufwecken durch meinen Kopf und hoher Puls machen mir am meisten zu schaffen.

Wir müssen jetzt einfach da durch, doch manchmal bin ich soweit, dass ich am liebsten wieder eine Tablette ( die ich eh nicht vertrage) einwerfen würde, oder in eine Klinik fahren würde.
Mein Mann wollte mich schon in die Notaufnahme fahren, aber ich weiß schon, was da läuft : Tavor oder so was ähnliches. Und dann hat man das nächste Problem!

Melde dich mal wieder wenn du willst. Ich freue mich über jede Nachricht von dir!

Ein Bild von meiner Katze habe ich hochgeladen. Musst dich einloggen und Haustier suchen, dann kommst du auf die Seite.

Liebe Grüße von Katzi2000😻
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ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
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sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
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Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
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Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Marienkaefer » Donnerstag, 20.09.18, 8:30

Liebe Katzi2000 :-),

deine Katze sieht sehr lieb aus :-). Sicherlich gibt sie dir viel Kraft und ist sehr dankbar :-).

Heute ist ja wieder Mittwoch, d. h. ein Arbeitstag für dich. Ist es dir möglich, heute deiner Arbeit nachzugehen?

Ich bin im Moment sehr down, da sich überhaupt keine Besserung einstellen will. Fenster habe ich seit 7 Wochen nicht mehr erlebt. Ist schon ganz schön beängstigend. Mittlerweile zweifle ich, ob ich noch die Kraft habe, das durchzustehen. Hätte nie gedacht, dass es immer noch schlimmer werden kann.
Ich sehe total mitgenommen aus und kann diesen Zustand nicht beeinflussen. Ist schon alles ganz schön traurig.

Gestern musste ich widerwillig zum Zahnarzt da mir am Abend zuvor, eine Füllung rausgefallen ist. Der Arztbesuch war ein Kraftakt. Wahnsinn. Zum Glück habe ich ihn irgendwie überstanden.

Immer wieder kommt eine neue Herausforderung. Wann hört es endlich auf?

Hoffe für dich, dass du dich wieder einen Schritt näher in Richtung Heilung bewegst :-).

Ich wünsche dir einen guten Mittwoch.

Liebe Grüße sendet dir Marienkäfer
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JamieUlulu 69Katzi2000lunettaMobu
20.02.2017 - 19.03.2017 Ibuprofen (1800 mg) nach OP

Ab dem 19.03.2017 traten folgende Symptome über Nacht auf: innere Unruhe, starkes Zittern, benebelter Kopf, Sehstörungen. Meine Vermutung, hängt mit der Einnahme von Ibuprofen zusammen. Ärztin verneinte das. Sie meinte diese haben psychische Ursachen. Bis dato hatte ich keine psychischen Probleme.

20.03.2017 - 15.04.2017 Da keine körperlichen Ursachen für meine Beschwerden gefunden worden, glaubte ich mittlerweile, dass es doch psychische Ursachen haben muss. Deshalb, Aufsuchen der psychatrischen Notfallaufnahme am 16.04.2017.

Klinikaufenthalt: Diagnose: Depression, Entlassungsdiagnose: Anpassungsstörungen
16.04.2017 - 17.04.2017 Mirtazapin 15 mg
18.04.2017 - 22.05.2017 Mirtazapin 30 mg

1. Absetzversuch
22.05.2017 - 05.06.2017 Mirtazapin 15 mg
05.06.2017 - 16.06.2017 Mirtazapin 7,5 mg
17.06.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörung, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung
05.07.2017 - 05.08.2017 Mirtazapin 7,5 mg

2. Absetzversuch
06.08.2017 - 19.08.2017 Mirtazapin 3,5 mg
20.08.2017 - 04.09.2017 Mirtazapin 2 mg
05.09.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörungen, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung während stationärer Psychotherapie
22.10.2017 - 20.11.2017 Mirtazapin 15 mg (pardoxe Wirkung), von jetzt auf gleich in der Klinik durch Valdoxan ersetzt
21.11.2017 - 31.12.2017 Valdoxan 25 mg (Müdigkeit, Trägheit, Antrieblosigkeit nahmen zu.)

01.01.2018 Valdoxan wieder durch Mirtazapin 7,5 mg ersetzt.
01.01.2018 - 31.01.2018 Mirtazapin 7,5 mg

3. Absetzversuch
01.02.2018 - 08.02.2018 Mirtazapin 6 mg
09.02.2018 - 15.02.2018 Mirtazapin 5 mg
16.02.2018 - 28.02.2018 Mirtazapin 4 mg
01.03.2018 - 10.03.2018 Mirtazapin 2,5 mg
11.03.2018 - 20.03.2018 Mirtazapin 1 mg
21.03.2018 - 31.03.2018 Mirtazapin 0,5 mg

seit 01.04.2018 medikamentenfrei, aber starke Absetzsymptome (Übelkeit, Benommenheit, vernebelter Kopf, Sehstörungen, unruhige Augen, Kopf-, Wangen- und Augendruck, brennende Augen, innere Unruhe, schlechter Schlaf, Taubheitsgefühle, Gliederschmerzen, unruhige Beine, Schmerzen in den Beinen, Gefühl, eines Stromflusses in meinem Körper)

Auf Grund der erdrückenden Beschwerden am 16.07.2018 0,2 mg Mirtazapin wieder eindosiert.
17.07.2018 - 18.07.2018 keine Veränderungen festgestellt.

19.07.2018 - 21.07.2018 Gefühl, Symptome verstärken sich. Kann aber auch mit der PMS zusammenhängen. Warte
weiter ab.

22.07.2018 - 31.07.2018 positive Veränderungen treten nicht ein, weiterhin Nebel vor den Augen, Augenschwindel, Kopfdruck, innere Unruhe, unruhige Beine, Stromfluss im Körper

01.08.2018 starke Übelkeit, innere Unruhe, Herzrasen in der Nacht, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck - Gefühl Kopf wird zerdrückt, starke Tagesmüdigkeit

02.08.2018 Herzrasen in der Nacht, Übelkeit am Morgen, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck

03.08.2018 Wiedereindosierung beendet, da sich die Symptome verstärkten bzw. neue hinzu kamen
Derzeitige Symptome neu:
- sehr starke Übelkeit
- im senkrechten Zustand, benebelter Kopf mit starkem Kopfdruck an verschiedenen Stellen
- Gefühl, Gehirn wird hin und her gerissen
- starker Schwindel
- starke innere Unruhe
Alle anderen Symptome sind geblieben bzw. haben sich verstärkt :frust:

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Donnerstag, 20.09.18, 22:27

Liebe Marienkaefer,

Ja, Katzi ist ne liebe!

Vielen Dank für deine Nachricht. Hab mich sehr gefreut darüber. Lieb von dir, wenn du an mich denkst, wenn ich arbeiten gehen muss. 😙

Musst dir mal vorstellen: weil ich so viel krank war, soll ich zum BEM Gespräch auf der Arbeit. Werde aber nicht dahin gehen. Letztes Jahr hatte ich wirklich die Serie, war halt immer etwas anderes.

Die 2 Arbeitstage hab ich irgendwie hinter mich gebracht. Heute war es ganz gut, jedoch gestern hatte ich ein richtiges stechen und brennen am Hinterkopf. Weißt ja, morgens früh ist es immer am schlimmsten. ...

Seit neustem habe ich stechen im Gesicht und an den Füßen. Vor allem morgens und abends.

Muss dir noch was erzählen : war diese Woche in der Uniklinik, also beim 3. Psychologe (war ja auch schon bei 3 Neurologen, Krankenhaus und Schiffsarzt). Hab meine momentane Probleme erzählt und da meinte sie, es wäre die Psyche und da müsste man mal ein anderes Mittel ausprobieren. Hab dankend abgelehnt. Ich war dort, weil ich Angst habe, dass mein Kopf kaputt ist. Habe nämlich das Gefühl, jeden Nerv da oben zu spüren, manchmal sogar schmerzhaft.

Ich muss da immerwieder staunen, die sind sich alle so einig. Anscheinend wird das so auf der Uni den Ärzten vermittelt, obwohl im Internet oft vor Absetzsymptomen gewarnt wird. Da liest anscheinend keiner.

Davor habe ich auch Angst, wenn ich zum Zahnarzt muss oder wieder Nierensteine habe, mit denen ich letztes Jahr auch Probleme hatte und ins Krankenhaus musste.

Musstest du eine Betäubung kriegen? Wars schlimm?

Ich habe auch das Gefühl wenn ich in den Spiegel schaue, um 10 Jahre gealtert zu sein. Schlimm sehe ich aus.

Ach Marienkaefer, womit haben wir das verdient?

Bald haben wir ein halbes Jahr rum. Hätte nie gedacht, dass es so schlimm wird.

Hätten wir nur das Forum früher gefunden 😣

Ich drück dich mal! Halte durch! Irgendwann müsste es besser werden.
Ich hoffe nur, dass wir nichts chronisches haben und das zns irgendwann zur Ruhe kommt.

Schlaf gut und ich denk an dich ☺

Liebe grüße von Katzi2000 😻
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lunettaUlulu 69Marienkaefer
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Marienkaefer » Sonntag, 23.09.18, 14:50

Liebe Katzi2000:-),

wie geht es dir heute?

Es ist schon schlimm, was wir uns durch die Einnahme von Mirta angetan haben. Das ganze Leben ist durcheinander und plötzlich können wir nicht mehr mit vollem Einsatz unserer Arbeit nachgehen.
Jetzt scheint es bei dir auch zu sein, dass dein Arbeitgeber sich Sorgen um dich und dein Arbeitseinsatz zu machen scheint. Nimmst du das BEM-Gespräch an? Vielleicht fällt es ja positiv aus - bitte berichte davon :-). Ich drücke dir auf alle Fälle die Daumen.

Ich glaube, von den Ärzten können wir keine Hilfe mehr erwarten. Wir können nur hoffen, dass das was wir gerade durchmachen wirklich Entzugsbeschwerden sind und die sich irgendwann und hoffentlich in naher Zukunft - bessern.
Der einzige Arzt zu dem ich noch gehe, ist der Zahnarzt - wenn auch widerwärtig :-). Ich lasse mir keine Betäubungsspritzen mehr geben. Ich glaube, die würden wieder einiges bei mir triggern. Muss da ohne durch. Meine Zahnärztin hat Verständnis und geht besonders vorsichtig vor :-). Aber schön ist es nicht.

Gestern habe ich von einer ehemaligen Mitschülerin die Einladung zum 30jährigen Abiturtreffen bekommen. Ich war nach dem Telefonat total traurig, wütend und weinerlich. Natürlich kann ich zum Treffen nicht hingehen, da das derzeitige Beschwerdebild es einfach nicht zulässt :-(.
Das ärgert mich schon. Fragen kamen wieder auf: Wieso muss mich der Entzug so stark treffen? Wann wird es vorbei sein? Kann es noch schlimmer kommen? Warum kann man nichts tun, um die Regeneration des Nervensystems zu beschleunigen? Wieso habe ich im Februar 2017 nicht auf mein Bauchgefühl gehört? usw. Fragen über Fragen auf die es keine wirkliche Antwort gibt.

Heute ist es bei uns sehr regnerisch und recht kühl. Wir werden jetzt eine kleine Runde mit dem Auto fahren und schauen, wo wir dennoch ein Stück laufen können. Im Moment nutze ich eine Halskrause, die mir Halt gibt, damit ich mich wenigstens ein bisschen senkrecht bewegen kann. Ohne Halskrause könnte ich nicht laufen. Ist das nicht alles fürcherlich?

Naja, hoffen wir auf baldige Besserung :-) und auf unsere Kraft, es durchzustehen :-).

Ich wünsche dir einen annehmbaren Restsonntag.

Liebe Grüße von Marienkäfer
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Towanda1Ululu 69Katzi2000
20.02.2017 - 19.03.2017 Ibuprofen (1800 mg) nach OP

Ab dem 19.03.2017 traten folgende Symptome über Nacht auf: innere Unruhe, starkes Zittern, benebelter Kopf, Sehstörungen. Meine Vermutung, hängt mit der Einnahme von Ibuprofen zusammen. Ärztin verneinte das. Sie meinte diese haben psychische Ursachen. Bis dato hatte ich keine psychischen Probleme.

20.03.2017 - 15.04.2017 Da keine körperlichen Ursachen für meine Beschwerden gefunden worden, glaubte ich mittlerweile, dass es doch psychische Ursachen haben muss. Deshalb, Aufsuchen der psychatrischen Notfallaufnahme am 16.04.2017.

Klinikaufenthalt: Diagnose: Depression, Entlassungsdiagnose: Anpassungsstörungen
16.04.2017 - 17.04.2017 Mirtazapin 15 mg
18.04.2017 - 22.05.2017 Mirtazapin 30 mg

1. Absetzversuch
22.05.2017 - 05.06.2017 Mirtazapin 15 mg
05.06.2017 - 16.06.2017 Mirtazapin 7,5 mg
17.06.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörung, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung
05.07.2017 - 05.08.2017 Mirtazapin 7,5 mg

2. Absetzversuch
06.08.2017 - 19.08.2017 Mirtazapin 3,5 mg
20.08.2017 - 04.09.2017 Mirtazapin 2 mg
05.09.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörungen, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung während stationärer Psychotherapie
22.10.2017 - 20.11.2017 Mirtazapin 15 mg (pardoxe Wirkung), von jetzt auf gleich in der Klinik durch Valdoxan ersetzt
21.11.2017 - 31.12.2017 Valdoxan 25 mg (Müdigkeit, Trägheit, Antrieblosigkeit nahmen zu.)

01.01.2018 Valdoxan wieder durch Mirtazapin 7,5 mg ersetzt.
01.01.2018 - 31.01.2018 Mirtazapin 7,5 mg

3. Absetzversuch
01.02.2018 - 08.02.2018 Mirtazapin 6 mg
09.02.2018 - 15.02.2018 Mirtazapin 5 mg
16.02.2018 - 28.02.2018 Mirtazapin 4 mg
01.03.2018 - 10.03.2018 Mirtazapin 2,5 mg
11.03.2018 - 20.03.2018 Mirtazapin 1 mg
21.03.2018 - 31.03.2018 Mirtazapin 0,5 mg

seit 01.04.2018 medikamentenfrei, aber starke Absetzsymptome (Übelkeit, Benommenheit, vernebelter Kopf, Sehstörungen, unruhige Augen, Kopf-, Wangen- und Augendruck, brennende Augen, innere Unruhe, schlechter Schlaf, Taubheitsgefühle, Gliederschmerzen, unruhige Beine, Schmerzen in den Beinen, Gefühl, eines Stromflusses in meinem Körper)

Auf Grund der erdrückenden Beschwerden am 16.07.2018 0,2 mg Mirtazapin wieder eindosiert.
17.07.2018 - 18.07.2018 keine Veränderungen festgestellt.

19.07.2018 - 21.07.2018 Gefühl, Symptome verstärken sich. Kann aber auch mit der PMS zusammenhängen. Warte
weiter ab.

22.07.2018 - 31.07.2018 positive Veränderungen treten nicht ein, weiterhin Nebel vor den Augen, Augenschwindel, Kopfdruck, innere Unruhe, unruhige Beine, Stromfluss im Körper

01.08.2018 starke Übelkeit, innere Unruhe, Herzrasen in der Nacht, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck - Gefühl Kopf wird zerdrückt, starke Tagesmüdigkeit

02.08.2018 Herzrasen in der Nacht, Übelkeit am Morgen, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck

03.08.2018 Wiedereindosierung beendet, da sich die Symptome verstärkten bzw. neue hinzu kamen
Derzeitige Symptome neu:
- sehr starke Übelkeit
- im senkrechten Zustand, benebelter Kopf mit starkem Kopfdruck an verschiedenen Stellen
- Gefühl, Gehirn wird hin und her gerissen
- starker Schwindel
- starke innere Unruhe
Alle anderen Symptome sind geblieben bzw. haben sich verstärkt :frust:

Katzi2000
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Mittwoch, 03.10.18, 10:48

Liebe Marienkaefer,

Muss mich mal wieder melden und wollte dir noch unbedingt antworten hier.

Nein, zu dem BEM Gespräch werde ich nicht gehen, war beim Betriebsrat und der meinte, das wäre nur interessant, wenn mich die Arbeit auf der Arbeit, bzw. Kollegen krank gemacht hätten. Das ist aber nicht der Fall und somit habe ich das Gespräch abgelehnt.

Wie geht es dir?

Bei mir mal ein Tag relativ gut, der nächste Tag wieder schlecht.

Habe mir Magnesium citrat gekauft, aber ich glaube, das bekommt mir auch nicht.

Was macht deine Reha? Konntest du sie abweisen ?

Schönen Feiertag euch allen!

Liebe Grüße von Katzi2000😼
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Towanda1
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Towanda1 » Mittwoch, 03.10.18, 11:12

Katzi2000 hat geschrieben:
Mittwoch, 03.10.18, 10:48

Habe mir Magnesium citrat gekauft, aber ich glaube, das bekommt mir auch nicht.
Hallo Katzi,

Magnesiumcitrat kann Durchfall verursachen - war bei mir zumindest so. Magnesiumglycinat vertrage ich ohne Probleme, auch in höherer Dosierung. Wäre vielleicht noch einen Versuch wert, aber unbedingt mit sehr wenig antesten.

LG Towanda
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Katzi2000Ululu 69padma
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01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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