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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 26.12.18, 21:01

Hallo Katzi,

es ist sehr unwahrscheinlich, dass das Tavor noch eine Rolle spielt.
Es kann zwar sehr schnell abhängig machen, das hättest du dann aber wohl direkt nach dem Absetzen schon merken müssen.

LG Ute
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Donnerstag, 27.12.18, 8:50

Liebe Katzi :)

Ich hoffe dass es dir etwas besser geht & du Weihnachten trotz den Symptomen etwas geniessen konntest.

Eigentlich ist es ja schön dass du Familie hast, die sich um dich sorgt, jedoch kann ich mir vorstellen, dass es sehr anstrengend sein muss, sich ständig rechtfertigen zu müssen.

Was ich oft nicht vetstehe ist, warum Leute und auch Angehörige so blind gegenüber der Wahrheit sind - eigentlich genügen doch ein paar Stunden Forumlesens um dem Ganzen auf die Schliche zu kommen. Es kann ja kein Zufall sein, dass z.b. alle Mirtageschädigten ähnliche Symptome direkt 2 - 3 Wochen nach absetzen bekommen....

Meine Schwester macht auch auf stur/blind und möchte nichts vom Forum wissen - sie nimmt lieber ein Leben lang Venlaflaxin! Es ist für mich schwer zu akzeptieren da ich ihr & ihrem Mann wirklich nur das Beste wünsche !
Ich versuche es aber weiter.

Die Ärzte werden immer noch als Allwissend gesehen & es wird denen blind vertraut - dabei wissen die gar nichts und viele interessieren sich auch null und sehen daher keine Zusammenhänge ....einfach dumm und ignorant :vomit:

Dir bleibt wohl nichts übrig als stark zu bleiben - ich wünsche dir ganz viel Kraft - Durchsetzungsvermögen und dass du die Hoffnung auf Besserung nicht verlierst :party2:

Llebe Grüsse
Petra :hug:
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Freitag, 28.12.18, 21:54

Liebe Schwimmerin,

Du hast recht, du schreibst mir aus der Seele.

Oft genug kriege ich gesagt, ich wäre kein Arzt.
Ja , von diesem Forum will niemand etwas wissen. Im Gegenteil, ich werde noch beschimpft, weil ich mich hier schlau mache.
Obwohl ich immerwieder sage, dass das hier Tatsachenberichte sind, aber ohne Erfolg ☹

Ich halte schon lange nichts mehr von den Halbgöttern in weiß. Wenn die nicht mehr weiter wissen, wird der Rezeptblock gezückt.

Schon immer habe ich mich gefragt, wie kann ein Frauenarzt wissen, wie es ist ein Kind zu kriegen.

Genauso ist jetzt meine Frage, wie kann ein Neurologe fühlen was wir alle hier alles aushalten müssen.

Ich kam erst auf die Idee ,dass dies Absetzsymptome sind , durch meinen Bruder. Der hatte mal erwähnt, das könnte so etwas sein. Dann hat mir eine Frau erzählt, wenn sie 1 mal ihre Tablette vergisst, fangen ihre Beine an zu zittern. Da war mir alles klar. Dann ging ich im Internet auf die
Suche . Da war es aber schon zu spät, obwohl ich froh bin das Forum gefunden zu haben und Unterstützung und guten Rat hier zu bekommen. Wie in einer großen Familie.

5 Ärzten habe ich erzählt was ich habe, alles psychosomatisch. Wie untereinander abgesprochen.
Und dies erleben hier viele.

Die Feiertage habe ich bis auf Heilig Abend relativ gut hinter mich gebracht. Ich hoffe du auch.

Heute ist wieder so ein Sch...Tag. Nervenschmerzen im Kopf.

Danke für deine lieben Worte. Heute schon wieder Streit wegen dem Forum. Es war mein letzter Versuch!

Liebe Grüße katzi 😽
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ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Montag, 31.12.18, 8:43

Liebe Katzi :)

Ja es ist wirklich erstaunlich dass die Wahrheit bei den meisten Menschen nicht ankommt - woran das wohl liegen mag?

Alleine mit dem Wort Entzug sind wir wohl schneller in einer Schublade verschwunden, als dass man sich tiefer Gedanken darüber macht will. Leider muss ich auch zugeben, dass ich Menschen die Psychopharmaka nehmen, früher auch schnell abgewertet habe. Inzwischen ist es ganz anders und ich betrachte jede Situation mit diesen Medikamenten mit ganz anderen Augen..

Gerade erst hatte ich einen Patienten der Entzugssymptome hatte und schon das 2. mal zu uns kam, ich habe ihn bei der ersten Gelegenheit ausgefragt und siehe da: Cymbalta und Mirtazapin - ich habe wirklich mein Bestes gegeben, ihn aufzuklären damit er sich selber mit dem forum helfen kann, doch meine Worte kamen bei ihm nicht an - er war zu sehr beschäftigt mit seinem trockenen Mund, der Panik etc. ich hätte ihn am liebsten geschüttelt und angeschrien dass er jetzt ganz gut aufpassen & handeln muss und den Ärzten nicht blindlings vertrauen kann!

Ich habe nun 5 Tage frei, nachdem ich über ganz Weihnachten gearbeitet habe - uff bin so froh, obwohl ich mich ganz stabil fühle aber es war echt viel los in der Praxis. Hast du auch noch etwas Ferien?

Liebe Grüsse
Petra :)
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 31.12.18, 20:12

Liebe Schwimmerin,

Also, ich hätte mir das mit dem Forum auch nicht so toll vorgestellt. Es ist das 1.Mal dass ich soetwas nutze und ich finde es einfach super.

Wäre es Facebook würde z.B. mein Sohn voll darauf abfahren.

Schon schlimm dass einem keiner glaubt.
Meine Nachbarin nimmt sertralin 50. Ich hatte sie mal gewarnt, weil sie mir erzählt hat, sie hätte mal nur die Hälfte genommen und das würde gar nicht funktionieren. Sie hätte dann schnell wieder erhöht.

Quatsch, das sind keine Absetzsymptome!

Ohjee, du musst dir auch einiges anschauen in eurer Praxis.

Genieße deine freien Tage, die 5 Tage waren ja dann ziemlich heftig.
Ich habe kein Urlaub mehr, gehe (hoffentlich ) am.Mittwoch wieder arbeiten.

Bei mir ist jeder Tag anders.
Von Fenster oder Welle kann ich gar nichts sagen. Gut, es gibt Tage die sind erträglicher, manche nicht.

Schön, dass es dir gut geht.

Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles erdenklich Gute!

Liebe Grüße von Katzi 😻
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Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
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CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Dienstag, 08.01.19, 9:06

Hallo an alle,

Mir geht es so schlecht.

Seit 2 Uhr heute Nacht rast mein Hirn. Mein Kopf brennt, schmerzt und beruhigt sich überhaupt nicht.
Es sind plötzlich einschießende kopfschmerzen. Schon immer.
So bleibt es dann den ganzen Tag. Sie wandern über den ganzen Kopf.

Ich weiß nicht was ich tun soll.

Hätte heute Nacht beinahe eine Mirtazapin genommen, hatte jedoch zu große Angst.

Statt besser wird es immer schlimmer!
Habe Angst, dass es chronisch wird oder ist 🙁

Zum Arzt traue ich mich auch nicht.

Es ist so schlimm.

Ist das noch Entzug?
Was soll ich machen?

Grüße Katzi 😾
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ab 5.4.18: auf 0
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von padma » Dienstag, 08.01.19, 18:30

liebe Katzi, :)

du Ärmste, das hört sich sehr schlimm an. :hug:

Körperlich wurde ja alles abgeklärt, oder ?
Wenn alles soweit in Ordnung war, wird es wohl der Entzug sein. Zumal diese Kopfschmerzen ja im Zusammenhang mit Mirtazapin aufgetreten sind.

Oder könnte es auch was Migräneartiges sein?

Ich glaube nicht, dass es hilfreich wäre, wieder eine zu nehmen. Bei deinem letzten Versuch hast du es ja nicht vertragen.

Vielleicht findest du hier einen hilfreichen Tipp https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=10913 und https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=11704

Ich wünsche dir sehr, dass die Schmerzen bald nachlassen. :hug:
liebe Grüsse,
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20.4.2019: 0,07 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Dienstag, 08.01.19, 21:40

Liebe Padma,

Nein, Migräne ist es nicht.
Ich denke, die Nerven spielen da verückt. Die geben gar keine Ruhe.
Körperlich habe ich, so denke ich, alles durch an Untersuchungen.
Manches ist natürlich schon über 1 Jahr her.

Danke für die beiden Links.

Liebe grüße von Katzi 🙀
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padma
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August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
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15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Mittwoch, 09.01.19, 9:05

Liebe Katzi :)

Geht es dir nun etwas besser?

ich kann dich ja so gut verstehen, diese Kopfsymptome sind unglaublich und machen Angst denn man weiss ja nie, wie lange und leider gibt es ja auch nichts, was dies sofort stoppen könnte.

Es klingt schon sehr nach Mirtazapinentzug - bei mir war es auch der Kopf der am meisten litt - dass das Hirn davon aber einen irreversiblen Schaden nimmt, habe ich zum Glück noch nicht gelesen, da bin ich schon mal sehr froh darüber :roll:

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und sende dir liebe Grüsse :hug:
Schwimmerin
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Marienkaefer
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Marienkaefer » Mittwoch, 09.01.19, 17:55

Liebe Katzi2000:-),

ich hoffe, dir geht es wieder besser und du konntest heute arbeiten gehen :-).

In welchem Wahnsinn befinden wir uns? Auf der einen Seite weiß man, dass man im Entzug steckt und auf der anderen Seite kann man es nicht glauben bzw. nicht wirklich akzeptieren, denn ein Heilungsprozess verläuft doch eigentlich nicht so ... Es müsste doch von Tag zu Tag besser werden. Leider verläuft unser Heilungsprozess anders und erfordert von uns viel Kraft, Geduld und Vertrauen in unseren Körper.
Ich schicke dir auch hier in deinem Thread ein Kraftpaket :fly:

Mit der Geduld und dem Vertrauen ist das so eine Sache. Ich weiß, dass ich im Entzug stecke und versuche immer wieder mir Erleichterung zu verschaffen. So habe ich schon viele verschiedene Methoden (TCM, Schamanismus, Kinesiologie, Homoöpathie, Hypnose, Erfahrungen auf der Seelenebene) ausprobiert, um den Weg aus diesem Elend zu finden. Immer wieder wurde ich gefragt, was ich aufgrund der eigenartigen Beschwerden, die ich um und in meinen Augen habe (Schwindel, benebeltes Sehen, Brennen um und den Augen, ...), nicht sehen will. Trotz der tollen Methoden hat sich nichts aufgetan. Auch der Sinn, warum ich mich in dieser Situation befinde, hat sich nie gezeigt.

Jetzt weiß ich, es war einfach nur Pech, dass ein Arzt eine Fehldiagnose gestellt hat, die mein Leben von jetzt auf gleich verändert hat. Wahnsinn. Bei dir scheint es ja nicht anders zu sein:-(.

Ich bin jetzt da angekommen, dass ich den schlimmen Zustand akzeptieren muss und nur hoffen kann, dass sich bald eine Besserung einstellt.

Nimmst du eigentlich noch Varlsatan ein? Könnte das Medikament einen Einfluss auf die Verstärkung der Kopfbeschwerden, von den du berichtest haben? Hast du einen zu hohen Blutdruck? Wenn ja, vielleicht ist eine Reduktion von Varlsatan in Absprache mit deinem Arzt ein erster Schritt. Die Aminosäure L-Argenin senkt auf natürliche Weise den Blutdruck. Ich habe sie eine Weile auch eingenommen, da bei mir ein Argeninmangel festgestellt wurde. Sie hat meinen ohnehin schon niedrigen Blutdruck noch weiter abgesenkt. Deshalb musste ich mit der konzentrierten Einnahme aber wieder aufhören.

Liebe Katzi 2000, ich wünsche dir eine hoffentlich entspannte Nacht :-).

Liebe Grüße sendet dir Marienkäfer
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20.02.2017 - 19.03.2017 Ibuprofen (1800 mg) nach OP

Ab dem 19.03.2017 traten folgende Symptome über Nacht auf: innere Unruhe, starkes Zittern, benebelter Kopf, Sehstörungen. Meine Vermutung, hängt mit der Einnahme von Ibuprofen zusammen. Ärztin verneinte das. Sie meinte diese haben psychische Ursachen. Bis dato hatte ich keine psychischen Probleme.

20.03.2017 - 15.04.2017 Da keine körperlichen Ursachen für meine Beschwerden gefunden worden, glaubte ich mittlerweile, dass es doch psychische Ursachen haben muss. Deshalb, Aufsuchen der psychatrischen Notfallaufnahme am 16.04.2017.

Klinikaufenthalt: Diagnose: Depression, Entlassungsdiagnose: Anpassungsstörungen
16.04.2017 - 17.04.2017 Mirtazapin 15 mg
18.04.2017 - 22.05.2017 Mirtazapin 30 mg

1. Absetzversuch
22.05.2017 - 05.06.2017 Mirtazapin 15 mg
05.06.2017 - 16.06.2017 Mirtazapin 7,5 mg
17.06.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörung, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung
05.07.2017 - 05.08.2017 Mirtazapin 7,5 mg

2. Absetzversuch
06.08.2017 - 19.08.2017 Mirtazapin 3,5 mg
20.08.2017 - 04.09.2017 Mirtazapin 2 mg
05.09.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörungen, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung während stationärer Psychotherapie
22.10.2017 - 20.11.2017 Mirtazapin 15 mg (pardoxe Wirkung), von jetzt auf gleich in der Klinik durch Valdoxan ersetzt
21.11.2017 - 31.12.2017 Valdoxan 25 mg (Müdigkeit, Trägheit, Antrieblosigkeit nahmen zu.)

01.01.2018 Valdoxan wieder durch Mirtazapin 7,5 mg ersetzt.
01.01.2018 - 31.01.2018 Mirtazapin 7,5 mg

3. Absetzversuch
01.02.2018 - 08.02.2018 Mirtazapin 6 mg
09.02.2018 - 15.02.2018 Mirtazapin 5 mg
16.02.2018 - 28.02.2018 Mirtazapin 4 mg
01.03.2018 - 10.03.2018 Mirtazapin 2,5 mg
11.03.2018 - 20.03.2018 Mirtazapin 1 mg
21.03.2018 - 31.03.2018 Mirtazapin 0,5 mg

seit 01.04.2018 medikamentenfrei, aber starke Absetzsymptome (Übelkeit, Benommenheit, vernebelter Kopf, Sehstörungen, unruhige Augen, Kopf-, Wangen- und Augendruck, brennende Augen, innere Unruhe, schlechter Schlaf, Taubheitsgefühle, Gliederschmerzen, unruhige Beine, Schmerzen in den Beinen, Gefühl, eines Stromflusses in meinem Körper)

Auf Grund der erdrückenden Beschwerden am 16.07.2018 0,2 mg Mirtazapin wieder eindosiert.
17.07.2018 - 18.07.2018 keine Veränderungen festgestellt.

19.07.2018 - 21.07.2018 Gefühl, Symptome verstärken sich. Kann aber auch mit der PMS zusammenhängen. Warte
weiter ab.

22.07.2018 - 31.07.2018 positive Veränderungen treten nicht ein, weiterhin Nebel vor den Augen, Augenschwindel, Kopfdruck, innere Unruhe, unruhige Beine, Stromfluss im Körper

01.08.2018 starke Übelkeit, innere Unruhe, Herzrasen in der Nacht, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck - Gefühl Kopf wird zerdrückt, starke Tagesmüdigkeit

02.08.2018 Herzrasen in der Nacht, Übelkeit am Morgen, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck

03.08.2018 Wiedereindosierung beendet, da sich die Symptome verstärkten bzw. neue hinzu kamen
Derzeitige Symptome neu:
- sehr starke Übelkeit
- im senkrechten Zustand, benebelter Kopf mit starkem Kopfdruck an verschiedenen Stellen
- Gefühl, Gehirn wird hin und her gerissen
- starker Schwindel
- starke innere Unruhe
Alle anderen Symptome sind geblieben bzw. haben sich verstärkt :frust:

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Freitag, 11.01.19, 20:45

Hallo ihr Lieben,

Sorry, dass ich jetzt erst antworte.

Am Dienstag ging ich um 22 Uhr ins Bett und ich bekam richtige Krämpfe und zusätzliche Schmerzen ins Gnick. Habe dann um 0 uhr eine Paracetamol seit langem genommen und konnte bis 4.45 Uhr schlafen. Ging dann um 7 Uhr arbeiten und es ging einigermaßen.

Den Tag habe mehr oder weniger gut verbracht, aber abends bekam ich wieder diese massiven Schmerzen, dieses Mal in die Mitte des Kopfes und Zahnschmerzen , wieder eine Paracetamol genommen.
Konnte dann schlafen.

Am Donnerstag, also gestern, um 4.45 Uhr aus dem Schlaf gerissen, konnte aber arbeiten gehen und es wurde ein, für meine momentane Situation, ein Supertag.
Konnte abends 2 Stunden mit meinem Enkelchen spielen.

Abends ging ich ins Bett und bekam wieder diese ganz schlimmen Gnickschmerzen. Eine Paracetamol genommen, keine Wirkung. Um 2 Uhr wieder eine genommen, keine Wirkung. Um 4 Uhr aufgestanden, da hat meine rechte Hand ganz schlimm weh getan. Wie Nervenschmerzen und gekribbelt. Um 6.30 Uhr wieder aufgestanden . Der ganze Körper und Beine haben gekribbelt und weh getan. Mein Mann konnte es sogar fühlen. Ich sage euch, ganz,ganz schlimm.

Heute den ganzen Tag wieder schlimmstes Kopfweh, kribbeln, vibrierend, schmerzend.

Echt schlimm und das nach 9 Monaten!
Ich kann mir gar nichts mehr vornehmen. Habe schon Angst ins Bett zu gehen. Habe Angst wie ich morgens aufwache. Habe Angst, irgendwann nicht mehr arbeiten gehen zu können.

@ Marienkaefer: schade, dass bei dir nichts anschlägt. Nach so vielen Therapien die du versucht hast. Meine Augen sind auch ganz rot und glasig.

Die Valsartan habe ich schon reduziert. Vorletzten Herbst habe ich immer zum Arzt gesagt, sobald ich eine Blutdrucktablette, kriege ich Kopfschmerzen. Keiner glaubte mir. Psychosomatisch. Aber damals merkte ich eine leichte Besserung und lange nicht so schlimm wie heute. Dann regelmäßig Mirtazapin genommen. Da begann das Elend erst recht.

Wenn ich keine Blutdrucktablette hole, dann geht nach 2 Tagen der Blutdruck hoch. Ich versuche es im Moment mit 40 Valsartan morgens. Mal sehen.

Mit dem Arginin, das habe ich zu Hause, das hat mir mein Urologe vor 1 Jahr schon empfohlen. Er hat au h Tinnitus und Blutdruck und er schwört auf arginin. Da meinte ich damals, ich hätte so ein Kribbeln unters Auge gekriegt und hab es wieder sein lassen. Es könnte auch schon damals vom Mirtazapin gewesen sein.
Und jetzt traue ich mich nicht mehr. Aber vielleicht versuche ich es wieder.

Macht's alle gut! Ich versuche die Qualen auszuhalten, aber ich weiß nicht mehr wie lange ich das aushalte.

Liebe Grüße von Katzi😿
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ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
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Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Freitag, 11.01.19, 23:44

Liebe Katzi :)

Oje das klingt sehr mühsam und quälend, tut mir sehr leid, dass du so leiden musst :hug:

Aber halte durch, du bist so stark und tapfer und es wird besser werden, auch wenn man das in dieser Situation fast nicht glauben kann.

Leider habe ich keinen Rat, was du noch machen könntest - die glasigen roten Augen & dem Genick hatte ich auch voll - auch das hat sich bei mir ganz gelegt und ich habe inzwischen 1 Jahr Symptome - aber es wird immer besser, von Monat zu Monat, das wünsch ich dir auch!

Gute Besserung und hoffentlich ein entspanntes WE

Liebe Grüss
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Marienkaefer » Samstag, 12.01.19, 13:06

Liebe Katzi :-),

hoffentlich war die letzte Nacht entspannter. Ich wünsche uns allen eine zeitnahe Befreiung von dem Elend und dem Horror.

Ganz gut kann ich nachvollziehen, was dein Körper für Beschwerden erzeugt. Mir geht es immer noch :-) ähnlich. Die Komplexität der Beschwerden ist das Schlimme, was einem die Hoffnung auf Besserung nimmt. Es geht ja auch nichts wirklich weg.

Ich glaube uns hat der kalte Entzug ganz schön schlimm erwischt. Es muss aber doch mal werden ... :-) Uns bleibt wirklich nur Geduld... :-( , das Lesen von positiven Erfahrungsberichten hier im Forum sowie die Hoffnung, dass wir eines Morgens erwachen ... und alles ist vorbei :-). Welch ein schönes Bild :-).

Ich freue mich immer wieder bei dir zu lesen, dass du arbeiten gehen kannst. Das finde ich ganz toll von dir, dass du dir das trotz der Nächte nicht nehmen lässt.

Halte bitte durch. Du hast schon soviel geschafft :sports:

Ein entspanntes Wochenende wünscht dir Marienkäfer
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20.02.2017 - 19.03.2017 Ibuprofen (1800 mg) nach OP

Ab dem 19.03.2017 traten folgende Symptome über Nacht auf: innere Unruhe, starkes Zittern, benebelter Kopf, Sehstörungen. Meine Vermutung, hängt mit der Einnahme von Ibuprofen zusammen. Ärztin verneinte das. Sie meinte diese haben psychische Ursachen. Bis dato hatte ich keine psychischen Probleme.

20.03.2017 - 15.04.2017 Da keine körperlichen Ursachen für meine Beschwerden gefunden worden, glaubte ich mittlerweile, dass es doch psychische Ursachen haben muss. Deshalb, Aufsuchen der psychatrischen Notfallaufnahme am 16.04.2017.

Klinikaufenthalt: Diagnose: Depression, Entlassungsdiagnose: Anpassungsstörungen
16.04.2017 - 17.04.2017 Mirtazapin 15 mg
18.04.2017 - 22.05.2017 Mirtazapin 30 mg

1. Absetzversuch
22.05.2017 - 05.06.2017 Mirtazapin 15 mg
05.06.2017 - 16.06.2017 Mirtazapin 7,5 mg
17.06.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörung, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung
05.07.2017 - 05.08.2017 Mirtazapin 7,5 mg

2. Absetzversuch
06.08.2017 - 19.08.2017 Mirtazapin 3,5 mg
20.08.2017 - 04.09.2017 Mirtazapin 2 mg
05.09.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörungen, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung während stationärer Psychotherapie
22.10.2017 - 20.11.2017 Mirtazapin 15 mg (pardoxe Wirkung), von jetzt auf gleich in der Klinik durch Valdoxan ersetzt
21.11.2017 - 31.12.2017 Valdoxan 25 mg (Müdigkeit, Trägheit, Antrieblosigkeit nahmen zu.)

01.01.2018 Valdoxan wieder durch Mirtazapin 7,5 mg ersetzt.
01.01.2018 - 31.01.2018 Mirtazapin 7,5 mg

3. Absetzversuch
01.02.2018 - 08.02.2018 Mirtazapin 6 mg
09.02.2018 - 15.02.2018 Mirtazapin 5 mg
16.02.2018 - 28.02.2018 Mirtazapin 4 mg
01.03.2018 - 10.03.2018 Mirtazapin 2,5 mg
11.03.2018 - 20.03.2018 Mirtazapin 1 mg
21.03.2018 - 31.03.2018 Mirtazapin 0,5 mg

seit 01.04.2018 medikamentenfrei, aber starke Absetzsymptome (Übelkeit, Benommenheit, vernebelter Kopf, Sehstörungen, unruhige Augen, Kopf-, Wangen- und Augendruck, brennende Augen, innere Unruhe, schlechter Schlaf, Taubheitsgefühle, Gliederschmerzen, unruhige Beine, Schmerzen in den Beinen, Gefühl, eines Stromflusses in meinem Körper)

Auf Grund der erdrückenden Beschwerden am 16.07.2018 0,2 mg Mirtazapin wieder eindosiert.
17.07.2018 - 18.07.2018 keine Veränderungen festgestellt.

19.07.2018 - 21.07.2018 Gefühl, Symptome verstärken sich. Kann aber auch mit der PMS zusammenhängen. Warte
weiter ab.

22.07.2018 - 31.07.2018 positive Veränderungen treten nicht ein, weiterhin Nebel vor den Augen, Augenschwindel, Kopfdruck, innere Unruhe, unruhige Beine, Stromfluss im Körper

01.08.2018 starke Übelkeit, innere Unruhe, Herzrasen in der Nacht, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck - Gefühl Kopf wird zerdrückt, starke Tagesmüdigkeit

02.08.2018 Herzrasen in der Nacht, Übelkeit am Morgen, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck

03.08.2018 Wiedereindosierung beendet, da sich die Symptome verstärkten bzw. neue hinzu kamen
Derzeitige Symptome neu:
- sehr starke Übelkeit
- im senkrechten Zustand, benebelter Kopf mit starkem Kopfdruck an verschiedenen Stellen
- Gefühl, Gehirn wird hin und her gerissen
- starker Schwindel
- starke innere Unruhe
Alle anderen Symptome sind geblieben bzw. haben sich verstärkt :frust:

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Samstag, 12.01.19, 17:17

Hallo ihr Lieben,

Danke für eure aufmunternden Worte.

Das Schlimme ist, dass hier im Forum nur 2 Personen sind, die beide einen kalten Entzug mit Mirtazapin gemacht haben. Alle anderen konnten nochmal rechtzeitig aufdosieren.

Leon hat sich das Leben genommen und endelee hat nach einem Jahr wieder andere Medikamente genommen.
Beide hatten ebenfalls so schlimme Kopfschmerzen wie ich.
Aber dennoch, vielleicht ist das der Unterschied, beide hatten vorher noch anderes Dreckszeug genommen.
Von daher habe ich noch etwas Hoffnung, dass es irgendwann endet.

Ich denke auch, ich habe ja seit Januar 18 angefangen abzudosieren, 1 Jahr habe ich schon hinter mir und 9 Monate auf 0 , wenn ich jetzt was anderes nehmen würde, geht alles von vorne los. Außerdem vertrage ich nichts anderes.

Ein Psychologe, dorthin schickte mich der Neurologe, wollte mir ja mal was anderes geben. Komme jetzt gerade nicht auf den Namen, da bekam ich kribbeln in den Mund. Zäpfchen, Zähne, Zunge, alles vibrierte eine Woche lang. Amtryptilin war es. Hatte eine viertel von 25 mg genommen. Das sagte ich ihm. Er meinte, trotzdem hätte ich sie weiter nehmen sollen. Ich sagte, dass er diese Tabletten auch nicht nehmen würde, wenn er so etwas hätte. Daraufhin meinte er, ich bräuchte zu ihm nicht mehr zu kommen. Die Behandlung würde er nicht weiterführen. Ich entgegnete, dass das auf Gegenseitigkeit beruhe. Ein arrogantes A.....sorry, aber ist so.
Das war dann diese Erfahrung.

Also bleibt mir gar nichts anderes übrig, als auszuharren.
Nur denke ich manchmal an Chronifizierung oder Schmerzgedächnis. Das wäre dann der Supergau .

Genug gejammert, sind halt meine Gedanken. ....

Dass ich noch arbeiten gehen kann ist irgendwie Glücksache, oder weil ich da sehr früh aufstehe. Ich habe das Gefühl, je öfter ich mich wieder ins Bett lege, je schlimmer wird mein Kopf. Hatte mal einen ganz schlimmen Arbeitstag. Da bekam ich so ein Gefühl als wenn mir jemand mit dem Hammer ins Hirn schlägt. Da war ich froh, als ich um 13 Uhr nach Hause gehen durfte.

Heute geht's mir einigermaßen. Habe das Gefühl der Schraubzwinge am Kopf und bisschen Unruhe, aber sonst geht es.

Und wenn ich mal einen einigermaßen guten Tag habe, dann ist der nächste so beschissen wieder. Ich hätte gerne mal so ein paar Tage gut und würde gerne mal wieder eine Nacht durchschlafen. An Neujahr ist es mir fast gelungen. Ging um 0.30 uhr ins Bett und schlief bis 7 Uhr durch! Ich konnte es kaum glauben.

Sonst muss ich ja 2 bis 3 Mal aus dem Bett hüpfen.

Auch euch wünsche ich ein schönes Wochenende! Besonders ohne viel Leiden!

Liebe Grüße von Katzi 😽
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ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

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Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Anikke
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Anikke » Samstag, 12.01.19, 20:06

Liebe katzi,
die beiden user, die du genannt hast, sind außer dass sie ebenfalls Mirtazapin nahmen, nicht mit dir zu vergleichen. Sie hatten eine andere Geschichte mit anderen Substanzen zusätzlich.
Du hast bereits 9 Monate geschafft, und du hast Fenster :)
Das ist ein sehr gutes Zeichen dass es gut werden wird bei dir, auch wenn es lange dauert vielleicht.
Es ist wirklich schlimm, was diese PP bei dir angerichtet hat, und dieser Psychiater war wirklich ein a :censored:
Ich bin sicher, es wird alles gut bei dir :)
Liebe grüße
Anikke
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Dienstag, 15.01.19, 14:28

Hallo ihr alle,

Am Samstag ging es mir ja so einigermaßen und ich ging abends auf einen 50. Geburtstag.
Als wir um 1 Uhr Heim führen bekam ich so eine Art Krampf ins Gnick. Im Bett kam es bei liegender Position auch dazu und es tat so weh, dass ich gar nicht schlafen konnte. Paracetamol nutzte nichts.

Am Sonntag stieg ich aus dem Bett und stand total unter Strom. Der ganze Körper kribbelte außer den Armen. Mittags legte es sich etwas.

Im Bett Abends das gleiche Spiel. Die Schmerzen zogen hinterm rechten Ohr bis ins Gnick und ich nahm eine 800 Ibuprofen retard. Es war mir egal was passiert. Dachte , schlimmer kann es nicht werden. Schlief dann auch ein, es fühlte sich an, als wenn alles betäubt wäre.


Gestern morgen immer noch den Kopf wie betäubt, mittags taute alles auf. Wieder diese Krampfgefühl ab und zu.
Montagabend im Bett schmerzte es wieder und zwar vor dem rechten Ohr bis runter. Aber ich schlief ein ohne Schmerzmittel.

Diese Schmerzen sind so schlimm, dass es mir die Tränen in die Augen treibt.

Heute stehe ich wieder total unter Strom, einfach Wahnsinn das alles.
Meine Beine, mein Rücken kribbeln wieder und meine Waden schmerzen.

Hoffe nun, dass sich alles mal wieder beruhigt.

Liebe Grüße von Katzi2000 😿
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ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Marienkaefer » Mittwoch, 16.01.19, 11:53

Liebe Katzi2000 :-),

ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen :fly: .

Es ist wirklich ein Wahnsinn, was wir hier durchmachen :-(. Die körperlichen Beschwerden sind einfach nicht begreifbar.

Hoffen wir, dass das nun wirklich bald aufhört und wir das unbeschwerte Leben genießen können :-).

Ich wage nun den allerletzten Versuch, mir einbisschen Erleichterung zu verschaffen. Meine Heilpraktikerin möchte mit mir eine spezielle Atemtechnik, die das Nervernsystem beruhigen soll, einstudieren. Die Atemtechnik orientiert sich an meinem Atemtyp. Bin gespannt. Am Freitag werden wir starten.

Hast du deinen heutigen Arbeitstag gut gemeistert?

Liebe Grüße sendet dir Marienkäfer
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20.02.2017 - 19.03.2017 Ibuprofen (1800 mg) nach OP

Ab dem 19.03.2017 traten folgende Symptome über Nacht auf: innere Unruhe, starkes Zittern, benebelter Kopf, Sehstörungen. Meine Vermutung, hängt mit der Einnahme von Ibuprofen zusammen. Ärztin verneinte das. Sie meinte diese haben psychische Ursachen. Bis dato hatte ich keine psychischen Probleme.

20.03.2017 - 15.04.2017 Da keine körperlichen Ursachen für meine Beschwerden gefunden worden, glaubte ich mittlerweile, dass es doch psychische Ursachen haben muss. Deshalb, Aufsuchen der psychatrischen Notfallaufnahme am 16.04.2017.

Klinikaufenthalt: Diagnose: Depression, Entlassungsdiagnose: Anpassungsstörungen
16.04.2017 - 17.04.2017 Mirtazapin 15 mg
18.04.2017 - 22.05.2017 Mirtazapin 30 mg

1. Absetzversuch
22.05.2017 - 05.06.2017 Mirtazapin 15 mg
05.06.2017 - 16.06.2017 Mirtazapin 7,5 mg
17.06.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörung, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung
05.07.2017 - 05.08.2017 Mirtazapin 7,5 mg

2. Absetzversuch
06.08.2017 - 19.08.2017 Mirtazapin 3,5 mg
20.08.2017 - 04.09.2017 Mirtazapin 2 mg
05.09.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörungen, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung während stationärer Psychotherapie
22.10.2017 - 20.11.2017 Mirtazapin 15 mg (pardoxe Wirkung), von jetzt auf gleich in der Klinik durch Valdoxan ersetzt
21.11.2017 - 31.12.2017 Valdoxan 25 mg (Müdigkeit, Trägheit, Antrieblosigkeit nahmen zu.)

01.01.2018 Valdoxan wieder durch Mirtazapin 7,5 mg ersetzt.
01.01.2018 - 31.01.2018 Mirtazapin 7,5 mg

3. Absetzversuch
01.02.2018 - 08.02.2018 Mirtazapin 6 mg
09.02.2018 - 15.02.2018 Mirtazapin 5 mg
16.02.2018 - 28.02.2018 Mirtazapin 4 mg
01.03.2018 - 10.03.2018 Mirtazapin 2,5 mg
11.03.2018 - 20.03.2018 Mirtazapin 1 mg
21.03.2018 - 31.03.2018 Mirtazapin 0,5 mg

seit 01.04.2018 medikamentenfrei, aber starke Absetzsymptome (Übelkeit, Benommenheit, vernebelter Kopf, Sehstörungen, unruhige Augen, Kopf-, Wangen- und Augendruck, brennende Augen, innere Unruhe, schlechter Schlaf, Taubheitsgefühle, Gliederschmerzen, unruhige Beine, Schmerzen in den Beinen, Gefühl, eines Stromflusses in meinem Körper)

Auf Grund der erdrückenden Beschwerden am 16.07.2018 0,2 mg Mirtazapin wieder eindosiert.
17.07.2018 - 18.07.2018 keine Veränderungen festgestellt.

19.07.2018 - 21.07.2018 Gefühl, Symptome verstärken sich. Kann aber auch mit der PMS zusammenhängen. Warte
weiter ab.

22.07.2018 - 31.07.2018 positive Veränderungen treten nicht ein, weiterhin Nebel vor den Augen, Augenschwindel, Kopfdruck, innere Unruhe, unruhige Beine, Stromfluss im Körper

01.08.2018 starke Übelkeit, innere Unruhe, Herzrasen in der Nacht, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck - Gefühl Kopf wird zerdrückt, starke Tagesmüdigkeit

02.08.2018 Herzrasen in der Nacht, Übelkeit am Morgen, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck

03.08.2018 Wiedereindosierung beendet, da sich die Symptome verstärkten bzw. neue hinzu kamen
Derzeitige Symptome neu:
- sehr starke Übelkeit
- im senkrechten Zustand, benebelter Kopf mit starkem Kopfdruck an verschiedenen Stellen
- Gefühl, Gehirn wird hin und her gerissen
- starker Schwindel
- starke innere Unruhe
Alle anderen Symptome sind geblieben bzw. haben sich verstärkt :frust:

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Mittwoch, 16.01.19, 15:21

Liebe Katzi :)

ich hoffe, dass es sich bei dir wieder etwas beruhigt hat, das klingt so grausam, was du durchleben musst :hug:

Spürst du das Stromgefühl auch wenn du stehst und abgelenkt mit etwas bist?

Hoffe sehr für dich und auch Marienkäfer, dass es bald besser wird - so ein :censored: :censored: :censored: Medikament :frust:

liebe Grüsse
Schwimmerin :)
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Freitag, 18.01.19, 11:16

Hallo Ihr Lieben,

Ich habe es mal wieder geschafft 2 Tage arbeiten zu gehen.
Wenn ich mich ins Auto setze beruhigt sich mein Körper seltsamerweise. Diese Krämpfe an den Ohren habe ich komischerweise abends wenn ich ins Bett gehe.

Heute zischt es in meinem Kopf und so ein Gefühl, als würde sich alles zusammen ziehen.

Die ganzen Nerven im Kopf sind gereizt. Im Gesicht, Stirn, Ohren und Zahnnerven. Ich spüre jeden Nerv einzeln.

Das Stromgefühl merke ich vor allem nachts beim Aufschrecken. Es geht dann vom Kopf durch den Körper bis runter zu den Zehen. Tagsüber eher weniger.

Auch überfällt mich seit einiger Zeit so ein Kälteschauer über den Rücken. Jetzt gerade ist es wieder so.

Danke für euren Zuspruch. Ich versuche durchzuhalten.

Dir liebe Marienkaefer wünsche ich auch endlich Besserung. So langsam wirds Zeit für uns, dass es mal in die andere Richtung geht.

Diese Woche habe ich im Fernsehen gesehen, 4 Sekunden einatmen, 4 Sekunden ausatmen. Dies soll den Cortisolwert herunterbringen.

Berichte mal, ob es etwas bringt, ich meine diese Atemtechnik. Du hast schon soviel versucht. Kostet bestimmt auch ne Menge.

Ich versuche seit einigen Tagen regelmäßig Magnesium einzunehmen. Bin mir noch nicht sicher, ob es etwas nutzt. Aber viele hier nehmen es ein, daher jetzt konsequente Einnahme.

Haltet ihr auch durch!

Für mich ist es immernoch ein Rätsel, dass die Ärzte uns nicht für ernst nehmen wollen, dafür wird man angelächelt und für psychosomatisch krank hingestellt.
Wenn es meinem.Körper nur so gut gehen würde wie meiner Psyche, dann wäre alles perfekt.

Liebe Grüße von Katzi 😺
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ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Samstag, 19.01.19, 10:47

Katzi2000 hat geschrieben:
Freitag, 18.01.19, 11:16

Wenn es meinem.Körper nur so gut gehen würde wie meiner Psyche, dann wäre alles perfekt.
Hallo Katzi :)

Das hast du treffend geschrieben :D

bei vielen von uns wäre das Leben wirklich ganz normal ohne den stupid Entzug - wobei mich heute die psychischen Symptome voll in der Zange haben - aber eben nur Absetz-Symptome und nicht meine wahre Psyche und dass ist recht schwer zu erkennen, wenn der Kopf / die Gefühle grad machen was sie wollen. Auch wenn es noch so unnachvollziehbar ist...manchmal komme ich selber fast gar nicht drauf aber wenn ich das Forum mit anderen lese welche das genau gleiche erleben wie ich, geht dann irgendwo ein Lämpchen auf :)
Sorry ich kann grad ned gut formulieren :(

ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit ganz vielen Lichtblicken :)

Ganz liebe Grüsse
Schwimmerin :)
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