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Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Katzi2000
Beiträge: 219
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Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 09.07.18, 18:00

Hallo liebes adfs forum,

Schon lange lese ich um stillen mit, aber leider zu spät auf diese Seite gestoßen.

Habe seit Februar 2017 bis April 2017 ab und zu 7, 5 mg anfangs, später 3, 75 mg Mirtazapin wegen Tinnitus nach Hörsturz genommen. Der 2. Hörsturz dann Ende August 17. Danach wieder sporadisch Mirta genommen.

Im Oktober 17 in Urlaub geflogen und Schmerzen am Ohr. Dann um 22 uhr ins Bett 7.5 mirta genommen und um 0 Uhr ein stechen, brennen und kribbeln auf der behaarten Kopfhaut. Ganz schlimme Schmerzen.

Ging zum Schiffsarzt, war eine Kreuzfahrt, der gab mir Tavor 1 mg, die ich bei Bedarf eine halbe nehmen sollte. Musste alle 3 Tage hin, er gab mir dann 3 Tabletten, mit denen ich gut auskam. Wusste allerdings nicht, was das für Zeug war.

Wieder daheim dachte ich, das alles käme von den Blutdrucktabletten. Nahm 5 Sorten seit 4 Wochen. Amlodipin,moxonidin, torasemid, telmisartan mit htc.

Danach ging ich ambulant ins KH, dort sagte man, ich solle Gabapentin 100 für 3 Tage 3 x tägl. nehmen, es wäre eine Polyneupathie. Hab ich aber nur 3 kapseln genommen. 14 Tage auf der Couch gelegen. Dann leichte Besserung.

Dann ging ich für 3 Tage ins KH um die blutdruckTabletten abzusetzen. Nahm ab da nur noch amlodipin und torasemid.

Weiterhin sporadisch Mirta genommen.

Paar Tage später zum Neurologe, der sagte er hätte was besseres : Sertralin 50 gegen die Spannungskopfschmerzen und meinte, ich soll zum Psychiater. Ich nahm 2 Abende diese Tabletten eine halbe. Hatte dann hohen Blutdruck und fürchterliche Träume.

Ging danach zur Hausärztin. Ich solle mich doch nun für was entscheiden und endlich mal was nehmen. Also nahm ich ab Mitte November 17 7,5 Mirtazapin gegen meine Kopfschmerzen regelmäßig einzunehmen.

Am 20. Dezember 17 ging ich zum Psychiater, der gab mir Amitriptylin . Von einer viertel Tablette bekam ich im Mund kribbeln. Zunge , Zäpfchen , Zähne hinten, alles vibrierte.

Nahm dann wieder Mirta 7, 5 mg. Dann merkte ich, dass nach der Einnahme ich fürchterliches Kopfweh bekam und nur bis 1 uhr nachts schlief. War wach und schlief aber ne Stunde später wieder für 2 Stunden ein. So ging das dann weiter.

Hab dann beschlossen zu reduzieren. Ab Januar 18 hab ich 3,75 mg genommen und bekam Gleichgewichtsstörungen und kribbeln in die Füße und manchmal auch Hände. Hausarzt meinte, das wäre psychosomatisch. Nach 3 Monaten legte sich dann ziemlich, nicht ganz. Kribbeln war noch ab und zu da,Gleichgewichtsstörung war weg.

War dann wieder beim Neurologe. Der sagte, den Rest können sie ruhig weglassen, das ist so wenig, fast gar nichts.

Das war am 5.4.18 auf 0 mg mirta.

Die ersten 6 Wochen waren noch easy. Kribbeln in Händen und Füßen, schweißausbrüche, Herzrasen in der Nacht usw.

Hab versucht nach 5 Wochen wieder ein Krümel einzudosieren, aber da rasselte mein Hirn fürchterlich.
Hätte ich das nur weiter gemacht.

Später kam innere Unruhe, kribbeln am Rücken , Kopfweh wieder stärker , rasseln hirn in der Nacht das sich nicht gibt. Auch nächtliches häufiges Wasserlassen, 2 - 3 mal aufwachen, Gefühl Wasser in den armen u. Beinen zu haben. Schwere Beine, Kraftlosigkeit usw. .

Was soll ich tun? Bin kein Mensch mehr.

Meine Hausärztin meint, es wäre ne Depression. Morgen geh ich zur Neurologin.

Ich bin eigentlich davon überzeugt, dass ich die Kopfschmerzen von Mirta habe, und jetzt absetzsyndrom. Depressiv war ich nie.
Hatte auch nie vorher mit Kopfweh zu tun.

Was meint ihr so und was kann ich tun?
Mir geht's wie Marienkäfer, 3 Monate auf Null. ...

LG Katzi

P.S. Signatur erstelle ich noch
Zuletzt geändert von Gwen am Montag, 09.07.18, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

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Re: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von lunetta » Montag, 09.07.18, 18:59

Hallo und willkommen bei uns!

Es bleibt dir nur es entweder auszusitzen oder eine ganz kleine Menge wieder einzudosieren und dich zu stabilisieren.
Aber nicht mit Krümelchen, das ist zu ungenau! Entweder mit einer Feinwaage wiegen, oder noch besser zu dosieren sind kleine Mengen mit der Wasserlösemethode.

Durch deine häufigen Dosisänderungen und ein- und absetzen ist dei ZNS sehr gereizt, deshalb diese vielen unangenehmen Symptome.

Es kann sein, dass du dich mit einer kleinen Menge, nach einer gewissen Zeit besser fühlst, es kann aber auch sein dass du das Medikament nicht mehr verträgst oder paradox reagierst- Ich tippe eher drauf dass du Mirta nicht verträgst, deshalb die vielen NW.

Auch kein anderes Medikament kann das abfangen!

LG
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Gwen » Montag, 09.07.18, 19:22

Hallo Katzi2000,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum: Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein. Du findest sie hier: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880
In den FAQs gibt es auch Informationen zum Thema Wiedereindosieren: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=9913

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=46&t=15035

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig. Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln https://adfd.org/austausch/app.php/rules. Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte immer Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann manchmal etwas dauern, bis du eine Antwort auf dein Anliegen bekommst, da alle hier ebenfalls Betroffene sind. Bitte habe etwas Geduld.

Wir wünschen dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
das ADFD Team
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Re: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 09.07.18, 19:32

Hallo Lunetta,

danke für deine schnelle Antwort.

Das komische ist jedoch, als ich Mirta sporatisch nahm, hatte ich keinerlei NW.
Erst als ich es regelmäßig nahm, hatte ich sogar nachts, wenn ich aufstand, ganz schlimme fürchterliche Kopfschmerzen. Ich dachte, das Hirn zieht sich zusammen. Es knackte sogar. Ganz schlimm war das. Jetzt beim Absetzen ist das manchmal auch wieder.
Und die vielen Symptome nach der Reduzierung hatte ich bei regelmäßger Einnahme nie, "nur" Kopfschmerzen und nach 4 Wochen Kribbeln in den Füßen.

Was heißt eigentlich paradox reagieren? Was kann da passieren nach Wiedereinnahme?

LG Katzi
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
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ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
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Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
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Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
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Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Jamie » Dienstag, 10.07.18, 9:22

Hallo Katzi, :)

das ist eine verzwackte Situation.
Entweder du sitzt es aus oder du müsstest dich für eine regelmäßige konstante Einnahme einer sehr sehr kleinen Menge entscheiden, zB 0,5mg.
Was heißt eigentlich paradox reagieren? Was kann da passieren nach Wiedereinnahme?
Paradoxe Reaktionen sind Überempfindlichkeitsreaktionen, die sich meist durch Unruhe, Angst, Erregung, erhöhten Puls und Blutdruck äußern.
Man merkt das in der Regel sofort, weil es einem 20-30min nach der Einnahme sofort wesentlich schlichter geht.

Paradoxe Reaktionen fallen allerdings um ein Vielfaches milder aus, wenn man nur eine ganz kleine Menge antestet. Es ist etwas völlig anderes 0,5mg oder 1mg zu probieren oder gleich 7,5mg :o.
Deswegen empfehlen wir immer diese ganz niedrigen Dosen.
Da hat man schlimmstenfalls eins zwei blöde Tage und lässt es wieder weg und gut ist.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Dienstag, 10.07.18, 13:40

Liebe Jamie,

Vielen Dank für diese Info. Das muss ich mir dann mal überlegen. Jetzt weiß ich auf jeden Fall Bescheid, was passieren kann.

LG Katzi
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Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
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5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
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Towanda1
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 14.07.18, 21:07

Hallo Katzi,

wie geht es Dir inzwischen?

LG Towanda
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Katzi2000
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13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin
15.02.19 - 6,00 mg Mirtazapin
13.03.19 - 5,40 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Katzi2000
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Sonntag, 15.07.18, 13:20

Hallo Towanda1,

Danke der Nachfrage.

Mir geht's nicht so gut.

Am meisten macht mir das nächtliche Einschießen von so Rasseln in meinen Kopf zu schaffen. Ich kann die Uhr danach stellen. Entweder 1.45 oder 5 uhr. Dann ist auch mein ganzer Körper unruhig. Und das hält Sen ganzen Tag .
Manchmal mit Schmerzen, manchmal ohne.

Bin echt am überlegen, ob ich wieder eindosiere.

LG Katzi2000
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August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
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Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
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Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
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Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 15.07.18, 15:32

Hallo Katzi2000,

Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.

Wenn du es mit einer Wiedereindosierung versuchen möchtest, dann bitte nur mit einer sehr kleinen Menge. Ich denke da an 0,5 mg.

Wie du dich auch entscheidest, ich wünsche dir gute Besserung.

LG Ute
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 16.07.18, 13:45

Hallo Ute,

Vielen Dank.
Heute bin ich sehr zittrig und unruhig.
Die Entscheidung fällt mir sehr schwer. Ich habe jedoch das Gefühl, es wird immer schlechter statt besser.
Leider. ...

Wenn ich aufdosiere, dann am Donnerstag. Ich werde berichten.

LG Katzi 2000
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ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Donnerstag, 19.07.18, 20:15

Hallo ihr alle!

Ich habe da mal eine Frage. Und zwar :

Kann es sein, dass die angegebenen Nebenwirkungen im Beipackzettel etwas mit den Absetzsymptomen zu tun haben?

Während der Einnahme hatte ich ja " nur" üble Kopfschmerzen, aber seit dem Absetzen habe ich viele Nebenwirkungen durch bzw immernoch.

Kann das sein?

Danke für Antworten 😊

Liebe Grüße Katzi2000
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 19.07.18, 20:21

Hallo!

Ich sag immer: an den Nebenwirkungen sieht man, welche Systeme des Körpers durch den Wirkstoff betroffen sein können. Und manchmal zeigt sich diese Beeinflussung / Veränderung erst, wenn die Substanz abgesetzt wird.

Grüße, Murmeline
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Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 30.07.18, 10:35

Guten morgen,

Heute Nacht bin ich um 2.30 uhr aufgestanden, hab so gezittert und war so nervös im ganzen Körper, da hab ich 0,50 mg Mirtazapin genommen. Ich wurde direkt ruhiger und konnte bis 8 uhr schlafen.

Auch weil es mir die letzten Tage so schlecht ging, habe ich das gemacht. Hatte ja immer die Hoffnung, dass es mal bergauf geht, deshalb hab ich jetzt erst eindosiert.

Heute Abend hab ich vor, vor dem schlafengehen wieder was zu nehmen. Ist das richtig? Oder soll ich in der Nacht Mirta wieder holen?

Konnte eigentlich immer super einschlafen ohne Mirta, deshalb meine Frage.

Heute bin ich bisschen benommen, hab so ein zittern im Bauch und mein Kopf rauscht. Meine rechte Hand fühlt sich irgendwie komisch an.

Vielen Dank für eure Antwort schon mal.

Liebe grüße
Katzi 20000
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Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
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Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Towanda1 » Montag, 30.07.18, 13:53

Hallo Katzi,

schön, daß Dir die kleine Menge prompt geholfen hat!

Ich zitiere mal Jamie:
Jamie hat geschrieben:
Dienstag, 10.07.18, 9:22
Hallo Katzi, :)

das ist eine verzwackte Situation.
Entweder du sitzt es aus oder du müsstest dich für eine regelmäßige konstante Einnahme einer sehr sehr kleinen Menge entscheiden, zB 0,5mg.
Sprich Du solltest jetzt bei dieser kleinen Menge bleiben, bis Du wirklich stabil bist, wahrscheinlich schon einige Wochen, und erst dann langsam runtergehen.

Alles Gute!

Towanda
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16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin
15.02.19 - 6,00 mg Mirtazapin
13.03.19 - 5,40 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 30.07.18, 14:42

Hallo Towanda,

Danke dir!

Aber jetzt bin ich total unruhig, kann gar nicht ruhig sitzen. Habe Nervenschmerzen in den Unterschenkel, Füße u. Unterarmen auch noch.

Ist das normal? Oder sollte ich heute Abend weniger nehmen?

LG Katzi 2000
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Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
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Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Towanda1 » Montag, 30.07.18, 15:04

Liebe Katzi,

bitte jetzt keine vorschnellen Wechsel, jeder Wechsel stresst zusätzlich. Laß Dein Gehirn erstmal die 0,5 mg verarbeiten und sich darauf einstellen. Auch wenn Du nicht gleich symptonfrei bist ist es doch ein gutes Zeichen, daß Dein Körper mit einer Verbesserung reagiert.

Wie fühlen sich die Nervenschmerzen an? Sind das Kribbelbeine? Mir hilft dagegen Zink homöopathisch gut. Gegen die innere Unruhe könntest Du Calmvalera oder Metakavernit ausprobieren. Aber ganz vorsichtig, nur ein paar Tropfen.

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 30.07.18, 16:27

Hallo Towanda,

Nein Kribbeln ist das nicht, eher so wie brennen. Und diese Unruhe. . . Fürchterlich.

Danke für den Tipp.

LG Katzi 2000
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Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Katzi2000
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Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 30.07.18, 18:11

Hallo,

Ich habe nach der Einnahme heute Nacht von mirtazapin 0,5mg heute schon den ganzen Tag eine schlimme Unruhe und Erregung. Ist das eine paradoxe Reaktion?

Danke für eine Antwort!

LG Katzi 2000
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
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Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Towanda1 » Montag, 30.07.18, 19:04

Hallo Katzi,

habe gerade Deinen Thread nochmal gelesen, die Unruhe hattest Du ja die ganze Zeit schon, also auf null. Das vergeht nicht sofort, nur weil Du jetzt eine Minimenge eindosierst. Das braucht einfach ein wenig Zeit.

LG Towanda
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Towanda1 für den Beitrag:
Katzi2000
► Text zeigen

13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin
15.02.19 - 6,00 mg Mirtazapin
13.03.19 - 5,40 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Katzi2000
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 30.07.18, 19:11

Hallo Towanda,

Hatte es morgens vielleicht 1 Stunde, aber nicht den ganzen Tag. Trau mich gar nicht ins Bett.
Weiß auch nicht, was ich jetzt machen soll???
So kann ich nicht schlafen.

LG Katzi 2000
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
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